Bibel: „Wer seine Rute schont, der hasst seine Kinder“

 

Quelle: roadfinder.org

(Keine) Gewalt in christlichen Familien
Eltern züchtigen ihre Kinder und geben dafür fromme Gründe an. Der Beitrag „Kinder schlagen im Namen Gottes“ auf „NDR-Info“ hat sich mit religiös motivierter Gewalt auseinandergesetzt und gleichzeitig zu einem Rundumschlag gegen evangelikale Christen ausgeholt.

Pro-Medienmagazin

Drei Beispiele aus der christlichen Szene nehmen die NDR-Autoren Christian Baars und Angelika Henkel zum Anlass, um das Thema Prügel in christlichen Familien unter die Lupe zu nehmen und mit einigen nicht ganz neuen Fakten zu ergänzen. Schon Ende der 90er-Jahre habe eine Bundestags-Kommission zu sogenannten Sekten und Psychogruppen festgestellt, dass in christlich-fundamentalistischen Gemeinden eine „mitunter deutliche Befürwortung disziplinierender, körperlicher Züchtigungen“ verbreitet sei.

Die Bibel als Rechtfertigung für Schläge?

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335 Millionen Dollar Strafe für Bank of America wegen Rassismus

Quelle: gofightforeclosure.com

Von schwarzen und lateinamerikanischen Kunden soll eine Tochter der Bank of America deutlich mehr Zinsen verlangt haben als von weißen Kunden. Die Bank muss wegen dieser Rassismusvorwürfe eine Rekordstrafe zahlen.

Focus

Die Bank of America muss wegen Rassismus-Vorwürfen 335 Millionen Dollar (257 Mio Euro) zahlen. Der Tochterfirma Countrywide wird vorgeworfen, schwarze und lateinamerikanische Kunden benachteiligt zu haben. Sie soll mehr als 200 000 Kreditnehmern über Jahre überhöhte Zinsen abverlangt haben – nur wegen ihrer Herkunft und Hautfarbe. Davon ist das US-Justizministerium nach jahrelangen Ermittlungen überzeugt.

Die Millionenzahlung ist Teil eines Vergleichs, den die Bank mit dem Ministerium geschlossen hat, und den Justizminister Eric Holder am späten Mittwoch (Ortszeit) in Washington verkündete. „Finanzfirmen sollten ihre Entscheidungen aufgrund der Kreditwürdigkeit ihrer Kunden treffen, nicht aufgrund von deren Hautfarbe“, sagte Holder. Nach seinen Angaben ist es die höchste Summe, die eine Bank jemals wegen Rassismus-Vorwürfen bei Kreditgeschäften abdrücken musste.

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Verbot der Islamhetze bedeutet, Herabwürdigung christlicher Symbole muss auch verboten werden???

Quelle: kreuz.net

Muslime wehren sich – christliche Kirchen (noch) nicht
„Kurier“ zu Herabwürdigung christlicher Symbole: „weil alle, auch die Bischöfe, nicht als kunstfeindliche Fundis dastehen wollen, sind sie zu feige, sich zu wehren“. Wird die jüngste Rechtsprechung auch für Christen gelten?

Kath.net

Der Kurier, einer der größten Tageszeitungen in Österreich, hat am Donnerstag in einem Kommentar ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Wien kommentiert, in dem es um die Verunglimpfung des Islam ging. „Wer gegen den Islam hetzt, muss mit gerichtlicher Verurteilung rechnen“, stellte die Zeitung dazu fest. Am vergangenen Dienstag hat das OLG Wien ein Urteil erster Instanz bestätigt, wonach die Vortragende eines FPÖ-Seminars einen sogenannten „Wertungsexzess“ begangen habe. In dem Urteil wurde auf den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verwiesen, wonach Meinungsfreiheit nicht bedeutet, dass man andere grundlos beleidigen dürfe. „So weit, so richtig“, schreibt der Kurier dann und betont, dass dies auch den Umgang mit christlichen Religionen ändern könnte.

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Wäre Meisner Wulff, würde er den Hirtenstab abgeben, wer’s glaubt …

Quelle: doyeundwiemers.de

Kardinal Meisner rät Wulff von Weihnachtsansprache ab
Egon Geerkens war bei den Kreditverhandlungen mit Christian Wulff anwesend – das hat jetzt auch Wulffs Anwalt bestätigt. Während sich die Koalition hinter den Bundespräsidenten stellt, kommt nun auch Kritik aus der Kirche: Kardinal Joachim Meisner rät Wulff, seine Weihnachtsansprache „jetzt in der Situation“ nicht zu halten.

DerWesten

Mehr als eine Woche nach Bekanntwerden des umstrittenen Privatkredits für Bundespräsident Christian Wulff sind weitere Details bekannt geworden. Wulffs Anwalt räumte gegenüber der Zeitung „Die Welt“ vom Mittwoch ein, dass der Unternehmer Egon Geerkens an den Verhandlungen über den Kredit für Wulffs Hausbau beteiligt gewesen sei. Führende Koalitionspolitiker versicherten Wulff weiterhin ihre Rückendeckung.

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Gott als Bildungsauftrag

Quelle: glumm.files.wordpress.com

Das Timing ist nicht schlecht: Kurz vor Weihnachten, wenn es auch etliche Religionsignoranten wieder mal in die Kirche zieht, will die LINKE in Nordrhein-Westfalen ein bisschen an der abendländischen Leitkultur rütteln. Sie wolle den Gottesbezug aus der Landesverfassung streichen, meldeten Zeitungen, was nicht ganz stimmt. Denn Gott taucht in der Verfassung mehrfach auf, der LINKEN aber geht es nur um eine Stelle: In Artikel 7, Absatz 1 heißt es: »Ehrfurcht vor Gott, Achtung der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung.« Die Ehrfurcht vor Gott ist nach Ansicht der LINKEN fehl am Platze, und deshalb will sie diese drei Worte entfernen. Denn erstens gibt es in modernen Gesellschaften mit zahlreichen Zuwanderern diverse religiöse Bekenntnisse, und dem multikulturellen Anspruch sollte der multireligiöse Anspruch folgen, meint die schulpolitische Sprecherin Gunhild Böth. Und zweitens gebe es auch zahlreiche Nichtgläubige.

Von Wolfgang HübnerNeues Deutschland

Letzteres ist wohl das wichtigere Argument: In Zeiten der (wenigstens theoretisch propagierten) Trennung von Staat und Kirche sowie einer Massenabwanderung aus den Kirchen ist es ein Anachronismus, die Ehrfurcht vor Gott als erstes und bedeutsamstes Bildungsziel aufzuführen. Nordrhein-Westfalen steht damit nicht allein. Auch in Rheinland-Pfalz, in Baden-Württemberg, in Bayern und im Saarland ist die Ehrfurcht vor Gott oberstes Erziehungsziel.

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Evangelikale Bekenntnisschulen: kreationistischer Hokuspokus im gesamten Unterricht

Quelle: planet-wissen.de

Evolutionstheorie versus „Intelligent Design“: Zehntausende Schüler in Deutschland lernen an freikirchlichen Bekenntnisschulen. In den staatlich anerkannten Privatschulen spielt christlicher Glaube immer eine Rolle – auch in Naturwissenschaften. Seriöse Wissenschaftler warnen vor dem „kreationistischen Hokuspokus“.

Von Ann-Kristin SchäferSüddeutsche

Du bist wertvoll. In bunten Buchstaben aus Tonpapier verkündet das den Schülern der neunten Klasse die Wand neben der Tafel. Es ist die erste Stunde an der Freien Christlichen Bekenntnisschule Gummersbach (FCBG).

Auf dem Stundenplan steht Englisch, doch bevor die Lehrerin mit dem Unterricht beginnt, erzählt sie eine Geschichte: von einem großen Stein, den ihre Tochter mühevoll ausgegraben hat und den sie beim Aufräumen um keinen Preis hergeben wollte. Und davon, dass Gott den Menschen mit genauso viel Mühe geschaffen habe und er ihn deshalb nicht aussortieren werde, wenn der Mensch sich zu ihm bekenne. Dann ist die allmorgendliche Fünf-Minuten-Andacht vorbei.

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Skandal LOL: Alle ‚Weihnachtskarten‘ des EU-Parlaments ohne christliches Motiv

Quelle: vs-unterwoessen.de

Einige Abgeordnete schrieben Protestnote gegen ’sowjetische‘ Grußkarten des EU-Parlaments – Stadler: Scheinbar kleines Detail am Rande, welches aber tief in den Werteverfall der EU blicken lässt

Kath.net

Auf allen sechs offiziellen „Weihnachtskarten“ des Europa-Parlaments, welche den Abgeordneten zur Verfügung gestellt werden, fehlt jedweder christliche Bezug. Zahlreiche Abgeordnete des EU-Parlaments haben daraufhin eine Protestnote dagegen verfasst. Auch der österreichische EU-Abgeordnete Ewald Stadler (BZÖ) hat sich bereits vorige Woche dem Protest angeschlossen, wie das BZÖ in einer Aussendung mitteilt.

Die Motive ähnelten einer „sowjetischen Winterfeier“, kritisieren die Abgeordneten in ihrem Protest. Das Fehlen christlicher Symbole stelle eine Beleidigung aller christlichen Abgeordneten dar, nicht zuletzt deshalb, weil auch diese Steuerzahler sind und unfreiwillig nur vor die „Wahl“ der Verwendung dieser „Sowjet-Grußkarten“ gestellt würden.

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Putschgerüchte gegen Pius-Chef Fellay – Spaltung der Fundi-Bruderschaft?

Quelle: virgo-maria.org

Piusbruderschaft übergibt Vatikan eine Antwort, die „keine ist“ – Putschgerüchte gegen Msgr. Fellay

Von Giuseppe NardiKatholisches

Die Antwort wurde seit Tagen erwartet. Nun liegt sie vor. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. hat dem Vatikan eine Antwort auf die „Doktrinelle Präambel“ übermittelt, die Kardinal William Levada dem Generaloberen der Bruderschaft, Msgr. Bernard Fellay, am 14. September übergeben hatte und deren Annahme oder Ablehnung über den künftigen kanonischen Status der „Lefebvrianer“ entscheidet, dies berichte der Vatikanist Andrea Tornielli.

Rom prüft nun die Antwort, die nichts beantwortet

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Staatliches Arbeitsrecht nicht für Kirchenmitarbeiter, ganz klar

Quelle: evangelisch.de

Pfarrern bleibt Klage verwehrt: Kirchenmitarbeiter können sich nicht vor staatlichen Gerichten gegen ihre Entlassung oder Versetzung in einen Wartezustand wehren. Nur in Extremfällen gesteht der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Ausnahmen zu.

Von Wolfgang Janisch – Süddeutsche

Pfarrer müssen sich bei Rechtsstreitigkeiten über ihren Job auch in Zukunft auf innerkirchliches Sonderrecht verweisen lassen. Gegen ihre Entlassung oder ihre Versetzung in den mit Gehaltsabschlägen verbundenen „Wartestand“ können sie sich nur in Ausnahmefällen vor staatlichen Gerichten erfolgreich zur Wehr setzen. Das folgt aus einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg.

Nach den Worten des Gerichts sind die Beschäftigungsverhältnisse der vier betroffenen Geistlichen ausschließlich durch kirchliches Recht geregelt. Zwar könnten sie durchaus vor staatlichen Gerichten Klage erheben. Dort sei allerdings nur eine sehr eingeschränkte Überprüfung kirchlicher Maßnahmen möglich, argumentierte das Gericht und verwies auf die Rechtsprechung des deutschen Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe: Nur wenn eine Versetzung oder Entlassung willkürlich sei, gegen die guten Sitten oder die öffentliche Ordnung verstoße, könnten staatliche Zivilgerichte einschreiten. (Az: 38254/04 u.a.)

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B16-Ratze, schwul statt asexuell?

Quelle: regenbogen-news.com

DER PAPST, SCHWUL STATT ASEXUELL?

Von Stefan LauerVice.com

„Nur die Homosexuellen sind noch nett zu mir“, ist das Erste, was Uta Ranke-Heinemann zu mir sagt, als ich ihr erzähle, dass ich schwul bin. Wir sitzen in ihrer mit Fotos und Zeitungsausschnitten praktisch vollgepflasterten Küche vor Tee, Butterkuchen und Käsebrötchen und unterhalten uns über den 2.000 Jahre alten Schwindel der katholischen Kirche über „christliche Werte“. Ranke-Heinemann ist aber viel mehr als eine äußerst streitbare ältere Schwulenmutti. Sie war die erste Professorin für katholische Theologie weltweit. Protestantisch aufgewachsen, konvertierte sie erst gegen Ende ihres Theologiestudiums zum Katholizismus und wurde ziemlich schnell zu einem Dorn im altersstarren, triefenden Auge der katholischen Amtskirche. Mit der Friedensbewegung war sie 1979 in Vietnam und Kambodscha und kandidierte 1999 für das Amt des Bundespräsidenten, das vor ihr schon ihr Vater innehatte, verlor dann aber leider gegen ihren Neffen Johannes Rau. Da Mode ja bekanntlich eines der Hauptthemen von Homosexuellen worldwide ist (um es in Ranke-Heinemanns Worten zu sagen), sprechen wir erstmal über ihr Lederkostüm.

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Fünf Millionen denken über Kirchenaustritt nach

Quelle: revo.org

Den beiden großen Kirchen in Deutschland droht eine Austrittswelle. Nach einer neuen Umfrage des Heidelberger Sinus-Instituts (Oktober 2011) wollen rund eine Million Menschen in Deutschland aus ihrer Kirche austreten.

Jesus.de

Zusammen mit denjenigen, die über einen Austritt nachdenken, ergebe sich «ein Schwundpotential von mehr als fünfeinhalb Millionen», schreibt der Sinus-Geschäftsführer Bodo Flaig in der Zeit-Beilage «Christ und Welt».

Bei der repräsentativen Untersuchung wurden 2.000 Menschen ab 14 Jahren befragt. Nach Angaben der Studie lag der Anteil derjenigen, die zum Kirchenaustritt entschlossen sind, bei den Evangelischen bei 3,2 Prozent und bei Katholiken bei 1,6 Prozent. Bei den noch Unentschlossenen erwägen 12,1 Prozent der Protestanten und 9,9 Prozent der Katholiken einen Kirchenaustritt. «Deutschland ist für die christlichen Kirchen zu einem Missionsland geworden», schreibt Flaig.

Insgesamt leben einer Untersuchung aus dem Jahr 2009 zufolge in Deutschland rund 50,7 Millionen Christen. Nach dieser Erhebung der Evangelischen Kirche in Deutschland sind davon 24,2 Millionen evangelisch, 24,9 Millionen sind katholisch. Das entsprach einem Anteil von 62 Prozent an Christen an der Gesamtbevölkerung.

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B16-Ratze erklärt II. Vatikanisches Konzil, schlimmer geht nimmer!

Quelle: 3.bp.blogspot.com

Das ‚heisere Geschrei‘ um das Konzil und die Lehre Benedikts XVI.
Benedikt XVI.: Jenseits des ‚Superdogmas’. Der lange, mühsame und anspruchsvolle Weg der rechten Hermeneutik des II. Vatikanischen Konzils. Zur Weihnachtsansprache vom 22. Dezember 2005.

Von Armin SchwibachKath.net

Sechs Jahre sind vergangen, seit Papst Benedikt XVI. am 22. Dezember 2005 seine erste und gleichzeitig bahnbrechende Weihnachtsansprache an das Kardinalskollegium und die Mitglieder der Römischen Kurie gehalten hat. Der Weihnachtsempfang bietet den Päpsten die Möglichkeit des Rückblicks auf die Ereignisse des Jahres. Bei jenem besonderen Fall des „Papstjahres 2005“ ging es jedoch um mehr.

Benedikt XVI. nutzte die Gelegenheit zu einem weitblickenden Ausblick, innerhalb dessen sich die Grundanliegen und Grundthematiken seines damals noch jungen Pontifikats abzeichneten. Aus der heutigen Perspektive kann festgestellt werden, dass die Hauptereignisse und Haupinhalte der letzten Jahre bereits in dieser historischen Ansprache vorgezeichnet waren.

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Italien: Plakatkampagne fordert Ende der Kirchenfinanzierung

Mit diesen Plakaten macht die UAAR aktuell auf die enorme Finanzierung der italienischen Kirche durch den finanzschwachen italienischen Staat aufmerksam Quelle: diesseits.de

Die italienische „Union der Atheisten, Agnostiker und Rationalisten“ fordert ein Ende der Kirchenfinanzierung. Der Staat müsse die öffentlichen Gelder für die Kirche streichen, da dies die wirtschaftliche Situation Italiens erforderlich mache.

Von Thomas HummitzschDiesseits.de

Sechs Milliarden Euro betragen die Kosten, die Italien jährlich für die Kirche aufbringt. Angesichts der brisanten Situation, in der sich der italienische Staat vor dem Hintergrund der europäischen Finanzkrise befindet, kann dieser Betrag nicht unhinterfragt und unangetastet bleiben, findet die italienische Union der Atheisten, Agnostiker und Rationalisten (UAAR). Aus diesem Grund hat die Organisation eine Kampagne unter dem Motto „Mit 6 Milliarden Euro pro Jahr könnte Italien Wunder vollbringen!“ gestartet.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

TV-Tipp: „Wenn Esoterik abhängig macht“
[…]Der Sinn des Lebens – viele Menschen sind auf der Suche danach, besonders jetzt vor Weihnachten. Das Geschäft mit dem Übersinnlichen boomt. Doch wie gefährlich sind die Angebote der vermeintlichen Heilsbringer? Klangschalenmassage, Aura-Diagnose, Lichtarbeit. Das Angebot ist riesig. Auf Messen und im Internet bieten selbsternannte Geistheiler und Schamanen ihre Dienste an. Sie versprechen spirituelle Lebenshilfe und Erleuchtung. Und viele Menschen, die den Glauben an Gott oder die Kirche verloren haben, aber Halt und einen tieferen Sinn im Leben suchen, spricht genau das an. So auch eine Krankenschwester aus dem Westerwald. Erst glaubt sie an die Kraft von Heilsteinen, dann lernt sie über Freunde einen „geistigen Lehrmeister“ kennen, einen Guru. Der verspricht ihr den „wahren Weg zu Liebe und Erkenntnis“. Sie gerät immer mehr in seinen Bann. Und entfernt sich immer mehr von ihrem Mann. Schließlich verlässt sie die Familie und zieht zu dem Guru nach Bayern. Axel Seegers, der Sektenbeauftragte der Erzdiözese München-Freising, kennt solche Schicksale. Er weiß: Wenn Menschen in derartige Abhängigkeiten geraten, sind sie für rationale Argumente nicht mehr zugänglich. Das sei die große Gefahr. Im Bann der Seelenfänger – Kontrovers über ein unterschätztes gesellschaftliches Phänomen. Dieses und weitere Themen in Kontrovers am Mittwoch um 21.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen oder im Livestream der Mediathek. Ab Donnerstag können Sie das Video des Beitrags hier online anschauen.[…]

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Italien: Bewusster Steuer-Betrug der Katholiban entlarvt!

Quelle: aggromigrant.com

„Auch die Kirche soll zahlen!“
Die Italiener stöhnen über Steuererhöhungen. Doch die Steuerprivilegien der katholischen Kirche werden von der Regierung bislang nicht angetastet. Der Aufschrei in der Bevölkerung ist groß – jetzt signalisieren die Bischöfe erstmals Gesprächsbereitschaft.

Von Thomas MiggeDeutschlandfunk

„Die Kamera ist in einer Aktentasche und das kleine Mikrofon unsichtbar in einer Tasche der Jacke versteckt.“

Die mit versteckter Kamera heimlich aufgenommene Szene spielt in Mailand, in der „Casa del Clero“, ein Altersheim für Priester nahe beim Opernhaus La Scala. Der Besucher, ein Mitglied der Partei der Radikalen, betritt das Gebäude und stellt fest – die Kameraaufzeichnungen scheinen es zu belegen – dass die Unterkunft nicht nur für Priester bestimmt ist. Die Gästezimmer sind, eine Ordensfrau erklärt es, vor allem für zahlende Pilger und andere Reisende bestimmt.

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50 neue Mega-Scientology-Kirchen

Quelle: 1.bp.blogspot.com

Bis Ende 2012 werden die Renovierungsarbeiten aller 50 neu erworbenen Gebäude abgeschlossen und für alle Gemeindemitglieder geöffnet sein

Relevant.at

Auf der ganzen Welt nähern sich die neuen großen Kirchen mit einer Mindestfläche von 5.000 Quadratmetern der Umbauphase. In einigen neuen Gebäuden begannen bereits die Renovierungsarbeiten. Ziel ist, diese bis Ende 2012 fertig zu stellen.

Fünfzig neue Gebäude, in denen zukünftig auf jeweils über 4.000 Quadratmetern Scientology-Dienste angeboten werden, sind erworben und von hervorragenden Architekten – innen wie außen – neu entworfen worden. Die Planungsphase für einige Kirchen ist bereits vorbei. Dort haben bereits die Renovierungsarbeiten begonnen.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Zollitsch: Luther war doch ein Katholiban, daran sollte man sich erinnern
[…]Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, lädt die Katholiken ein, den Kirchenreformator Martin Luther (1483-1546) neu zu sehen. Das 500-jährige Jubiläum der Reformation 2017 biete auch für katholische Christen eine Gelegenheit, sich mit Luther zu beschäftigen und in ihm einen „zutiefst gläubigen Menschen zu entdecken“, sagte er dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Die von Luther nie gewollte Spaltung der Christen habe „zu viel Unglück in Deutschland geführt“, fügte der Freiburger Erzbischof hinzu. Der Papst habe bei seinem Deutschlandbesuch keinen Zweifel daran gelassen, „dass es Martin Luther mit seiner immensen geistigen Kraft um den Glauben an Jesus Christus, um einen Gott der Gnade, Barmherzigkeit und Liebe zu tun war“.[…]
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Offener Brief des Auschwitz-Komitees an die Regierenden

Quelle: bahnhof-der-erinnerung-hamburg.de

Wir, die letzten Zeugen des faschistischen Terrors, rufen auf: […]
Aus der Erfahrung unseres Lebens sagen wir: Nie mehr schweigen, wegsehen, wie und wo auch immer Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und
Ausländerfeindlichkeit hervortreten! Erinnern heißt handeln!

(Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees)

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
sehr geehrte Damen und Herren,

in großer Sorge wenden wir uns heute an Sie. Antisemitische, rassistische und neofaschistische Ideologie und Praxis finden Akzeptanz bis in die Mitte der Gesellschaft. Sie, die Regierenden, tragen Mitverantwortung an den „deutschen Zuständen“ heute, an der Ökonomisierung des Denkens, an der Entsolidarisierung der Gesellschaft, und, daraus folgend, an der sozialen Spaltung, die Ängste schürt. Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit haben heute wieder Konjunktur in Deutschland.

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US-Football: kurz niederknien und beten = „tebowing“

Tim Tebow betet Quelle: relevantmagazine.com

Die USA diskutieren über Gebete am Spielfeldrand
In den USA gibt es eine neue Wortschöpfung: tebowing. Das heißt: zwischendurch kurz niederknien und beten. Genau wie Football-Star Tim Tebow am Spielfeldrand. Evangelikale sind begeistert vom frommen Footballer, anderen geht er auf die Nerven.

Von Konrad Ege Evangelisch.de

Tim Tebow stellt seinen Glauben jeden Sonntag zur Schau. Dann nämlich, wenn der US-Football-Star mit seinen Denver Broncos aufläuft. Die Broncos gewinnen zurzeit ein Spiel nach dem anderen – vor allem dank Tebow. Nach besonders starken Spielzügen hält der Quarterback gerne inne. Ein Knie auf dem Rasen, den Kopf stark gebeugt. Tim Tebow betet. Seine Facebook-Seite ist voll von Bibelzitaten.

Tebow hat in den USA eine bemerkenswerte Diskussion angestoßen: Ist es in Ordnung, dass er seinen Glauben so demonstrativ zeigt? Tebow sei der „am meisten polarisierende Footballspieler“ der Nation, heißt es im Titel eines wohlwollenden Buches über den 24-Jährigen („The Tebow Mystique: The Faith and Fans of Football’s Most Polarizing Player“).

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