Pseudozahnvögel: Vorläufer der späteren Flugriesen entdeckt


Protodontopteryx ruthae stand am Anfang einer Entwicklung, die noch zu wahrer Größe führen sollte.Illustration: Derek Orley, CC-BY-NC

In der Erdneuzeit gab es keine Vögel mit echten Zähnen mehr – die gewaltigen Pelagornithidae hatten aber etwas Ähnliches

DERSTANDARD

Über einen sehr langen Zeitraum hinweg trug die Mehrzahl der Vogelarten noch echte Zähne im Schnabel. Durch den Einschlag des Dino-Killers vor 66 Millionen Jahren starben diese jedoch allesamt aus und nur die zahnlosen Vögel überlebten.

Weil Zähne aber ein recht praktisches Werkzeug sind, hat die Vogelwelt seitdem mehrfach Merkmale hervorgebracht, die eine ähnliche Funktion ausüben können. So haben die zu den Entenvögeln zählenden Säger einen Schnabel mit gezacktem Rand, der es den Fischfängern ermöglicht, ihre schlüpfrige Beute zu packen.

Eine Vogelgruppe der Erdneuzeit, bei der ein vergleichbares Merkmal besonders stark ausgeprägt war, waren die Pelagornithidae oder Pseudozahnvögel. Auch sie waren weitläufig mit den Enten verwandte und hatten seitlich am Schnabel Reihen von knöchernen Auswüchsen des Ober- und Unterkiefers.

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