Internationaler Atheistenkongress: Pauels – das regt mich nicht auf


Diakon und Büttenclown Willibert Pauels, Bild: ksta.de

In Köln treffen sich am Wochenende Atheisten zu einem Internationalen Kongress. Man will dort darüber nachdenken, wie man dem „Machtanspruch der organisierten Religionen“ noch besser entgegenwirken kann. Diakon und Büttenclown Willibert Pauels hat dazu eine ganz eigene Meinung.

domradio.de

domradio.de: Die Atheisten wollen ihre Kritik an Kirche und Religion stärker verbreiten. Muss die Kirche jetzt Angst haben vor den Atheisten?
Willibert Pauels: Selbstverständlich toleriere ich das. Die Liebe lebt von der Freiheit. Selbstverständlich sollen sie sich treffen. Wäre aber schön gewesen, wenn sie ihre Tagung mit einer Andacht im Dom beginnen würden.

domradio.de: Die Atheisten sagen, sie argumentieren rational. Und in der Tat: Beweise für die wichtigsten Glaubensgrundsätze haben die Religionen ja meistens nicht. Was kann man als Christ den Atheisten entgegen halten?
Willibert Pauels: Es gibt einen schönen Satz von Josef Ratzinger, der lautet: Der Gläubige und der Ungläubige begegnen sich im Zweifel. Ich habe ja von der Giordano-Bruno-Stiftung eine Einladung bekommen zum atheistischen Stammtisch. Da habe ich dankend abgelehnt. Man lädt auch ja auch keinen Vegetarier zum Grillen ein. Aber ich habe diesen Menschen zu meinem Soloprogramm im Senftöpfchen eingeladen. Und er ist gekommen und es war richtig toll, wir haben uns wunderbar unterhalten, waren sogar in den meisten Punkten einer Meinung. Außer natürlich in dem Hauptpunkt, im entscheidenden Punkt, da waren wir gegensätzlicher Meinung.

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1 Comment

  1. -Die Liebe lebt von der Freiheit-
    Schlagzeile: „Pauels setzt sich für die freie Liebe ein!“
    Gut so! Weitermachen Willibert! (Auch wenn der Chef kocht. 🙂 )

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