Zebrafinken zwitschern ihren Eiern was vom Klimawandel


Zebrafinken warnen ihren Nachwuchs vor zu hohen Temperaturen (Foto: Chris Tzaros)
Warum singen Vögel ihrem Nachwuchs Lieder vor, obwohl der noch gar nicht geschlüpft ist? Forscher vermuten, dass es sich um eine Warnung handelt.

Von Hanno Charisius | Süddeutsche.de

Noch bevor sie schlüpfen, erfahren junge Zebrafinken von ihren Eltern über die Zustände der Welt da draußen. Als Brutrufe bezeichnen Wissenschaftler diese Form der pränatalen Kommunikation zwischen Elterntieren und ihren Nachkommen. Über 600 Stunden aufgezeichnetes Vogelgezwitscher hörten die Evolutionsökologinnen Mylene Mariette und Katherine Buchanan von der australischen Deakin University ab, bis sie ein Muster erkannten. Immer wenn die Temperatur in der Umgebung über 26 Grad Celsius anstieg, begannen die Elterntiere zu zwitschern.

So könne sich der Stoffwechsel der Küken wahrscheinlich bereits vor dem Schlüpfen an das gegenwärtige Klima anpassen, argumentieren die Forscherinnen im Fachblatt Science. Der gefundene Zusammenhang sei ein Beispiel dafür, wie sich Lebewesen an veränderte Umweltbedingungen anpassen könnten.

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