Körperliche Unversehrtheit vs Religion


Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger will prüfen lassen, wie die Beschneidung von Jungen rechtssicher möglich gemacht werden kann. Foto: Wolfgang Kumm/Archiv (©dpa – Deutsche Presse-Agentur GmbH)

Der Streit über rituelle Beschneidungen von Jungen hat nochmals an Schärfe zugenommen. Die Kinderhilfe warnte vor einem «Blankoscheck für religiös motivierte Kindesmisshandlungen». Sie verteidigte die Kölner Richter, die in Beschneidungen strafbare Körperverletzungen sehen.

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Dagegen erklärte die Rabbinerkonferenz: «Verantwortungsbewusste Beschneidungen müssen weitergehen dürfen – vollkommen legal und gesetzlich abgesichert.» Nur so könne Religionsfreiheit in Deutschland glaubwürdig Bestand haben, schrieb ihr Vorsitzender Henry Brandt in der «Bild am Sonntag».

Die Bundesregierung hatte am Freitag auf einen Proteststurm von Juden und Muslimen gegen das Urteil reagiert und angekündigt, Rechtsklarheit schaffen zu wollen. Konkrete Vorstellungen für ein Gesetz gibt es aber noch nicht. Rabbiner Brandt betonte, im Judentum wie im Islam sei die Beschneidung von Knaben «fundamental». Deshalb sei es «wohltuend, dass die Bundesregierung jetzt angekündigt hat, in dieser leidigen Angelegenheit Rechtssicherheit zu schaffen».

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4 Comments

  1. Die Bundesregierung hatte am Freitag auf einen Proteststurm von Juden und Muslimen gegen das Urteil reagiert und angekündigt, Rechtsklarheit schaffen zu wollen. Konkrete Vorstellungen für ein Gesetz gibt es aber noch nicht. Rabbiner Brandt betonte, im Judentum wie im Islam sei die Beschneidung von Knaben „fundamental“. Deshalb sei es „wohltuend, dass die Bundesregierung jetzt angekündigt hat, in dieser leidigen Angelegenheit Rechtssicherheit zu schaffen“.

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  2. Was kann man erwarten von Religion, siche keine Achtung der Menschenrechte und die Einhaltung moralischer und ethischer Normen

    Demokratie auf der Basis von Wissen, Toleranz, Respekt und freiem Willen ist noch keine 200 Jahre alt. In der Religiotie ist Demokratie unmöglich, die Clangesellschaft ist seit Jahrtausenden die Norm mit Despotismus, Vetternwirtschaft, Göttern, Engeln und Dämonen sowie Betrügern oder Lügnern als Clanführer. Etwa 25% der Menschen akzeptiert blind ihre selbst ernannten Oberhirten, welche als Despoten pseudo-demokratisch ihre Unfähigkeit durch all-wissend, all-fähig, all-gütig und dem Auserwählt-Syndrom als Paranoia manifestieren. Der Despotismus unterbindet freies Denken und Handeln, was eine Gesellschaft diverser Kulturen im friedlichen Miteinander ausschließt. Soziopathische Perversion, Erpressung, Gewalt, Mord, heilige Kriege, Ausbeutung und Diskriminierung abweichender Dritter ist als „gute Tat“ von Gott gewollt.

    Durch Drohung und Terror mittels Dämonen, Verdammnis und ewige Höllenpein sichert sich der religiöse Humbug in Kirchen und Sekten die zahlenden Idioten und belegt so fundamentale Zweifel am absolut wahren Glauben. „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der–Drohung, Drohung, Drohung“.

    Die Oberhirten verstoßen ständig gegen die gepredigte Moral und Ethik, sie morden, rauben, fälschen, missbrauchen, saufen, huren, zocken und bedrohen ihre Elite mit „Rauswurf“ bei Entzug der Privilegien oder gar „Steinigung“. Religionen und Diktaturen als paranoide Zwangssysteme überleben nur indem sie Kritik und Abweichler unterdrücken oder ausrotten.

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  3. Das Recht des Kindes auf freie Religionswahl wird durch Sippschaft ausgehebelt.

    Hier bestimmen Familienbanden, dass einzelne Mitglieder der Familie Rituale erdulden müssen und dass die Religionsfreiheit dieser Individuen mit Füßen getreten wird, nur weil sie schwächer und jünger sind als andere.

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  4. Beschneidung und Kindesmisshandlung. Das zeigt doch, wie brutal und menschenverachtend Religion in jeder Form ist. Und die Frau Merkel findet das als Bundesvortänzerin noch gut. Die Wasserträger und religionsvermurksten, politischen Trittbrettfahrer, ohnehin. Pfui Teufel.

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