Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Malta: Scheidung nun gesetzlich erlaubt, aber erst nach vier Trennungsjahren
[…]24 Prozent der Ehen auf Malta zerbrechen früher oder später. Jetzt hat offenbar aber auch das Parlament erkannt, dass es keinen Sinn hat, Eheleute aneinander zu binden, die nicht mehr zusammenpassen. Mit dem neuen Scheidungsrecht, das ab 1. Oktober in Kraft tritt, wird aber der Rücktritt vom Ja-Wort nicht einfacher. Es soll eine gesetzliche Trennungsfrist von vier Jahren gelten. Viele Malteken dürften die Scheidungsgerichte aber schon zu Beginn stürmen – denn sie warten lange genug.[…]

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Rechtsradikaler Oslo-Attentäter, ein völlig isolierter „Einzeltäter“???

Quelle: spiegel.de

Von Uli GellermannReaders-Edition

Leg Dich wieder hin Deutschland: In 0,05 Sekunden liefert die Suchmaschine Google fast eine halbe Million Einträge unter dem Stichwort “Einzeltäter”. Und wer die Berichterstattung deutscher Zeitungen durchblättert zum Morden in Norwegen – von der TAZ über die FAZ bis zur “Süddeutschen” – findet ihn immer wieder: Den Einzeltäter. So rückt die Tat in Norwegen in die Nähe des gewöhnlichen und gewohnten Amokläufers, wenn die “Süddeutsche Zeitung” eine ganze ihrer großen Seiten mit einem einzigen Wort aufmacht: PSYCHO. Und dann schaust Du in die Augen des Mannes, dessen Porträtbild die “SZ” auf vier Spalten zeigt, und Du weißt: Es ist der BLONDE TEUFEL, wie die BILD-Zeitung assistiert. Dass der Mann gleichzeitig auch den Stiefbruder von Prinzessin Mette-Marit umgebracht hat, wissen “Spiegel” und BILD in seltener Einigkeit. Das ist irgendwie beruhigend. Das macht die Tat fast zur Privatsache. Kann ja mal vorkommen, so ein Verrückter.

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Liebe und Sex in den Weltreligionen

In den Weltreligionen gibt es verschiedene Regeln, die man in der Liebe berücksichtigen muss. © imago/imagebroker

Liebe, Partnerschaft und Sexualität sind in den Weltreligionen mit unterschiedlichen Regeln und Verboten behaftet. Was erlauben Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus ihren Gläubigen – und was ist tabu? Wir klären Sie auf.

Von Ella Bayweb.de

Christentum: Der lange Kampf um Gleichberechtigung

Die Rolle von Mann und Frau
Ihre Gleichberechtigung haben sich die Frauen im Christentum hart erkämpft. In erzkatholischen Ländern durften Frauen bis in 1970er Jahre hinein keine Geschäfte ohne die Erlaubnis ihres Mannes tätigen.

In der evangelischen Kirchen dürfen Frauen mittlerweile geistliche Ämter ausüben. Bei den Katholiken ist dies weiterhin Männern vorbehalten.

Sexualität, Ehe und Partnerschaft

Der Katholizismus definiert Sexualität als „erlaubte Sünde“, die ausschließlich der Zeugung von Nachkommen dient. Unehelicher Geschlechtsverkehr ist verboten. Dagegen überlassen Protestanten Entscheidungen, die Ehe und Sexualität betreffen, in der Verantwortung des Einzelnen. Die evangelische Pfarrerin Margot Käßmann bestreitet, dass Sexualität nur in die Ehe gehört und fordert eine lustvolle Sexualität. Auch Ehescheidungen werden bei den zwei Konfessionen unterschiedlich gehandhabt: Während die katholische Kirche die Ehe als unauflöslich bezeichnet, sind in der evangelische Kirche Scheidungen legitim

Menschenrechte sind ohne kulturelle Copyrights

Heiner Bielefeldt, Quelle: The European

Wie behauptet sich die Religionsfreiheit gegenüber der Islamophobie? Lars Mensel sprach mit Heiner Bielefeldt über Ursachen des Misstrauens, Geert Wilders und Religion im Arabischen Frühling.

Von Prof. Dr. Heiner Bielefeldt The European

The European: In Österreich wurde diesen Monat ein Nudelsieb als religiöse Kopfbedeckung auf einem Führerscheinfoto zugelassen – der Träger behauptet, Anhänger der Pastafari zu sein. Dem gegenüber sehen wir in Europa immer stringentere Forderungen gegenüber anderen Religionen, wie die von Geert Wilders geforderte Kopftuchsteuer. Wie eng muss religiöse Freiheit definiert werden?
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Christen in Palästina: Wut über Israels Siedlungspolitik

Der Pressesprecher des weltweiten Hilfswerks „Kirche in Not“ in Deutschland, André Stiefenhofer, ist vor kurzem von einer dreiwöchigen Projektreise in den Nahen Osten zurückgekehrt. Im Gespräch mit der Journalistin Eva-Maria Vogel berichtet er über die aktuelle Situation der Christen im Heiligen Land, deren Zukunft in einem eigenen Staat und wie den Christen im Heiligen Land geholfen werden kann. Kathnews dokumentiert das Interview mit André Stiefenhofer im Wortlaut.

kathnews

Herr Stiefenhofer, wie erleben Christen im Heiligen Land die Umbrüche im Nahen Osten? 

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Niki Lauda plant Rückkehr zum Katholizismus

Niki Lauda, Quelle: http://www.n24.de

Luftfahrtunternehmer und früherer Formel-1-Weltmeister wettert im „Kurier“-Interview über Papst Benedikt und meint: „Ich werde aber der kritischste Katholik überhaupt sein.“ – Ausgetreten ist er wegen der Kirchensteuer

kath.net

Der frühere österreichische Formel-1-Weltmeister Niki Lauda möchte offenbar wieder in die katholische Kirche eintreten. „Ich bin vor vielen Jahren aus der Katholischen Kirche ausgetreten. Und zwar wegen der Art und Weise, wie sie von mir als Rennfahrer ihre Steuern eintreiben wollten. Die haben mich einfach auf irgendwas Astronomisches geschätzt. Das ist lange her. Jetzt beginnt bei mir eine neue Ära.“, meint Lauda. Anlass dafür ist die Geburt seiner zwei Zwillinge vor rund zwei Jahren, die nun getauft werden sollen.

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