Religionen: Rituelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche

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Wer den Begriff „Satanismus“ hört, denkt an schwarze Messen, okkulte Praktiken und Tieropfer. Doch ein grausiger Aspekt befindet sich bisher weitgehend in einer Tabuzone: die rituelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen.

kath.net

Fachleute, die Opfern helfen, fordern Politik und Kirche auf, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. „Das Wichtigste ist, das Schweigen zu brechen“, sagte die Psychotherapeutin Michaela Huber (Göttingen).

Nach ihren Worten handelt es sich im Kern um Zwangsprostitution in sadistischen Täterkreisen. Kinder und junge Frauen würden von bestimmten Tätergruppen, darunter „Hardcore-Satanisten“, systematisch gefügig gemacht. „Das ist harte Folter durch in erster Linie männliche Täter mit weiblichen Helferinnen, die sadistische Gewalt ausüben bzw. gegen Geld die so ‚Abgerichteten‘ anderen Sadisten zur Verfügung stellen“, so die Trauma-Expertin.

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Euronen-P€€r will getrennten Schulsport für Muslime

Bild: warping.org

In Umfragen ist Peer Steinbrück weiter auf Sinkflug. Doch der SPD-Kanzlerkandidat trägt auch wenig dazu bei, dass sich das ändert. Stattdessen erneut kontroverse Äußerungen: Diesmal zum Thema Geschlechtertrennung im Schulsport.

FOCUS ONLINE

„Wenn die Schulen es einrichten können, sollten sie da Rücksicht auf die religiösen Gefühle nehmen und getrennten Sportunterricht anbieten“, sagte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück bei einer „Klartext“-Veranstaltung am Mittwochabend in Berlin. Das berichtet die „Bild“-Zeitung vom Freitag.

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Shereen el Feki: Gustave Flaubert fickte sich sozusagen nilaufwärts

Shereen el Feki: „Sex und die Zitadelle. Liebesleben in der sich wandelnden arabischen Welt“ (Aus dem Engl. von Thorsten Schmidt. Hanser, Berlin. 415 S., 24,90 €)

Shereen el Feki hat ein Buch über Sex in den arabischen Ländern geschrieben. Von der Ehe bis zur männlichen Prostitution verrät es dem Westen sämtliche Geheimnisse des islamischen Geschlechterlebens.

Von Necla KelekDIE WELT

Im Frühjahr 2011 spürte der deutsche Schriftsteller Navid Kermani auf dem Tahrir-Platz in Kairo die revolutionäre „Zärtlichkeit der Massen“. Nun wird fast täglich über sexuelle Übergriffe, Grabscher und Vergewaltigungen vom Ort der arabischen Freiheit berichtet. Die Journalistin und Immunologin Shereen el Feki, in Kanada aufgewachsene Tochter eines Ägypters und einer walisischen Mutter, ist in tausendundeinem Tag vom Tahrir-Platz aus durch Ägypten, dem Maghreb und Mittleren Osten gereist, um herauszufinden, ob und wie sich vor und nach dem Sturz der Despoten das Verhältnis der Männer und Frauen zueinander verhält und verändert hat. Es ist eine Anamnese des Zustands der Sexualität in der islamischen Welt, wie sie so bisher unbekannt war.

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Freimaurer-Sponsoring für Diakonie

Bild: freimaurer.ch

Zwei christliche Künstler sagen Mitwirkung bei diakonischem Fachtag ab, weil sie „in keiner Weise mit Freimaurern in Verbindung gebracht werden“ wollen. Stein des Anstoßes war die Aussage, dass eine Stuttgarter Freimaurerloge zu den Sponsoren zähle

kath.net

Weil sie „in keiner Weise mit Freimaurern in Verbindung gebracht werden“ wollen, haben zwei christliche Künstler ihre Mitwirkung an einem Fachtag der württembergischen evangelischen Behinderteneinrichtung „Diakonie Stetten“ (Kernen bei Stuttgart) abgesagt.

Der Journalist und Liedermacher Christoph Zehendner (Triefenstein bei Würzburg) sollte bei der Veranstaltung ein Referat und eine Predigt halten sowie ein Konzert geben. Am Vorabend war außerdem ein öffentliches Konzert in der Schlosskapelle geplant. Der Jongleur Karsten Strohhäcker alias Mr. Joy (Schriesheim bei Heidelberg) sollte die Besucher – Menschen mit und ohne Behinderung – mit Fingerfertigkeiten und anderen Kunststücken unterhalten.

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So klingt der Urknall

Die neue Karte der Temperaturschwankungen der kosmischen Hintergrundstrahlung, erstellt vom europäischen Weltraumteleskop Planck. | Copyright: ESA and the Planck Collaboration
Denken wir an den sogenannten Urknall, so denken die meisten an eine gewaltige und ebenso laute Explosion, mit der Alles im Universum seinen Anfang nahm. Tatsächlich handelte es aber sich viel eher um das absolute Gegenteil – eine Art Urstille, denn im Moment der Zündung, existierte laut dem Urknallmodell selbst schließlich noch nichts, in dem sich das Licht und der Schall dieses Ereignisses hätte ausbreiten können. Anhand der neuen Daten des Weltraumteleskops Planck hat ein US-Forscher nun allerdings den Verlauf der Klangentwicklung des Urknalls elektronisch rekonstruiert.

grenz|wissenschaft-aktuell

Grundlage für die Klangrekonstruktion von Professor John G. Cramer von der University of Washington ist der von Planck gemessene Verlauf der Temperaturschwankungen der kosmischen Hintergrundstrahlung.

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John G. Cramers Klangbeispiele unterschiedlicher Länge. Er selbst empfiehlt die 100-Sekunden-Version

R.Dawkins: „SCIENCE works…bitches“

Scientist Richard Dawkins slaps down science cynic

„SCIENCE works…bitches“, Richard Dawkins says so. The evolutionary biologist had terse words for a „non-believer“ who questioned the effectiveness of science at a conference.

Herald Sun

A man in the audience at a talk at the Sheldonian Theatre in Oxford asked Dawkins how people could justify the scientific method.

„You both said and I think most agree we’re justified in holding a belief if there’s evidence for it or if we can find a logical argument that supports it, but it seems this in itself is a belief that requires some kind of evidence,“ the man said.

How do we justify it? „Because it works,“ Dawkins replied.

„It works. Planes fly. Cars drive, computers compute.

„If you base medicine on science you cure people. If you base design on planes they fly. If they base design of rockets on science they reach the moon.

„It works… bitches.“

Needless to say Dawkins answer was met with a roaring applause.