Deutungshoheit über den Islam (Haben wir sie – oder wer?)

Von E. Ahrenswissen bloggt

„Dürfen Muslime der Politik und den Medien die Deutungshoheit über den Islam überlassen?“ fragt Christian Abdul Hadi Hoffmann am 14.07.2011 auf islam.de. Herr Hoffmann ist Vorsitzender der Muslimischen Akademie in Deutschland. Dabei fragt er sich auch, „wie und von wem heute entschieden wird, was „richtiger“ und „mißbrauchter“ Islam ist“. Offensichtlich hätte er gern, dass gerade diese Unterscheidung eine mosleminterne Angelegenheit sein soll.

Dabei ist dies bei uns für uns selbst eine Kernfrage, die unserer Antwort bedarf. In welchem Maße ist es möglich, Erscheinungen des Islam in unserer Mitte zu beurteilen und als tolerabel zu akzeptieren oder nicht? Diese Grenze der Akzeptanz ist für Christian Hoffmann lediglich die Staatstreue. Dabei bezieht er sich auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vom 19.12.2000 in Sachen Zeugen Jehovas, nach dem nicht der Text (die Programmatik) der Religion Grundlage einer Beurteilung der Verfassungsmäßigkeit sei, sondern die tatsächlichen Aktivitäten bzw. Handlungen ihrer Mitglieder.

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Die neue Religion nur für Männer: „The holy commandments for men“ by Jörg Rings

Screenshot Brightsblog

Verblüffenderweise hat ausgerechnet ein Naturwissenschaftler und nicht ein Theologe ein ethisch-moralisches Manko entdeckt, das in unserer Gesellschaft zu schwerwiegenden Problemen von Frauen führt. Deutschland (auch die USA) ist ein Entwicklungsland, Schuldig ist die männliche Spezies, deren Verhalten gegenüber Frauen unbeschreibliche Traumata zurücklässt.

Herr Rings hat das Geschehen über Jahre hinweg fachmännisch analysiert und die Auswertung seiner Studien ergab, dass trotz der gesellschaftlichen Annahme, die Frauenemanzipation und die Gleichberechtigung wären längst vollzogen, Frauen ständig durch Männer verängstigt werden. Eine Million Frauen wurden dazu befragt, wobei 95 % diese Aussage bestätigten.

Ebenso wurden in der Studie eine Million Männer zwischen 18 und 65 Jahren herangezogen, um zu erforschen, wie rüpelhaft, egozentrisch und letztendlich gewalttätig ihr Verhalten gegenüber Frauen tatsächlich einzuschätzen ist. Das Ergebnis ist leider erschreckend, wir können von einer Vergewaltigungskultur in Deutschland sprechen.

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Wenn Bildung tötet

Bildung kann unter gewissen Umständen töten. Amerika beweist das immer wieder und mag das beste Beispiel sein, weil es sich um eine angeblich ach so fortschrittliche Gesellschaft handelt.

Menschenzeitung

Amerika verankert in seinen Schulbüchern stets biblisch geprägtes Gedankengut, das sich heute längst als, ja man kann schon sagen schwachsinnig erwiesen hat, weil eben heute Menschenrechte gelten, die jeder Glaubenslehrer diametral gegenüber stehen, sie ausschließen, zumindest dann, wenn man nach europäischen Werten erzogen wurde und das möglichst auch noch ohne kirchliche Indoktrination. Staat und Kirche gehören streng getrennt, keine Bibel oder ähnliche Bücher, die Märchen verbreiten gehören eigentlich heute in Einrichtungen, die sich Bildungseinrichtung oder Schule schimpfen. Allenfalls im Geschichtsunterricht sollte man sie einbauen dürfen, zu dem Zwecke dort zu diskutieren, was Glauben anzurichten vermag.

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Volksverdummung Esoterik: Die Masse der Deutschen schon völlig verblödet

Quelle: randomhouse.de

Die Hoffnung auf die Wunderheilung
Der Esoterik-Boom und seine Opfer
Die Sekten-Info NRW erhält immer mehr Anfragen zum Thema Esoterik. Die Horoskope-Leser und Heilsversprecher sprechen vor allem Frauen an, die sich von der angeblichen Schnelligkeit der Problemlösung elektrisieren lassen.

Von Wolfgang MeyerDeutschlandfunk

Astro-TV: „(Klingeln) Wer ist jetzt am Apparat? Hallo – Hier ist Annette, Hallo Annette, guten Tag!“

Eine etwas beleibtere Dame mittleren Alters – umrandet von allerlei Telefonnummern und Kleingedrucktem auf dem Bildschirm. Oben links steht „Astro-TV“.

Astro-TV: „Also, Anni, dein Alter und Familienstand, dann gucken wir mal für dich…“

Sie hat schon während des Anrufs einen Stapel Karten gemischt. Und legt sie auf den Tisch, hinter dem sie sitzt. Was sieht sie darin? – Offenbar nichts Geringeres als die Zukunft, die Zukunft der Anruferin.

Astro-TV: „Also bei dir liegt der Fokus ganz stark auch auf Beruf, ( … ) Also pass mal auf, du könntest auch publizieren, schreiben! Das kann ich hier sehen, da hättest du ne Begabung, ja…“

Na, also, für Annette, die Anruferin, für „Anni“ ist damit offensichtlich alles in Ordnung.

„Vor allem einsame und verzweifelte Menschen rufen bei Hotlines dieser Art an. Sie fühlen sich allein gelassen mit ihren Problemen und suchen auf diese Art Hilfe.“

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Bibellektüre und der Gesundheitsglaube

Die Gründerin der "Christian Science Church", Mary Baker Eddy, auf einem handkolorierten Holzschnitt. Foto: akg / North Wind Picture Archives

Heil, Heilung, Heiland? Mary Baker Eddy war eine ungewöhnliche Frau mit ungewöhnlichen Themen. Die Gründerin der „Christian Science“ wurde vor 190 Jahren, am 16. Juli 1821, im US-Bundesstaat New Hampshire geboren. In Deutschland hat Eddys Gedankengut heute noch rund 2.000 Anhänger. Unterschiede zum herkömmlichen Glauben sind unübersehbar.

Von Andreas Finckeevangelisch.de

Mary Baker Eddy schrieb ein bis heute sehr einflussreiches Buch zum Thema Heil und Heilung. Diese Frage war ihr Lebensthema. Schon als Kind litt sie an schweren Krankheiten. So fragte sie immer wieder nach dem Zusammenhang von Glaube und Gesundheit. Ist nicht unser Herr und Erlöser auch als Heiland, das heißt als heil beziehungsweise gesund machender Gott bekannt? Müssten nicht „fromme“ Menschen auch gesunde Menschen sein? Kann Krankheit in Gottes Heilsplan überhaupt vorkommen?

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Hahnes Bettel-Bullshistic

Macht endlich Schluss mit der „Kultur des Bettelns“!

Bild-Zeitung

Bei uns muss niemand hungern! Diesen Satz sagte mein Vater, der selber im Krieg und Gefangenschaft Hunger leiden musste, jedes Mal, wenn er einen Bettler abwies. Der Mann, so mein Vater, solle lieber arbeiten oder zum Amt gehen, denn unser Staat lässt niemanden im Stich.

Das klingt hart, aber realistisch, und fällt mir ein, wenn ich die zunehmende Zahl von Bettlern sehe, die in unsere Innenstädte und Fußgängerzonen einfallen. Es ist längst nicht mehr der Obdachlose, der mit Hut und Pappschild auf dem Bürgersteig hockt und sich für unsere Centmünzen bedankt.

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Gott und der Urknall

Foto: Bistum Regensburg

Es ist der Trend in konservativen Katholiken-Kreisen: Das Intelligent Design lässt Platz für einen Schöpfer zwischen den vielen naturwissenschaftlichen Theorien, die die Entstehung der Erde zu ergründen versuchen. Bei einer spannenden Veranstaltung des Regensburger Presseclubs sprach nun eine Astrophysikerin, die ins Dominikanerinnenkloster eingetreten ist.

wochenblatt

Die Regensburger Ordensschwester Lydia la Dous ist habilitierte Astrophysikerin und Dominikanerin im Kloster Heilig Kreuz in Regensburg. Am Donnerstagabend sprach die Naturwissenschaftlerin im Rahmen einer Veranstaltung des Regensburger Presseclubs über „Die Entstehung der Welt: Evolution – Kreationismus – Intelligent Design“. Dazu waren rund 30 Journalisten ins große Sprechzimmer des Klosters gekommen, die den mit Powerpointdarstellungen unterlegten Ausführungen der Nonne aufmerksam folgten.

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