Machen Quanten Sprünge?


DIGITAL CAMERADie Quantentheorie scheint zu besagen, dass sich die Natur auf der kleinsten Ebene sprunghaft verhält. Doch bei genauerer Betrachtung gelten auch im Mikrokosmos stets kontinuierliche Gesetze: Die Welt funktioniert im Grunde nicht digital, sondern analog!

Von David TongSpektrum.de

Von dem deutschen Mathematiker Leopold Kronecker (1823 – 1891) stammt der Ausspruch: „Die ganzen Zahlen hat der liebe Gott gemacht, alles andere ist Menschenwerk.“ Er meinte damit, die Zahlen Null, Eins und so weiter spielten eine fundamentale Rolle in der Mathematik. Doch für heutige Physiker nimmt das Zitat eine Überzeugung vorweg, die sich in den letzten Jahrzehnten immer fester etabliert hat: Die Natur sei im Grunde diskret, die Bausteine der Materie und der Raumzeit ließen sich einzeln abzählen. Diese Idee geht auf die Atomisten der griechischen Antike zurück, gewinnt aber im digitalen Zeitalter zusätzliche Plausibilität. Viele Physiker stellen sich das Universum als einen gewaltigen Computer vor (siehe Spektrum Spezial 3/2007), in dem die physikalischen Gesetze als Algorithmus für diskrete Informationsbits dienen – wie der grüne Ziffernregen, den die Hauptfigur Neo am Ende des Films „Matrix“ an Stelle der vermeintlichen Realität sieht.

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2 Comments

  1. Das mit der Zahl Null das der Heilige Geist aber nicht gewußt, als er gütigst den Menschen die ewig wahre Bibel diktierte, keine der Mittelmeerkulturen kannte und nutzte die Null. Diese mathematische Logik haben erst die Inder erkannt und nicht die paranoiden Schwurbelköpfe im Nahen Osten – wohl auch weil die Inder nichts vom himmlischen Zombie wußten.

    Erst um 750 n.C. ist die Mull in den Westen gekommen, aber das war es schon zu spät. Auf das Jahre 1 v.C. folgte unmittelbar das Jahr 1 n.C., religiotischer Dummfug wie bei allem was mit Wissen zu tun hat.

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