Von „guten“, homophoben Fundis(evangelikal) und „bösen“ homophoben Fundis(salafitisch)


Zum islamischen Evangelikalismus hat ein Islamwissenschaftler den Salafismus erklärt. Die Deutsche Evangelische Allianz protestiert. Foto: pro/ Christ und Welt

Friedmann Eißler, wissenschaftlicher Referent der „Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen“ (EZW), kritisiert Rüdiger Lohlker für seine Äußerungen in „Christ und Welt“. Der Islamwissenschaftler Lohlke hatte gesagt, der Salafismus sei „gewissermaßen die islamische Ausprägung eines Evangelikalismus“.

pro Medienmagazin

Hinter solchen Vergleichen scheint laut Eißler eine doppelte Absicht zu stehen. Diese zwei Intentionen seien, „den Salafismus als ‚Frömmigkeitsbewegung‘ zu verharmlosen und zugleich die Kritik gegen ‚christliche Fundamentalisten‘ zu richten“. Es sei in Mode gekommen, Evangelikale mit Fundamentalisten gleichzusetzen, erläutert Eißler gegenüber pro. „Wenn manche Medien hier Schlagseite zeigen, ist das eine Sache. Ein seriöser Wissenschaftler sollte über die Gegenstände, über die er redet, informiert sein und derartige Verzeichnungen vermeiden.“

Wer zentrale Inhalte, soziale und politische Kontexte, die Relevanz von Gewaltbereitschaft und Demokratiedistanz auf diese Weise ignoriere, der handele fahrlässig, fährt Eißler fort. „Ich halte nichts von derartigen Vergleichen, die mit einem extrem selektiven Blick auf diese Weise religionswissenschaftlich abstrahieren und theologisch karikieren.“

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Salafisten – Die islamischen Evangelikalen?

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  1. Religion ist keine Wissenschaft. Die Instruktion zur Berufung von Theologen definiert der RKK-Großinquisitor 1990 derart, dass Theologie als Wissenschaft so wenig an eine Universität gehört wie Voodoo oder Astrologie. Das Bundesverwaltungsgericht (2005, BVerwG 2 C 31.04) entscheidet so im Fall Lüdemann.

    Wissenschaft ist eine im Ergebnis neutrale Methodologie des Zweifels, sie nutzt Theorien, Tests, Hypothesen, Fakten und Fossilien wieder und wieder auf der Suche nach begründbaren Erklärungen für eine allen Forschenden frei zugängliche und beliebig nachprüfbare Realität. Freies Denken im Zweifel als zentrales Element neuer Erkenntnis reduziert die Theologie zur Pseudo-Wissenschaft wie Wahrsagen, Geistheilen oder Kartenlegen als nicht lernfähig. Zweifel am Glauben werden mit Ausschluss bis hin zum Mord bestraft – natürlich immer liebevoll christlich auf festlich geschmückten Scheiterhaufen

    Religionen und Diktaturen als paranoide Zwangssysteme überleben nur, wenn sie Kritik und abweichendes Handeln brutal unterdrücken oder auszurotten wie bei der Diktatur von General Videla in Argentinien. Die RKK unter Nuntius Pio Laghi und Kardinal Raúl Primatesta hilft beim Verschwinden von 9.000 Oppositionellen

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