Ist der ewige Gott nur ein Hirngespinst?


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Theologen sprechen über Gott, Hirnforscher über das menschliche Denkzentrum. Die Neurotheologie beschäftigt sich mit beidem. Kann man Gott im Gehirn dingfest machen?


Von Markus Brauer|Stuttgarter Nachrichten.de

Im Deutschen Epilepsiemuseum in Kehl-Kork kann man sich über die Geschichte der Anfallkrankheiten und über prominente Betroffene wie den Apostel Paulus (10–65 n. Chr.) informieren. Im alten Irland wurde Epilepsie auch „Saint Paul’s disease“ (Krankheit des heiligen Paulus) genannt. Paulus’ „Damaskus-Erlebnis“, bei dem ihm laut Bibel Christus erschienen ist (Apostelgeschichte 9, 3–9), soll ein epileptischer Anfall zugrunde liegen.

Gott im Gehirn

Wenn Gott allgegenwärtig ist, wie die Kirchen lehren, muss er auch im Zentralnervensystem gegenwärtig sein. Offenbart sich der Allmächtige und Ewige im menschlichen Gehirn? Oder ist er ein Hirngespinst? Sind religiöse Erlebnisse nichts anderes als Hirnprodukte und eine subjektive Täuschung?

Neurotheologie

Wie alles Erleben hängen auch Glaubenserfahrungen mit komplexen Vorgängen im Gehirn zusammen. Seit einigen Jahren versuchen Hirnforscher dem Geheimnis des Glaubens auf die Spur zu kommen. Wenn bestimmte Hirnregionen bei Meditation und Gebet besonders aktiv sind, könnte dies ein Hinweis auf eine biologische Basis für die Glaubensfähigkeit des Menschen sein.

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2 Comments

  1. Alle „Götter“ sind Hirngespinste. Sie existieren, genau wie ihre dazugehörigen Religionen, durch Angst. In erster Linie der Angst vor der individuellen Vergänglichkeit. Ohne diese Angst gäbe es wahrscheinlich weder Religionen noch Götter. Um Angst zu umgehen konstruiert das einfältige, menschliche Gehirn Wunschgedanken und heraus kommen dabei dann solche „allmächtige Götter“, die, wenn man ihnen nur stetig genug Puderzucker in den Hintern bläst, für das ewige, paradiesische Leben garantieren. ( 😉 „Denkste Puppe“.)

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  2. Schon Epikur (341-271 v.C.) erkennt Zombies Dilemma:“Entweder will Gott alles Leid der Welt beseitigen und kann es nicht, oder er könnte es, will es aber nicht“.

    Die RKK agiert gegen die Menschenrechte und diskriminiert in Universitäten, Kindergärten, Schulen, Heimen, Kliniken, Beratungen sowie Diakonie (500.000 Mitarbeiter) und Caritas (507.000). Für Popanz Ratzinger mit „De Delictis Gravioribus“ der oberste Beschützer von 12.000 RKK Kinderfickern stehen kirchliche Verbrechen über den Menschenrechten, keine Religion ist für kriminelle Abartigkeiten verantwortlich: „Man kann sich darum nicht auf diese Rechte des Menschen berufen, um sich den Äußerungen des Lehramtes zu widersetzen. Hier von der Verletzung von Menschenrechten zu reden, ist fehl am Platze, denn man verkennt dabei die genaue Hierarchie dieser Rechte“.

    Gottesdeuter als Zombies Stellvertreter zwingen ihre Einfaltspinsel in gerechte Kriege, die Militärbischöfe segnen die Waffen für glorreiche Siege in Zombies Gnade. Die Menschenrechte der UN von 1948 sowie die EU Menschenrechtskonvention lehnen die überwiegend religiös dominierten Staaten wie Vatikan, Polen, Ukraine, CSSR, Sowjetunion, Weißrussland, Saudi-Arabien, Süd-Afrika und weitere ab. Dort wird Ungläubigen und Kritikern freie Rede und Schrift verboten; der Job gekündigt, die Ehe untersagt; die Kinder gestohlen, verkauft, von Priestern sexuell missbraucht usw..Religiotischer „Brainwash“ macht die Einfaltspinsel obrigkeitshörig und geistig äußerst beschränkt, die Denkweise wird unflexibel, Wissen jenseits des ewig wahren Gotteshumbugs wird verboten und folglich ignoriert, frei denken und fürs eigene Leben anwenden gilt ihnen als satanischer Frevel, glauben ist Unwissen als fehlende Kritikfähigkeit..

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