Fluoreszenz als Indiz für außerirdisches Leben?

Die Biofluoreszenz von außerirdischen Lebensformen könnte ihre Präsenz auf nahen Erdzwillingen verraten. © Cornell University

Leuchtsignal des Lebens: Ein subtiles Aufleuchten könnte verraten, ob es auf den erdähnlichen Exoplaneten in unserer Nachbarschaft außerirdisches Leben gibt. Denn die Alien-Organismen könnten sich durch Fluoreszenz gegen die harschen UV-Flares ihrer Sterne schützen – und diese Fluoreszenz wäre für künftige Teleskope sichtbar, wie nun Astronomen ermittelt haben. Auf die Idee zu ihrer Studie kamen sie, weil auch viele irdische Organismen diese Biofluoreszenz zeigen.

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Die meisten Pflanzen tun es, einige Haie und andere Meeresfische und auch Korallen: Sie fluoreszieren. Dieses subtile Leuchten entsteht, weil diese Organismen chemische Verbindungen in sich tragen, die die energiereiche Strahlung des einfallenden Sonnenlichts aufnehmen und dabei angeregt werden. Wenn die angeregten Atome in ihren Grundzustand zurückfallen, geben sie die überschüssige Energie als langwelligeres sichtbares oder infrarotes Licht ab.

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So könnte man außerirdisches Leben mittels Fluoreszenz aufspüren.© Cornell University

Evangelischer Theologe: ‚Fuck you Greta!‘ Greta: ‚You as well!‘

Evangelischer Theologe kritisiert „Klimahysterie“ der deutschen Gesellschaft und der Kirchen. Dies könnte in eine Öko-Diktatur führen.

kath.net

Der evangelische Nürnberger Theologieprofessor Ralf Frisch auf der Internetseite des evangelischen Magazins „zeitzeichen“ anlässlich der Atlantiküberquerung der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg auf einer Hochseeyacht in die USA vor einer „Klimahysterie“ und „Klimahäresie“ gewarnt, dies berichtet „idea“. Im Beitrag „Fuck you Greta!“ vertritt er die Ansicht, dass sich die deutsche Gesellschaft und die evangelische Kirche derzeit im Zustand einer „unheilserwartungsschwangeren Verblendung“ befinden. Diese trage „nicht unproblematische religiöse Züge“. Er sei aus theologischen Gründen „zornig“ darüber, „dass wir uns mit derart heiligem Ernst der klimaapokalyptischen Vision unterwerfen“, so Frisch. Die Wahrnehmung der Welt als klimakatastrophal untergehende Welt verspreche einer säkularisierten Gesellschaft und ihrer Kirche, „die durch die europäische Aufklärung und durch Selbstprofanisierung des europäischen Protestantismus verdünnisierte metaphysische Substanz und den wirklich lebens- und weltbedeutenden Inhalt zurückzugeben“. Während Gott niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocke, gelte „für den unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang und seine mögliche Abwendbarkeit das genaue Gegenteil“.

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„Religionen brauchen eine Entpolitisierung“

Religion und Krieg – es gibt Verbindungen (E. Landschek )

Der Religionswissenschaftler Hartmut Zinser fordert eine Entpolitisierung der Religion. So ließen sich ihre kriegerischen Potenziale entschärfen. Zinser sprach sich im Dlf dafür aus, die Glaubensrichtungen sollten mit ihrer Geschichte ins Gericht gehen und kriegstreibende Aussagen verurteilen.

Hartmut Zinser im Gespräch mit Andreas Main | Deutschlandfunk

Religionsvertreter aus aller Welt reisen dieser Tage an den Bodensee – Montag beginnt dort die Weltkonferenz der Bewegung „Religions for Peace“, Religionen für den Frieden. Es geht auch darum, das Gewalt-Potenzial, das in den Religionen steckt, zu erkennen und gewissermaßen zu neutralisieren. Wie nötig das ist, zeigt ein Blick in die Religionsgeschichte – und natürlich auch in unsere Gegenwart. Andreas Main hat über das Kriegspotenzial der Religionen mit dem Religionswissenschaftler Hartmut Zinser gesprochen.

Andreas Main: Was macht Religionen potenziell zu Kriegstreibern? 

Hartmut Zinser: Religionen geben Antwort auf die Frage, wie soll ich leben, was darf ich tun, was darf ich nicht tun und was kann ich erhoffen. Die Antworten unterscheiden sich. Damit entstehen Differenzen. Ferner – Religionen bilden moralische und solidarische Gemeinschaften mit bestimmten Regeln wie etwa: „Du sollst nicht töten!“, „Du sollst nicht lügen!“, „Du sollst nicht rauben und stehlen!“. Aber diese Regeln gelten in der Regel nur für die Religionsgemeinschaft selbst. Nur wenige Religionen haben daraus universale Lehren gemacht.

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Martin Mahner: Naturalismus. Metaphysik der Wissenschaft

Ruhen die Natur- und empirischen Sozialwissenschaften (Realwissenschaften) auf metaphysischen Annahmen? Eine breite Mehrheit von Wissenschaftlern dürfte diese Frage entschieden verneinen. Wissenschaft, so die populäre Meinung, beschäftige sich ausschließlich mit Fakten und Belegen. Und um sie zu gewinnen, genüge ein „virtuoser Zirkel“ aus Theorienbildung und Theorienüberprüfung. Dieser Zirkel ist unter der Bezeichnung wissenschaftliche Methode geläufig.

Martin Neukamm | AG-Evolutionsbiologie

Aber dass diese „Methode“ ohne ein bestimmtes metaphysisches Fundament gar nicht erst sinnvoll anwendbar wäre, ist kaum bekannt. Intellektuelle, die dem Empirismus nahestehen, setzen Metaphysik gar mit nutzloser Spekulation oder Religion gleich – ein schwerer Irrtum, wie der Biologe und Wissenschaftstheoretiker Martin MAHNER in seinem Buch darlegt.   

Warum ein Buch über den metaphysischen Naturalismus? 

Bereits der Titel verdeutlicht in erfrischender Klarheit, dass die Wissenschaften nicht ohne den metaphysischen (oder: ontologischen) Naturalismus auskommen. Um die bekannten Abwehrreflexe zeitgenössischer Wissenschaftler zu kontern, betont der Autor, dass Metaphysik (Ontologie) mit Religion heute nichts mehr zu tun habe. Vielmehr handele es sich um eine respektable philosophische Disziplin, die allgemeine Fragen zum Sein und Werden der Welt thematisiert. Die Metaphysik behandelt Fragen, die den Zuständigkeitsbereich der Einzelwissenschaften übersteigen: Gibt es eine subjektunabhängige Wirklichkeit? Was ist Kausalität? Kann etwas aus nichts entstehen? Ist das Universum „kausal geschlossen“? Und so weiter.

Der Naturalismus der Realwissenschaften ist ebenfalls metaphysisch; er postuliert, dass es in der Welt überall „mit rechten Dingen“ zugeht. Freilich ist dies ist eine stark verkürzte Definition, die Philosophen im Rahmen einer systematisch ausgearbeiteten Ontologie konkretisieren müssen. Intuitiv weiß aber jeder, was damit gemeint ist: Übernatürliche Wesen wie Götter, Gespenster und Dämonen brauchen sich als personale immaterielle Geist-Entitäten weder an Naturgesetze zu halten noch notwendigerweise mit materiellen Objekten („Dingen“) zu interagieren. Sie sind Wesen mit beliebigen magischen Fähigkeiten. Dem Naturalismus zufolge existieren solche Entitäten nicht. Und in der Praxis verhalten sich alle Wissenschaftler wie metaphysische Naturalisten. Andernfalls müssten sie ihren empirischen Methoden misstrauen, da diese (etwa, wenn ein Experiment scheitert) übernatürlich beeinflusst sein könnten.

Mit der naturalistischen Basis ist es wie mit der muttersprachlichen Grammatik: Intuitiv wenden wir sie alle an, systematisch darlegen können sie nur wenige. Solange sich Wissenschaftler auf ihr Handwerk beschränken, ist das unproblematisch. Da jedoch Angriffe „von außen“ nicht ausbleiben, ist es notwendig, sie zu verteidigen. Spätestens wenn wir uns mit dem Kreationismus beschäftigen und darlegen müssen, warum er nicht als wissenschaftliche Alternative zu den etablierten Theorien taugt, ist die Rückbesinnung auf metaphysische Aspekte erforderlich.

In überzeugender Weise schlägt MAHNER die logische Brücke zwischen naturalistischer Ontologie und Methodologie. Er klärt auf, warum Operationen wie Beobachten, Experimentieren, Erklären sowie das Überprüfen von Theorien nicht metaphysisch voraussetzungsfrei zu haben sind. Bereits die Annahme, dass eine Substanz in einer Messapparatur weder aus dem Nichts entstand noch ins Nichts verschwindet, ist metaphysisch. Experimente wären sinnlos, wenn wir in Betracht zögen, dass unsere Datenerhebung, Wahrnehmung und theoretischen Interpretationen durch Übernatürliches kontaminiert sein könnten.    

Kommt die Wissenschaft mit einem schwächeren Naturalismus aus? 

Um diese Konsequenz zu vermeiden, einigten sich die Supranaturalisten geflissentlich auf die These, dass sich das Übernatürliche nur dort austobt, wo es um heilsgeschichtliche Zusammenhänge geht: beim Erhören von Gebeten etwa, bei der Erschaffung der menschlichen Seele und der Welt. Dort hingegen, wo experimentiert und theoretisiert wird, soll alles Übernatürliche konsequent wegschauen. Unser Autor entlarvt diesen sogenannten Nicht-Interventionismus als willkürliche Hilfshypothese, die dazu dient, den Supranaturalismus wissenschaftskonform zu gestalten.

Konsequent sind aus MAHNERs Sicht nur zwei Positionen: zum einen der starke ontologische Naturalismus, der die Existenz von Übernatürlichem verneint. Sein Markenkern ist der Anspruch der universellen Geltung bzw. Reichweite, der, wie wir noch sehen werden, scheitern könnte. Konsequent ist zum anderen der Okkasionalismus von Nicolas MALEBRANCHE (1638–1715), wonach jeder kognitive Zustand einer göttlichen Verursachung bedürfe. (In einer weiter gefassten Version des Okkasionalismus sind sogar alle in der Natur stattfindenden Prozesse eines göttlichen Anstoßes bedürftig.)

Doch Wissenschaft zu betreiben wäre unter dieser Annahme nicht vernünftig möglich. Religiöse mögen zwar behaupten, ihr Gott garantiere die Vertrauenswürdigkeit unserer Wahrnehmungen, da er uns nicht täusche. Wer einen solchen Gott ins Auge fasst, kann aber nicht intersubjektiv nachvollziehbar erklären, warum es nicht auch geboten sein sollte, Interventionen des Teufels oder diverser Lügengeister zuzulassen.

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„Strahlen-Tsunami“ – Jetzt formiert sich der Widerstand gegen 5G

Brüssel: Die Stadt hat weltweit mit die strengsten Vorschriften für Handystrahlung Quelle: Getty Images/N.BELLEGARDE

Mit jedem 5G-Mast, der errichtet wird, wächst der Protest gegen das superschnelle, mobile Netz: In Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Gegner haben eine attraktive Erzählung. Und die spielt ausgerechnet in der EU-Hauptstadt.

Hannelore Crolly | WELT

Selten gelingt es einer regionalen Umweltministerin mit einem einzigen Satz, in der ganzen Welt Schlagzeilen zu schreiben. Die Belgierin Céline Fremault, bis vor Kurzem in der Regionalregierung der Stadt Brüssel zuständig für Lebensqualität und Ökologie, schaffte das Ende März. Eine Anmerkung der 45-jährigen Juristin sauste wie ein Blitz durch ganz Europa, ja sogar bis Übersee: „Die Brüsseler sind keine Versuchskaninchen, deren Gesundheit ich für den Profit verkaufen kann“, hatte Fremault gesagt.

Zwar war das wohl nicht ganz so drastisch gemeint, wie es aus dem Zusammenhang gerissen klang. Dennoch wird Fremault bis heute oft und hartnäckig zitiert, selbst wenn sie nicht mehr im Amt ist, nachdem in Belgien Wahlen waren. Aber ihre Aussage kommt all jenen bestens zupass, die vor dem neuen Mobilfunkstandard 5G als Teufelszeug warnen.

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Die Plastiktüten-Verteufelung

Bild: Michael Mandiberg/CC BY-SA 2.0

Die Erderwärmung scheint auch den Gehirnen mancher Politiker mehr und mehr zuzusetzen. Jedenfalls überbieten sich die Volksvertreter derzeit mit originellen Thesen und pseudo-radikalen Vorschlägen zum Thema Klimaschutz und Ökologie-Schonung.

Rüdiger Suchsland | TELEPOLIS

Allerneueste Idee: Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) möchte ein bundesweites Plastiktütenverbot per Gesetz verordnen. Diese Forderung ist noch nicht mal populistisch, denn viele Menschen nervt der grassierende Öko-Rigorismus zunehmend. Sie ist einfach dumm. Denn was nützt es, Plastiktüten zu verbieten, wenn Plastik in jeder anderen Form erlaubt ist?

Warum sollte man Plastik verbieten, wenn es hinter der Grenze zur Schweiz, zu Frankreich, zu Polen einfach erlaubt ist? Und was könnte ein Plastikverbot bringen, selbst wenn es in der gesamten EU gelten würde, angesichts des Plastiktüten-Verbrauchs in China, Russland und Indien. Zum Beispiel?

„Plastiktüten sind ein Randphänomen“

Dass es sich bei der Plastiktüten-Verteufelung um Symbolpolitik handelt, belegt das Bundesumweltministerium selbst: Denn ein Sprecher des Ministeriums hatte erst im Mai erklärt, „Plastiktüten sind ein Randphänomen.“ Sie machten weniger als 1 Prozent des Verpackungsaufkommens aus Kunststoff aus. Da gehe es „im Grunde genommen um Peanuts.“

Aber denken wir mal weiter ganz konkret und praktisch. Bevor man Plastiktüten verbietet, die immerhin noch einen ziemlich praktischen Zweck erfüllen, genau wie der Plastiklöffel beim Eis, der im Gegensatz zum Holzstäbchen keinen Nebengeschmack hat, könnte man bei Plastikfolien um Gurken und anderem, ähnlich sinnlosem Zeugs anfangen.

Außerdem: Was ist eine Plastiktüte und was ist eine Kunststofftüte? Die meisten Menschen können nicht mal zwischen Plastik und Kunststoff unterscheiden. Oder sollen alle Kunststoffe verboten werden? Dabei sind Glasflaschen für das Klima erwiesenermaßen schädlicher als Plastikflaschen.

Rausch der Öko-Korrektheit beim Klassenprimus in Sachen Weltrettung

Bevor sich die deutsche Gesellschaft wieder mal zum Klassenprimus in Sachen Weltrettung erklärt und sich an der eigenen Öko-Korrektheit berauscht, bevor man einen Zwang zur Jutetasche ausruft, könnte man stattdessen Sinnvolleres tun. Man könnte Kunststoffe entwickeln, die selbst-abbaubar sind. Sie könnte auf Bioplastik oder Maisstärke setzen, um traditionelles Plastik zu vermeiden. Für all das müsste man allerdings eine Vorstellung von Fortschritt besitzen, in Forschung und Technik investieren, statt immer wieder nur auf Verbote zu vertrauen.

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Auch Norwegen stoppt Zahlungen für Amazonas-Fonds

Nach Deutschland hat auch Norwegen als größter Förderer des Amazonas-Fonds seine Einzahlungen gestoppt.

evangelisch.de

Brasilien halte die vereinbarten Regelungen zum Schutz des Regenwaldes nicht ein, sagte Norwegens Klimaminister Ola Elvestuen der Tageszeitung „Dagens Næringsliv“ zur Begründung. Norwegen stellt mit 1,2 Milliarden US-Dollar den weitaus größten Teil des Amazonas-Fonds um Schutz des Regenwaldes. Deutschland hat bislang etwa 55 Millionen Euro an Fördergeld überwiesen. Insgesamt hat der Fonds rund 1,3 Milliarden Euro bekommen.

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Der Kampf der Kirche mit der Sexualität

Die Kirche gilt heute vielen als sex- und lustfeindlich. Tatsächlich hat sie den gegenseitigen Spaß am Körper lange abgelehnt. Obwohl sie im Laufe der Jahrhunderte ihre Lehre angepasst hat, wirken die Schatten der Vergangenheit immer noch nach.

Von Christoph Paul Hartmann | katholisch.de

Die Bibel ist voller Erotik – doch mit dem Sex hatte die Kirche schon immer Probleme. Noch heute wird sie von Vielen als „Spaßbremse“ wahrgenommen, die ihren Gläubigen die Freude im Bett nicht gönnt. Jüngst warf der schweizerische Theologe Alberto Bondolfi allen Religionen vor, Sexualität viel zu biologistisch zu sehen. Mit Blick auf die katholische Kirche ist der Vorwurf nicht ganz von der Hand zu weisen.

Weitreichenden Einfluss auf die Haltung der Kirche hatte der Heilige und Kirchenlehrer Augustinus von Hippo (354 – 430). Für ihn war Sexualität etwas Sündhaftes, dabei hatte er vor allem die sexuelle Lust im Blick. Diese Einstellung erklärt sich aus seinem Lebenslauf: Bevor Augustinus Christ wurde, hing er dem Manichäismus an. In dieser Religionsströmung wurde alles Körperliche verteufelt und Askese gepredigt. Der vergeistigte Mensch galt als Ideal. Diese Einstellung brachte Augustinus nach seiner Konversion in das Christentum ein. Er fand: Alles, was nicht der Vernunft gehorcht und sich ihr unterordnet, ist sündhaft. In seinen „Bekenntnissen“ beschreibt er recht detailliert seine Erfahrung, dass sich Sexualität nicht der Vernunft unterordnet – denn bei ihr verliert der Mensch die Kontrolle über seine Körperfunktionen. Deswegen war sein Urteil klar: Sexuelle Lust ist Sünde.

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Höhlenbären: Vom Menschen ausgerottet?

Schädel eines Höhlenbären (Ursus spelaeus) – dieser eiszeitliche Bär starb vor 25.000 Jahren aus. © R. Kowalczyk

Von unseren Vorfahren ausgerottet: Nicht das Klima führte zum Aussterben der eiszeitlichen Höhlenbären, sondern höchstwahrscheinlich der Mensch. Denn als sich der Homo sapiens vor rund 40.000 Jahren in Europa ausbreitete, begann auch der drastische Rückgang der großen Eiszeit-Bären, wie DNA-Analysen enthüllen. Offenbar trug die Jagd und Konkurrenz durch unsere Vorfahren entscheidend dazu bei, dass diese Tiere vor 25.000 Jahren endgültig verschwanden, wie die Forscher im Fachmagazin „Scientific Reports“ berichten.

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Wie Mammut, Wollnashorn und Säbelzahnkatze gehörte der Höhlenbär (Ursus spelaeus) zur Megafauna des Eiszeitalters – und wie sie ist dieser eiszeitliche Bär heute ausgestorben. Warum die einst über ganz Europa verbreiteten Höhlenbären vor rund 25.000 Jahren endgültig verschwanden, ist allerdings strittig. Einige Forscher halten den unflexiblen, rein pflanzlichen Speiseplan dieser Bären für den Grund, andere sehen in der starken Abkühlung des Klimas auf dem Höhepunkt der letzten Kaltzeit die Hauptursache.

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AfD-Rede bei „Pegida“: Festival der Fake-Zitate

Bild: tagesschau.de

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Heßenkemper hat bei einer „Pegida“-Veranstaltung diverse Fake-Zitate verbreitet. Er sprach von einer „Umvolkung“ und bezeichnete Grünen-Politiker als „Öko-Faschisten“.

Von Patrick Gensing | tagesschau.de

Falsche Zitate kursieren seit Jahren im Internet. Sie werden in Kommentaren unter Artikeln und in sozialen Medien immer wieder angeführt, obwohl Faktenchecker sie oft längst widerlegt haben. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Heiko Heßenkemper hat nun auf einer „Pegida“-Veranstaltung gleich mehrere Fake-Zitate aufgegriffen und weiterverbreitet.

Beispielsweise behauptete Heßenkämper, der Grünen-Politiker Cem Özdemir habe gesagt: „Was unsere Urväter vor den Toren Wiens nicht geschafft haben, das schaffen wir jetzt!“ Dieses angebliche Zitat kursiert mit Abwandlungen seit Jahren im Netz. Özdemir betont allerdings, dass es falsch ist. Dies habe er bereits 1998 in einem Leserbrief an den „Focus“ richtiggestellt:

Leider greifen Sie in Ihrem Beitrag auf ein angebliches Zitat aus der türkischsprachigen „Hürriyet“ von mir zurück, das prompt per Pressemitteilung der CDU/CSU-Fraktion kommentiert wurde. Richtiger wurde es dadurch nicht. Wie Sie wissen, werde ich öfter zur Zielperson der „Hürriyet“, gerade weil ich mich nicht vor deren nationalistischen Karren spannen lasse. Nachdem ich in dieser Zeitung als PKK-Anhänger, grüne Spinne und Vaterlandsverräter dargestellt wurde, erhielt ich kürzlich noch das Prädikat islamistisch. Mich nun auf eine Stufe mit Kara Mustafa, der das Abendland vor Wien in Angst und Schrecken versetzte, zu stellen ist zuviel der Ehre. Dazu mußten meine Äußerungen im Pressegespräch in München schon erheblich zusammengebastelt werden. Ich kann Ihnen versichern, dass ich auch in Wahlkampfzeiten keinen nationalistischen Neigungen anzuhängen pflege.

„Ikone der neuen Öko-Faschisten“

Den ehemaligen Bundesaußenminister Joschka Fischer bezeichnete Heßenkemper als „Ikone der neuen Öko-Faschisten“ und behauptete, der Grünen-Politiker habe gesagt, Deutschland müsse „von außen eingehegt“ und durch Zustrom „quasi verdünnt werden“. Doch auch dieses Zitat ist falsch, es stammt aus einer Buchbesprechung in der „Welt“, die Fischers Forderungen zugespitzt zusammengefasst hatte. Ein weiteres Zitat, das Heßenkemper Fischer zuschreibt, ist ebenfalls nicht belegt, taucht aber seit Jahren im Netz auf.

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Virtuelle Realität lindert Schmerzen

VR-Technologien können nicht nur unterhalten – sondern auch Schmerzen lindern. © Sasha Suzi/ thinkstock

Statt Schmerzmittel? VR-Technologien helfen offenbar selbst bei starken Schmerzen. Wie eine Studie nahelegt, lindert das Eintauchen in virtuelle Welten die Beschwerden von Schmerzpatienten deutlich – und wirkt besser als andere Ablenkungsmaßnahmen. Interessanterweise hält der schmerzlindernde Effekt dabei bis zu 72 Stunden lang an. Damit könnte die VR-Therapie vielleicht sogar eine Alternative zur Einnahme von Schmerzmitteln sein.

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In der Computerspiel-Branche ist die virtuelle Realität (VR) schon länger Trend. Doch zunehmend zeichnet sich ab, dass die Technologie auch Potenzial für die Medizin hat. Das Eintauchen in realitätsnahe, computergenerierte Welten kann Menschen zum Beispiel beim Überwinden von Ängsten und Traumata helfen. Auch Schmerzpatienten scheinen von virtuellen Therapien zu profitieren, wie erste Studien nahelegen. Forscher vermuten, dass die Erlebnisse in der anderen Realität Betroffene so sehr ablenken, dass sie ihre Schmerzen weniger stark wahrnehmen.

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Gewalt auf dem Tempelberg

Am Sonntag kam es zu massiven Unruhen auf dem Tempelberg. Foto: Reuters

Zum Beginn des Opferfestes greifen muslimische Beter israelische Polizeikräfte an

Mareike Enghusen | Jüdische Allgemeine

Es hätte ein besonderer, besinnlicher Tag sein können, dieser 11. August: Auf diesen Tag fiel dieses Jahr der jüdische Fasten‐ und Trauertag Tischa beAw, an dem Juden der Zerstörung des Tempels gedenken, und zugleich begann das muslimische Opferfest Eid Al‐Adha – wegen der unterschiedlichen Kalender in Islam und Judentum eine höchst seltene Konstellation. Doch statt heiliger Stimmung füllte Tränengas die Luft über dem Tempelberg, flogen Stühle und Steine, wieder einmal.

Er wird oft als Herz des israelisch‐palästinensischen Konflikts beschrieben, als Auge des Sturms, als Minenfeld: der Tempelberg in Jerusalem mit der Westmauer, dem letzten erhaltenen Überrest des Zweiten Jüdischen Tempels, der einst dort stand, heiligster Ort des Judentums. Haram Ash‐Sharif nennen wiederum die Muslime den Berg, »nobles Heiligtum«, auf dem die Al‐Aksa‐Moschee steht, die drittwichtigste Stätte des Islam nach Mekka und Medina. An diesem Ort, der zwei Weltreligionen als heilig gilt, kommt es regelmäßig zu höchst unheiligen Szenen, wie zuletzt am vergangenen Sonntag.

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„Unser Pfarrer war für die Staatssicherheit tätig“

David Altheide ist als zehnjähriger mit seinen Eltern aus der DDR geflohen. In der Ausstellung „Kleine Mauerfälle“ im Hessenpark erzählen er und andere Zeitzeugen, wie ihr Leben vor und nach dem Mauerfall 1989 verlaufen ist. Die Ausstellung ist bis Anfang 2021 verlängert.

Lilith Becker | evangelisch.de

David Altheide, Jahrgang 1979, gehörte als Kind nicht wirklich dazu: Als in der vierten Klasse die anderen Kinder zu Thälmann-Pionieren wurden und ein rotes Halstuch bekamen, musste er sein blaues Halstuch behalten. Seine Mutter hatte mit 17 Jahren versucht, aus der DDR zu flüchten und wurde von da an überwacht.

David Altheide erzählt, als einer von 14 Zeitzeugen in der Ausstellung „Kleine Mauerfälle“ im Hessenpark, von seinem Leben vor, während und nach dem Mauerfall. Um dazu zu gehören bastelte David Altheide nicht nur DDR-Fähnchen, sondern ging auch zur Jugendarbeit seiner evangelisch-lutherischen Kirche; was sich eigentlich in der DDR widersprach, war die Kirche im sozialistischen Staat marginalisiert. „Wie später herauskam, war unser Pfarrer für die Staatssicherheit tätig“, erzählt David Altheide, der heute im ehemaligen hessisch-thüringischen Grenzstreifen als Fremdenführer in der Gedenkstätte Point Alpha arbeitet.

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CDU will Muslimen Schächten verbieten – Zentralrat der Juden protestiert

Schafe mit ihren Lämmern stehen auf einer Weide. Bild: Kieler Nachrichten

Die niedersächsische CDU will die Ausnahmegenehmigung, wonach Muslime in dem Bundesland jährlich Tiere zum Opferfest betäubungslos schlachten dürfen, widerrufen. Sie greift damit einen Vorstoß der AfD neu auf. Protest kommt jetzt vom Zentralrat der Juden.

Von Thoralf Cleven | Kieler Nachrichten

Der Zentralrat der Juden in Deutschland protestiert gegen den Beschluss der niedersächsischen CDU-Fraktion, künftig keine Ausnahmen mehr für Muslime bei der betäubungslosen Schlachtung von Tieren zuzulassen.

„Obwohl das Verbot im Hinblick auf das muslimische Opferfest gefordert wird, trifft es die jüdische Gemeinschaft im Besonderen, da im Judentum der Verzehr nicht geschächteter Tiere verboten ist“, schreibt Zentralrats-Präsident Josef Schuster den Landtagsabgeordneten in einem Brief, der dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. „Auch eine zusätzliche Betäubung der Tiere – sei sie reversibel oder irreversibel – ist im Judentum grundsätzlich verboten.“

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Schnelle Evolution: Neue Erkenntnisse zu ihren molekularen Mechanismen

Die Midas-Buntbarsche in den Kraterseen Nicaraguas zählen zu den bekanntesten Beispielen für sympatrische Artbildung. Aus einer gemeinsamen Population heraus entwickelten sie sich innerhalb von weniger als 22.000 Jahren zu einer Vielzahl eigenständiger Arten weiter.

Konstanzer Evolutionsbiologen analysieren die Rolle von microRNAs in der Entstehung neuer Arten

Julia Wandt Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Universität Konstanz

Die Entstehung neuer Arten ist noch immer nicht vollständig verstanden. Welche evolutionären Prozesse führen dazu, dass sich aus einer Tierart heraus eine neue Spezies bildet? In der Evolutionsbiologie wurde klassischerweise davon ausgegangen, dass die geographische Trennung einer Tierpopulation ein entscheidender Faktor ist (allopatrische Artbildung): Eine Tierart wird in zwei oder mehrere vollständig voneinander abgeschottete Teilpopulationen separiert, so dass es keinen genetischen Austausch zwischen den abgespalteten Gruppen mehr gibt. Die Teilpopulationen passen sich an ihren jeweiligen Lebensraum an und entwickeln sich in der Folge zu eigenständigen Arten mit voneinander abweichenden Merkmalen weiter. Der Konstanzer Evolutionsbiologe Prof. Dr. Axel Meyer konnte in den vergangenen Jahren jedoch nachweisen, dass die Entstehung einer neuen Art im gemeinsamen Lebensraum mit ihrer Ursprungspopulation und unter genetischem Austausch mit ihr (sympatrische Artbildung) nicht nur vorkommt, sondern sogar überraschend häufig auftritt. Seine Arbeitsgruppe erforscht die ökologischen und genetischen Mechanismen, die hinter der sympatrischen Artbildung stehen. In einer aktuellen Veröffentlichung im Wissenschaftsmagazin „Molecular Biology and Evolution“ weisen Axel Meyer und seine Mitarbeiter Dr. Paolo Franchini, Peiwen Xiong, Carmelo Fruciano, Ralf Schneider, Joost Woltering und Darrin Hulsey die maßgebliche Rolle der Ribonukleinsäure microRNA in der sympatrischen Artbildung nach.

Rasante Evolution von Buntbarschen


Die Forscher um Axel Meyer fanden in Midas-Buntbarschen aus den vulkanischen Kraterseen Nicaraguas das perfekte Beispiel für ihre Analysen. Diese Buntbarsche sind bekannt für ihre außergewöhnlich schnelle evolutionäre Anpassung und Artbildung. Die Fische stammen ursprünglich aus einer gemeinsamen Population aus den großen Seen Nicaraguas, passten sich aber nach ihrer Umsiedlung in die vergleichsweise jungen Kraterseen an neue ökologische Nischen an, bildeten neue Merkmale aus (z. B. eine schlankere Körperform oder ein neues Gebiss) und entwickelten sich innerhalb von weniger als 22.000 Jahren zu einer Vielzahl eigenständiger Arten weiter. Eine Besonderheit ist, dass sich diese Midas-Buntbarsche teils wiederholt in derselben Population zu unterschiedlichen Arten weiterentwickelten, indem sie sich im gemeinsamen Lebensraum auf unterschiedliche ökologische Nischen spezialisierten. Die Midas-Buntbarsche Nicaraguas zählen zu den bekanntesten Beispielen für sympatrische Artbildung.

microRNA


Die Konstanzer Biologen führten Genanalysen an fünf Arten der Midas-Buntbarsche aus den Kraterseen Apoyo und Xiloá durch. Sie untersuchten dabei speziell die Aufgabe der sogenannten microRNA – einer Ribonukleinsäure, die eine steuernde Wirkung im Prozess der Genexpression innehat und selbst nicht in ein Protein übersetzt wird. Die Forscher stellten eine erhöhte Aktivität von microRNA einen Tag nach dem Schlüpfen von Jungfischen fest – in einer Phase, in der sich die Körperformen der Fische heranbilden. Sie analysierten das Zusammenspiel zwischen microRNA und der Genexpression und identifizierten konkrete Paare aus microRNA und Genen, die aufeinander einwirken. Die microRNA unterdrückt dabei die Ausprägung der jeweiligen Gene und hat somit eine steuernde Wirkung: Je stärker eine bestimmte microRNA aktiv ist, desto nachdrücklicher wird das zugehörige Gen unterdrückt oder „abgeschaltet“. „Unsere Ergebnisse deuten stark darauf hin, dass die extrem schnell erfolgende Regulation von microRNA zur rasanten sympatrischen Artbildung der Midas-Buntbarsche beiträgt“, schildert Paolo Franchini.

Faktenübersicht:

– Konstanzer Evolutionsbiologen analysieren die Rolle der Ribonukleinsäure microRNA bei der rasanten sympatrischen Artbildung von Midas-Buntbarschen – der Bildung einer neuen Art im selben Lebensraum wie die Ursprungspopulation und unter Genfluss.

– Originalveröffentlichung: Paolo Franchini, Peiwen Xiong, Carmelo Fruciano, Ralf F Schneider, Joost M Woltering, C Darrin Hulsey, Axel Meyer, MicroRNA gene regulation in extremely young and parallel adaptive radiations of crater lake cichlid fish, Molecular Biology and Evolution, msz168
Link: https://academic.oup.com/mbe/advance-article/doi/10.1093/molbev/msz168/5545549

– Genanalysen an fünf Arten der Midas-Buntbarsche aus den Kraterseen Apoyo und Xiloá, die sich in weit weniger als 22.000 aus einer gemeinsamen Ursprungspopulation zu neuen Arten weiterentwickelten.

– Analyse des Zusammenspiels zwischen der microRNA und Genen. Hierbei wurden konkrete Paare aus microRNA und Genen identifiziert, die miteinander interagieren. Die microRNA unterdrückt dabei die Ausprägung der zugehörigen Gene.

– Dieses Projekt wurde vom Europäischen Forschungsrat (ERC) durch den ERC Advanced Grant „Comparative genomics of parallel evolution in repeated adaptive radiations“ (GenAdap 293700) an Axel Meyer unterstützt. Weitere Förderung erfolgte durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

W00t: Papst Franz schenkt Christen in Syrien tausende Rosenkränze

>Verehrungswürdige Puppe. Themenbild

An Mariä Himmelfahrt hat Papst Franziskus angekündigt, 6.000 gesegnete Rosenkränze an katholische Gemeinden in Syrien zu spenden, als Zeichen seiner Nähe.

Von Courtney Grogan | CNA

„Das Gebet aus dem Glauben ist mächtig! Wir beten weiterhin den Rosenkranz für den Frieden im Nahen Osten und in der ganzen Welt“, sagte Papst Franziskus am heutigen Hochfest in seiner Angelus-Botschaft.

Der Papst segnete Rosenkränze der katholischen Hilfsorganisation Kirche in Not (ACN) und sagte, dass ihm die syrischen Familien, die jemanden verloren haben, sehr am Herzen liegen.

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Alkoholresistent: Wissenschaftler bezeichnet Ozzy Osbourne als ‚genetischen Mutanten‘

Ozzy Osbourne (2019) © MSOPR

Der US-amerikanische Wissenschaftler Bill Sullivan stellte Forschungen zu Ozzy Osbournes Genom an, um herauszufinden, wie dieser trotz übermäßigem Alkohol- und Drogenkosum ein so langes Leben führen konnte.

Von Alessa Engel | regioactive.de

Bill Sullivan ist als Forscher und Professor im Bereich Genetik an der Indiana University School of Medicine tätig. 

In seinem Buch „Pleased to Meet Me: Genes, Germs and the Curious Forces that Make Us Who We Are“ erwähnt er eine Studie von Knome, einem Forschungsunternehmen in Massachusetts, das Ozzy Osbournes DNA untersuchte. In der Studie aus dem Jahr 2010 wurde erforscht, wieso der britische Rockmusiker trotz seines 40 Jahre andauernden hohen Alkohol- und Drogenkonsum so lange leben konnte.

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Katholische Kirche gibt Rekordsumme für weltweite Projekte aus

Bild: tilly

„Der bereitgestellte Betrag übertrifft das Ergebnis des Vorjahres um 14 Millionen Euro“: Für Projekte in aller Welt hat die katholische Kirche in Deutschland im vergangenen Jahr mit 616 Millionen Euro so viel Geld wie nie zuvor ausgegeben.

DOMRADIO.DE

„Er stellt damit die bisher höchste Jahresleistung der katholischen Kirche in Deutschland für die Weltkirche überhaupt dar“, teilte am Donnerstag die Deutsche Bischofskonferenz in Bonn mit. Am selben Tag wurde der Jahresbericht Weltkirche 2018 veröffentlicht.

Mit den 616 Millionen Euro wurden den Angaben zufolge pastorale und soziale Projekte gefördert. Zu dieser Summe kämen die Aufwendungen für Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit hinzu. In der „Konferenz Weltkirche“ sind die international tätigen Einrichtungen der katholischen Kirche in Deutschland wie Bistümer, Hilfswerke und Missionsorden zusammengeschlossen.

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