Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Pfarrer gesteht mehr Missbräuche von Jungen
[…]Der neue Missbrauchsfall in der katholischen Kirche ist gravierender als anfangs angenommen. Ein am Samstag unter dem Vorwurf des Missbrauchs eines Jungen verhafteter Pfarrer (46) aus Salzgitter hat den Missbrauch zweier weiterer Jungen zugegeben. Zunächst war das Geständnis des 46-Jährigen zu dem 2004 begonnenen Missbrauch an einem damals Zehnjährigen bekanntgeworden. Der Staatsanwaltschaft teilte er weitere Namen mit; zwei Jungen bestätigten daraufhin die Angaben des Priesters, wonach er sich an ihnen seit 2004 und 2007 jeweils etwa zwei Jahre lang vergangen hatte. An einem von ihnen zuletzt im Juni. Die Polizei in Braunschweig sprach von einer „Vielzahl regelmäßiger Fälle“. Das Bistum Hildesheim beurlaubte den Pfarrer vorläufig von seinen Ämtern. Ob der 46-Jährige für immer aus dem Priesteramt entfernt wird, müssten kirchenrechtliche Ermittlungen ergeben, sagte Weihbischof Heinz-Günter Bongartz[…]

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Ohne Glauben und gottgewollte staatliche Gesetze, gibt es keine Demokratie!

Quelle: i43.tower.com

Der Raum der Neuevangelisierung: Die katholische Aufklärung
Vernunft, Glauben und Säkularismus. Wege in die Zukunft, die allein die Kirche eröffnen kann

Von Armin Schwibach Kath.net

Rom (kath.net/as) Keinem Zeitalter wie dem heutigen ist es gelungen, sein Wissen um den Menschen und um seine Angelegenheiten derart schnell und leicht zu präsentieren. Dies geht in eins mit der Tatsache, dass kein Zeitalter wie das heutige so wenig weiß, was der Mensch ist. So diagnostizierte bereits der Philosoph Martin Heidegger im Jahr 1929. Der Mensch ist die stille und zunehmend lauter werdende Frage, der auf der einen Seite nicht auszuweichen ist, der auf der anderen Seite eine eindeutige Antwort verweigert wird. Das Schwierige der Frage verleitet zur Zerstreuung in der einfachen Hinnahme von dem, was die so genannte Kultur und der jeweilige Zeitgeist vorschlagen. Verschiedene Fässer werden aufgemacht, deren Inhalte ohne Ordnung verrinnen. Das Verrinnen als solches wird schon zu einem Ziel, zu einem Sinn ohne Sinn, die es sich lohnt zu diskutieren. Nur die Bedingung der Unbedingtheit scheint Thema zu sein.

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B16 im Bundestag: Pro und Contra

Papst Benedikt XVI. kommt vom 22. bis 25. September auf Einladung von Bundespräsident Christian Wulff nach Deutschland. Stationen sind Berlin, das Bistum Erfurt und das Erzbistum Freiburg. Es soll große Gottesdienste geben und Messen, Treffen mit Jugendlichen und mit Vertretern anderer Kirchen. Und: Der Papst soll im Bundestag sprechen.

Vogtland-Anzeiger

Doch an der Rede scheiden sich die Geister. Von CDU und CSU ist Zustimmung zu hören. „Ich freue mich, dass der Papst aus Anlass seines offiziellen Besuches meiner Einladung gefolgt ist“, sagt Bundestagspräsident Norbert Lammert.

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David Berger und der „Unheilige Schein“

Lehrer und Kirchenkritiker David Berger. (Bild: Kleinschroth)

Sein kirchenkritisches Buch und sein Outing als Homosexueller haben dem Erftstädter Lehrer und Kirchenkritiker David Berger seinen Lehrer-Job gekostet. In der Aula des Liblarer Schulzentrums nahm er Stellung zu seinem Fall.

Von Alexander KleinschrodtKölner Stadt-Anzeiger

Die große Aufregung um ihn hat sich gelegt. David Berger, Lehrer am Liblarer Ville-Gymnasium, hatte Ende 2010 ein Buch veröffentlicht, es heißt „Der Heilige Schein“. Der Theologe gibt darin Einblicke in die Machtpolitik und die erschreckenden, durchaus fundamentalistischen Ansichten von vielen, die in der katholischen Kirche etwas zu sagen haben. Danach saß Berger in Talkshows, „Die Zeit“ schrieb, sein Buch gehöre „zum Unglaublichsten, was derzeit über die katholische Kirche zu lesen ist“.

In „Der Heilige Schein“ beschreibt Berger zunächst seine eigene Geschichte. Als junger Gelehrter, der in theologischen Fragen entschieden konservative Positionen vertrat, ist er im Apparat der Kirche schnell aufgestiegen, brachte es bis zum Lektor der Glaubenskongregation, einer Art freiem Mitarbeiter der zentralen vatikanischen Behörde. Dabei jedoch geriet er in Kreise, deren Weltanschauung ihn zunehmend irritierte. Es war vor allem die massive Hetze gegen die Homosexualität, die ihn abstieß. Denn dem Katechismus zufolge ist Homosexuellen zunächst „mit Respekt und Takt“ zu begegnen, lediglich das Ausleben der Orientierung wäre in diesem Sinne eine Sünde. Berger selbst lebt seit über 20 Jahren mit seinem Partner zusammen und sagt, dass ihm diese Beziehung weit mehr bedeute als seine Karriere. Zumindest in kirchlichen Kreisen schwieg er sich lange darüber aus.

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USA: „Pro-Life“ im Aufwind

1000 Kreuze in Berlin 2008/Quelle: Brights Berlin

Abtreibungsgegner und «Pro-Life»-Gruppen in den USA verspüren Aufwind: Auf nationaler Ebene, wo Präsident Barack Obama Anti-Abtreibungs-Gesetze per Veto blockieren könnte, bewegt sich zwar wenig, aber große Erfolge zeigen sich in den Bundesstaaten.

jesus.de

Nach Angaben des Guttmacher Instituts, einer Familienplanungs-Organisation, haben neunzehn Bundesstaaten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres den Schwangerschaftsabbruch mit insgesamt 80 neuen Gesetzen erschwert.

Noch nie seit dem Grundsatzurteil des Obersten Gerichtshofes aus dem Jahr 1973 zur Legalisierung der Abtreibung seien so viele Restriktionen verhängt worden, heißt es in der neuesten Guttmacher-Studie. In Indiana, Kansas, Nord-Dakota, Texas und Süd-Dakota wurden Gesetze beschlossen, die abtreibungswilligen Frauen nach ihrem ersten Besuch beim Gynäkologen eine Wartezeit auferlegen.

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Vatikan und UNO: Über die sexuelle Identität

Quelle: katholisches.info

Die jüngste UNO-Resolution über die “sexuelle Identität” könnte die Freiheit der Kirche einschränken. Sollte das ideologische Manifest wörtlich genommen werden, dürfte man künftig keine moralische oder religiöse Meinung mehr über Homosexualität haben.

Katholisches Magazin

Deshalb protestierte der Heilige Stuhl gegen die Marschrichtung der Vereinten Nationen zu den Homo-Rechten. Die Kirche kritisiert vor allem, daß die Resolution die Meinungsfreiheit, aber auch die Religionsfreiheit einschränke. Sie erlaube nicht mehr verschiedene Meinungen, sondern wolle eine Einheitsmeinung oktroyieren. Die Kirche könne keine moralische, politische oder auch rechtliche Differenzierung äußern zu Fragen wie Homo-Ehe, Homo-Adoption oder künstliche Befruchtung.

Der Heilige Stuhl betonte das kirchliche Nein zur Diskriminierung und zur Gewalt gegen Homosexuelle. Sie wehrt sich jedoch gegen die einseitige Festlegung der UNO, daß homosexuelle Beziehungen den heterosexuellen völlig identisch, auch vom moralischen Gesichtspunkt und ebenso von Natur aus, seien.

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