Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

 

Quelle: bruedergemeinde.de

David Berger:
[…]Berger: Erst jüngst gab es Bestrebungen, etwa von Christoph Kardinal Schönborn in Wien, darüber nachzudenken, ob man homosexuelle Partnerschaften, wenn sie auf einen langen Zeitraum ausgelegt sind und ähnlich wie heterosexuelle Ehen funktionieren, tatsächlich als Sünde bezeichnen könne – also, ob man seinen Segen dazugibt. Doch sein Chef wollte es gänzlich anders: Joseph Ratzinger hat, bevor er Papst geworden ist, als Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre einen Weg zurück eingeschlagen, in dem er dazu übergangen ist, allein die bloße homosexuelle Veranlagung als widergöttlich und satanisch zu bezeichnen. Eine deutliche Tendenz dazu ist in einer seiner ersten päpstlichen Erklärungen von 2005 gegeben, die besagt, dass homosexuell Veranlagte auf keinen Fall Priester werden dürfen, auch wenn sie den Zölibat halten. Begründung: Homosexuelle seien unfähig, ein gesundes Verhältnis zu anderen Menschen aufzubauen. Ähnliche Aussagen, die bereits die homosexuelle Veranlagung als widergöttlich und sündhaft bezeichnen, finden sich in in seinem Ende 2010 veröffentlichten Buch „Licht der Welt“[…]

Kardinal Marx: „Homosexuelle sind nicht gescheiterte Menschen, aber welche, die pastorale Begleitung brauchen“ ????
[…]Homosexuelle sind keine gescheiterten Menschen. Das betont Kardinal Reinhard Marx in einem aktuellen Interview mit der Münchner Kirchenzeitung. Chris­ten leb­ten in dem Glau­ben, dass für Men­schen immer wie­der ein Neu­an­fang mög­lich sei. Le­bens­ent­wür­fe könn­ten schei­tern, nicht aber der Mensch als Eben­bild Got­tes. Zwar sage die Kir­che klar, dass die Se­xua­li­tät in die Ehe von Mann und Frau ge­hö­re. Sie nehme aber auch wahr, dass das vie­len nicht ge­lin­ge. Diese Men­schen müsse man auf ihrem Le­bens­weg po­si­tiv pas­to­ral be­glei­ten, so Marx.[…]

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Die kruden Homo-Theorien des Anders Breivik

Das Manifest des Attentäters hat das Kreuz des Templerordens auf dem Titel

Anders Breivik beschreibt in seinem Manifest, warum auch Homosexuelle Verräter sein können und bestraft gehören. Dabei hat er schwule Freunde. Und er erklärt, wie man sich als Schwuler ausgibt, um nicht aufzufallen.

Von Norbert BlechQUEER.de

Der mutmaßliche Attentäter von Oslo und Utøya, Anders Behring Breivik, hat am Samstag Abend ein Teilgeständnis abgelegt. Der 32-Jährige hatte am Freitag im Osloer Regierungsviertel eine Bombe gelegt und dabei mindestens sieben Menschen getötet, wenig später schoss er auf einer Insel bei einem Sommercamp der Jungsozialisten gezielt auf hauptsächlich Jugendliche und tötete mindestens 85 von ihnen.

Zugleich wurde am Samstag ein vom mutmaßlichen Attentäter geschriebenes Manifest bekannt. „2083. A European Declaration of Indepence“ hat 1516 Seiten und beschreibt recht konkret die Vorbereitungen zum Attentat und gibt auch Tipps für andere, wie sie die Welt vor Islamismus und „Kulturmarxismus“ retten können.

Der beschworene Sieg des Islam in Europa führe unter anderem zum „Mord an Minderheiten, etwa an Schwulen“. Das zeige bereits der „spirituelle Führer“ des norwegischen Islamrats, der eine entsprechende Tötung debattiere. Allerdings gehörten Schwule selbst teilweise zu den Kulturmarxisten, auch würden diese Multikulturalisten mit angeblich Inhalten pro Minderheiten, pro Schwule, gegen Krieg, für die Umwelt etc. Schwule für sich gewinnen (obwohl es ihnen in Wirklichkeit um die Zerstörung der Werte Europas gehe). So notiert der Attentäter, wie etwa Antifaschisten beim Stockholmer Pride dabei waren. Ebenso wie die (ehemalige) Anführerin der schwedischen Solzialdemokraten, Mona Sahlin. „Wird Sahlin und die anderen Sozialdemokraten sicherstellen, dass homosexuelle Paare in Moscheen heiraten dürfen?“, fragt er ironisch.

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„Wer lügt – Gott oder die Kirche? – …oder worüber die Kirche schweigt!“

Quelle: neuebuecher.de

Der Wagner Verlag präsentiert ein neues, provokantes Sachbuch des Kirchenkritikers Leo Piral. Der Titel „Wer lügt – Gott oder die Kirche?“ gewährt bereits erste Einblicke in die scharfen Gegensätze, die Piral in diesem Werk offenlegt.

ptext.de

Leo Piral veröffentlicht mit „Wer lügt – Gott oder die Kirche? … oder worüber die Kirche schweigt!“ sein drittes kirchenkritisches Buch im Wagner Verlag. Tief gehende, persönliche Erfahrungen mit den menschlichen Härten des Kirchengerichts regten ihn dazu an, intensive Studien zur Geschichte der katholischen Kirche zu betreiben. In seinen Büchern zieht er ein umfangreiches, ernüchterndes Fazit dieser langjährigen Recherche.

Pirals neues Sachbuch hat vor allem die Kirchendogmen und katholischen Glaubenssätze zum Thema, die er mittels systematischer Analyse als katholische Machtbausteine entlarvt. Dass päpstliche Botschaften zuweilen den festgelegten, kirchlichen Glaubenssätzen widersprechen, ist ein besonderes Kuriosum, das dem Autor ins Auge fällt. Den katholischen Gläubigen ist das Hinterfragen von Kirchendogmen, die vorgeblich auf göttlicher Inspiration beruhen, de facto verboten: Zweifler werden nach Kirchenrecht ausgeschlossen und damit der ewigen Verdammnis preisgegeben. So entsteht ein Druckmittel, um das kritische Denken der Kirchenmitglieder zu unterbinden. Piral verfolgt die katholische Dogmenpolitik zurück bis in das Jahr 381, als der römische Kaiser Theodosius im Konzil von Konstantinopel die göttliche Trinität als unfehlbare Wahrheit proklamierte: ein erster Meilenstein der Kirchengeschichte, die sich damit selbst zu einer Art „Sachverwalter Gottes“ erklärt.

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Taxifahrer, Gott und der gruppenbezogene Unterschied

„Die vielen Erfolgreichen wenden sich ab, wenn sie wieder über ihre Religion definiert werden” - schreibt Armin Laschet

Schwaben sind klüger, Katholiken sind dümmer, und alle Einwanderer sind Muslime, wenn sie aus Afrika kommen: Thilo Sarrazin denkt sich „gruppenbezogene Unterschiede“ aus, die Migrationsforschung überflüssig machen.

Von Armin LaschetFAZ.NET

Thilo Sarrazin ist wieder da. Diesmal als gefühlter BBC-Reporter, der über den „wahren Frontverlauf“ der „Integrationsfront“ berichtet und für sich und Necla Kelek in Anspruch nimmt, von dem Migrationsforscher Klaus Bade und dessen Kollegen der „Integrationskraftzersetzung“ angeklagt zu werden. „Wollen sich, um im Bilde zu bleiben, Klaus Bade und Kollegen wirklich in die Rolle des ,Reichsfunks‘ begeben, der in kühnen Bildern Probleme kleinredete und die baldige Wende des Kriegsglücks beschwor?“ So fragte Sarrazin am 7. Juli an dieser Stelle. Warum greift der inzwischen schiedsgerichtlich bestätigte Sozialdemokrat Sarrazin stets auf Sprachbilder aus der Zeit des Dritten Reiches zurück, um für seine Thesen zu werben? Integrationspolitik ist kein Krieg mit Frontverläufen, sondern ist eine gesellschaftliche Notwendigkeit nach fünfzig Jahren „defensiver Erkenntnisverweigerung“ (Bade).

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Bomben im Kinderzimmer

Soll den Krieg ins Kinderzimmer bringen: Ein Jihad-Comic Foto: Quilliam

Mit bunten Bildern, coolen Sprüchen und spannenden Geschichten haben es schon Spider-, Super-, oder Batman in Kinderzimmer und -herzen geschafft. Nun versuchen ausgerechnet Islamisten, an den Erfolg von Marvel und Co. anzuknüpfen. In einem Comic-Film wollen sie die vermeintlichen Heldentaten ihrer Mitstreiter erzählen.

pro Medienmagazin

Sie tragen Tarnfarbe, Maschinengewehr oder Raketenwerfer und das Gesicht ist durch schwarzes Tuch vermummt. Auch wenn diese Islamisten mit den großen Helden unserer Kindheit, Spiderman, Catwoman oder dem Hulk, wenig zu tun haben: Für den Nachwuchs der Al Qaida sollen sie zu Idolen werden. Der in London ansässige anit-islamistische Think Tank „Quilliam“, hat kürzlich Informationen zu einer neuen Comic-Strategie der Al Qaida veröffentlicht. Demnach soll ein radikaler Moslem, der sich Abu al-Laith al-Yemeni nennt, auf der arabisch-jihadistischen Webseite „al-Shamouk“ die Entwürfe für einen Islamisten-Comic veröffentlicht haben. Dieser soll zeigen, „wer den Islam und den Propheten verraten hat, und inwiefern die arabischen Führer Vertreter des Westens sind“, zitiert „Quilliam“ aus dem passwortgeschützten Forum.

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Spontanheilungen gar nicht so selten

Quelle: http://www.krebscafe.de

Wahrscheinlichkeit bei Krebs größer als ein Sechser im Lotto. Regelmäßige Kirchgänger hätten eine längere Lebenserwartung; Menschen, die an einen Gott der Liebe glauben, kämen mit Krankheiten besser zurecht; das gelte selbst für Aids-Kranke.

kath.net

Sogenannte „Spontanheilungen“ selbst von schwersten Erkrankungen reten häufiger auf als vielfach angenommen. Die Chancen, dass beispielsweise Krebs auf medizinisch unvorhersehbare Weise verschwindet, stehen günstiger als ein „Sechser“ im Lotto. Etwa 1 zu 14 Millionen beträgt die Wahrscheinlichkeit des Höchstgewinns, die Häufigkeit von Spontanheilungen bei Krebs hingegen nur 1 zu 60.000 bis 100.000. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Focus“ (München) in einem Artikel mit der Überschrift „Das Wunder der Heilung“. Dabei geht es unter anderem um die vielfach unterschätzten Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers: Das Gros aller Krankheiten verschwinde ohnehin von selbst, etwa Schnupfen, kleine Wunden, Schmerzen und Infektionen. „Die biologischen Mechanismen der Selbstheilung könnten bedeutende Erkenntnisse für die Entwicklung neuer Therapien liefern“, erklärt der Krebsspezialist Herbert Kappauf (Starnberg), der sich seit 30 Jahren mit überraschend erfreulichen Verläufen.

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