Wie gefährlich sind die neuen Rechten?

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Talibanisierung der christlichen Rechten

Quelle: photobucket.com

Weltbild des norwegischen Attentäters
Rechter Bruder der Dschihadisten
Die Welt ist krank, sie braucht eine radikale Kur: Mit dieser Logik richtete Anders Breivik ein Blutbad an. Sein Manifest des Grauens spiegelt Positionen europäischer Rechter, die für eine „Konservative Revolution“ trommeln. Ihre Argumente entsprechen denen von islamischen Dschihadisten.

Von Volker WeißSpiegel.de

Nein, Anders Behring Breivik ist kein Nazi. Alle Versuche, den Mörder von Oslo und Utøya in diese Form zu pressen, entspringen nur eingeübten Reflexen. Doch der Attentäter hat ein Manifest verfasst, das wichtige Hinweise gibt: Die Erklärung ist eine Mischung aus taktischem Handbuch und politischem Programm. Wiederholt positioniert sich der Autor als „Konservativer Revolutionär“ – und damit reklamiert er ein bestimmbares Weltbild für sich.

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PI-News: Der Hetzblog der Rechtspopulisten

Das Regierungsgebäude in Oslo nach Breiviks Anschlag © Thomas Winje Oijord/AFP/Getty

„Nicht schuldig“. Mit diesen Worten äußert sich der Attentäter von Oslo und Utoya, Anders Behring Breivik, erstmals vor der norwegischen Justiz. Was bringt jemanden dazu, den Massenmord an 76 Menschen als moralische Notwehr zu begreifen?

Von Ario Ebrahimpour MirzaieZEIT ONLINE

„Nicht schuldig“. Mit diesen Worten äußert sich der Attentäter von Oslo und Utoya, Anders Behring Breivik, erstmals vor der norwegischen Justiz. Was bringt jemanden dazu, den Massenmord an 76 Menschen als moralische Notwehr zu begreifen? Das islamfeindliche Weltbild des modernen europäischen Rechtspopulismus bietet Antworten. Die wichtigste Online-Plattform der Islamhasser in Deutschland nennt sich Politically Incorrect (PI). Aber welches Netzwerk steckt hinter der Webseite, die die ideologische Munition für Menschen wie Breivik liefert?

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Alan Posener: „Geert Wilders ist ein Antisemit“

Alan Posener Quelle: profile.ak.fbcdn.net

Am 28. Juni stimmte das holländische Parlament für ein Verbot des rituellen Schächtens. Binyomin Jacobs, Oberrabbiner der Niederlande, verglich den Beschluss des Parlaments mit der antisemitischen Gesetzgebung der Nazis: „Eine der ersten Maßnahmen nach der Besatzung war die Schließung koscherer Schlachthöfe“, sagte Jacobs.

Von Alan Posener – starke-meinungen.de

Pinchas Goldschmidt, Präsident der Konferenz europäischer Rabbiner, meinte, Holland habe damit „Jahrhunderte des Liberalismus, der Menschenrechte, der Offenheit und Toleranz gegenüber Juden weggeworfen“. Juden seien „in den Niederlanden nicht mehr willkommen“.

Recht haben die Rabbiner. Ich persönlich finde das Schächten abscheulich, hauptsächlich, weil ich meine Steaks blutig mag; aber wenn die Torah nun einmal vorschreibt, dass nur geschächtetes Fleisch koscher ist, dann ist das ein Problem der gesetzestreuen Juden, nicht der Nichtjuden. Das holländische Parlament hat ein eindeutig antisemitisches Gesetz verabschiedet.

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Die Homophobie christlicher Standesbeamter

Quelle: http://www.hochzeit-tipp.de

New York erlaubt die Homo-„Ehe“. Christliche Standesbeamte kündigen. Und neue Probleme um das Sorgerecht der Kinder treten auf, wenn sich die gleichgeschlechtlichen Partner wieder trennen.

Von Edith Breburdakath.net

Das neue New Yorker Gesetz zur homosexuellen „Ehe“ vom 24. Juli 2011 wurde euphorisch gefeiert. Das Standesamt blieb den ganzen Tag offen. Wer in New York heiraten will, muss sonst zwischen der Ausstellung der Ehelizenz und der Ehe-Zeremonie 24 Stunden warten. Doch am Sonntag war alles anders.

Mehr als 60 Richter und viele Freiwillige boten 823 homosexuellen Paaren an, sie zu „verehelichen“, und zwar ohne Wartezeit. Eigentlich ist das Standesamt am Sonntag geschlossen, aber viele Beamte machten eine Ausnahme, um – wie sie sagen – diesen „historischen Tag“ zu feiern.

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Bildung und Glauben – Wer ist klüger?

Untersuchungen in Amerika und Europa zeigen unterschiedliche Ergebnisse. Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Sind Ungläubige wirklich klüger als Gläubige? Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ (Hamburg) berichtet in seiner jüngsten Ausgabe, dass Atheisten gebildeter und toleranter seien.

idea.de

Grundlage sind Untersuchungen US-amerikanischer Institute. Im Unterschied dazu legt eine Studie im Auftrag des britischen Bildungsministeriums andere Schlüsse nahe. Danach sind atheistische Jugendliche am wenigsten an höherer Bildung interessiert; junge Leute mit christlichem Hintergrund schneiden allerdings auch nicht viel besser ab. Am bildungshungrigsten sind Hindus, Sikhs und Muslime. Wie die Londoner Zeitung The Telegraph schreibt, ergab eine Befragung von mehr als 13.000 Jugendlichen, dass 77 Prozent der 15-jährigen Hindus später weiterführende Schulen besuchen. Bei den Sikhs sind es 63 Prozent und bei den Muslimen 53 Prozent. Nur 45 Prozent der gleichaltrigen Christen und 32 Prozent der Atheisten streben einen höheren Schulabschluss an.

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Religionsunterricht: Werbung für Abmeldung

Der Verweis der neunjährigen Muslimin Zeynep von einer evangelischen Grundschule in Mönchengladbach hat erste Folgen. Die Klage des Vaters, der seine Tochter vom evangelischen Religionsunterricht abmelden wollte, liegt zwar noch beim Verwaltungsgericht, dafür handelte jetzt der Türkische Elternverein. Er lässt 5000 Formulare zur Abmeldung vom Religionsunterricht drucken und auslegen. „Die ausgefüllten Bögen können Eltern, die es wollen, sofort bei der Schulanmeldung ihrer Kinder abgeben“, sagt Levent Ulus, Geschäftsführer des Mönchengladbacher Elternvereins. Damit könnten spätere Konflikte mit der Schule von vornherein vermieden werden. Ulus und seine Mitstreiter glauben, dass etliche muslimische Kinder gegen den Willen ihrer Eltern an das christliche Glaubensbekenntnis herangeführt werden. „Viele Familien haben sich bisher nicht gemeldet, weil sie Nachteile für ihre Kinder befürchteten.“

VON LESLIE BROOK UND GABI PETERSRP ONLINE

Nach Bekanntwerden des Vorfalls haben bereits 15 weitere Familien Abmeldungen vom Religionsunterricht beim Elternverein eingereicht. Weitere türkische Eltern in anderen Städten könnten dem Beispiel folgen, meint die Vorsitzende des Elternvereins NRW, Regine Schwarzhoff. Dass muslimische Eltern auf eine Anmeldung an Bekenntnisschulen verzichten werden, glaubt sie indes nicht. „Häufig wird an diesen Schulen guter Unterricht gemacht“, sagt sie.

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