Evangelische Verbände kritisieren Bundeswehr-Konzerte in Kirchen


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Evangelische Friedensverbände kritisieren Kirchenkonzerte der Bundeswehr in der Vorweihnachtszeit.


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„Bundeswehrkonzerte haben in Kirchen nichts zu suchen“, erklärten die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden am Donnerstag in Bonn. Die Bundeswehr werbe mit solchen Konzerten um Nachwuchs und zugleich für ihr militärgestütztes Sicherheitskonzept. „Sie nutzt dabei die besondere Ausstrahlung und Prägung des Kirchenraumes für ihre Öffentlichkeitsarbeit und bedient sich des positiven Ansehens der Kirche in weiten Kreisen der Bevölkerung.“

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3 Comments

  1. Ziemlich Ungerecht diese Evangelen. Zur Segnung der Soldaten und Waffen gehen sie gerne, aber im Gegenzug die Bundeswehr bei ihnen aufspielen lassen, da haben sie was dagegen. Dabei waren die Kirchen und das Militär von jeher dicke Verbündete. Im privaten Bereich würde man bei der beschriebenen „Kritik unter Freunden“ von „ganz schön link“ sprechen. Aber so war´n se und so sind se eben. Nur der momentane, eigene Ansehensvorteil zählt. Übrigens, so wirklich brauchen tut man eigentlich beides nicht unbedingt. Weder Kirchen (gleich welcher Konfession) noch Bundeswehrkonzerte in kirchlichen Gebäuden. (Ausgenommen sind natürlich die oben erwähnten, weiten Kreise der Bevölkerung, welche sich des positiven Ansehens der Kirche bedienen. 😉 )

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    1. Das ist zu riskant, wenn der Trompeter den Priester beim Blasen erwischt, also keine Blasmusik in den Kirchen – ist doch logisch

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