Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Philipp Mißfelder MdB in voller Vorfreude auf RatzeBene
[…]Glücklich zeigt sich Mißfelder auch über den Besuch von Papst Benedikt in Deutschland. „Ich freue mich auf den Besuch des Heiligen Vaters in Deutschland. Das wird gerade in der jungen Generation ähnliche Begeisterung auslösen wie der Weltjugendtag 2005. Wir Christen in Deutschland – das gilt auch für politisch Verantwortliche – müssen offen zeigen, dass unser Glaube Richtschnur unseres Denkens und Handelns ist. Unser Land ist vom Christentum geprägt, an der Sichtbarkeit des Glaubens müssen wir täglich arbeiten.“, so der Bundesvorsitzende der Jungen Union[…]

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Erzbischof Schick: „Kruzifix bedeutet Protest gegen Rassenwahn und nationalistischen Hochmut“

Quelle: nadb.katholisch.de

Das Kreuz muss bleiben
Erzbischof Schick: Kreuz – „Baum des Lebens“, Symbol für eine menschenfreundliche Kultur, Warnschild gegen menschenverachtende, totalitäre Ideologien

Kath.net

Bamberg (kath.net/bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat das Kreuz als wichtiges Zeichen unserer Gesellschaft verteidigt. Er wies in seiner Predigt am Karfreitag im Bamberger Dom die Initiativen von Privatpersonen, Gruppen und Parteien zurück, die verlangen, Kreuze aus Schulen, Gerichtssälen oder anderen öffentlichen Gebäuden zu verbannen. „Das Kreuz darf nicht aus dem öffentlichen Raum verschwinden, weil sich das negativ für unsere Gesellschaft und die Zukunft auswirkt“, so der Erzbischof.

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Frankfurt: Protest-Demo gegen Tanzverbot

Quelle: hr-online.de

1.500 protestieren gegen Tanzverbot
Das hessenweite Tanzverbot rund um Karfreitag sorgt vor allem in Frankfurt für Streit. Geschätzte 1.500 „stille Tänzer“ protestierten am Nachmittag dagegen – bei einem „Smartmob“ auf dem Römerberg.

HR-online

Über das Internet-Netzwerk Facebook hatten Gegner des Tanzverbots in Frankfurt zu der Spontan-Demo vor dem Rathaus Römer aufgerufen. Nach Angaben der Veranstalter kamen etwa 2.000 Teilnehmer. Die Polizei sprach dagegen von 800 bis 1.000 Demonstranten. Die meisten von ihnen tanzten „still“ zur Musik, die sie über Kopfhörer von mitgebrachten MP3-Playern hörten. Die Veranstaltung verlief friedlich.

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Kardinal Schönborn: „Kirche braucht gelebte Heiligkeit“

Quelle: 1.bp.blogspot.com

Die Osternacht ist die Nacht aller Nächte
Der Fehler der Liturgiereform nach dem Konzil war wohl vor allem die zu große Eile – Kath.Net-Interview mit Kardinal Schönborn über YOUCAT, das Theologenreferendum, die Liturgiereform und das Osterfest

Von Roland Noé – Kath.net

Kath.Net: Sie haben vor wenigen Tagen den neuen Jugendkatechismus YOUCAT vorgestellt. Neben vielen positiven Reaktionen gab es aus dem Bereich der theologischen Fakultäten einige Kritik. So meinte der Salzburger Religionspädagoge Bucher im ORF zur YOUCAT-Aussage über Kreuzestod Christi: „Wenn das so interpretiert wird, daran seien auch die heutigen Sünder mitschuldig, dass Jesus das alles gelitten habe, das finde ich einfach höchst problematisch.” Was sagen Sie als Herausgeber des YOUCAT zu solchen Vorwürfen?

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Küng: B16 soll Luthers Exkommunikation aufheben

Ein Problem der katholischen Kirche: Der Priestermangel. Der Theologe Hans Küng sagt: "Die Bischöfe sollten sich dafür einsetzen, dass alle geeigneten Männer und Frauen zu Priestern ordiniert werden könnten." Foto: fotolia

Nach dem Missbrauchskandal im vergangenen Jahr blickt die katholische Kirche wieder optimistisch nach vorne: Der Deutschlandbesuch des Papstes soll neue Begeisterung für die Kirche wecken, ein Dialogprozess soll unzufriedene Mitglieder zurück an Bord holen. Der Tübinger Theologe Hans Küng hat allerdings Zweifel, ob das gelingen wird, wie er im Interview der Nachrichtenagentur dpa sagte.

Von Marc Herwigevangelisch.de

Was glauben Sie: Wird die von den Bischöfen angestoßene Dialogoffensive der Kirche die nötigen Impulse geben?

Küng: Nur wenn es ein echter, ergebnisoffener Dialog sein wird und nicht ein Placebo für’s Kirchenvolk, das Reformen hinauszögern soll.

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God bless my Donut

Antiliberale Strömungen, zunehmend stärkerer evangelikaler Protestantismus und die sich politisierende Religious Right sind nur ein Teil des komplexen Verhältnisses der Amerikaner zur Religion. Im Bild ist der Fernsehprediger Joel Osteen zu sehen. (© ASSOCIATED PRESS)

49 Prozent der Amerikaner glauben an die Hölle, 60 Prozent wissen sicher, dass es einen Himmel gibt: Ein Buch zur spirituellen Produktvielfalt in den USA erklärt den rätselhaften Markt der Religionen.

Von Friedrich Wilhelm Grafsueddeutsche.de

1995 veröffentlichte Robert D. Putnam, Politikwissenschaftler in Harvard, den Essay „Bowling Alone“, der in den USA weit über den akademischen Diskurs hinaus große Beachtung fand. Im Bowlingspieler, der an einer vollmaschinisierten Bahn nur noch mit sich selbst spielt, fand Putnam ein geniales Bild für den von ihm beklagten Verfall des von Amerikanern einst so reichlich akkumulierten Sozialkapitals.

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USA: „Christliche Rechte“ gegen Abtreibung

Symbolischer Friedhof für ungeborene Kinder an einer Kirche in Maryland, USA. Foto: iStockphoto

Was Schwangerschaftsabbrüche und Geburtenkontrolle angeht, verbuchen Lebensschützer und konservative Gruppen in den USA gegenwärtig so viele Erfolge wie nie zuvor seit der Legalisierung der Abtreibung vor knapp vier Jahrzehnten.

Von Konrad Egeevangelisch.de

In den Parlamenten der 50 Bundesstaaten diskutieren Politiker Hunderte Anti-Abtreibungsentwürfe. Allein im ersten Quartal 2011 haben nach Angaben des New Yorker Familienplanungsverbandes Guttmacher Institut sieben Bundesstaaten Frauen den Schwangerschaftsabbruch mit neuen Gesetzen erschwert.

Dies geschieht trotz eines Urteils des Oberste Gerichtshof in den USA aus dem Jahr 1973, das ein gesetzliches Verbot des Schwangerschaftsabbruchs als Eingriff in die Privatsphäre der Frau und daher als verfassungswidrig einstuft. Dem zufolge kann in den USA der Schwangerschaftsabbruch nicht verboten werden. Gleichwohl dürfen aber die einzelnen Bundesstaaten ärztliche Eingriffe und Therapien regulieren.

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