Du sollst nicht töten: Abtreibungsverbote und christliche Ethik


Kirche raus aus der Gebärmutter
Journalistin Antje Schrupp spricht sich dafür aus, dass die Radikalität des christlichen Tötungsverbots nur ernstzunehmen sei, wenn die Kirche darauf verzichte, es mit Hilfe staatlicher Gewalt durchzusetzen.

Von Antje Schrupp | evangelisch.de

Das Christentum gilt vielen als frauenfeindliche Religion, und diesem Ruf scheint auch die evangelische Kirche in diesen Tagen wieder gerecht werden zu wollen. Aus Anlass der Debatten über den § 219, der Ärztinnen nicht nur Werbung für Abtreibung verbietet, sondern ganz generell Informationen über den Eingriff, beziehen Bischöfe ebenso wie der evangelikal-konservative Flügel lautstark Position: Diese Gesetze müssen bleiben!

Woher kommt diese „fundamentalistische“ Haltung des Christentums bei diesem Thema?  Es ist, auch wenn viele Feministinnen das glauben, nicht in erster Linie Frauenfeindlichkeit, die dahinter steckt. Dass sich die Kirche hier – ebenso wie übrigens auch bei Themen wie Sterbehilfe oder Pränataldiagnostik – besonders stark gegen den gesellschaftlichen Mainstream stellt, liegt vielmehr daran, dass das Thema einen zentralen Aspekt der christlichen Ethik berührt: das fünfte Gebot „Du sollst nicht töten“.

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