München: Neuer Rekord bei Kirchenaustritten


Selbstdarstellung der Erzdiözese München/Freising. Bild: bb
Selbstdarstellung der Erzdiözese München/Freising. Bild: bb
  • Das hat es in der Stadt noch nicht gegeben: Im vergangenen Jahr sind 14 000 Münchner aus der Kirche ausgetreten.
  • Die Zahlen passen in einen langfristigen Trend: Die Münchner sind schon seit Jahren nicht mehr mehrheitlich christlich.


Von Dominik Hutter|Süddeutsche.de

So viele waren es noch nie: Fast 14 000 Münchner sind im Jahr 2014 aus der Kirche ausgetreten. Diese Zahl liegt nicht nur um 60 Prozent über dem Schnitt der zehn Jahre davor – sie übersteigt sogar den bisherigen Rekordwert von 2010, als die Missbrauchsskandale an die Öffentlichkeit kamen. Damals kehrten 12 305 Christen ihrer Kirche den Rücken. In den übrigen Jahren seit 2004 schwankt nach Angaben des Statistischen Amts der Stadt München der Wert zwischen 6216 (2005) und 11 514 (2013). Warum so viele Münchner dem institutionalisierten Christentum abschwören, wissen die städtischen Statistiker nicht – wie es auch keine Daten gibt, ob die Abtrünnigen zuvor katholisch oder evangelisch waren.

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