Microsofts katholischer Rassismus


Microsofts Geschäftskunden-Werbung,  Quelle: Die Presse.com
Microsofts Geschäftskunden-Werbung, Quelle: Die Presse.com

So sieht Geschäftswerbung von Microsoft im allgemeinen aus. Zu finden auf der Webseite des Unternehmens. In Polen, für seinen konservativen Katholizismus bekannt, gestaltet man dann die Webseite etwas anders.

Microsoft dilettiert etwas mit Photoshop, oder ähnlicher Software und nimmt seinen „Mohren“ den Kopf, alles andere bleibt. Besonders an der Hand der Person im zweiten Bild zu erkennen. Die Kopf-und Körperhaltung des neuen Geschöpfes völlig deplatziert. Der Mann scheint an Spondylose zu leiden.

Von zahlreichen Seiten hagelte es Kritik. Microsoft hat sich zwischenzeitlich entschuldigt und eine Untersuchung des Vorfalls angekündigt.

Auf Cnet hat ein Unternehmenssprecher Stellung dazu bezogen. Die unveränderte Unternehmensseite ist zwischenzeitlich auch in Polen verfügbar.

Geschäft um jeden Preis, wenn es sein muß auch mit Rassismus. Microsoft offenbart hier eine Flexibilität, die man bei seiner Software vergeblich sucht.

Quelle: Die Presse.com

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19 Gedanken zu “Microsofts katholischer Rassismus

  1. Yeti

    Übrigens ist der „Asiate“ links im Bild auch retuschiert. Er hat deutlich hellere Haut/Haare als im Ami-Bild. Ausserdem haben sie ihm Wodka statt stilles Wasser in die Flasche vor sich reinretuschiert.

    Ausserdem scheint mir die Soldata etwas (eine kleine Nuance nur) blonder.

    Y.

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  2. Michael

    Keiner ist ein Mittler und Stellvertreter Gottes auf Erden,
    der nicht durch das Wasser/WORT Gottes und GEIST Gottes,
    für Gott wiedergeboren ist, UND seine Lizenz, Berechtigung und Legitimation, von Christus empfangen hat.

    Hätte mich auch gewundert, wenn in einer Diskussion zu Microsoft nicht irgendwann das Wort Lizenz fällt…

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  3. tischl

    @yerainbow:

    „…Will heißen, nicht weil Microsoft rassistisch ist (…) sondern weil die Zielgruppe mutmaßlich rassistisch ist…“

    Die Zielgruppe ist das polnische Volk, wer dieses pauschal als rassistisch aburteilt, ist selbst vom Rassenwahn betroffen! Nicht der Urheber Microsoft ist rassistisch, sondern der unbeteiligte Adressat, eine perfide Logik!

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  4. „Microsoft(München) katholischer Rasissmus“,
    kann ich nur bestätigen aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen:
    Als Neueinsteiger vor drei Jahren, als 71-jähriger,
    bekannt durch meine Überkonfessionelle Publikationen,
    warb „Microsoft-Office-Online“ mich,
    auch für sie zu schreiben und zu veröffentlichen.
    Gut, ich meldete mich an und schrieb folgende Publikationen, die aufgrund meinen persönlichen 47-jährigen Erfahrungen als Wiedergeburtschrist bestanden.

    Gesamtzahl der Vorlagen(4) und ihre Überschrift lauten:

    1.) Zu wem kommt Jesus Christus heute?
    >Erstellt am 25.02.2009Erstellt am 01. 02. 2009Bereits erstellt am 11.12. 2008Erstellt am 26.11.2008berufenzubereitet und erwähltdreifache Zeugnis GottesMietling, blinder Blindenleiter, Wolf im Schafspelz und falscher Prophet zu sein sagt Christus.

    Da ich als ein Wiedergeburtchrist seit 47 Jahren,
    außerhalb aller von Menschen/Fleisch und Blut gestifteten und organisierten Religionen bis hin zu den Sekten lebe,
    und die Legitimation Gottes und seinem Christus bei meiner Wiedergeburt empfangen habe,
    bin ich berechtigt in seinem Namen und Geist ,
    meine persönlichen Erfahrungen niederzuschreiben und darüber zu reden.
    NUN, VERMUTE ich, dass es den katholischen Microsoft- Mitarbeiter nicht gefällt, wenn neben ihrem Papst,
    Bischöfe und Priestern, Menschen aufgrund Gottes und Christi Gebot und Geist, andere Menschen, die >wahre< Theologie des lebendigen Gottes verkündigen, die mit Christus und mit dem Heiligen Geist, aus dem Schoss des Vaters und Himmel,
    auf die Erde und zu allen Menschen kam, die auch nur im wahren Heiligen Geist Gottes verkündet werden darf.
    Jesus Christus sagt:
    Keiner ist ein Christ, der NICHT für Gott wiedergeboren ist:

    Keiner ist ein Mittler und Stellvertreter Gottes auf Erden,
    der nicht durch das Wasser/WORT Gottes und GEIST Gottes,
    für Gott wiedergeboren ist, UND seine Lizenz, Berechtigung und Legitimation, von Christus empfangen hat.
    Von Anfang der Menschheit,
    sind wahre Diener, Jünger, Aposteln, Propheten, Priester und Theologen Gottes, immer von Gott selber berufen und legitimiert worden, sie sind nie von Menschen gemacht worden auf den irdischen und weltlichen Schulen und Universitäten, sei es in Jerusalem, Alexandrien, in Asien, in Griechenland und auch nicht in Rom.
    Allein Frömmigkeit, die sich im Aufmerken, Liebe und Gehorsam gegenüber Gott und seinem inneren Licht, Geist und Wort zeigt und niederschlägt, führt den Menschen und Sünder, zu dem inneren und von Christus gestifteten Sakrament der geistigen und göttlichen Verbindung, Vereinigung und Gemeinschaft mit Gott und seinem Christus.
    Quellennachweis: Offenbarung Kapitel 3, 20
    Peter Semenczuk
    DIE ZEIT der christlichen Aufklärung.
    Autor und Herausgeber christlich-theologischer Bücher und Publikationen im Internet und Selbstverlag:
    "UMSONST und KOSTENLOS, wie Christus seinen Jüngern und allen wahren Christen geboten hat!!!
    Matthäus 10, 8/ Apostelgeschichte 3, 6

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  5. um das mal klarzustellen…
    Rassismus ist keine Verkündungsdoktrin, sondern ein Basisfaktor.

    Will heißen, nicht weil Microsoft rassistisch ist (was aber parallel dazu durchaus möglich ist), wurde an der Werbung gebastelt, sondern weil die Zielgruppe mutmaßlich rassistisch ist.

    So funktioniert Werbung. Mir ist das schon klar.
    Rassismus ist nicht immer so eine plakative angelegenheit, sondern handlungsleitend im alltag.

    Die BEgründung, es ist aus wirtschaftlichen Gründen, verschleiert doch nur, warum ne weiße Werbung eben besser „funktioniert“.

    Das ist kulturell, und weder die Polen noch MS können sich dem Entziehen, vor allem, wenn sie Erfolg haben wollen…
    und problemlos mitschwimmen auf der Suppe, die da heißt „Rassismus? och, das ist doch normal…“

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  6. Wunderbar! Manche Köpfe sind einfach heller als andere – und wenn Microsoft in Indien mit einem Inder wirbt, dann ist das, na klar: hinduistischer Rassismus, in China mit einem Chinesen: buddhistischer Rassismus. Wenn man keine Ahnung von Werbung hat, einfach mal …

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  7. Pingback: Twitter Trackbacks for Microsofts katholischer Rassismus « Brights – Die Natur des Zweifels [brightsblog.wordpress.com] on Topsy.com

  8. tischl

    @Daniel:

    „…Ich denke hier hat einfach jemand versucht, die Werbung auf den lokalen Markt anzupassen, sich dabei aber sehr dämlich und pietätlos angestellt…“

    So undramatisch wird es gewesen sein. Nicht jeder Vorgang, den man rassistisch deuten kann, war auch als solcher intendiert. Man kann hinter allem und jedem eine bösartige Verschwörung sehen, muss es aber nicht.
    Zudem waren weder polnische Staatsbürger noch die polnische Kirche an der Entscheidung beteiligt. Für ein Polen-Bashing besteht also keinerlei Veranlassung!

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  9. Cheetah

    @Daniel: „aber man erkläre mir bitte, warum dann der asiatisch aussehende Herr links im Bild nicht ebenfalls „bereinigt” wurde.“

    Warum wurde er denn laut deiner Theorie nicht „bereinigt“? Gibt es in Polen so viele asiatisch aussehende Kunden im Gegensatz zu dunkelhäutigen?

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  10. Michael

    Fehler 404: Mohr nicht gefunden

    Der von Ihnen angeforderte Mohr ist aus einem der folgenden Gründe nicht verfügbar:

    * die Gesellschaft, an die Sie sich gerichtet haben, ist veraltet oder nicht korrekt
    * ein Kathole hat sich bei Ihnen oder uns eingeschlichen
    * der angeforderte Mohr wurde umbenannt oder verschoben

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  11. Der lokale Markt in Polen ist katholisch manifestiert. Der Rassismus des konservativen Katholizismus resultiert aus drei Bullen von 2 Päpsten:
    1. Bulle „Dum Diversas“ 1452, von Papst Nickolas V, mit der die Reduzierung von Muslimen und Heiden durch konsequente Versklavung sanktioniert wurde.
    2. Papst Nickolas V, mit der sich die katholische Kirche zum Zeremonienmeister des Westafrikanischen Sklavenhandels macht.
    3.Bulle „Inter caetera“ von Papst Alexander VI, mit welcher die katholische Kirchen Spanien befahl, alle Bewohner der Neuen Welt im katholischen Glauben zu „unterrichten“.
    Nimmt man allein den Redemptoristen-Pater Tadeuz Rydzyk, mit seinem Radio „Maria“ findet man genau die Vorwürfe von Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und Europaskepsis, welche tief in der polnischen Gesellschaft verwurzelt sind. Es gehört schon ein gerütteltes Maß an Ignoranz dazu, den überaus konservativen Katholizismus zu übersehen, und aus diesem Grunde wurde von MS auch der „Schwarze“ entfernt.

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  12. Daniel

    In den USA gibt es mehr Menschen dunkler Hautfarbe als in den meisten osteuropäischen Ländern. Dementsprechend ist dort auch die Werbung anders ausgerichtet.
    Ich denke hier hat einfach jemand versucht, die Werbung auf den lokalen Markt anzupassen, sich dabei aber sehr dämlich und pietätlos angestellt.

    Die Rassismus Theorie ist zwar sehr bequem und immer schnell auf dem Tisch (Godwin lässt grüßen), aber man erkläre mir bitte, warum dann der asiatisch aussehende Herr links im Bild nicht ebenfalls „bereinigt“ wurde.

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  13. Pingback: Microsoft’s Werbung wieder einmal » Datenhirn

  14. hm, das ist eine Mutmaßung. Es gibt sehr viele schwarze Christen, und davon sind auch viele Katholiken 8nun ja, wohl eher in Afrika als in USA – aber es bleibt Mutmaßung…).

    Das wissen die Polen prinzipiell auch. Es hat sie nur nicht weiter gejuckt, sag ich mal…

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  15. Dabei widerspricht solcher Ressismus eigentlich dem Grundgedanken der katholischen Kirche.
    Aber vielleicht weiß man das bei Microsoft nicht?

    Denn nach katholischer auffassung ist jder Katholik ein vollwertiger Mensch, ganz gleich, welcher Herkunft und hautfarbe.
    Ok, noch nie gab es einen schwarzen Pabst. Und manche sind halt „gleicher“.

    Aber zumindest der Theorie nach…

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