Međugorje – die himmlische Belohnung


Gebetsstätte, Quelle: wikipedia

Im Mittelpunkt steht Jesus Christus. Hier verwirklicht sich die Absicht des Konzils: Zurück zum Evangelium, zu Umkehr, Buße, zurück zu den Sakramenten, zu Eucharistie und Anbetung

P. Tomislav Pervan im Gespräch mit Christoph Hurnaus / PUR-Magazin-kath.net

m Juni 1981 – vor 30 Jahren – berichteten sechs Kinder aus dem jugoslawischen Bosnien-Herzegowina, ihnen erscheine täglich die Muttergottes, die Gospa, die Königin des Friedens. Seither ist das kleine Dorf in der kargen Herzegowina zur größten Gebetsstätte der Christenheit geworden. Am Phänomen Medjugorje kommt in der katholischen Kirche keiner mehr vorbei. PUR-Mitarbeiter Christoph Hurnaus sprach mit Pater Tomislav Pervan, dem früheren Pfarrer von Medjugorje, der von Beginn an Zeuge der Geschehnisse ist.

PUR: Pater Tomislav, Sie sind seit Beginn Zeuge der Geschehnisse von Medjugorje. Als die Erscheinungen vor 30 Jahren, am 24. Juni 1981, begannen, standen Sie dem Phänomen äußerst skeptisch gegenüber. Drei Jahrzehnte lang begleiten Sie nun das Phänomen Medjugorje als Pfarrer, Seelsorger und Provinzial der Franziskaner in Bosnien-Herzegowina. Was sind die Gründe, die Sie von einem anfänglichen Skeptiker zu einem Zeugen der Botschaften der Muttergottes werden ließen?

P. Tomislav Pervan: Da gibt es viele Gründe. Zunächst einmal die Seher. Die sechs Jugendlichen behaupteten von Anfang an, mit einem außerirdischen Phänomen konfrontiert zu sein. Wenn es sich um ein oder zwei Kinder gehandelt hätte, wären die Zweifel vielleicht angebracht. Aber sechs Menschen können nicht dreißig Jahre lang einstimmig lügen, obwohl sie seit Beginn mit Schwierigkeiten zu rechnen hatten. Sie tragen Verantwortung vor ihrem Gewissen, vor der Ewigkeit und vor der Geschichte. Es geht letztlich auch um ihr Seelenheil. In allem übernatürlichen Geschehen waren sie zunächst einmal im Jahr 1981 mit dem atheistischen Regime konfrontiert; zuerst die polizeilichen Verhöre, die ärztlichen Untersuchungen in Citluk und Mostar hinsichtlich eventuellen Erkrankung oder Pathologie, und vor allem dann Anfang Juli, als die Partei mit einem Unisono auftrat, aus allen Medien: Ob im Fernsehen, Radio und Zeitungen, überall ging es um die Seher, die Franziskaner und die Leute von Medjugorje.

weiterlesen

4 Comments

  1. es ist nur noch peinlich wenn man dieses widerliche und schlechte Bauerntheater sieht: kniende Frauen, die mit der unsichtbaren Mutter Gottes flüstern und dankbar verklärten Blickes nicken.
    Einen schönen Reibach habe die inzwischen erwachsenen gesegneten Kinder geamcht – aber das ist ja nur ein angenehmer Nebeneffekt – daß aber die katholische Kirche die naive Gläubigkeit unzähliger wieder einmal zu ihren bekannten Zwecken ausnutzt ist zutiefst verachtenswert.
    Neurosen, Psychosen, Besesssenheit – alles fürchterliche psychische Störungen, die die katholische Kirche als göttliche Eingebungen bezeichnet. Das ist nur noch kriminell!
    Interessant ist, daß solche Erscheinungen immer nur ohnehin schon fanatischen Christen und Wundergläubigen geschehen – aber der Liebe Gott läßt ja auch an Aputierten keine Gliedmaßen nachwachsen!

    Gefällt mir

  2. @ Sospetto

    Das Preisgeld von der JREF (James Randi Education Foundation) steht seit März 2010 nicht mehr zur Verfügung. Da bisher kein einziger Bewerber paranormale Fähigkeiten nachweisen konnte, wurde das Preisgeld zurückgezogen und anderen Aktivitäten des JREF zugewiesen.

    Dass vor 30 Jahren 6 Kinder tägliche Marienerscheinungen hatten, ist medizinisch erklärbar und als mediumistische Psychose einzustufen. Man lese die ausführliche Erklärung dazu in WIKIPEDIA nach. Dies ist gleichzeitig ein Hinweis darauf, dass Religion und Esoterik auf denselben Grundlagen basieren und entstehen konnten.

    Gefällt mir

  3. Quote: „In seiner Bekanntheit hat Medjugorje heute längst Lourdes und Fatima übertroffen. Dies ist keine Übertreibung, sondern Tatsache.“
    Ja natürlich wird wird diese Pilgerstätte vom Vatikan nach einer eingehenden Prüfung genehmigt werden. Kein Wunder bei dem Geldsegen, wenn der Ort schon bekannter ist als Lourdes.
    Das Wunder ist leider nicht reproduzierbar und somit kann die 1 Mio Dollar von James Randi nicht auch noch eingefordert werden.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.