Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Danke Herr Fussek, Sie, als Engel der Pflege, müssen es ja auch wissen
[…]Die Entscheidung der katholischen Kirche, eine Caritas-Altenpflegerin nach 33 Jahren zu feuern, weil sie aus der Kirche ausgetreten ist, nennt der bekannte Münchner Pflegekritiker Claus Fussek ‚verlogen‘. Zum SZ-Bericht über den Fall von ElisabethW., der nach dem Rauswurf auch noch das Arbeitslosengeld gekürzt werden sollte, sagt der Experte: ‚Es ist absurd, wenn die Verbände von christlicher Nächstenliebe, Zivilcourage und sozialen Werten reden, ihr Personal in Arbeitsverträgen und Selbstverpflichtungen darauf einschwören, aber dann völlig gegensätzlich handeln.‘ In den vergangen 25 Jahren hätten ihm verzweifelte Pflegekräfte aus christlichen Verbänden vertraulich über unmenschliche Arbeitsbedingungen und Pflege-Missstände berichtet. ‚Es herrscht aber eine Allianz des Schweigens – aus Angst vor arbeitsrechtlichen Konsequenzen‘, behauptet Fussek. ‚Viele Pflegekräfte müssen sogar Schweigeverpflichtungen unterschreiben und dürfen daher auch nicht über Missstände berichten.‘ Man hole Pflegekräfte aus Osteuropa und anderen Ländern, ‚auch Menschen mit anderer Religionszugehörigkeit‘, aber hier werde jemand entlassen, der aus der Kirche austrete. Fussek fordert die kirchlichen Heimträger auf, ‚endlich offen diese Probleme zu thematisieren‘ und sich so zum ehrlichen Anwalt der Pflegebedürftigen und Pflegekräfte zu machen.Ekkehard Müller-Jentsch[…]

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Richard Dawkins: Türkisches Gericht schaltet Webseite frei

Erleichterung beim britischen Autor Richard Dawkins. Seine Website ist in der Türkei wieder erreichbar. (Foto: ddp images)

Zwei Jahre hatte der britischer Zoologe, Evolutionsbiologe und Oxford-Professor warten müssen. Jetzt hat ein Gericht im Istanbuler Bezirk Kadiköy die Sperrung seiner Seite RichardDawkins.net aufgehoben.

Deutsch Türkische Nachrichten

Ein islamistischer Gegner der Evolutionstheorie hatte vor zwei Jahren durchgesetzt, dass die Website des britischen Wissenschaftlers und Autors Richard Dawkins, unter anderem bekannt durch sein Buch “Der Gotteswahn”, gesperrt wurde. Möglich war dies, da die Hürden für einen Website-Bann in der Türkei äußerst gering sind. Jeder, der sich beleidigt fühlt, kann vor Gericht beantragen, eine Seite sperren zu lassen. Jeder Richter hat wiederum die Befugnis, genau das zu veranlassen.

“Wir sind erfreut bekannt geben zu können, dass RichardDawkins.net mit sofortiger Wirkung nicht mehr in der Türkei gesperrt ist”, war kurze Zeit später auf der Homepage zu lesen. Dort wurde auch den Lesern in der Türkei, ebenso wie den hiesigen Anwälten gedankt, die dabei geholfen hatten das Verbot aufzuheben.

RichardDawkins.net ist eine der umfassendsten Internetseiten für wissenschaftliche Debatten. Sie wird von Millionen Menschen besucht. Noch ist die Entscheidung des Gerichts allerdings nicht endgültig. Nach wie vor hat der Kläger die Möglichkeit Revision einzulegen.

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„PID Gesetz ist Diktatur“

Quelle: thinkoutsideyourbox.net/

Zulassung der PID: Christen in der Diktatur des Relativismus
Es reicht nicht mehr aus, nur bei Wahlen seine Ansicht kund zu tun. Dieser Kampf ist auch eine spirituelle Auseinandersetzung. – Gedanken nach der Zustimmung des Bundestags zur Präimplantationsdiagnostik.

Von Stefan KirchnerKath.net

Berlin (kath.net) Am Donnerstag dem 7. Juli 2011 hat der Deutsche Bundestag den Weg frei gemacht für die Präimplantationsdiagnostik. Wie können gläubige Christen hierauf reagieren?

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„Eine Schisma-Pfarre im Erzbistum Freiburg“ LOL

Quelle: wir-sind-kirche.de

„Ökumenische Pfarrei St. Peter in der römisch katholischen Erzdiözese Freiburg“ nennt sich eine Freiburger Pfarre ab sofort – UPDATE: Erzbistum Freiburg zu KATH.NET: Es laufen bereits Gespräche

Kath.net

Bruchsal (kath.net) Eine römisch-katholische Pfarre im Erzbistum Freiburg will offensichtlich nicht mehr römisch-katholisch sein. Die „unsägliche Spaltung der Christenheit“ erklärt der Pfarrgemeinderat von St. Peter in Bruchsal als „für uns beendet“. Die bisher katholische Gemeinde will sich in Zukunft als „ökumenische Pfarrei St. Peter in der römisch katholischen Erzdiözese Freiburg“ bezeichnen.

Weiterhin lädt der Pfarrgemeinderat von St. Peter ausdrücklich zur gegenseitigen, also konfessionsübergreifenden Gastfreundschaft am „Tisch des Herrn“ ein, da Jesus Christus niemanden auslade, der in seiner Nachfolge stehe: „Diese gegenseitige Gastfreundschaft erklären wir hiermit ausdrücklich“, heißt es auf der Website.

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Die Republikaner on the run

Michele Bachmann während einer Rede vor konservativen Aktivisten

Anfang Februar 2012 finden die ersten Vorwahlen für die republikanischen Bewerber um die US-Präsidentschaft statt. Doch spätestens mit der Kandidatur der erzkonservativen Abgeordneten und Tea-Party-Aktivistin Michele Bachmann ist die innerparteiliche Vorentscheidung zum Top-Thema der US-Politik geworden

Von Tobias Hauser/e-politik.de/

Am 13. Juni 2011 hat der Wahlkampf um den republikanischen Kandidaten für das Präsidentschaftsamt begonnen. In einer bundesweit übertragenen Fernsehdebatte erklärte die Kongressabgeordnete Michele Bachmann, dass sie an den parteiinternen Vorwahlen teilnehmen wird. Kurz davor hatte sie laut eigenen Angaben noch mit ihrem Ehemann und mit Gott über eine Kandidatur beratschlagt.

Favoritin der Tea Party

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Mission Manga Jesus

Ajibayo Akinsiku nennt sich als Manga-Künstler kurz "Siku". Foto: Mette Frandsen

Mangas sind brutal, zeigen Sexszenen en détail und seine Fans erinnern oft an eine Mischung aus Märchenwesen und Punkrocker. Dennoch oder gerade deshalb hat sich der japanischen Comic in den vergangenen Jahren von der Nische zum Mainstream gemausert. Sogar Geschichten der Bibel werden immer öfter in die Bilderkunst umgesetzt. Sieht so Mission im 21. Jahrhundert aus?

pro Medienmagazin

Noch an Ostern wurden Christen in Predigten, Anspielen oder Filmen über die Passion daran erinnert: Als Jesus nach stundenlanger Marter von der Welt verstoßen am Kreuz starb verdunkelte sich der Himmel. Wolken verdeckten die Nachmittagssonne, ein Unwetter erschütterte Jerusalem und der Vorhang im Tempel zerriss. Soweit die biblische Überlieferung. Der Mangakünstler Siku hingegen stellt sich diese Szene eher wie im Film „Independence Day“ vor.

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„Sieg oder Holocaust“

Quelle: morgenpost.de

Israel, Judentum und Antisemitismus als Joker im Kampf für die Hegemonie des Westens

Von SUSANN WITT-STAHLHintergrund.de

Geert Wilders:

„Wir wollen niemals vergessen, dass der Islam nicht nur Israel bedroht; der Islam bedroht die gesamte Welt. Ohne Judäa und Samaria kann Israel Jerusalem nicht schützen. Die Zukunft der Welt hängt an Jerusalem. Wenn Jerusalem fällt, dann werden Athen, Rom – und Paris, London und Washington – die nächsten sein.“(Geert Wilders, 5. Dezember 2010, Tel Aviv)

Viele Christen glauben, der in der Bibel prophezeite Endkampf zwischen Gut und Böse habe bereits begonnen. Schauplatz ist Israel. Entschieden wird er zwischen „wahren Juden“ und „teuflischen Arabern“ – durch einen Atomkrieg. Der hat (noch) nicht stattgefunden. Aber ein Propagandakrieg ist in vollem Gange: Neue Rechte, Rechtskonservative, „antideutsche“ und andere Neokonservative eröffnen mithilfe einiger Noch-Linker eine neue politische Front: „Für die Verteidigung Israels und der Juden“, schallt der Schlachtruf aus der FPÖ, von der Achse des Guten und sogar vom rechten Rand der Linkspartei. „Umma-Sozialisten“ (Islamisten) und Antiimperialisten sind für sie die Nazis von heute. Daher verlaufe die Grenze nicht mehr zwischen rechts und links, oben und unten, sondern zwischen „zivilisiertem Westen“ und „barbarischem Islam“. Muslime, Antikapitalisten, linke Israel-Kritiker, besonders jüdische, und die Friedensbewegung sind die neuen Feinde; Antisemitismus-Vorwürfe die neuen Waffen. Die kommen mittlerweile so massiv und willkürlich zum Einsatz, dass die französischen Philosophen Alain Badiou und Eric Hazan in ihrer Streitschrift „L’antisémitisme partout“ von einer „neuen Inquisition“ sprechen. Die politischen Koordinaten sind mittlerweile völlig durcheinandergeraten. Badiou und Hazan erwarten sogar, dass „linke Intellektuelle demnächst vom Front National als Antisemiten behandelt werden“.

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Nudelsieb als religiöse Kopfbedeckung im Führerschein

Kopfbedeckungen auf Lichtbildausweisen werden aus religiösen Begründungen akzeptiert - Niko Alm begründete seinen Antrag mit der Zugehörigkeit zum "Pastafarianismus".

Niko Alm hat als Angehöriger des „Pastafarianismus“ den Antrag gestellt und nach drei Jahren das Dokument erhalten

derStandard.at

Die Behörden haben ein Nudelsieb als religiöse Kopfbedeckung auf einem Führerscheinfoto akzeptiert. Der Unternehmer und bekennende Atheist Niko Alm hatte vor drei Jahren einen dementsprechenden Antrag gestellt, der vor wenigen Tagen von der Polizei bewilligt wurde. Da Kopfbedeckungen aus religiösen Begründungen auf Lichtbildausweisen akzeptiert werden, habe er es mit seiner Zugehörigkeit zum „Pastafarianismus“ begründet, so Alm am Dienstag.

Bereits 2008 stellte Alm den Antrag auf Ausstellung eines Scheckkarten-Führerscheins. Die Idee zur ungewöhnlichen Kopfbedeckung sei ihm gekommen, als ihm eine Broschüre des früheren Verkehrsministers Hubert Gorbach in die Hand fiel. Dort habe es geheißen, niemand dürfe mit Kopfbedeckung aufs Foto – außer eben einer „konfessionellen“. Alm fotografierte sich – passend zu seiner Angehörigkeit zu den „Pastafari“ – mit einem Nudelsieb auf dem Kopf und übergab dies persönlich einem Beamten. Auch bei der Übergabe trug er ein Sieb auf dem Haupt. „Der hat nichts gesagt.“

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