Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Der Attentäter von Oslo und seine christianistische Weltsicht
[…]So schreibt er etwa: „Wenn es einen Gott gibt, dann werde ich in den Himmel kommen wie alle früheren Märtyrer der Kirche.” … In seinem Manifest schreibt er, dass jeder Tempelritter, wozu er sich zählt, vor seiner “Operation” zur Kirche gehen sollte, auch wenn er, wie er, nicht besonders gläubig sei. Dort solle er Gott um Vergebung bitten und darum, dass er der Seele und der Rüstung aus Stahl geistlichen Schutz und Vertrauen einflößen möge. War er also vor seinen Anschlägen in der Kirche? … Den Grund, warum er so radikalisiert wurde, sieht er in angeblich hunderten Angriffen muslimischer Jugendlicher („Dschihad-Rassisten-Angriffe“) auf hilflose norwegische Jugendliche[…]

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Anders Breivik – Der Attentäter und die Hassblogger

Bild: 2083 - A European Declaration of Indepence

Er schrieb in rechten Blogs und war Mitglied bei den Rechtspopulisten: Der Mörder von Norwegen kam nicht aus dem „Nichts“, sondern aus der Szene der europäischen Multikulti-Hasser und Islamfeinde. Die beeilen sich nun zu versichern, dass Anders Breivik etwas falsch verstanden haben muss.

Von Frank PatalongSpiegel Online

Als sich über die Medien die Nachricht über das grauenhafte Massaker auf der norwegischen Insel Utøya verbreitete, wurde schnell klar, dass der Täter wohl aus dem anti-islamistischen, stramm nationalistischen Lager kam. Seit Jahren hatte er seine publizistischen Spuren in etlichen einschlägigen Blogs und auf Web-Angeboten hinterlassen. Die Betreiber entsprechender Angebote gingen prompt zur Verteidigungshaltung über. Man distanzierte sich – nicht in der nationalistischen, anti-islamistischen Sache, wohlgemerkt, aber in Bezug auf die Wahl der Methoden.

Anders Behring Breivik, so die Botschaft, war wohl Anhänger der rechten Sache, hatte da aber etwas falsch verstanden. Bomben und Massenmord, so die Argumentation, gehörten nicht zum Instrumentarium, das man nutzen wolle, um die westliche Welt von Muslimen und überhaupt allem Andersartigen, von den „Multikulturisten“ und „Kultur-Marxisten“ zu befreien. Nationalisten und Christen, argumentierte da ein rechter Blogger, mordeten per definitionem keine Kinder, „schon gar nicht Kinder der eigenen Rasse“.

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Bäderregelung: Kubicki-Kritik an Kirchen

Quelle: welt.de

In der Debatte um die Zukunft der Bäderregelung hat sich der Ton verschärft. Der Fraktionsvorsitzende der FDP in Schleswig-Holstein, Wolfgang Kubicki, kritisierte im Interview mit der NDR 1 Welle Nord die Haltung der evangelischen und der katholischen Kirche im Norden. Sie wollen gerichtlich gegen die Verordnung vorgehen, die in Urlaubsgebieten die Ladenöffnung an bis zu 45 Sonntagen im Jahr erlaubt. Kubicki warf der Kirchenleitung vor, die wirtschaftliche Existenz der Bewohner in den betroffenen Orten zu gefährden.
„Bäderregelung ist ein Erfolg“

NDR 1 Welle Nord

Kubicki sagte, er sei ein gläubiger Christ. Für das Vorgehen der Kirchen im Norden habe er jedoch kein Verständnis. Die Tatsache, dass die Kirchen leer seien, habe nichts damit zu tun, dass die Menschen am Sonntag auch einkaufen könnten, meinte der FDP-Fraktionschef. Er verweist darauf, dass von der Sonntagsöffnung in den Urlaubsgebieten auch Arbeitsplätze abhängen. Selbst viele Kirchen in den Bädergemeinden seien daher mit dem Vorgehen ihrer Leitung nicht einverstanden, meint der Liberale. „Doch offenbar ist die Selbstbefriedigung einiger Kirchenfunktionäre wichtiger als die Frage, was Menschen in Schleswig-Holstein dient.“

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Jesuitenpater kritisiert „großes Schweigen“ in der Kirche

Klaus Mertes, Quelle: wikipedia

Der Jesuitenpater und langjährige Leiter des Berliner Canisius-Kollegs, Klaus Mertes, übt in einem “Spiegel”-Gespräch scharfe Kritik am Umgang der katholischen Kirche mit der Missbrauchsdebatte und an der Angst der Kirchenhierarchie vor “pöbelnden Dunkelkatholiken”. Dabei handle es sich um eine laute, selbstgerechte Minderheit in der Kirche, die “jede Kritik als Illoyalität begreifen” und Kritiker “immer frecher überfallen”, insbesondere “wenn sie sich in Verbänden, Gremien oder gar im Zentralkomitee der deutschen Katholiken engagieren”. Mertes: “Bitter ist vor allem, dass Rom Denunziationen annimmt. Da sie meist anonym bleiben, könnten sie “im Dunkeln agieren.” Leider würden vor diesen Dunkelkatholiken “Teile der Hierarchie kuschen, aus Angst davor, selbst beschimpft zu werden”. Mertes erwarte deswegen vom Papst im September bei seinem Besuch in Deutschland ein klärendes Machtwort. Zur Missbrauchsdebatte meint der Jesuitenpater, der Anfang 2010 sexuelle Gewalt am Canisius-Kolleg öffentlich gemacht hatte, da “sind wir einige Schritte weiter, aber noch lange nicht am Ende”.

PR-Sozial

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Kein frommer Christ

Quelle: idea.de

Nach dem ersten Schock über die Anschläge vom 22. Juli in Norwegen rätselt die Welt, was den mutmaßlichen Attentäter dazu getrieben hat, ein solches Blutbad anzurichten. Mindestens 92 Todesopfer haben der Bombenanschlag im Osloer Regierungsviertel und das anschließende Massaker in einem Freizeitlager der norwegischen Jungsozialisten auf der nahe gelegenen Insel Utoya gefordert; die Polizei spricht von bis zu 98 Toten.

idea.de

Am 23. Juli finden in ganz Norwegen und vielen anderen Ländern Gedenk- und Fürbittgottesdienste statt. Der festgenommene Tatverdächtige, der 32-jährige Norweger Anders Behring Breivik, hat nach Angaben seines Verteidigers den Sachverhalt eingestanden. Die Taten seien „schrecklich, aber notwendig“ gewesen. Die Polizei ist nicht sicher, ob er allein für beide Bluttaten verantwortlich ist; sie sucht nach einem weiteren Verdächtigen.

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Mensch-Tier-Kreuzungen im Labor

Großbritannien: Die geheimen Forschungen laufen bereits seit drei Jahren. Beispielsweise können tierische Eizellen mit menschlichen Spermium befruchtet werden; Menschenaffen werden menschliche Stammzellen in ihr Gehirn eingespritzt.

kath.net

Britische Laboratorien haben in den vergangenen Jahren bereits über 150 Mensch-Tier-Kreuzungen erzeugt. Diese Embryonen enthalten in ihrem Erbmaterial sowohl menschliche wie tierische DNA und wurden erzeugt, nachdem 2008 in Großbritannien das Gesetz über „Human Fertilisation and Embryology“ rechtskräftig wurde. Dies berichtete „MailOnline“.

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