Nobert Lammert hofft auf die Einheit der Kirche


Die Spaltung in katholische und evangelische Christenheit sei ein „großer Anachronismus unserer Zeit“, sagte Bundestagspräsident Norbert Lammert.

Als Person und Politiker, der sich „von einem christlichen Menschenbild leiten“ lasse, würdigte die Eugen-Biser-Stiftung am Samstag in München Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU). Zum zehnjährigen Jubiläum der Stiftung vergab die Institution an Lammert den Eugen-Biser-Preis. Der Preis wird seit Bestehen der Stiftung in unregelmäßigen Abständen vergeben.

Von Dr. Gerald Schneider idowa

Laudator Prof. Paul Kirchhof, Vorsitzender des Kuratoriums der Eugen-Biser-Stiftung und ehemaliger Bundesverfassungsrichter, würdigte Lammert als einen Politiker, der das Recht als Ausdruck unserer Kultur verstehe. Er stelle politische Macht unter das Maß des Rechts und suche, „die unterschiedlichen kulturellen Traditionen und Erfahrungen in unserer Gesellschaft in einer weltoffenen Kultur zusammenzuführen“. In diesem Sinne sei Lammert ein Mensch, „der Vertrauen verdient, aber auch anderen Menschen mit Vertrauen begegnet“.

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1 Comment

  1. Kirchhof behauptet, Lammert stelle politische Macht unter das Maß des Rechts. Der Prof. vergisst wohl dabei ganz, dass Lammert ein katholischer Vollreligiot ist und folglich auch nicht aus dieser Rolle schlüpfen kann. Er glaubt an steinzeitliche Geistermärchen und Luftschlösser und setzt sich für die Verbreitung und die Erhaltung dieser Wahnvorstellungen ein. Wie kann Prof. Kirchhof so einem Träumer vertrauen oder gar von Anderen verlangen ihm Vertrauen zu schenken ? Aber eine Krähe hackt der Anderen ja bekanntlich kein Auge aus.

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