Wird Luther katholisch?

Die Ökumene steht weiter vor großen Herausforderungen, aber da und dort ist sie weiter als gedacht. So ist die Verdammung Martin Luthers (1483-1546) durch die katholische Kirche längst aufgehoben. Der Reformator wird vielmehr als „Lehrer im Glauben“ anerkannt. Gute Voraussetzungen für das Gespräch der Konfessionen beim bevorstehenden Deutschlandbesuch von Papst Benedikt XVI. sowie für eine ökumenische Prägung des Reformationsjubiläums 2017.

Von K. Rüdiger Durthevangelisch.de

Ist Luther, der von Papst Leo X. exkommuniziert wurde, ein „irrsinniger Häretiker“, wie Papst Pius VI. noch 1791 meinte, oder aber ein „Lehrer im Glauben“, wie Papst Johannes Paul II. 1980 bei seinem ersten Deutschlandbesuch gegenüber dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) betonte? Und ist der Papst für die Protestanten noch der Antichrist oder ein „vermummter und leibhaftiger Teufel“, wie Luther nicht müde wurde zu betonen – oder doch der Mann, von dem die evangelische Kirche im Rahmen des Deutschlandbesuches von Papst Benedikt XVI. im September ein deutliches Zeichen hin zur Einheit der Christenheit erwartet?

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SPD-Laizist Rolf Schwanitz lässt sich durch Kritik nicht beirren

Quelle: profile.ak.fbcdn.net

Wir werden unseren Weg fortsetzen
Aufgrund seiner Haltung, nicht an der Papstrede teilzunehmen, steht der ehemalige Kanzleramtsminister Rolf Schwanitz in der Kritik. Von verschiedenen Seiten wird dem Sprecher der LaizistInnen in der SPD aggressiver Atheismus und Kirchenfeindlichkeit unterstellt. In der aktuellen Ausgabe erklärt Rolf Schwanitz seine politischen und persönlichen Beweggründe, warum aus dem untergeordneten Thema der Weltanschauung eine Politikum werden musste.

Von Rolf SchwanitzDiesseits.de

In letzter Zeit werde ich oft gefragt, weshalb ich mich seit nunmehr einem Jahr um die stärkere Trennung von Staat und Religion sowie um die Interessen der Konfessionsfreien bemühe und dafür einen eigenen Arbeitskreis in der SPD fordere.

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Busfahrer mit evangelikalem Missions-Auftrag der Firma Chick Gospel Literatur

Jack Chick tract Quelle: fazigu.org

Messias am Bus-Steuer
Ein Busfahrer im Limmattal verteilt während seiner Arbeitszeit fundamentalistische Traktate. Die Botschaft: Wer nicht den Weg zu Jesus einschlägt, kommt in die Hölle.

Von Christoph LandoltTages Anzeiger.ch

Adrian Koller*, Verkäufer im Shoppiland in Spreitenbach, steigt wie üblich in den Bus der Linie 303, der ihn zum Bahnhof Killwangen bringt. Dort angekommen ruft ihn der Chauffeur nach vorne, drückt ihm ein kleines Heft in die Hand und entlässt ihn mit einem «Gott beschütze Sie» aus dem Bus.

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Politik und Bevölkerung: Wertevorstellungen völlig anders

Die Besucher der Bundestags-Kuppel beobachten die Arbeit ihrer Parlamentarier aus der Distanz. Ähnlich weit entfernt voneinander sind die jeweiligen Wertvorstellungen. Foto: Ana Paula Hirama/flickr

Wie weit haben sich Politik und Bevölkerung voneinander entfernt? Eine Studie des Kölner Marktforschungsinstituts „YouGov“ offenbart: Gerade bei den wichtigen Aspekten Werte und Tugenden haben die Volksvertreter zum Teil ganz andere Vorstellungen als das Volk.

pro medienmagazin

Die gute Nachricht zuerst: Sowohl für die Politiker als auch für die Bevölkerung steht „Ehrlichkeit“ ganz oben auf der Werte-Skala. 38 Prozent der Parlamentarier nannten diese Tugend auf die Frage: „Welche Werte sind aus Ihrer Sicht für unsere Gesellschaft besonders wichtig?“ Allerdings bezeichnete mit 60 Prozent ein deutlich größerer Anteil der Bürger „Ehrlichkeit“ als Eigenschaft, die ihnen besonders am Herzen liegt.

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B16 kontaminiert Twitter

Screenshot: brightsblog

Papst startet neue Vatikan-Internetseite
Das Oberhaupt der katholischen Kirche geht neue Wege: Papst Benedikt XVI. verschickte seine erste Nachricht über das Internetportal Twitter. Er kündigte den Start der neuen Vatikan-Website an.

FOCUS ONLINE

„Der Finger des heiligen Vaters höchstpersönlich gab am Dienstag den Start für die neue Internetseite des Vatikan frei. Beim Surfen mit dem iPad hatte Papst Benedikt XVI. gleich mehrere Ratgeber an seiner Seite. Sie zeigten dem Obersten Hirten der Katholiken unter anderem, wie er Botschaften im Internet verschicken kann. Und prompt twitterte Benedikt Lob und Dank dem Herrn Jesus Christus für den neuen Dienst News.va. Das neue Portal des Vatikan, hat aber noch mehr Gimmicks für die Gläubigen in petto.

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Joachim Meisner: Der katholische Super-Gau

Meisner: Deutschland in der Barbarei“Abtreibung ist Super-Gau“
Die Atomkraft ist für den Kölner Erzbischof Kardinal Meisner keine existenzbedrohende Gefahr mehr, zumal die noch arbeitenden deutschen Meiler mit die sichersten der Welt sind. Was die Gesellschaft „in die Barbarei geführt“ hat, ist die Abtreibepraxis. Wer um die Zukunft Deutschlands besorgt sei, „sollte sich mehr um dieses Thema kümmern als um die sogenannte Energiewende“.

n-tv

Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner hat die Abtreibungspraxis in Deutschland scharf kritisiert. Es handele sich um den „täglichen, beschwiegenen Super-Gau“, schrieb Meisner in einem Beitrag der „Zeit“-Beilage „Christ und Welt“. Wer um die Zukunft Deutschlands besorgt sei, „sollte sich mehr um dieses Thema kümmern als um die sogenannte Energiewende“. Atomkraft stelle keine existenzbedrohende Gefahr mehr dar: „Wir steigen aus der Kernkraft aus, und die noch arbeitenden Meiler gehören zu den sichersten der Welt.“ Durch Schwangerschaftsabbrüche dagegen würden „jeden Tag mehr als zehn Klassenzimmer ausgelöscht“.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

In Costa Rica geht das klerikale Dreckspack gegen die Einführung der künstlichen Befruchtung vor, wann werden sie diese wohl in Deutschland verbieten wollen??
[…] Am letzten Wochenende verstärkte die Katholische Kirche in Costa Rica eine Kampagne gegen die „In-vitro-Fertilisation“, die in diesem mittelamerikanischen Land gesetzlich eingeführt werden soll. Durch verschiedene Medien der Kirche wie Radiosender und Zeitungen betonte sie, dass IVF Menschenselektion repräsentiere und in Costa Rica weiterhin verboten bleiben müsse. Auch in Gesprächen von Spezialisten mit Lehrern und Schülern wurde von Seiten der Kirche klar darauf hingewiesen, dass die assistierte Reproduktion eine Methode sei, menschliches Leben zu eliminieren und über das Leben anderer Menschen zu entscheiden, die während der Befruchtung entweder getötet oder eingefroren würden. Eine Meldung im costaricanischen Rundfunk unter der Schirmherrschaft der Kirche lässt mit der Stimme eines Mädchens sagen: „Hallo, ich bin Sophie, die dritte von drei Geschwistern, und obwohl meine Eltern mich von ganzem Herzen lieben, weiß ich, dass sieben meiner Geschwister in einem Labor sterben mussten, damit ich auf die Welt kommen konnte.“ Dann sagt die Stimme des Ansagers abschließend: „Wer hat das Recht, über das Leben anderer zu entscheiden? In-vitro-Fertilisation bedroht das Leben!“ Jason Granados, Direktor von „Radio Fides“, einer der Radioanstalten, die seit einigen Wochen im gesamten Gebiet von Costa Rica zu hören sind, erklärte, dass die Meldungen von dieser Radiostation produziert und von der Erzdiözese San José genehmigt worden seien. Granados wies darauf hin, dass die Kampagne „auf Grund eines Gesetzesentwurfes der Regierung zur Legalisierung der IVF und des durch die Interamerikanische Menschenrechts-Kommission ausgeübten Drucks zu ihrer Approbation“, gestartet worden sei[…]

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Frauenfußball-Team Nigeria: Trainerin mit Voodoo und Gott gegen Lesbentum

Trainerin Eucharia Uche Quelle: channelstv.com

Mit Voodoo und Gott gegen Homosexualität
Nigerias Trainerin ist stolz auf ihr „lesbenfreies“ Team

Frauenfussball.zdf.de

Die WM 2011 hat ihren ersten Aufreger. Der Ausschluss lesbischer Spielerinnen aus dem Nationalteam von Deutschlands Gruppengegner Nigeria sorgt allenthalben mindestens für Kopfschütteln. Doch der Weltverband FIFA und das WM-OK halten sich bedeckt.

„Ja, die Lesben in unserer Mannschaft waren wirklich ein großes Problem. Aber seitdem ich Trainerin der Falcons bin, hat sich das erledigt. Es gibt keine lesbische Spielerin mehr in meinem Team. Ich kann diese dreckige Lebensweise nicht tolerieren“, sagte Nigerias Trainerin Eucharia Uche und sorgte damit allenthalben für Fassungslosigkeit.

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EU-Vorsitz: Antisemitismus-Skandal in Polen

Wenige Tage vor der Übernahme des EU-Ratsvorsitzes durch Polen sorgt dort ein Skandal um angeblich antisemitische Äußerungen eines Priesters für Aufregung. Das Außenministerium sandte erstmals in der Geschichte des Landes eine Beschwerde an den Vatikan, in der es den Geistlichen Tadeusz Rydzyk beschuldigt, das Ansehen Polens im Ausland zu schädigen.

de.yahoo.nachrichten

Vatikansprecher Federico Lombardi sagte der polnischen Nachrichtenagentur PAP am Montag, Rydzyk habe in seinem eigenen Namen gesprochen und seine Äußerungen stünden in keiner Verbindung zum Heiligen Stuhl oder der polnischen Kirche. Ob es eine formelle Reaktion des Vatikans geben wird, sagte er nicht.

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PID: Warnung, diese Rechtsanwälte sollte man boykottieren

RA Stefan Kirchner Quelle: content.grin.com

Rechtsanwalt ruft zum Gebet wegen PID-Abstimmung auf Deutschland steht vor der Entscheidung des Deutschen Bundestages über die Zulassung der PID. Mit dem Projekt „12 Tage für das Leben“ startet eine hessische Anwaltskanzlei dazu eine eigene Aktion.

Kath.net

Berlin (kath.net/pm) Deutschland steht vor der Entscheidung des Deutschen Bundestages über die Zulassung der PID. Mit dem Projekt „12 Tage für das Leben“ startet der Rechtsanwalt Stefan Kirchener aus Antrifttal-Ruhlkirchen/Hessen und seine Kanzelei Kanzlei humanrightslawyer.eu eine eigene Aktion. Im Vorfeld der Abstimmung im Deutschen Bundestag über die Präimplantationsdiagnostik ruft er zu Gebet und Aktion gegen die Zulassung der PID auf.

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CDU rückwärts gewandt

Hermann Gröhe, Quelle: idea.de

In der Debatte um den Kurs der CDU hat der Generalsekretär der Partei, Hermann Gröhe, in einem Gastbeitrag für das evangelische Wochenmagazin ideaSpektrum (Wetzlar) Stellung bezogen. In den vergangenen Wochen war innerparteilich Kritik laut geworden, die Union rücke nach links und vernachlässige ihr „C“.

idea.de

Es sei „absurd“, von einem Linksruck zu sprechen, schreibt Gröhe: „Wir können durchaus selbstbewusst darauf hinweisen, dass wir uns mehr als jede andere politische Kraft zur christlichen Tradition unseres Landes bekennen.“ So unterstütze die CDU Schulen, Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft, einschließlich des kirchlichen Arbeitsrechts, während die rot-grünen bzw. grün-roten Koalitionsverträge in Mainz und Stuttgart von großer Distanz zu Schulen in freier Trägerschaft geprägt seien. Die CDU stehe zum Religionsunterricht und zur Präsenz christlicher Symbole im öffentlichen Raum und setze sich für verfolgte Christen in aller Welt ein. Ehe und Familie fördere die CDU in besonderer Weise. Gröhe: „Ein umfassendes Adoptionsrecht gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften lehnen wir ab.

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Wenn Politik zu Kreuze kriecht

Das Kreuz verbindet: Volker Kauder und Wolfgang Huber (r.) lehnen die PID ab. Foto: pro

Politiker und Christen diskutieren über Lebensschutz
Der Lebensschutz ist eine der wichtigsten Aufgaben eines Christen – in diesem Punkt zeigten sich Politiker und Kirchenvertreter wie der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Wolfgang Huber, die Unions-Abgeordnete Julia Klöckner oder der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder am Montag einig. Über PID, Sterbehilfe und Organspende diskutierten sie bei einem Unions-Kongress zur christlichen Ethik.

pro Medienmagazin

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Williamson: „Holocaust-Leugner“ will nicht freigesprochen werden

Bischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson (Bild: AP)

Am kommenden Montag steht der als Holocaust-Leugner bekannt gewordene Pius-Bruder Richard Williamson in Regensburg wegen seiner Äußerungen zum Judenmord vor Gericht. Um Freispruch gehe es Williamson dabei nicht, sagt Günther Bernd Ginzel, sondern um das Recht, den Holocaust anzuzweifeln.

Günther Bernd Ginzel im Gespräch mit Katrin HeiseDeutschlandradio Kultur

Katrin Heise: In erster Instanz war Bischof Richard Williamson wegen Leugnung des Holocausts vom Amtsgericht Regensburg zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt worden. Am kommenden Montag steht Richard Williamson erneut vor Gericht in Regensburg, dann ist die Revisionsverhandlung vom Landgericht anhängig. Williamson beharrt auf der Holocaustleugnung und baut sich mehr und mehr zur Ikone des europäischen Rechtsextremismus auf. In der Neonaziszene wird er als Heldenbischof gefeiert. Der scharfe Antisemitismus von Williamson und seine Anhängerschaft geht auch in der erzkonservativen traditionalistischen Piusbruderschaft Vielen, sehr Vielen, zu weit, zumal sie in aller Ruhe am kommenden Wochenende eine Priesterweihe durchführen möchten. Günther Bernd Ginzel ist freier Journalist und hat im Februar dieses Jahres einen Film über die Piusbruderschaft gedreht. Ich grüße Sie, Herr Ginzel!

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Micky Maus Tweet verärgert islamische Fundamentalisten

Einer der reichsten Männer Ägyptens, der Telekom-Mogul Naguib Sawiris ist wegen Verunglimpfung des Islam zur Zielscheibe von Islamisten geworden, nachdem er Cartoons die Micky und Minni Maus in konservativer muslimischer Kleidung zeigen, auf Twitter veröffentlicht hatte.

Sawiris entschuldigte sich für die Bilder auf Twitter, doch mehrere islamische Juristen haben eine formelle Beschwerde eingereicht, und es gibt Aufrufe zum Boykott seiner Unternehmen.

Der Aufschrei kommt zu einer Zeit der Spannungen zwischen Ägyptens Christen und Muslimen. Es gibt auch Besorgnis über den wachsenden Einfluss der ultra-konservativen Salafisten in Ägypten.

Die Cartoons zeigen Micky Maus in einem traditionellen islamischen Gewand mit Vollbart und Minni mit dem Ganzkörperschleier Niqab, der nur Augenschlitze freilässt – dazu eine aufgesteckte rosarote Schleife.

Via: BBC News

Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum – Papst-Rede spezial: enthält Updates von heute

Die Vatikan- Stasi ist aktiv, dem Denunziantenpack entgeht nichts
[…]Osnabrück (kath.net) Es habe sich eine Art Denunziantentum entwickelt. Dies beklagte Franz-Josef Bode, Bischof von Osnabrück, bei einer Veranstaltung über das II. Vatikanische Konzil in Lingen. Gläubige würden sich im Vatikan beklagen, wenn ihnen die Entwicklung in der eigenen Umgebung nicht gefalle. Auch gehe die durch das II. Vatikanische Konzil veranlasste Entwicklung, mehr Verantwortung auf die Ortskirchen zu übertragen, wieder zurück: „Heute stellen die Bistümer viele Einzelfragen direkt in Rom, weil es schnell den Vorwurf gibt, man sei nicht mehr katholisch.“ Dies berichtete der „Kirchenbote“ des Bistums Osnabrück. Bischof Bode erzählte vom Katechetischen Prozess, bei welchem derzeit in seiner Diözese Projekte ausprobiert werden, wie die Gemeindemitglieder ihren Glauben offen leben und weitergeben können. Kommunikation sei der Schlüssel.Auch über die Zelebrationsrichtung äußerte er sich, bei manchen Priestern sei die Sorge entstanden, dass sie bei verstärkter Hinwendung zum Volk ihre Autorität verlieren könnten. „Ich sehe das anders: Ich gewinne erst Autorität, wenn ich Menschen neben mir zulasse“, zitierte der “Kirchenbote“ den Bischof.Erst vor wenigen Tagen hatte Msgr. Charles Scicluna von der Kongregation für die Glaubenslehre gesagt: „Jeder Gläubige hat das Recht, seine Sorge um die Diözese direkt dem Heiligen Stuhl mitzuteilen, und zwar durch den Nuntius, der für die örtliche Gemeinde die Nähe des Heiligen Vaters repräsentiert.“ Kath.net hat berichtet.[…]

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Polnische Bischöfe: Abtreibung muss komplett verboten werden, die Mutter kann ruhig verrecken

Quelle: bpb.de

Polnische Bischöfe für Reform des Abtreibungsrechts
Bischofskonferenz-Vorsitzender Michalik versteht nicht, dass Abtreibungen nach Vergewaltigungen oder Diagnose einer Behinderung erlaubt sind

Kath.net

Warschau (kath.net/KAP) Der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Jozef Michalik, hat sich für eine Reform des Abtreibungsrechts ausgesprochen. Er verstehe nicht, dass Abtreibungen nach Vergewaltigungen oder nach der Diagnose einer Behinderung beim Fötus erlaubt seien, sagte Michalik am Wochenende der polnischen katholischen Nachrichtenagentur KAI. Hier müsse das Gesetz „verbessert“ werden.

Die Familienkommission der Bischofskonferenz unterstützt eine Volksinitiative für ein totales Verbot von Abtreibung. Ein Bürgerkomitee hatte im April rund eine halbe Million Unterschriften für ein solches Gesetz dem Parlament übergeben. Michalik begrüßte diese Initiative ebenfalls. Allerdings schloss er sich nicht einem Appell an das Parlament an, die Volksinitiative umzusetzen.

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Pfäffisches Sozial-Geschwätz

Die Sozialwörter der Bischöfe haben eine lange Tradition (©ddp)

Die Freiheit als sozialpolitisches Prinzip
Das neue Sozialwort der Bischöfe gibt der Politik Empfehlungen

domradio.de

Mit ihrem neuen Sozialwort „Chancengerechte Gesellschaft“ meldet sich die katholischen Bischöfe in Deutschland nach gut einem Jahr der internen Probleme auf der politischen Bühne zurück. Das als „Leitbild für eine freiheitliche Ordnung“ bezeichnete Papier setzt einen überraschenden Akzent.

Nach Finanz- und Wirtschaftskrise, nach den Unsicherheiten durch die Globalisierung fordert die Kirche jetzt angesichts des neuen Wirtschaftsaufschwungs die Wiederentdeckung der Freiheit als sozialpolitisches Prinzip. Die Freiheit werde nicht genügend geschätzt, schreiben die Bischöfe. Freiheit sei „ein zentraler Begriff des christlichen Glaubens“, der „moralisch „durchbuchstabiert““ werden müsse.

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Scharia-Eherecht in der Schweiz?

Quelle: ips.org

Wissenschaftler wollen Polygamie für Muslime in der Schweiz zulassen und ihr Heiratsalter auf 16 senken. Fachleute kritisieren die Vorschläge scharf.

von Désirée Pomper20min.ch

Das christlich geprägte Familienrecht könne bei Zugewanderten aus anderen Kulturkreisen zu Problemen führen: So lautete der Tenor an einer kürzlich durchgeführten internationalen Tagung des Center for ­Islamic and Middle Eastern Legal Studies an der Universität Zürich. Dort betreut Professorin Andrea Büchler eine Dissertation, die vorschlägt, in gewissen Fällen Polygamie in der Schweiz zu erlauben, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt. Auch soll es Muslimen möglich sein, bereits mit 16 Jahren zu heiraten. Ausserdem glaubt der Dissertant, die Integration verbessere sich, wenn Brautpaare beim Imam oder Rabbiner statt auf dem Zivilstandsamt heiraten dürften.

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Christen bedrohlicher als Muslime

Großbritannien: die Bereitschaft, sich wegen seiner Religion beleidigt zu fühlen, sei bei den evangelikalen Christen am höchsten, doch tatsächlich diskriminiert werden eher Muslime.

kath.net

Christen seien für den Religionsfrieden gefährlicher als Muslime, behauptete der Vorsitzende der britischen Kommission für Gleichstellung und Menschenrechte, Trevor Phillips. Ein Opfer religiöser Diskriminierung zu werden sei in Großbritannien aktuell am wahrscheinlichsten für einen Muslim, sagte er in einem Interview mit dem Daily Telegraph, doch wer sich am wahrscheinlichsten wegen seiner Religion beleidigt fühle, das sei ein evangelikaler Christ.

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Islam in Deutschland: Nazis, CIA und Kalter Krieg

Besucher bei einer Führung durch das islamische Zentrum in München (Archivbild) © Peter Kneffel / dpa

Die geheime Islampolitik in der frühen BRD – Wie die abenteuerliche Geschichte einer Münchner Moschee die Entwicklung des politischen Islam hierzulande aufzeigt.

Von Andrea NüsseZEIT ONLINE

Das ist ein Stoff für John le Carré, den Meister der Agententhriller: Ausgediente NS-Funktionäre, das Vertriebenenministerium, deutsche und amerikanische Geheimdienstler und andere schillernde Gestalten raufen sich um Muslime, die im Zweiten Weltkrieg gegen die Sowjetunion gekämpft und sich anschließend in Deutschland niedergelassen haben. Es gibt Verschwörungen und Verrat – die Muslime aus Zentralasien sollen instrumentalisiert werden, um die Sowjetunion zu destabilisieren.

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