Extreme Dürre in den USA: Vorerst keine Problem für den Weltmarkt


Plötzliche Dürre bedroht im Mittleren Westen der USA große Teile der Weizenernte. Bedeutung der US-Produktion für den Weizen-Weltmarkt ist allerdings in den letzten Jahren zurückgegangen

Von Wolfgang Pomrehn | TELEPOLIS

„Flash Drought“, Blitzdürre heißt ein neues Schreckgespenst, das durch die USA geistert. Und wenn sich bewahrheiten sollte, was einige bereits befürchten, nämlich die Vernichtung der Hälfte der Weizenernte auf den sogenannten High Plains, dem östlichen Vorland der Rocky Mountains, dann sollten auch rund um den Globus die Menschen aufhorchen.

Noch vor drei Monaten gab es nach den Berichten diverser US-Medien kaum Anzeichen für eine Dürre, aber nun zieht sich ein Band mäßigen bis schweren Niederschlagsdefizits durch den Weizen-Gürtel der USA. Besonders betroffen seien die Staaten Montana, Nord- und Süddakota.

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