Trump just gave a weapons-grade crazy press conference — here are the 7 most insane moments

Donald Trump speaking with supporters at a campaign rally at the Prescott Valley Event Center in Prescott Valley, Arizona (Gage Skidmore/Flickr)
Donald Trump speaking with supporters at a campaign rally at the Prescott Valley Event Center in Prescott Valley, Arizona (Gage Skidmore/Flickr)
President Donald Trump held a press conference today in which he once again boasted about his November election win and attacked the mainstream media for producing “fake news.”

By Brad Reed | RawStory

But beyond the usual boasting and bashing, the president made several jaw-dropping statements that were surprising even by his standards. Below, we’ll go over the seven craziest moments at today’s press conference.

  1. Trump says that while the leaks coming out of his administration are real, the news stories being written about them are still fake news.When asked to explain the seeming contradiction in his desire to both crack down on leaks in his administration and to attack news stories based on those leaks, the president simply said the leaks from the administration were real, but the news they generated was fake.”The leaks are real,” Trump said. “The leaks are absolutely real. The news is fake because so much of the news is fake.”
  2. Trump falsely claims that his electoral college victory this past November was the biggest since Ronald Reagan’s.With 306 electoral college votes, Trump’s margin of victory last year was smaller than not only Ronald Reagan’s, but also George H.W. Bush’s victory in 1988, Bill Clinton’s two victories in 1992 and 1996, and Barack Obama’s two wins in 2008 and 2012.When confronted by this, Trump simply replied that he “was given that information,” without acknowledging that the information was false.

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‚Atheismus war ein Fehler’ – Professorale Schwachstellen

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Wer Religion ablehnte, galt in akademischen Kreisen als gebildet und hellsichtig. Der Atheismus habe ihm in seinen besten Jahren aber nur Leere und Sinnlosigkeit gebracht, sagt Mark Bauerlein.

kath.net

Rückblickend betrachtet seien die drei Jahrzehnte, die er als Atheist gelebt habe, ein Fehler gewesen, der ihm in seinen besten Jahren nur Leere eingebracht habe, sagt der Literaturprofessor Mark Bauerlein.

Im Alter von 17 Jahren hatte Bauerlein den Glauben verloren. In der akademischen Welt, in welcher er Karriere machte, war sein Atheismus nie fehl am Platz, erinnert er sich. Atheist zu sein, sei in seinen Kreisen selbstverständlich gewesen und habe als Zeichen von Bildung und tieferer Einsicht gegolten.

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Gelernt von Trump: Identitäre bringen eigene Smartphone-App

foto: apa Die Trump-App
foto: apa Die Trump-App „America First“ dient auch als Vorbild.
Fremdenfeindliche Gruppierung geht neue Wege – App soll „Waffe im Infokrieg“ werden

derStandard.at

Der Wahlsieg von Donald Trump spornt heimische Rechtsextremisten an. Besonders hat es der US-Präsident den sogenannten Identitären angetan. Von ihm habe man gelernt, dass Handys die „Waffen im Infokrieg“ sind, erklärte Martin Sellner, der als Gesicht und Mastermind der Identitären gilt, Ende Jänner bei einer Veranstaltung der fremdenfeindlichen Gruppierung in Graz. Um in dieser Auseinandersetzung stärker mitmischen zu können, will man eine eigene Handy-App veröffentlichen. Dabei macht man es sich einfach – als Vorbild dient augenscheinlich „America First“, jene App mit der Trump und sein Team während des US-Wahlkampfes die Anhängerschaft mobilisierten und informierten.

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Erste Streuung von Licht an Licht

Diphotonen-Ereignis im ATLAS-Detektor bei der Kollision zweier Bleikerne - bei diesem Ereignis wird Licht an Licht gestreut. © ATLAS Collaboration
Diphotonen-Ereignis im ATLAS-Detektor bei der Kollision zweier Bleikerne – bei diesem Ereignis wird Licht an Licht gestreut. © ATLAS Collaboration
Nach 80 Jahren endlich nachgewiesen: Physiker haben erstmals die Streuung von Licht an Licht nachgewiesen – ein Phänomen, dass in der klassischen Physik als unmöglich gilt. In der Quantenphysik jedoch wurde eine solche Photonen-Wechselwirkung schon 1935 vorhergesagt. Der erste experimentelle Nachweis gelang nun bei Kollisionen von Bleikernen im Teilchenbeschleuniger LHC.

scinexx

Im Gegensatz zu Materieteilchen galt für Lichtteilchen in der klassischen Physik bisher: Photonen sind füreinander unsichtbar, sie spüren sich nicht. Wenn Lichtstrahlen sich kreuzen, dürften sie sich daher nicht beeinflussen. Nach den von James Clerk Maxwell aufgestellten Gleichungen zur elektromagnetischen Strahlung darf es auch eine Streuung von Licht an Licht nicht geben.

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Kloster Irsee arbeitet Euthanasie auf

Bild. BR.de
Bild. BR.de
Das Kloster Irsee bei Kaufbeuren war ein zentraler Ort der Euthanasie-Verbrechen und Patientenmorden in der NS Zeit – jetzt hat man die Massengräber genauer lokalisieren können und eine Dokumentation vorgelegt.

Von Daniel Knopp | BR.de

Noch bis 1972 hieß das Kloster Irsee „Kreis-Irren-“ beziehungsweise „Heil-und Pflegeanstalt“. Im Rahmen einer großen Pflege-Fachtagung hat das Bildungswerk des Bayerischen Bezirketags nun eine Schrift über die Patientengräber dort vorgelegt, die die Grausamkeiten in der NS-Zeit dokumentiert:

Ein „lebhafter Idiot“, dann der „Exitus“

„Es grüßt dich deine dich nie vergessende Mama“, so endet ein Weihnachtsbrief an den 5jährigen Erwin L. Es sollte der letzte Weihnachtbrief sein. Am 14. September 1943 wurde der fränkische Junge, der lediglich nicht richtig sprechen konnte, nach Irsee verlegt. Der zuständige Oberarzt beschreibt Erwin als, so wörtlich, „lebhaften Idioten ohne Sprachäußerung“. Sechs Wochen später folgt der Eintrag „Exitus“ mit der für die Opfer der Euthanasie typischen Todesursache Bronchopneumonie. Erwins Grab befindet sich heute auf dem Irseer Ortsfriedhof, die genaue Stelle ist jetzt gefunden: Es sei die Nummer 264, sagt Stefan Raueiser vom Bildungswerk Irsee.

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Statistik der Woche: Atomkraft in der Nachbarschaft

Bis 2022 will Deutschland den Atomausstieg schaffen. Doch Atomkraftwerke sind damit immer noch greifbar – zumindest geografisch, wie unsere Infografik zeigt.

Von Mathias Brandt | Technology Review

In Deutschland sind derzeit noch sieben Atomkraftwerke (AKW) mit insgesamt acht Reaktoren am Netz. Der unter dem Eindruck der Reaktor-Katastrophe von Fukushima beschlossene Atomausstieg sieht vor, dass bis 2022 alle Meiler stillgelegt werden – als letzte Emsland, Isar und Neckarwestheim.

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Israels Siedler feiern, in Ramallah herrscht Katerstimmung

The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
Nach dem ersten Gipfel zwischen US-Präsident Trump und Israels Premier Netanjahu feiern Israels Siedler. Unter den Palästinensern macht sich Enttäuschung breit. Beiden Seiten drohen Überraschungen.

Von Gil Yaron | DIE WELT

Selten war Israels Siedler-nahe Rechte so ekstatisch wie nach der Live-Übertragung der Pressekonferenz am Mittwochabend, der Höhepunkt des ersten Gipfels zwischen US-Präsident Donald Trump und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu: „Das ist das Ende einer Ära“, frohlockte Naftali Bennett, Vorsitzender der Siedler-Partei „Jüdisches Heim“, einem der problematischsten Koalitionspartner Netanjahus.

Der Premier habe „Führerschaft und Kühnheit bewiesen und Israels Sicherheit gestärkt“, konstatierte Bennett, der Netanjahu vor dessen Abreise in die USA noch damit gedroht hatte, die Regierung zu stürzen, falls er der Gründung eines palästinensischen Staates im Rahmen eines Friedensabkommens zustimme.

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Schlachthöfe betäuben schlampig – und es scheint ihnen egal zu sein

 Schweine sollen vor dem Schlachten tief betäubt werden - so will der Gesetzgeber den Tieren das Schlimmste ersparen. In Bayern klappt das nicht immer. (Foto: Carmen Jaspersen/dpa)
Schweine sollen vor dem Schlachten tief betäubt werden – so will der Gesetzgeber den Tieren das Schlimmste ersparen. In Bayern klappt das nicht immer. (Foto: Carmen Jaspersen/dpa)
  • Bei der ersten Tierschutz-Sonderkontrolle im Auftrag des Verbraucherschutzministeriums kommt heraus, dass Schweine in bayerischen Schlachthöfen nach wie vor oft unzureichend betäubt werden.
  • Mitarbeiter von Schlachthöfen seien demnach vereinzelt nicht in der Lage, eine ausreichende Betäubung festzustellen und nachzubetäuben.
  • Kritisiert werden außerdem die laschen Bußgelder für die Betriebe, wenn diese sich massive Tierschutzverstöße zu Schulden kommen lassen.

Von Karin Langhans | Süddeutsche.de

Die Missstände an bayerischen Schlachthöfen halten sich offenbar hartnäckig. Besonders die sichere Betäubung der Schweine vor der Schlachtung bereitet den Betrieben abermals Probleme. Prüfer fanden im Oktober und im November erneut gravierende Mängel im Tierschutz bei fast jedem dritten Betrieb, der aufgrund vorheriger schlechter Ergebnisse nachkontrolliert werden musste.

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Insektizide machen Wespen geruchsblind

Die Wespe Nasonia vitripennis parasitiert Fliegenpuppen - und ist daher sehr nützlich. © Joachim Ruther
Die Wespe Nasonia vitripennis parasitiert Fliegenpuppen – und ist daher sehr nützlich. © Joachim Ruther
Sensible Nützlinge: Insektizide schaden nicht nur Bienen und anderen Bestäuberinsekten, auch wertvolle Helfer im Pflanzenschutz leiden. Ein Experiment belegt, dass schon kleinste Mengen eines Neonicotinoids die Wahrnehmung von parasitischer Wespen stört. Als Folge finden sie weder ihre Paarungspartner noch die Fliegen, in die sie ihre Eier ablegen, wie die Forscher im Fachmagazin Scientific Reports“ berichten.

scinexx

Neonicotinoide sind schon seit längerem in der Diskussion, drei dieser Insektizide dürfen seit 2013 in der EU nur noch eingeschränkt verwendet werden. Denn es mehren sich die Hinweise darauf, dass diese Substanzen trotz gegenteiliger Beteuerungen der Hersteller Bienen und anderen wichtigen Bestäuberinsekten schaden. So beeinträchtigen sie die Orientierung der Tiere, wirken auf Hummeln wie eine Droge und könnten sogar Mitschuld am Schwund der Singvögel sein.

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Vatikan: Polizei ermittelt wegen Fake News

Papst mit grimmigem Blick samt Schelte gegen ihn: 200 dieser Plakate wurden in Rom affichiert. – REUTERS
Papst mit grimmigem Blick samt Schelte gegen ihn: 200 dieser Plakate wurden in Rom affichiert. – REUTERS
Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit ist vorbei. Das merkt man vor allem im Vatikan, wo der Ton gegen Papst Franziskus immer schroffer, die Kritik an ihm immer lauter und öffentlicher wird. Dass er sich mit seinem Reformeifer vor und hinter den Mauern des Vatikans nicht nur Freunde macht, dürfte Franziskus klar sein. Doch die Fälle offener – und immer schamloserer – Kritik häufen sich.

Von Almut Siefert | Die Presse.com

Am Wochenende der aktuellste Vorfall: Von einer anonymen E-Mail-Adresse aus wurde eine gefälschte Titelseite der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ an die Privat-Mailadressen von Kardinälen, Bischöfen und anderen Geistlichen verschickt. Neben der lateinischen Variante ist nun auch eine englische im Umlauf. „Er hat geantwortet“, so die Titelgeschichte auf dieser falschen Zeitungsseite. Eine Anspielung auf die fünf Zweifel, die Dubia, die vier Kardinäle vergangenen November in einem Brief an Papst Franziskus geäußert hatten. Stein des Anstoßes: Das päpstliche Schreiben „Amoris Laetitia“, das Franziskus nach der letzten Familiensynode veröffentlicht hatte, und in dem er unter anderem die Kommunion von wiederverheirateten Geschiedenen thematisiert. Die vier Kardinäle sehen in dem Schreiben Widersprüche zur kirchlichen Lehre. Der Papst hat sich dazu nicht geäußert. Auf die Zweifel und die Fragen der Kardinäle lauten die erfundenen Antworten auf der gefälschten Titelseite nun: „Sic et non“ – „Ja und Nein“.

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Allein in Bayern leben 1.700 extremistische „Reichsbürger“

Bayern @ MiG
Bayern @ MiG
In Bayern wurden rund 1.700 Personen eindeutig als ‚Reichsbürger‘ identifiziert“, weitere 1.600 Verdachtsfälle werden geprüft. Innenminister Herrmann kündigt an, gegen „Reichsbürger“ auch im öffentlichen Dienst vorzugehen.

MiGAZIN

In Bayern sind nach Angaben von Innenminister Joachim Herrmann (CSU) rund 1.700 Menschen als sogenannte „Reichsbürger“ identifiziert. Derzeit würden weitere 1.600 Verdachtsfälle geprüft, sagte Herrmann, der am Mittwoch den Innenausschuss des Landtags über die „Reichsbürger“-Szene informierte. Der „harte Kern“ der Szene bestehe laut dem Landesamt für Verfassungsschutz aus rund 150 bis 200 Personen, vor allem Männern zwischen 40 und 69 Jahren. In 40 Fällen habe man „Reichsbürger“ der rechtsextremen Szene zuordnen können.

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Berliner Neutralitätsgesetz: CDU will Kopftuchverbot gerichtlich durchsetzen

Themenbild
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Das Urteil des Landesarbeitsgerichts zum Berliner Neutralitätsgesetz beschäftigt am Donnerstag das Abgeordnetenhaus. Der rot-rot-grüne Senat ist sich nicht einig.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach | DER TAGESSPIEGEL

Das Abgeordnetenhaus wird sich am Donnerstag mit den Folgen eines Urteils des Landesarbeitsgerichts zum „Kopftuchverbot“ befassen. Beraten wird über einen CDU-Antrag, in dem der Senat aufgefordert wird, gegen die Entscheidung zugunsten einer Lehramtsanwärterin Revision beim Bundesarbeitsgericht einzulegen. Die Rechtsauffassung des Landesarbeitsgerichts bedürfe einer höchstrichterlichen Klärung, fordert die Union. Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) äußert sich dazu vorerst nicht, weil die Urteilsbegründung noch nicht vorliegt.

Neutralitätsgesetz trotz Erlaubnis, Kopftuch zu tragen?

Letztlich geht es darum, ob das Neutralitätsgesetz des Landes Berlins angesichts der aktuellen Rechtsprechung zum „Kopftuchverbot“ Bestand haben wird. Das Gesetz verbietet den Lehrkräften in öffentlichen Schulen, während des Dienstes – mit Ausnahme des Religions- und Weltanschauungsunterrichts – gut sichtbare religiöse und weltanschauliche Symbole oder „auffallende religiös oder weltanschaulich geprägte Kleidungsstücke“ zu tragen. Auch in der Fragestunde des Parlaments wird das Thema voraussichtlich angesprochen. Der Senat wird eine diplomatische Antwort geben.

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Von der Leyen antwortet den USA: Wir haben verstanden

 Das transatlantische Verhältnis muss fairer gestaltet werden, findet Ursula von der Leyen. (Foto: Stefan Dimitrov/Süddeutsche Zeitung) (Foto: )
Das transatlantische Verhältnis muss fairer gestaltet werden, findet Ursula von der Leyen. (Foto: Stefan Dimitrov/Süddeutsche Zeitung) (Foto: )
Das transatlantische Verhältnis muss fairer gestaltet werden: Deutschland und ganz Europa sollten in der Sicherheitspolitik einen größeren Teil der Lasten tragen.

Von Ursula von der Leyen | Süddeutsche.de

Wir Deutsche und die meisten Europäer haben uns viel zu lange bei der Sicherheitsvorsorge auf die breiten Schultern unserer amerikanischen Freunde verlassen. Und ja, wir wissen, dass wir einen größeren, einen faireren Teil der Lasten für die gemeinsame atlantische Sicherheit tragen müssen. Ich bin davon überzeugt, dass wir dieses Hineinwachsen in mehr Sicherheitsverantwortung europäisch gestalten sollten. Das geschieht nicht in einem einzigen Wurf, sondern durch viele pragmatische Schritte, die den Nationen handfeste Vorteile bringen und ebenso unsere Bündnisse stärken.

In Europa ist derzeit die Bereitschaft zur Kooperation im Sicherheitsbereich so groß wie nie zuvor. Unsere Streitkräfte haben in zahlreichen gemeinsamen Einsätzen der vergangenen Jahrzehnte gelernt, dem militärischen Können und der Umsicht anderer zu vertrauen. Das ist eine gute Basis, der Treiber ist jedoch die Sicherheitslage. Das russische Vorgehen in der Ukraine und der islamistische Terror. Seit 2014 haben wir uns in der Nato erheblich angestrengt, unsere Ostflanke zu kräftigen und die Strukturen der Allianz zu modernisieren. Aber auch in der EU haben wir schon weit vor den US-Wahlen angefangen, unser Sicherheitsprofil zu schärfen.

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Mosul: 750.000 Menschen sitzen „in der Falle“

Zerstörung In Mosul. Quelle: IS-Propagandaarm Amaq
Zerstörung In Mosul. Quelle: IS-Propagandaarm Amaq
Die UN hat ihre Hilfsleistungen für Mosul vorläufig eingestellt, weil die Sicherheitssituation die Fortsetzung momentan nicht zulasse, gab Lise Grande, zuständig für die Koordinierung der humanitären Hilfe im Irak, am Mittwoch bekannt.

Von Thomas Pany | TELEPOLIS

Die UN hat ihre Hilfsleistungen für Mosul vorläufig eingestellt, weil die Sicherheitssituation die Fortsetzung momentan nicht zulasse, gab Lise Grande, zuständig für die Koordinierung der humanitären Hilfe im Irak, am Mittwoch bekannt.

Dabei hat die Bevölkerung Hilfe und Versorgung dringend nötig. Im dicht bevölkerten Westteil der Stadt sollen 750.000 Menschen „in der Falle sitzen“, es komme kaum Nachschub durch, mahnt die Hilfsorganisation Oxfam. Deren Chef der Abteilung Irak, Andres Gonzales, fürchtet, dass demnächst alles noch viel schlimmer wird:

Die nächste Kampfphase bringt die höchsten Risiken für die Zivilisten. Der Gedanke, dass Familien inmitten schwerster Kämpfe festsitzen, besonders in den engen Straßen der Altstadt, ohne dass sie einigermaßen sicher fliehen könnte, ist eine entsetzliche Aussicht.

Andres Gonzales

Wie immer bei Städtekämpfen im Irak und in Syrien sind die Schätzungen der Einwohnerzahlen ungenau. Nicht zu übersehen ist, dass es um Leben und Leid einer sehr großen Zahl von Menschen geht. Knapp 162.000 Binnenflüchtlinge zählt der letzte Bericht der UN-Behörde OCHA. Die meisten von ihnen leben in den Lagern der Umgebung. Etwa 30.000 sollen in die Stadt zurückgekehrt sein, nachdem es hieß, dass der Ostteil Mosuls befreit worden sei.

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Muslime in der CDU: Politischer Islam mit Machtanspruch

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Sie sind jung, sie sind türkischstämmig, sie vertreten einen selbstbewussten Islam, der in der Gesellschaft eine starke Stimme haben will. Und sie sind in der Union. Ihre Initiative ist allerdings umstritten.

Von Lydia Rosenfelder | Frankfurter Allgemeine

Kaum war das Bündnis gegründet, da gab es schon Ärger. Zum Auftaktabend von „Muslime in der Union“ waren etwa dreißig Leute gekommen, CDU-Mitglieder von der Basis. Die Veranstaltung in Köln begann mit dem Gebetsruf. Ein Funktionär aus Bremen stellte das Konzept vor: „Da kommen Menschen zusammen, die sich im konservativen, sunnitischen Islam verorten.“ Eine Christdemokratin mit Kopftuch übermittelte ein „Grußwort“ von Generalsekretär Peter Tauber, der seine Unterstützung zugesagt habe und das Bündnis „klasse“ finde. Die Initiative sei nötig, weil die Armenienresolution des Bundestages das Vertrauen vieler türkischstämmiger Menschen in die deutsche Politik geschwächt habe. Das war im vergangenen Sommer.

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Canada’s Melting Glaciers Are Causing Sea Level Rise Around the World

Image: MOTHERBOARD
Image: MOTHERBOARD
The Arctic is warming faster than anywhere else in the world, and its glaciers are melting. Researchers warn that Canada’s Arctic glaciers are shaping up to be a massive contributor to sea level rise, which will be one of the most devastating impacts of climate change.

By Kate Lunau | MOTHERBOARD

Over coming decades, rising sea levels could potentially displace millions of people, cause storm surges, and render swaths of coastal land uninhabitable.

Canada is home to 25 percent of Arctic ice (only Greenland has more). In the paper, published today in Environmental Research Letters, glaciologists from the University of California, Irvine found that the surface melt from ice caps and glaciers in the Queen Elizabeth Islands (in the Canadian Arctic archipelago) grew by 900 percent between 2005 and 2015, from three gigatons up to 30 gigatons per year.

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Bank of England druckt weiter Tierfett-Geldscheine

Bild: dpa

Der Umtausch zu teuer, die Geldversorgung gefährdet: Die britische Notenbank lässt die umstrittene Fünf-Pfund-Note im Verkehr – trotz tierischen Fetts im Geldschein. Dennoch könnten die Proteste wirken.
SpON

Die Bank of England will ihre neuen Fünf-Pfund-Scheine trotz Kritik von Vegetariern und Veganern beibehalten. Die Kosten, um die Scheine zu ersetzen, seien zu hoch. Außerdem sei die Versorgung mit Bargeld gefährdet, würden die Scheine nun aus dem Verkehr gezogen, teilte die britische Notenbank mit.

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„Özoguz-Vorschlag ist verfassungswidrig“

Die Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz fordert das kommunale Wahlrecht für Migranten ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Unionspolitiker reagieren entsetzt. Die SPD gefährde damit den sozialen Frieden.

DIE WELT

Der Vorschlag der stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Aydan Özoguz, Ausländern ohne Pass ein Wahlrecht zuzugestehen, stößt in den Reihen der Union auf vehemente Kritik.

Der Justiziar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, erklärte, der Vorschlag sei verfassungswidrig. „Das Wahlrecht, mit dem das Volk die Staatsgewalt ausübt, setzt nach der Konzeption des Grundgesetzes die deutsche Staatsangehörigkeit voraus“, so Uhl.

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A Glimpse Into How Much Google Knows About Russian Government Hackers

Image: searchengineland.com/ prep.bb
Image: searchengineland.com/ prep.bb
A 2014 leaked private report from Google shows how much the internet giant knows about government hacking groups.

By Lorenzo Franceschi-Bicchierai | MOTHERBOARD

In October of 2014 an American security company revealed that a group of hackers affiliated with the Russian government, dubbed APT28, had targeted Georgia and other Eastern European countries in a wide-ranging espionage campaign. Two and a half years later, APT28—also known as „Fancy Bear“ or „Sofacy“—is a household name not just in the cybersecurity industry, but in the mainstream too, thanks to its attack on the US Democratic party and the ensuing leaks of documents and emails.

Before that report by FireEye, APT28 was a well-kept secret within the cybersecurity industry. At the time, several companies were willing to share information about the hacking group. Even Google investigated the group, and penned a 40-page technical report on the hacking group that has never been published before.

This sort of document, which Motherboard obtained from two independent sources, may be a common sight in the threat intelligence industry, but the public rarely gets to see what such a report from Google looks like. The report draws from one of Google’s most interesting sources of data when it comes to malware and cybersecurity threats: VirusTotal, a public malware repository that the internet giant acquired in 2012.

Sofacy and X-Agent, the report read, referring to the malware used by APT28, „are used by a sophisticated state-sponsored group targeting primarily former Soviet republics, NATO members, and other Western European countries.“

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