Online-Petition gegen den Verbleib Sarrazins in der SPD

Quelle: dkp-lsa.de

Berliner Erklärung zur Beendigung des Parteiordnungsverfahrens gegen Dr. Thilo Sarrazin

Von: Aziz Bozkurt aus Berlin

An: Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) in Deutschland

Viele Menschen in Berlin, in der gesamten Bundesrepublik und auch im Ausland haben kein Verständnis für das Ergebnis und den Verfahrensablauf des Parteiordnungsverfahrens gegen Genossen Dr. Thilo Sarrazin. Nicht nachvollziehbar erscheint vor allem der Zickzackkurs der Partei. Wir entschuldigen uns bei den Menschen, die sich durch diese Haltung verletzt oder enttäuscht fühlen. Wir appellieren an die Genossinnen und Genossen unserer Partei, die sich mit dem Gedanken eines inneren Rückzuges oder gar Austritts tragen: Jetzt gerade nicht! Wir brauchen Euch! Die Partei braucht Euer politisches Rückgrat!

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Genossen-Aufstand gegen Sarrazin-Deal

Quelle: tagesschau.de

Genossen meutern gegen Sarrazin-Deal
Der Aufstand gegen die Sarrazin-Entscheidung der SPD-Spitze erreicht das Internet: Führende Berliner Sozialdemokraten haben eine Online-Petition gestartet. Der Parteiführung werfen sie einen „Zickzackkurs“ vor, besonders die Generalsekretärin steht in der Kritik.

Von Veit MedickSpiegel-online

Berlin – Seit die Sozialdemokraten vor Ostern das Ausschlussverfahren gegen Thilo Sarrazin kassiert haben, ist die Partei in Aufruhr. Ein jüdischer Genosse hat seinen Parteiaustritt erklärt, Landesvorsitzende grollen, Generalsekretärin Andrea Nahles steht unter Druck. Jetzt macht die SPD-Basis im Internet mobil. Führende Berliner Sozialdemokraten haben eine Online-Petition gestartet, in der sie die eigene Parteiführung attackieren.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

England: Thronfolge für Katholiken ausgeschlossen
[…]London (kath.net/KAP) Eine Öffnung der britischen Thronfolge für Anwärter, die mit einem Katholiken verheiratet sind, ist anscheinend von der „Church of England“ abgeblockt worden. Nach Informationen der britischen Tageszeitung „Daily Telegraph“ (Sonntag) argumentiert die anglikanische Kirchenleitung mit dem katholischen Kirchenrecht.
Vom katholischen Partner in Mischehen wird im Kirchenrechts-Codex verlangt, sich für eine katholische Taufe und Erziehung der Kinder einzusetzen. Das könne zu der Situation führen, dass künftig möglicherweise ein katholischer Monarch an der Spitze der anglikanischen Staatskirche stehe, fürchten die anglikanischen Verantwortlichen … Der sogenannte „Act of Settlement“ von 1701 legt fest, dass ein Thronanwärter seinen Anspruch auf die Krone verliert, wenn er „Gemeinschaft mit dem Sitz oder der Kirche von Rom hält oder sich zur päpstlichen Religion bekennt oder einen Papisten heiratet“.[…]

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Klerikale Anmaßung zu Ostern: Klerus droht Politikern

Quelle: imageshack.us

Politikern die Leviten gelesen
Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche haben zu Ostern Politikern die Leviten gelesen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch verlangte eine neue Solidarität auch im politischen Leben.

FOCUS-online

Zu Ostern haben Vertreter der katholischen und der evangelischen Kirche den Politikern die Leviten gelesen. Vor Tausenden von Gläubigen mahnten die Kirchenvertreter, Lehren aus der Atomkatastrophe in Japan zu ziehen und sich für gerechten Frieden in Libyen, Syrien und Ägypten einzusetzen. Gentests an künstlich erzeugten Embryos dürften keinesfalls der Auswahl zwischen „wertvollem“ und „unwertem“ Leben dienen.

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Bischof Ackermanns Verteidigung des Zölibats

Quelle: volksfreund.de

„Verheiratete Priester? Theoretisch ginge das!“
Seit 2009 ist Dr. Stephan Ackermann Bischof von Trier. Im Chilly-Interview spricht er über Glaube, Kirche, Werte und Gesellschaft. Im dritten von sechs Teilen der Interview-Serie spricht er über das Zölibat. Ackermann empfindet das Zölibat für Priester als die angemessenere Lebensform, räumt aber auch ein, dass das Zölibat für die heutige Gesellschaft schwer nachzuvollziehen sei und die Kirche auch ohne Zölibat existieren könne.

Chilly Redaktion

Warum sind Sie Priester geworden?

Ich war in meiner Heimatgemeinde stark in der Jugendarbeit engagiert. Aus dem Rückblick würde ich sagen, es gab zwei Hauptmomente, die für mich wichtig waren. Das Eine: Ich habe mich immer für Jesus Christus interessiert. Jesus hat mich schon immer fasziniert, auch das Neue Testament, die Bibel insgesamt. Das Zweite: Ich bin in einem Elternhaus groß geworden, das kirchlich war, nicht übertrieben kirchlich, das aber mein Engagement in der Kirche mitgetragen hat. Und in meiner Heimatpfarrgemeinde habe ich erlebt, dass man sich im Raum der Kirche auf vielfältige Weise entfalten kann. Ebenso konnte ich erleben, ein Priester ist jemand, der sich ganz einsetzt für das, was er tut. Er ist jemand, der nicht nur seinen Beruf macht und dann in sein Privatleben geht. Priestersein ist etwas, was mich als Mensch ganz fordert. Deshalb sprechen wir ja von Berufung. Das hat mich angezogen.

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Göring-Eckardt: „Das C gehört zur Tradition , aber nicht einer Partei“

Foto: ap

Aus Angst vor den Flüchtlingsströmen aus Nordafrika erwägt Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy nach französischen Medienberichten, das Schengenabkommen zur Reisefreiheit in Europa einzuschränken. B.Z. am Sonntag sprach mit Katrin Göring-Eckardt (Grüne), Bundestagsvizepräsidentin und Präsidentin des 33. Deutschen Evangelischen Kirchentags über Gott und die Welt.

BZ

Afrikanische Flüchtlinge streben nach Deutschland. Was sagt der Christ?Christinnen und Christen sagen deutlich „Ja“ zum anderen, nicht „Ja, aber“. Denn das Christentum sagt ausdrücklich: Du bist als Mensch angenommen, so wie du bist.Setzt die Realität da nicht Grenzen?Bei Flüchtlingen, die aus humanitären Gründen kommen, geht es nicht um Grenzen, sondern darum, dass sie menschlich, entsprechend der Menschenrechte, behandelt werden.Bei Anne Will sprach Thilo Sarrazin zu Ihnen von Barmherzigkeit. Provoziert Sie das?Über die Flüchtlinge meinen Sie? Er sucht sich sehr genau aus, wem gegenüber er in welcher Situation barmherzig sein möchte, ohne seine eiskalte Kosten-Nutzen-Rechnung zu gefährden. Aber Barmherzigkeit gilt allen Menschen.Auch die Union ist in der Flüchtlingsfrage restriktiv. Ist das C Etikettenschwindel?Das C gehört wohl zur Tradition, aber es gehört nicht einer Partei. Ich frage mich aber an vielen Stellen, wie glaubwürdig es ist.Grüne sind gegenüber Muslimen oft toleranter als gegenüber Katholiken.Das kann ich so nicht bestätigen.

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Leeres Grab, keine Wunder, aber Auferstehung

Die Wundmale Jesu waren für den zunächst ungläubigen Thomas der Beweis für die Auferstehung. Foto: iStockphoto

Die Vorstellung von einer körperlichen Auferstehung Jesu und damit verbunden vom leeren Grab teilen nicht alle Christen. Der liberale Theologe Andreas Rössler versucht, die Auferstehung ohne übernatürliche, wunderhafte Elemente zu denken. Gleichwohl sagt er: Um die Botschaft von der Auferstehung plausibel zu begründen, muss ein Maßstab gelten – und der kann für alle Christen nur Christus selbst sein.

Von Andreas Rösslerevangelisch.de

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Jesu Wiederkehr ein Facebook und YouTube-Ereignis

Franklin Graham, Bild: youtube,brightsblog

Wenn Jesus wiederkommt, werden die Menschen ihre Mobilfunktelefone auf ihn richten und die Videos bei YouTube veröffentlichen. Der Sohn des weltbekannten Predigers Billy Graham, Franklin, ist überzeugt, dass die Wiederkunft Jesu ein „YouTube-Ereignis“ wird.

pro-Medienmagazin

„Wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein“, sagte Jesus laut Matthäus 24,27. Wenn das passiere, würden die Besitzer eines Mobilfunktelefon sicher alles filmen. Franklin Graham, wie sein Vater bekannter amerikanischer Evangelist, sagte in einem Interview mit einem der größten US-Fernsehsender, ABC, dass das Internet eine Bibelprophezeiung erfüllen könnte. In Deutschland griff auch „Spiegel Online“ die Aussage in einem Artikel auf.

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Francis S. Collins: Gläubiger Naturwissenschaftler

Francis S. Collins, Foto: jesus.ch

Francis S. Collins leitete das Human Genome Project, dem 2000 die Entschlüsselung des menschlichen Erbgutes gelang – und ist bekennender Christ. In seinem Buch geht er auf das Dilemma ein, in dem sich jeder befindet, der an Gott glaubt und die naturwissenschaftliche Weltsicht nicht ablehnt: Muss, wer der vernunftgeleiteten Wissenschaft vertraut, den Gottesglauben verwerfen? Francis S. Collins nimmt seine Leser mit auf eine spannende Reise und zeigt, wie die strenge Logik der Wissenschaft und der weite Raum des Glaubens zusammenpassen. – Eine Buchbesprechung von Rolf Geiser, Chemielehrer und Katechet.

jesus.ch

Am 26. Juni 2000 stand Francis S. Collins neben Präsident Clinton im Weissen Haus und gab die Entschlüsselung des menschlichen Genoms mit den folgenden Worten bekannt: «Es ist ein glücklicher Tag für die Welt. Es macht mich demütig und es erfüllt mich mit Ehrfurcht, dass wir den ersten Blick auf unsere Bauanleitung erhaschen konnten, die vorher nur Gott bekannt war.» Bei diesen Worten wird dem Leser schon zu Beginn des Buches klar, dass Collins Wissenschaftler und Glaubender ist.

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