Kirchen fordern Perspektive für Religionsunterricht


Bild: freigeist-weimar.de

Die beiden großen christlichen Kirchen haben von der Landesregierung mehr Verlässlichkeit gefordert. So verlangten die Vertreter von evangelischer und katholischer Kirche bei einem Gespräch mit Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht ein stärkeres Engagement beim Religionsunterricht.

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Die evangelische Bischöfin für Mitteldeutschland, Ilse Junkermann, kritisierte, dass trotz vorhandener Religionslehrer teilweise nur eine der verabredeten zwei Wochenstunden an den Schulen angeboten werde. Grund sei, dass ein Drittel der Lehrer vom Bildungsministerium nicht abgerufen werde, weil angeblich kein Bedarf bestehe. Junkermann sagte, auch bei kleiner werdenden Gruppen müsse es eine verlässliche Perspektive geben.

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3 Comments

  1. Tja, ihr lieben Religioten, eure Perspektive sieht so aus:

    Wenn ihr unbedingt Kinder indoktrinieren wollt, dann macht und bezahlt das gefälligst selber. Am besten Abends nach der Schule oder am Wochenende.

    Dann nämlich werden die Mitgliederzahlen endlich auf das Mass herunterbrechen, dass solch vorsintflutlichen Institutionen wie religiösen Vereinen tatsächlich zusteht.

    Aber genau deshalb wehrt ihr Religioten euch ja so angestrengt gegen säkulare Bestrebungen, ne?
    Weil kaum jemand etwas mit diesem bronzezeitlichen Quatsch anfangen kann, solange ihm dieses nicht von frühester Kindheit an ins Hirn getrichtert wird.

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  2. Solange es Politreligioten gibt, wird dies immer funktionieren. Sie können fordern was sie wollen, es traut sich keiner dagegen zu sein, da die nächste Wahl immer vor uns steht. 👿

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  3. Die christlichen Kirchen würden sich nicht scheuen, selbst für das letzte noch verbliebene, gottgläubig erzogene Kind Religionsunterricht zu fordern. Es soll dann eben Einzelunterricht erhalten. Auf Staatskosten versteht sich !

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