Justizministerin lehnt Gesetz zur religiösen Beschneidung ab


Ein Junge bei seiner Beschneidung. Bild: Welt Online

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will kein eigenes Gesetz zur Beschneidung von Jungen.

RP Online

Das sei das Ergebnis von Beratungen im Justizministerium, berichtet der “Spiegel”. Uneinig seien sich Experten darüber, ob Beschneidungen aus religiösen Gründen im Strafrecht oder besser im Familienrecht zu regeln seien. Grünen-Chef Cem Özdemir machte sich unterdessen für die Zulassung des Eingriffs stark. Zugleich lehnte er laut “Welt am Sonntag” ab, ihn erst im Jugendalter zu erlauben. Für Juden, bei denen eine Beschneidung in der Regel am achten Tag nach der Geburt erfolgt, “wäre eine Altersgrenze katastrophal”, sagte Özdemir. Das Kölner Landgericht hatte religiöse Beschneidung als Körperverletzung gewertet. Der Bundestag will eine rasche gesetzliche Regelung.

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Eine Antwort zu “Justizministerin lehnt Gesetz zur religiösen Beschneidung ab

  1. Die Beschneidung ist und bleibt eine vorsätzliche Körperverletzung. Folgerichtig braucht es zur Regelung dieser Angelegenheit kein neues Gesetz. Was wir allerdings dringend bräuchten, wäre eine neue Menschheit, die sich endlich den religiotischen, widersinnigen Ballast vom Halse schafft !