Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Schavan fährt auf fundamentales Frömmeln voll ab
[…]Bildungsministerin Schavan ist angetan vom selbstbewussten Religionsverständnis der Muslime. Sie erwägt, islamische Geistliche in deutschen Schulen einzusetzen. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat vorgeschlagen, islamische Geistliche ähnlich wie christliche Pfarrer zum Religionsunterricht an Schulen zuzulassen. Sie könne sich vorstellen, dass Imame ebenso wie christliche Theologen mit einer halben Stelle eine „Anstellung in der Schule finden“, sagte Schavan im Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ … Schavan sagte in dem Interview, sie fasziniere am Islam „die selbstbewusste Weise, die eigene Frömmigkeit zu leben“. Manche Christen würden bereits „ein Anzeichen von Fundamentalismus“ darin sehen, in der Öffentlichkeit zu beten. „Dass Muslime ihre Religion nicht meinen verstecken zu müssen“, gefalle ihr. Kritik äußerte Schavan an der Tendenz des Islam, die Religion zu politisieren.[…]

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Günther Beckstein: Kirche übersieht, dass sie größer ist als Politik

Quelle: cvjm-rosenberg.de

„Modernität führt nicht zu Säkularität“
„Macht Religion Politik?“ Über die Bedeutung des Christentums für die deutsche Kultur, christliche Werte in der Politik und den wachsenden Einfluss des Islam hat der ehemalige bayerische Ministerpräsident und EKD-Synodale Günther Beckstein in Gießen gesprochen.

Pro-Medienmagazin

„Die Gründungsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland ist ohne Religion nicht vorstellbar. Denn nach den Erfahrungen des dritten Reiches war das christliche Engagement und das christliche Wertesystem der Ausgangspunkt für das Grundgesetz“, erklärte Beckstein am Montagabend in Gießen.

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Männer-Refugium: Katholische Kirche

Unter Männern: Der Papst und seine Kirche lassen noch immer keine Frauen für wichtige Ämter zu. Ehrenamtliches Engagement ohne Weihe hingegen ist willkommen.

In der katholischen Kirche ist die Situation der Frau prekärer als im Islam, zeigt der Interreligiöse Thinktank in einer Studie über Frauen in Leitungsämtern.

Von Michael MeierBasler Zeitung

Dieses Jahr konnten die Frauen in der Schweiz feiern. Vor 40 Jahren wurde das Frauenstimmrecht eingeführt. Bei den Religionsgemeinschaften haben Frauen indessen wenig Grund zum Jubilieren. Vom liberalen Judentum und den reformierten Kirchen abgesehen, sind Frauen kaum in religiösen Leitungsämtern zu finden. Die renommierten feministischen Theologinnen des Interreligiösen Thinktanks haben der religiösen Leadership von Frauen im Judentum, Christentum und Islam nachgespürt. Vor dem weltweiten Horizont gehen sie besonders auf die Situation in der Schweiz ein. Die hundertseitige interreligiöse Studie «Rabbinerinnen, Kantorinnen, Imaminnen, Muftis, Pfarrerinnen, Bischöfinnen, Kirchenrätinnen» ist die erste Untersuchung dieser Art.

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Parlamentssitzung vor dem Europarat in Straßburg: Prälat Felmberg referiert über die Wichtigkeit der Religion

Quelle: faz.net

Felmberg: Glaube Herzstück der menschlichen Existenz
Der Bevollmächtigte des Rates der EKD, Prälat Bernhard Felmberg, hat am heutigen Dienstag als erster Religionsvertreter im Rahmen einer ordentlichen Parlamentssitzung vor dem Europarat in Straßburg gesprochen. Der Theologe betonte, dass „Religion integraler Bestandteil individueller und kollektiver Identität“ sei.

Pro-Medienmagazin

Zugleich warnte Felmberg davor, Menschen nicht auf ihre Religion zu reduzieren. Die Religion sei lediglich ein Aspekt der eigenen Persönlichkeit, der aber sehr dominant und machtvoll sein könne. Der Prälat hob hervor, dass alle Religionen einen wertvollen Beitrag zum Gemeinwesen leisten können und auch sollten. Vereint zu sein in der Unterschiedlichkeit, so Felmberg, sei das Leitmotiv der europäischen Integration.

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Wenn Sex und Intrigen nicht im Beichtstuhl bleiben

© vsurkov - Fotolia.com

Köln ermittelt, Tatort soll Essen sein: Ein Kaplan soll geplaudert haben. Über sexuelle Vorlieben, seinen ehemaligen Vorgesetzen und homosexuelle Kontaktbörsen. Die Kenntnisse von diesen Gerüchten soll er aus dem Beichtstuhl haben. Norbert Diel über kirchenrechtliche Konsequenzen des Verrats von Geheimnissen zwischen Mensch und Gott.

Von Norbert Diel Legal Tribune Online

Im Bistum Essen werden schwerwiegende Vorwürfe gegen einen Kaplan erhoben: Er soll einen Beichtenden gezielt nach sexuellen Vorlieben seines ehemaligen Vorgesetzten, des inzwischen versetzten Pfarrers der Gemeinde, ausgehorcht und diese Informationen nachher genutzt haben, um den Geistlichen, aber auch andere Personen direkt damit zu konfrontieren.

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Satanisten: Mit Wodka zur Unsterblichkeit

Quelle
Quelle: http://www.crackajack.de

Seine Kutte hat er verbrannt, den rituellen Dolch in die Donau geworfen. Aber ein Foto zeugt heute noch von Peter R.s Vergangenheit als Satanist: dunkler Umhang, schwarze Kontaktlinsen, dunkel umrandete Augen. Diese Vergangenheit verfolgt ihn bis heute.

Von Marijana Babic evangelisch.de

Für die Gesellschaft ist der heute 26-jährige Peter R. ein Versager, der es sich mit Hartz IV bequem gemacht hat. Für die Eltern ist er ein Schmarotzer. Sie haben den Kontakt abgebrochen. Für die ehemaligen Schulkameraden ist er der einstige Außenseiter, der es auch im Leben zu nichts gebracht hat. Für das Arbeitsamt ist er ein Fall, der schwer zu vermitteln ist. Seine ehemalige Lebensgefährtin und einige enge Freunde kennen seine Geschichte, wissen aber nicht, wie sie helfen sollen.

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