Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Irland: Dublins Erzbischof schließt sich Vatikan- Schelte an
[…]Nach den ungewöhnlich harschen Vorwürfen des irischen Premierministers Enda Kenny gegen den Vatikan wegen dessen Umgang mit sexuellem Missbrauch hat sich auch Dublins Erzbischof der Schelte angeschlossen. Es gebe Gruppen in der katholischen Kirche, die sich den Maßnahmen zum Schutz von Kindern widersetzten, sagte Erzbischof Diarmuid Martin im irischen Fernsehen RTE. Er sei „verärgert, beschämt und erschrocken“ über diejenigen, „die glauben, sie könnten tricksen“. „Ich bin sehr enttäuscht und genervt. Was soll man tun, wenn man Systeme installiert hat und jemand ignoriert sie?“, sagte er. „Was soll man tun, wenn man Gruppen hat, entweder im Vatikan oder in Irland, die versuchen, das zu unterminieren, was getan wird, oder sich schlicht weigern zu verstehen, was passiert ist?“[…]

Weiterlesen „Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum“

Advertisements

Hohn und Spott für Reform-Katholiken

Quelle: wir-sind-kirche.de

Aufstand der Frustrierten
Friedrich Nietzsche spöttelte über Christen, die, wiewohl Empfänger einer frohen und erlösenden Verheißung, oft so unerlöst und wenig fröhlich dreinschauten. Und wo er recht hat, hat er nun einmal recht.

Von Marcus BauerKath.net

In der dialoggeschwängerten Atmosphäre der deutschen Kirche kursieren derzeit diverse Heilsverheißungen, die von Befreiung und Aufbruch aus „autoritären Strukturen“ raunen, nach Jahrhunderten der Knechtung durch „die Institution“ und ihre „Leibfeindlichkeit“ quasi einen „Katholizismus mit menschlichem Antlitz“ in Aussicht stellen und der wahren und befreienden, jedoch vom Repressionssystem Kirche seit Anbeginn unterdrückten Botschaft des Evangeliums zum erlösenden Durchbruch verhelfen sich anschicken.

Weiterlesen „Hohn und Spott für Reform-Katholiken“

Ken Ham, Adam, Eva, Evolution und die Tatsachen der Bibel

Ken Ham versteht die Schöpfungsgeschichte als Tatsachenbericht

Ken Ham ist Präsident von Answers in Genesis USA. Er hat einen Bachelorabschluss in angewandten Wissenschaften mit dem Schwerpunkt Umweltbiologie vom Queensland Institute of Technology und ein Diplom in Pädagogik von der Universität von Queensland. Als Junge-Erde-Kreationist glaubt er an eine wörtliche Auslegung der Schöpfungsgeschichte. Seiner Überzeugung nach wurde der Mensch ohne tierische Vorfahren von Gott vor 6000 Jahren zeitgleich mit den Dinosauriern geschaffen.

Bayern Alpha Schulfernsehen

Bibel und Evolution lassen sich überhaupt nicht in Einklang bringen. Es ist nicht so, dass Gott nicht auch die Evolution hätte verwenden können, aber wir müssen auf das hören, was Gott uns sagt und er sagt, er hat Adam aus Lehm erschaffen und Eva aus seiner Rippe. Er hat keine Affenmenschen verwendet!

Weiterlesen „Ken Ham, Adam, Eva, Evolution und die Tatsachen der Bibel“

Katholiban-Mystifax: Hostien-Wunder???

Quelle: Kreuz.net

Kirche untersucht mögliches Hostienwunder in South St. Paul
South St. Paul/ USA – Eine zu Boden gefallene bereits geweihte Hostie sorgt in der katholischen Gemeinde von South St. Paul im US-Bundesstaat Minnesota für Aufsehen und Spekulationen um ein sogenanntes Hostienwunder.

Grenzwissenschaft-aktuell

Der eigentliche Vorfall ereignete sich bereits am 19. Juni 2011, als eine bereits geweihte Hostie während einer Messe in der St. Augustine Catholic Church zu Boden gefallen war.

Nach dem römisch-katholischen Glauben wandelt sich die ursprünglich profane Hostien-Oblate durch die sogenannte Wandlung in den wahrhaftigen „Leib Christi“. Den so konsekrierten Hostien wird aufgrund dieses Umstandes in der katholischen aber auch in der orthodoxen Kirche höchster Respekt und Verehrung entgegengebracht.

Fällt, wie aktuell in St. Augustine, eine derart geweihte Hostie zu Boden, sodass sie nicht mehr vom Priester selbst verzehrt werden kann, ist es für gewöhnlich Brauch, diese Hostie in einem liturgischen Gefäß, einem sogenannten Vasculum, so lange in Wasser aufzubewahren, bis sich die Oblate darin aufgelöst hat und fortan also nicht mehr als „‚Leib‘ Christi“ bezeichnet werden kann.

weiterlesen

Evangelikaler Zionismus – Endkampf in Israel

John Hagees Gruppe "Christen gemeinsam für Israel" ist eine der am schnellsten wachsenden Lobbygruppen Amerikas. Foto: YouTube

In Washington ist am Dienstagabend die alljährliche Konferenz der Lobbygruppe „Christen gemeinsam für Israel“ (CUFI) zu Ende gegangen. Hochkarätige Geistliche sowie Politiker aus den USA und Israel forderten eine engere Partnerschaft zwischen den beiden Staaten. Als Hauptredner war der Fernsehkommentator Glenn Beck eingeladen.

pro Medienmagazin

„Christen gemeinsam für Israel“ wurde 2006 von dem texanischen Pastor John Hagee, einem Wortführer der evangelikalen Szene, als christlicher Dachverband für Israelfreunde gegründet. Die Gruppe zählt heute zu den am schnellsten wachsenden Lobbies in den USA, nach eigenen Angaben repräsentierte CUFI 2009 fast 430.000 Unterstützer. Die alljährlichen Konferenzen in der US-Hauptstadt werden von Spitzenpolitikern beider Staaten wahrgenommen, 2011 waren beispielsweise der israelische Botschafter Michael Oren und der parteilose, früher zu den Demokraten gehörende Senator Joe Lieberman zu Gast.

weiterlesen

weitergehende Artikel zum Thema:

Christians United for Israel oder Der praktische Gotteswahn

Die Armageddon Lobby

Hagee: Der Antichrist ist schwul, „teilweise Jude…“


Enda Kenny: Von der narzisstischen Kultur des Vatikans

Enda Kenny, Quelle: guardian.co.uk

Im Zusammenhang mit den Missbrauchsskandalen ist in Irland ein Streit zwischen Regierung und Kirche ausgebrochen. Premier Enda Kenny hat bei einer Sondersitzung des Parlaments in Dublin den Vatikan für seinen Umgang mit Kindesmissbrauch heftig kritisiert. Ein neuer Bericht belege, dass der Vatikan versucht habe, die Ermittlungen zu behindern.

oe1.ORF.at

Das hat es noch nie gegeben in der Republik Irland: Ein Regierungschef kritisiert die römisch-katholische Kirche. Enda Kenny, erst seit einigen Monaten im Amt, liest der heimischen Geistlichkeit und zugleich auch dem Vatikan die Leviten, mit geharnischten Worten: Der neue Bericht lege offen, wie „abgehoben, elitär und narzisstisch die Kultur des Vatikan“ sei, sagt Kenny – selbst ein praktizierender Katholik. Vergewaltigung und Folter von Kindern werde heruntergespielt, stattdessen würden der Vorrang der Institution Kirche hochgehalten, ihre Macht und ihre Reputation hervorgehoben, so der Regierungschef eines Landes, in dem die Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirche geradezu legendär ist. Über Jahrhunderte hinweg hat der irische Staat den katholischen Institutionen wichtige Bereiche des öffentlichen Lebens überantwortet, wie zum Beispiel die Ausbildung und Erziehung der Kinder, mit – wie sich später herausstellt, oft fatalen Folgen.

weiterlesen