„Die Existenz Gottes ist keine wissenschaftliche Frage“ – etwas Kreationismus


Christoph Schönborn, 2012. Bild: wikimedia.org/CC-BY-SA-3.0
Kardinal Schönborn und der Biomathematiker Nowak diskutierten in Wien über die Evolution, die nicht nur von Konkurrenz sondern auch von Kooperation geprägt sei.

Die Presse.com

Dass die Schwerkraft einen Apfel zu Boden fallen lässt, ist unbestritten – warum es sie gibt, könne aber kein Physiker erklären, so der Biomathematiker Martin Nowak am Mittwochabend im Gespräch mit Kardinal Christoph Schönborn bei den vom Europäischen Forum Alpbach organisierten „Alpbach Talks“ in Wien. Ob es einen Schöpfer gebe oder nicht, sei keine wissenschaftliche Frage, meinten beide.

Diese Frage sei eine theologische und könne aus den Naturgesetzen weder bewiesen noch widerlegt werden, sagte Nowak, der an der Harvard University in Cambridge (US-Bundesstaat Massachusetts) forscht und bekennender Katholik ist. Schönborn stimmte dem zu, wer in den Naturwissenschaften und dem Schöpferglauben einen Widerspruch sehe, argumentiere kurzatmig.

3 Comments

  1. Ob hier der Wiener GottesFunktionär und Kreationismus-Fan Schönborn mal wieder in der Wissenschaft Irrlichtet?: 😉 😉

    Eine „Gottlose Natur“ verhalte sich also nicht anders als eine „Gottbeseelte Natur“? 😉 😉

    Unterliegen Jesus Christus und seine Erbsünde dem gleichen wirkungsfreien Mechanismus ? 😉 😉

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  2. Demokratie mit freier Presse, freien Wahlen, Gewaltenteilung, Menschenrechten, Wissenschaft, und Bildung existiert knapp 200 Jahre. Für Religioten ist Kritik am Gotteshumbug Blasphemie, ihr Absolutismus braucht Terror und Gewalt zur Existenzsicherung. Etwa 25% der „Brainwash“ Geschädigten akzeptieren freiwillig einen all-wissenden Popanz, der Drohung und Gewalt nutzt um den Machtverlust durch friedliche Koexistenz mit Dritten aufzuhalten, weil andere Religionen einen viel mächtigeren Gott haben könnten.

    Religioten sind mangels Intelligenz und Bildung unfähig Kritik am Glauben zu verstehen, Die Oberhirten der Religionen treiben sie in gerechte Kriege, Ethnozide, Genozide, Diskriminierung, Ausbeutung, Gewalt und Kinderficken. Der himmlische Zombie befiehlt den verdummbibelten Dumpfbacken dies als unantastbaren Teil des Glaubens zu sehen, was im Zirkelschluss nur Einfaltspinsel verstehen – wenn überhaupt.

    Der Arzt E. Schaetzing prägt dazu den Begriff »ekklesiogene Neurose« mit Symptomen wie Schuldgefühle und paranoiden Wahnideen. Der Gotteshumbug funktioniert mit Demütigungen und immer neuen Sünden für die Einfaltspinsel. Leichte elektrische Reizung der gleichen Gehirnregionen erzeugt einen fast identischen Wahn, Der tägliche Disput mit dem himmlischen Zombie und allerliebsten Jesulein sind nur fehlerhafte Reize im kranken Gehirn.

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