Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Religionslehrer quält Schüler – Diözese findet nichts dabei
[…]Der Religionslehrer Branko Kornfeind hat einen Volksschüler gezwungen, mit seinem Mund Schuhe aus dem Mistkübel zu holen. Ein einmaliger Ausrutscher, sagt sein Dienstherr, die Diözese Eisenstadt zu dieser menschenunwürdigen Erniedrigung. Und weigert sich, den Religionslehrer zu kündigen. Der Landesschulrat kann den Lehrer nicht kündigen, da Religionslehrer aufgrund des Konkordates einer eigenen Gesetzgebung unterliegen. Die ausgesprochene Suspendierung wird gerade vor dem Arbeitsgericht bekämpft. „Was muss ein Religionslehrer eigentlich anstellen, um entlassen zu werden?“, fragt Niko Alm, Mit-Initiator des Volksbegehrens gegen Kirchen-Privilegien. „Deutlicher kann man die absurden Folgen der
Kirchenprivilegien nicht aufzeigen.“ Der Staat zahlt, die Kirche schafft an … Der Fall ist auch bezeichnend für das weltfremde pädagogische Verständnis der
katholischen Kirche: „In der Steiermark durfte eine Religionslehrerin drei Jahre lang nicht unterrichten, weil sie sich scheiden ließ. Das ist leider gesetzlich gedeckt – die Entscheidung liegt alleine bei der Kirche. Und im Burgenland quält ein Religionslehrer Schüler. Was macht die Kirche? Nichts. Also: Kinder quälen ist OK, aber wehe, es lässt sich wer scheiden. Das ist ein weiterer Grund, die
Kirchenprivilegien in der Schule zu beenden.“[…]

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Christlicher Fundamentalismus: Kreationismus, Intelligent Design, Exorzismus an Kindern und Jesus Revolution Army (2006)

Schaut Euch das ganze Video an, das ist EIN BEFEHL !!!!

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Missbrauch: Erschreckende Zahlen, wenig Erkenntnisse

Wirkten oft nachdenklich: Die Unabhängige Beauftragte Dr. Christine Bergmann stellte gemeinsam mit DJI-Direktor Thomas Rauschenbach die Ergebnisse der Studie "Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Jungen in Institutionen" vor.

Die Ergebnisse einer Studie zeigen, dass Jungen und Mädchen in Institutionen in kaum geahntem Ausmaß mit sexueller Gewalt konfrontiert sind. In 40 % der Schulen, jedem zweiten Internat und zwei von drei Heimen sind in den vergangenen drei Jahren Verdachtsfälle sexueller Gewalt dokumentiert worden. Erstmals überhaupt wurden Zahlen zu diesem Thema systematisch erhoben, tatsächliche Rückschlüsse kann man jedoch nicht ziehen.

Von Thomas Hummitzschdiesseits.de

„Sexueller Missbrauch ist kein Thema der Vergangenheit, sondern heute virulent in pädagogischen Institutionen!“ Zu diesem Schluss kam in der vergangenen Woche die Unabhängige Beauftrage zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs Dr. Christine Bergmann, als sie gemeinsam mit dem Direktor des Deutschen Jugendinstituts (DJI) Thomas Rauschenbach in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften die zentralen Ergebnisse des Forschungsprojekts Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Jungen in Institutionen vorstellte. Erstmals liegen mit dieser sog. Hellfeldstudie, d.h. der Aufstellung bereits bekannter Verdachtsfälle, wissenschaftlich erhobene Zahlen zu diesem Themengebiet vor. Ausgangspunkt der Studie waren die Missbrauchsfälle an pädagogischen Einrichtungen wie dem Canisius-Kolleg, dem Kolleg in St. Blasien, dem Kloster Ettal oder der Odenwaldschule im hessischen Heppenheim.

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Glaubens- und Sittenfragen channelt der Papst bei Gott, sie sind unfehlbar!

Das Erste Vatikanische Konzil Quelle: wikimedia.org

141 Jahre ‚Pastor aeternus’
Das I. Vatikanische Konzil verkündet das Dogma von der Unfehlbarkeit des Papstes zum Schutz der Kirche und zum Wohl der ganzen Christenheit. Eine Einladung, dem ‚Geist des Konzils’ zu folgen.

Von Armin SchwibachKath.net

Vor 141 Jahren, am 18. Juli 1870 promulgierte der selige Papst Pius IX. die Konstitution „Pastor aeternus“. Die Väter des I. Vatikanischen Konzils verkünden mit der von ihnen verabschiedeten Konstitution den Glaubenssatz, dass nach den Berichten des Evangeliums der Jurisdiktionsprimat (Regierungsvorrang) über die ganze Kirche Gottes von Christus, dem Herrn, unmittelbar und direkt dem heiligen Apostel Petrus verheißen und übertragen und damit an seine Nachfolger weitergegeben worden ist. Damit verbunden erklärte das Konzil das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes bei endgültigen Entscheidungen in Glaubens- und Sittenfragen. Wenn der Papst als Lehrer und Meister des Glaubens und des christlichen Lebens spricht, lehrt, heiligt und regiert er „ex cathedra“ mit der ihm von Christus selbst verliehen Autorität.

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Ohne Bindung an Gott wird Arbeit zum Fluch

Evangelisches Professorenforum fragt, warum das christliche Abendland wirtschaftlich erfolgreich war, weist aber auch auf die Schwachstellen der abendländischen Arbeitsethik hin.

kath.net

Die christliche Einstellung zur Arbeit hat das Abendland wirtschaftlich erfolgreich werden lassen. Doch gegenwärtig schwinden die christlichen Werte, und ohne Bindung an Gott wird die Arbeit zum Fluch. Auf diese Zusammenhänge macht der Koordinator des christlichen Professorenforums, Hans-Joachim Hahn (Gießen), im Newsletter der Organisation aufmerksam. In ihr sind Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen zusammengeschlossen, „die die christliche Weltsicht nachhaltig und überzeugend im akademischen Raum zur Geltung bringen wollen“.
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Wenn Zeugen Zeugen zeugen

Kein Sex vor der Ehe, unzählige Bibelstunden: Wer einen Zeugen Jehovas lieben lernt, sollte Teil der Glaubensgemeinschaft werden. Am liebsten aber werden die Kinder der Zeugen untereinander verkuppelt. So werden Bezirkskongresse zur Brautschau.

Heute will sie gefallen, unbedingt gefallen und zwar nicht nur Jehova: Darum hat sie die Fingernägel lackiert, die Schuhe poliert und das neue H&M-Kleid an, die Haare sind sorgfältig hochgesteckt, geformt zu kleinen Knospen. „Seh ich schön aus, Mama?“

Von Nora GantenbrinkSpON

Sie ist 17, mit 14 wurde sie zur Zeugin getauft. Sie ist angereist wie Tausende andere auch, denn dieser Tag ist ein besonderer Tag für sie und ihre Familie – allesamt Zeugen, allesamt bibelfest, allesamt ordentlich gekämmt, nur der eine, der Sohn, der macht Sorgen und verbringt den Tag daheim. Aber die Bibelfestigkeit der Kleinen macht den Kummer über den Großen wett.

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Sarrazin: Kein Döner für den Sozialdarwinisten

Für einen Beitrag im ZDF-Magazin "Aspekte" war Thilo Sarrazin in den Berliner Stadtteilen Kreuzberg und Neukölln unterwegs und sorgte dabei für zahlreiche Diskussionen. Foto: dpa/Murat Tosun/Hürriyet

Vor einem Jahr erschien Sarrazins Bestseller „Deutschland schafft sich ab“. Muslime würden sich in Deutschland kaum integrieren, so seine provokante und umstrittene These. Für einen Fernsehbeitrag besuchte Sarrazin jetzt Kreuzberg – und kam kaum zu Wort.

Von Andreas Rabensteinevangelisch.de

Mit dem Döner wurde es nichts. Auch der Spaziergang von Thilo Sarrazin über den türkischen Gemüsemarkt führte zu keinem Imbiss. Wenn sich der umstrittene Ex-Politiker und Bestseller-Autor begleitet von einem Fernsehteam in die Berliner Stadtteile Kreuzberg und Neukölln begibt, erhitzen sich die Gemüter. Schimpftiraden und Sprechchöre statt gegrillter Fleischlappen mit scharfer Sauce bestimmen das Bild. In einem türkischen Restaurant wird Sarrazin knapp ein Jahr nach Erscheinen seines Buches „Deutschland schafft sich ab“ nicht bedient.

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