Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Klerikale Abrechnung mit den „Ungehorsamen“
[…]Wien (kath.net) Wird es Konsequenzen für die Mitglieder der „Pfarreriniative“ geben, die vor einigen Tagen einen umstrittenen Aufruf zum Ungehorsam veröffentlicht haben. Kath.Net hat berichtet. Jetzt werden zumindest die Rädelsführer der Gruppierung rund um den ehemaligen Wiener Generalvikar Helmut Schüller zum Wiener Kardinal Christoph Schönborn zitiert, wie die „Presse“ berichtet. Schönborn soll auch ein Schreiben vorbereiten, das sich an alle Priester der Erzdiözese Wien richtet. Darin soll laut „Presse“ der Aufstand zumindest indirekt angesprochen werden.[…]

Zollitsch: Was das wohl heißen soll? …
[…]Der Erzbischof von Freiburg sagte wörtlich: „Es gibt keine Garantie, dass sich Werte nicht erneut in ihr Gegenteil verkehren. Es braucht unseren Einsatz, sie lebendig zu halten, sie von Generation zu Generation weiterzugeben, ihren Wert für unser Zusammenleben denen klarzumachen, die sie für selbstverständlich – und dann bald für überflüssig – halten. Das ist der Auftrag an uns, als Bürger und als Christen.“[…]

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Sexueller katholischer Missbrauch: Was für Schweine sind das eigentlich????

Andreas Unterberger Quelle: derstandard.at

Die Culpissima-Kirche lässt sich alles gefallen
Eine 45-jährige Frau wird zum nationalen Thema, weil sie sich neuerdings beklagt, mit 17 Jahren von Männern regelmäßig sexuell „genötigt“ worden zu sein – Ein Gast-Kommentar

Von Andreas UnterbergerKath.net

Wien (kath.net/www.andreas-unterberger.at) Das hat für jeden Menschen mit zumindest einem Rest an gesundem Menschenverstand und Lebenserfahrung von Anfang an mehr als faul gestunken: Eine 45-jährige Frau wird zum nationalen Thema, weil sie sich neuerdings beklagt, mit 17 Jahren von Männern regelmäßig sexuell „genötigt“ worden zu sein.

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PID-Protest in der Tradition des Nazi-Widerstands?

Quelle: domradio.de

„Es wird Leben getötet“
Bischof Genn sieht PID-Protest in der Tradition von Nazi-Widerstand von Galens

domradio.de

Eine „ungeheure Pervertierung“ des Gebotes der Nächstenliebe in der PID-Frage wirft Felix Genn Bundesfamilienministerin Schröder vor. Er fühle sich mit seinem Protest in einer Linie mit Kardinal von Galens Widerstand, erklärt der münstersche Bischof im domradio.de-Interview.

domradio.de: Sie haben gesagt, die PID als Frage der Nächstenliebe zu bezeichnen sei eine „ungeheure Pervertierung“ des biblischen Liebesgebotes – warum?
Bischof Genn: Ich habe diese Aussage gemacht im Zusammenhang der großen Prozession. Und dabei habe ich an das Engagement von Kardinal von Galen erinnert. Ich fühle mich in der Linie seines Protestes vor 70 Jahren herausgefordert, auch der Bundesfamilienministerin heute zu widersprechen, weil ich nicht davon überzeugt bin, dass man das Liebesgebot dadurch erfüllt, dass man Embryonen tötet. Es gibt auch andere Mittel, die die christliche Nächstenliebe in ihrer Kreativität wecken würde, um solchen Paaren zu helfen, die sonst die PID wählen würden.

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Katholischer Weltjugendtag: Fundi-Radikale lehren Kids eucharistische Anbetung

Quelle: bistum-augsburg.de

Eucharistische Anbetung wird ein Schwerpunkt beim Weltjugendtag
Weltjugendtage sollen der jeweils jungen Generation den Schatz des Glaubens eröffnen. Zahlreiche geistliche Gemeinschaften sind eingeladen, sich mit ihrer Spiritualität mit einzubringen.

Kath.net

Madrid (kath.net/pm) Einer der geistlichen Schwerpunkte des Weltjugendtages im August 2011 in Madrid wird auf der Eucharistischen Anbetung liegen, denn Weltjugendtage sollen der jeweils jungen Generation den Schatz des Glaubens eröffnen.

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Amerikanische Piloten: Keine atheistischen Werbebanner

Quelle: atheists.org

68 von 85 Piloten einer amerikanischen Flugwerbungsagentur weigerten sich, mit atheistischen Werbebannern zu fliegen. Ein Pilot sagte: „Wir haben genug Probleme in unserem Land, um nicht noch weitere suchen zu müssen.“

kath.net

Auf den Werbebannern waren folgende zwei Sprüche vorgesehen gewesen: „Gottloses Amerika“ [„God-less America“, ein Wortspiel mit „God bless America“, Gott segne Amerika] sowie „Atheismus ist patriotisch“. Die Werbeaktion war von einer Atheistenorganisation finanziert worden.

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Gott und die Welt: Aufklärung erwünscht

Micha Brumlik, Quelle: Uni Heidelberg

Wenn es um den Kampf gegen Fehlentwicklungen in Staat und Gesellschaft geht, will sich der Deutsche Evangelische Kirchentag von niemandem übertreffen lassen.

Von Micha Brumlik taz

Nach dem Dresdner Kirchentag hatte die Direktorin der Amadeu Antonio Stiftung, Annetta Kahane, in einer bitter klingenden Kolumne der Berliner Zeitung moniert, dass zu einer Kirchentagsveranstaltung zum deutschen Rechtsextremismus noch nicht einmal genug Menschen gekommen waren, um eine entsprechende Resolution zu verabschieden. Auf der Veranstaltung selbst hatte Kahane religionssoziologische Forschungen präsentiert, nach denen rechtsextreme Haltungen unter Mitgliedern religiöser Gemeinschaften häufiger verbreitet seien als unter Konfessionslosen. Ihre weitere Bemerkung, dass in den Dresdner Kirchen eine Gleichsetzung des „Opferstolzes“ der Dresdner Bevölkerung mit dem Opferbewusstsein Überlebender der Schoah vorgenommen werde, brachte das Fass zum Überlaufen.

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Sogyal Rinpoche: Buddhistische Tabus und sexueller Missbrauch

Foto: brightsblog

Im November 1994 erhob eine Amerikanerin namens Janice Doe Anklage im Streitwert von 10 Millionen Dollar gegen den tibetischen Lama Sogyal Rinpoche wegen sexuellen, psychischen und tätlichen Missbrauchs. Die Anklage wurde außergerichtlich beigelegt und Janice erklärte sich gegen eine finanzielle Entschädigung bereit, über die Vorfälle Stillschweigen zu bewahren.

Von Mary Finniganguardian.co.uk

Sogyal bestreitet die Missbrauchsvorwürfe, aber erneute Beschuldigungen gegen ihn wurden kürzlich laut in einer filmischen Dokumentation unter dem Titel Im Namen der Erleuchtung, die in Kanada auf Vision TV gesendet wurde. Eine hübsche junge Frau unter dem Namen Mimi beschrieb eine missbrauchsaffine sexuelle Beziehung. Sie war die erste, die seit dem Gerichtsverfahren im Jahre 1994 öffentlich über konkrete Erfahrungen mit Sogyals Missbrauchspraktiken berichtete.

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