Rheinmetall und der gesamtheitlich integrierte Soldat


„System Infanterie“. Bild: Rheinmetall
Mit dem „System Infantrie“ werden Soldaten, Roboter, Sensoren und Waffen zu einem System vernetzt, das auf die Ersetzung des Soldaten an der Front zuläuft

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Der deutsche Rüstungskonzern und Automobilzulieferer Rheinmetall versucht mit seinem Slogan, bei dem man auf die Punkte, die wohl Betonung suggerieren sollen, nicht verzichten mag, beide Branchen zu einer Marke zu machen: „Mobility. Security. Passion“. Das soll dann so sein, dass der Konzern eine Leidenschaft für Technologien der Mobilität und Sicherheit besitzt. Dabei steht, ähnlich wie das immer die zur Verteidigung verkürzte Rüstung insinuiert, Sicherheit auf der Seite des Käufers mit letaler Vernichtungskraft für die andere Seite.

Zumindest was die Waffentechniken angeht, ist die Zeit günstig. Die Welt befindet sich in einer Aufrüstungsspirale, der Westen sieht sich vor allem im Konflikt mit Russland und im Kampf gegen islamistische Extremisten im Nahen Osten, in Afghanistan und in Nordafrika. Unter Druck der Trump-Regierung werden Rüstungsbudgets erhöht. Davon profitierte gerade auch Rheinmetall, das in den letzten alleine von der Bundeswehr Aufträge in Höhe von 1,4Milliarden Euro erhielt – für Munition, für die technische Aufrüstung des Schützenpanzers Puma, für die Modernisierung der Boxer-Führungsfahrzeuge, für über 2200 neue LKWs sowie für technische Infanteriesysteme. Letzte Woche bestellten zwei Staaten Skyguard-3-Luftabwehrsysteme für 220 Millionen Euro.

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