Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Der (Schein-)Helige Stuhl ist dabei aus der gesamten katholischen Kirche ein „Opus Dei“ zu machen, ergo kein Problem, wenn Woelki kein echtes Mitglied ist
[…]Der künftige Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki ist nach eigenen Angaben kein Mitglied des Opus Dei. In einem Gespräch mit der in Würzburg erscheinenden katholischen Zeitung „Die Tagespost“ (Dienstag) zeigte sich Woelki überrascht über Stimmen, die ihm unmittelbar nach seiner Ernennung am Samstag eine besondere Nähe zum Opus Dei nachgesagt hätten, ohne ihm die Chance zu geben, selbst Stellung zu nehmen … Er sei immer Diözesanpriester gewesen und gehöre weder dem Opus Dei noch einer anderen kirchlichen Erneuerungsbewegung oder ordensähnlichen Gemeinschaft an, sagte der designierte Erzbischof: „Dem Opus Dei stehe ich genauso nahe oder fern wie jeder anderen geistlichen Bewegung in der katholischen Kirche.“ So habe er beispielsweise auch regelmäßig Exerzitien in der Benediktinerabtei Gerleve im Münsterland gemacht oder in den vergangenen Jahren an den Exerzitien teilgenommen, die die Jesuiten der Deutschen Bischofskonferenz erteilten, so Woelki weiter. Auf die Frage, ob er sich selbst als konservativ bezeichnen würde, sagte der ernannte Berliner Erzbischof: „Ich halte von den Zuordnungen ‚konservativ‘ und ‚liberal‘ gar nichts.“ Er wolle sich ungern in eine bestimmte Form pressen lassen, so Woelki: „Ich bin einfach katholisch. Und vor allem: Ich bin ich selbst und versuche, ein Mann der Kirche zu sein“.[…]

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Bischof Woelki, Opus Dei, B16-RatzeBene und die „Falle der Säkularisierung“

Quelle: amazon.com

03. Juli 2011: St. Pölten (kath.net/KAP) Die Kirche ist nach Einschätzung von Kurien-Erzbischof Rino Fisichella in der Vergangenheit in die „Falle der Säkularisierung“ getappt. Man habe sich zwar mit dem Marxismus und Atheismus auseinandergesetzt, dabei aber den Nihilismus bzw. Relativismus vergessen, so der Präsident des Päpstlichen Neuevangelisierungsrates. Deshalb wende sich Papst Benedikt XVI. auch so vehement gegen die aktuelle „Diktatur des Relativismus“. Der Erzbischof war Ehrengast bei der Jahrestagung der Europäischen Plattform für Berufungspastoral, die derzeit im niederösterreichischen Horn stattfindet.

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Piusbrüder machen weiter wie gewohnt – Bischof Müller und Bischofskonferenz schweigen

Priesterweihe der Piusbruderschaft Quelle: lr-online.de

Piusbruder-Bischof poltert gegen Papst und Amtskirche
Am Samstag haben in Zaitzkofen bei Regensburg Priesterweihen der ultrakonservativen Piusbruderschaft stattgefunden. Während die nicht von der katholischen Amtskirche genehmigten Weihen im letzten Jahr noch auf harsche Kritik von Bischöfen und des Vatikans stießen, wollten sich Vertreter der Amtskirche zu den neuerlichen Weihen nicht mehr äußern. Diese fanden zwei Tage vor dem Berufungsprozess gegen den Piusbruder-Bischof Richard Williamson wegen Volksverhetzung statt.

Von Christian EcklWochenblatt

Vier Männer wurden am Samstag in Anwesenheit des Generaloberen der Piusbruderschaft, Bischof Bernard Fellay, in Zaitzkofen bei Schierling in den Priesterstand erhoben. Für die katholische Kirche sind die Weihen der ultrakonservativen Piusbrüder gegen das Kirchenrecht, weil weder der Papst noch der für Zaitzkofen zuständige Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller die Weihen genehmigt hat. Dennoch sind sie kirchenrechtlich gültig. Die vier Kandidaten Markus Ignatius Pfluger (26), Andreas Maria Jeindl (26), Matthias de Clercq (25) und Dawid Wiercyck (26) wurden im Priesterseminar in Zaitzkofen ausgebildet.

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Exorzismus im Programm

Immer weitere Kreise zieht die sexuelle Nötigung, die einem Tiroler Franziskaner und dem Missio-Leiter vorgeworfen wird. Nun kommt auch ein Kongress ins Spiel.

Von Brigitte Warenski – Tiroler Tageszeitung

Innsbruck – Die Beschwerde gegen Peter Hofmann bei der Ärzte­kammer könnte erst der Anfang einer großen Geschichte sein. Wie berichtet, hatte der Grazer Psychiater der Frau, die Opfer von mehrmaligen sexuellen Übergriffen von zwei Geistlichen sein soll, ein Borderline-Syndrom attestiert.

Albert Steinhauser von den Grünen fordert nun, dass Hofmann die Lizenz als gerichtlicher Gutachter entzogen wird. Steinhauser stellt die fachliche Qualifikation in Frage, da der Psychiater die Frau nie selbst untersucht hat, sondern die Diagnose aufgrund der Sichtung von SMS und E-Mails an einen der angezeigten Geistlichen stellte. Dazu übt Steinhauser auch Kritik­ an den Aussagen von Hofmann, der u. a. meint, dass nur ein Teil der Opfer von pädophilen Übergriffen­ traumatisiert­ sei. „Damit wird das Thema­ total verharmlost“, ärgert sich Steinhauser.

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Boykottaufruf: Überspitzung konservativer Medien

MdB Rolf Schwanitz | © Thomas Hummitzsch

Der SPD-Abgeordnete Rolf Schwanitz, steht in der Kritik, weil er nicht an der Papstrede im Bundestag teilnehmen wird. Wie es ihm damit geht, welches seine Beweggründe sind und wie es mit den LaizistInnen in der SPD weitergeht, darüber sprach er mit diesseits.de

Von Thomas Hummitzsch

Herr Schwanitz, sie stehen im Moment massiv in der Kritik, weil sie nicht an der Rede des Papstes teilnehmen wollen und dies auch öffentlich gemacht haben. Eine unsägliche Debatte um die Frage, ob Bundestagsabgeordnete dem Papst zuhören müssen, ist entstanden. Wie fühlt es sich an im Auge des Orkans.

Sonderlich erfreulich ist das nicht. Aber ich habe eine feste Überzeugung die es mit sich bringt, dass man positive wie auch negative Kommentierungen entgegen nehmen und sich damit auseinandersetzen und natürlich auch viele Fragen beantworten muss.

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Međugorje – die himmlische Belohnung

Gebetsstätte, Quelle: wikipedia

Im Mittelpunkt steht Jesus Christus. Hier verwirklicht sich die Absicht des Konzils: Zurück zum Evangelium, zu Umkehr, Buße, zurück zu den Sakramenten, zu Eucharistie und Anbetung

P. Tomislav Pervan im Gespräch mit Christoph Hurnaus / PUR-Magazin-kath.net

m Juni 1981 – vor 30 Jahren – berichteten sechs Kinder aus dem jugoslawischen Bosnien-Herzegowina, ihnen erscheine täglich die Muttergottes, die Gospa, die Königin des Friedens. Seither ist das kleine Dorf in der kargen Herzegowina zur größten Gebetsstätte der Christenheit geworden. Am Phänomen Medjugorje kommt in der katholischen Kirche keiner mehr vorbei. PUR-Mitarbeiter Christoph Hurnaus sprach mit Pater Tomislav Pervan, dem früheren Pfarrer von Medjugorje, der von Beginn an Zeuge der Geschehnisse ist.

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