Jung Bullshistic: Lebensschutz ist Gebot des Christentums

Franz Josef Jung, Bild: wikimedia.org/Armin Kübelbeck,CC-BY-SA
Sondersitzung des Bundestages zur geplanten Waffenlieferung in den Irak
Am Montag wird der Bundestag das Vorhaben der Bundesregierung erörtern, die umfangreiche humanitäre Hilfe um konkrete Waffenlieferungen in das Krisengebiet im Irak zu ergänzen. Hierzu erklärt der kirchenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz Josef Jung:

finanzen.net

„Die Vertreibung hunderttausender Christen und Jesiden sowie die grausamen Verbrechen gegen alles, was der Terrormiliz „Islamischer Staat“ auf ihrem menschenverachtenden Kreuzzug vermeintlich im Weg steht, haben die Welt in den letzten Wochen in einen schockartigen Zustand versetzt.

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Der sächsische Biblebelt und die AfD

Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)
Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)
Die Wahlen in Sachsen stehen vor der Tür und die Frage lautet nicht, ob die CDU regiert, sondern, wie sie es dabei mit der AfD hält. Denn diese könnte der sächsischen Union eine sichere Wähler_innenbasis entreißen.

Von Göttinger Demokratie-ForschungCicero

Die Beschlusslage scheint eindeutig. Nach der Europawahl ließ Angela Merkel die Union in einer Selbstverpflichtung erklären, man werde nicht mit der AfD koalieren, auch nicht in irgendeiner Art und Weise kooperieren. Für die kommenden Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg gilt indes schon wieder die Sprachregelung, dass jeder Landesverband selbst entscheiden möge, mit wem er sondiere, mit wem er Koalitionsgespräche führe und letztlich auch, mit wem er ein Regierungsbündnis für die kommenden Jahre eingehe.

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Fünfte Kolonne des Kalifats: Kurden verweigern sunnitischen Araber die Rückkehr

„Botschaft in Blut“, Bild: heise.de
Seit US-Flugzeuge Stellungen des „Islamischen Staats“ im Nordirak bombardieren, konnten die kurdischen Peschmerga dort nicht nur den Vormarsch der Terrorgruppe stoppen, sondern auch einige Gebiete zurückerobern. Die Washington Post berichtet nun, dass die Peschmerga sunnitischen Arabern aus Gwer und anderen zurückeroberten Ortschaften die Rückkehr in ihre Heimat verweigert.

Von Peter MühlbauerTELEPOLIS

Als Grund dafür machen die Kurdenmilizen Sicherheitsbedenken geltend: Viele sunnitische Araber hätten mit den Kalifatsterroristen zusammengearbeitet, deren Einmarsch mit vorbereitet und dem Kalifen Abu Bakr al-Bagdadi die Treue geschworen, weshalb man ihnen nicht trauen könne.

Flankiert werden diese Befürchtungen durch vier Terroranschläge in der von Kurden gehaltenen Ölmetropole Kirkuk, bei denen am Wochenende mindestens 20 Menschen ums Leben kamen. Im vom IS eroberten Mosul, wo bis zum Juni zahlreiche Kurden lebten, enthaupteten die Salafisten für ein neues Propagandavideo mit dem Titel „Botschaft in Blut“ einen Angehörigen dieser Volksgruppe vor der Großen Moschee und zeigen zahlreiche weitere kurdische Gefangene, denen das gleiche Schicksal drohen soll.

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„Jedes Land ist Missionsland“

Foto: epd-bild/Annette Zoepf Christliches Zeugnis bedeutet auch Einsatz für Frieden und Verständigung der Religionen – wie hier auf einer Demo in Augsburg im Juli 2014.
Christlich missionieren – ist das noch zeitgemäß? Es kommt darauf an, wie. „Mit Mitgefühl und Demut“, hieß es auf dem Berliner Missionskongress unter dem Titel „MissionRespekt. Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt“. Rund 250 Teilnehmende aus aller Welt trafen sich zwei Tage lang in Berlin – erstmals in großer ökumenischer Breite: Landeskirchliche und freikirchliche Protestanten waren ebenso vertreten wie römisch-katholische und orthodoxe Christen.

Von Thomas Klattevangelisch.de

„Mission gehört zutiefst zum Wesen der Kirche“ – fast schon trotzig stellt das gemeinsame ökumenische Wort „Christliches Zeugnis in einer multireligiösen Welt“ von 2011 diesen Satz an den Anfang. Das Dokument war vom Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), dem Päpstlichen Rat für interreligiöse Angelegenheiten (PCID) und der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) gemeinsam verabschiedet worden – ein historischer Schritt. Erstmals sehen sich diese Kirchen in ihrer Mission nicht mehr als Konkurrenten, sondern wollen sich künftig respektieren, ja sogar um der Sache Christi willen künftig zusammenarbeiten. Wie das konkret gehen kann, haben sie jetzt auf einem zweitägigen Kongress in Berlin besprochen.

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Islamischer Staat: Die Ölgeschäfte der IS-Terroristen

Bomben und Terror sind sichtbar: Aber wo ist das Geld des IS? ©Reuters
So reiche Extremisten gab es nie: Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ verdient Millionen Dollar mit Erdöl. Noch ist allerdings unklar, wo das ganze Geld aufbewahrt wird.

Frankfurter Allgemeine

Mit ihrer Schreckensherrschaft über eine große Bevölkerung und der Möglichkeit zur Eigenfinanzierung ähnelt die Extremistengruppe, die den amerikanischen Journalisten James Foley enthauptet hat, den Taliban. Anders als diese verfügt „IS“ über lukrative Ölquellen. Das erschwert den Kampf gegen die Terrorfinanzierung. Der „Islamische Staat“, kurz IS, kontrolliert mittlerweile schon ein Gebiet im Irak und Syrien, das größer als Großbritannien ist. Seine Einnahmen dürften sich auf mehr als 2 Millionen Dollar am Tag belaufen, schätzen amerikanische Geheimdienstmitarbeiter und Experten für Terrorfinanzierungen. Die Gelder stammen ihrer Einschätzung nach aus Ölverkäufen, aus Erpressung, Steuern und Schmuggelgeschäften.

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Bundesgerichtshof: Urteil zum Tod von Oury Jalloh in Polizeigewahrsam am 4. September

Im Knast © astuecker auf flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Der Bundesgerichtshof wird sein Urteil zum Tod des Asylbewerbers Oury Jalloh Anfang September verkünden. Jalloh kam infolge eines Brandes in einer Polizeizelle ums Leben. Unklar ist, wer den Brand gelegt hat und wieso der Feueralarm abgeschaltet wurde.

MiGAZIN

Der Bundesgerichtshof (BGH) wird am 4. September sein Urteil zum dubiosen Tod des Asylbewerbers Oury Jalloh in einer Dessauer Polizeizelle verkünden. Das teilte der BGH nach einer Verhandlung am Donnerstag in Karlsruhe mit. (AZ: 4 StR 473/13)

Die genauen Umstände des Todes von Jalloh am 7. Januar 2005 wurden bislang nicht vollends aufgeklärt. Der Flüchtling aus Sierra Leone wurde von der Polizei Dessau in Gewahrsam genommen, weil er Frauen belästigt und sich gegen Polizeibeamte gewehrt haben soll.

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Sterbehilfe: Die Zeiten kategorischer Verbote sind vorbei

sterbenFür eine politische und juristische Anerkennung des Rechts auf einen selbstbestimmten Tod. Es ist Zeit, ethisch, politisch und rechtlich anzuerkennen, dass der Respekt vor individueller Selbstbestimmung auch das Recht auf einen selbstbestimmten Tod einschließt.

Von Michael QuanteFrankfurter Rundschau

Angestoßen von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), der jede Form der organisierten Sterbehilfe unter Strafe stellen will, entwickelt sich derzeit eine breite Diskussion. In den Verhandlungen zur Bildung der Großen Koalition herrschte, wie Wolfgang Bosbach (CDU) dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ im Januar sagte, Einigkeit darüber, dass ein Gesetzentwurf zum Verbot der gewerbs- oder geschäftsmäßigen Sterbehilfe „aus der Mitte des Parlaments kommen sollte“. Deshalb werde sich der Deutsche Bundestag jetzt „ernsthaft“ mit dem Problem befassen und eine gesetzliche Regelung vorschlagen, die „eine möglichst breite, fraktionsübergreifende Akzeptanz finden“ könne.

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Evangelische Waffengeilheit: Frieden schaffen, mit mehr Waffen

Nikolaus Schneider, Bild: EPA
Nicht zusehen, „wie andere gequält, geköpft und versklavt werden“

kath.net

Der Ratsvorsitzende der EKD, Nikolaus Schneider (Berlin), hält Waffenlieferungen an die durch die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) bedrängten Kurden im Nordirak für gerechtfertigt. Das Evangelium gebiete zwar Gewaltverzicht, aber nicht das Zusehen, „wie andere gequält, geköpft, versklavt werden“, erklärte Schneider auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Wer Nothilfe übe, müsse sich auch Gedanken machen, wie das Wüten der IS, das die Not verursache, möglichst beendet werden könne, damit die humanitäre Hilfe nachhaltig wirke. Schneider äußert zugleich Respekt gegenüber pazifistischen Positionen. Aber er befürworte in diesem konkreten Fall eine Politik, die sich bemühe, durch humanitäres, diplomatisches und militärisches Handeln zu helfen. Der Konflikt im Irak mache erneut deutlich, dass es Situationen gebe, „in denen wir nicht schuldfrei entscheiden können“.

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Polizeistaat USA

Ferguson: Einsatzkräfte gingen mit Gummigeschossen und Tränengas gegen Demonstranten vor. (Foto: AFP)
Ganz egal wie man den Showdown zwischen Anwohnern und Gesetzeshütern in Ferguson, Missouri, auch bewertet, es lässt sich die Tatsache nicht bestreiten, dass die örtliche Polizei den Protestlern wie ein Ableger des Militärs entgegengetreten ist. Leider werden wir uns im Polizeistaat, wie er im modernen Amerika nun einmal existiert, immer wieder in Ferguson wieder finden. Nämlich immer dann, wenn ein unbewaffneter Bürger durch einen bis zur Halskrause bewaffneten Polizisten niedergeschossen wird. Oder wenn ein Polizist dazu neigt, erst zu schießen, um danach Fragen zu stellen. Oder wenn ein Polizist sich derart besorgt um ihre persönliche Sicherheit zeigt, dass alles und jedermann zu einer potenziellen Bedrohung heranreift. Wir werden uns in Ferguson wiederfinden.

Von John W. WhiteheadTELEPOLIS

Menschen kämpfen für ihre Freiheit und gewinnen diese mittels einer sehr harten Schule. Ihre Kinder, aufgewachsen in Gelassenheit, lassen sie sich wieder entgleiten, diese armen Narren. Und deren Enkel avancieren einmal mehr zu Sklaven“.

D.H. Lawrence

Hierbei gibt es stets eine Sache zu bedenken. Ob über solche Vorfälle nun berichtet wird oder nicht, ob dadurch soziale Proteste, Protestmärsche oder handgreifliche Auseinandersetzungen mit der Polizei mit stetig wachsendem Aggressionspotenzial ausgelöst werden, oder ob diese Entwicklung nun Empörung unter den Bürgern hervorruft oder nicht – Ferguson spielt sich laufend um uns herum ab.

Derartige Dinge geschehen sowohl in Klein- als auch Großstädten, und zwar jedes Mal, wenn ein amerikanischer Bürger durch die Polizei angehalten und gefilzt wird, angeblich nur deshalb, weil er einen „verdächtigen Eindruck“ erweckte. Das passiert auch auf unseren Autobahnen und Bundesstraßen aufgrund einer nahezu unbändigen Gier, unter dem Vorwand der Straßensicherheit Geld von Autofahrern einzunehmen, die das Pech haben, über eine rote Ampel gefahren oder in eine Radarfalle geraten zu sein.

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„Für manche Mädchen ist der Salafismus eine Befreiung“

KoranWas fasziniert junge Frauen an der Jihadisten-Bewegung? Islam-Expertin Claudia Dantschke im Interview

Interview | Julia HerrnböckderStandard.at

STANDARD: Zunehmend mehr junge Menschen aus Europa begeistern sich für den Jihad. Ist Religion die wahre Motivation dafür?

Dantschke: Wir kennen zwei Wege der Radikalisierung: Es gibt Jugendliche, die sind auf der Suche nach Spiritualität. Die landen im politischen Salafismus, aber nicht im Jihad. Sie setzen sich intellektuell mit den Schriften auseinander und sind teilweise extrem radikal, lehnen die Bewegung Islamischer Staat (IS) aber ab. Und dann haben wir Jugendliche, die fühlen sich in ihrer Familie, in der Gesellschaft entfremdet, und suchen Orientierung und Antworten auf den Sinn des Lebens.

STANDARD: Ähnlich den Mustern in der rechtsradikalen Szene?

Dantschke: Ja, durchaus. Diese zweite Gruppe versucht, alles zu rationalisieren. Gott wird plötzlich eine Person, wie eine Art starker Vater, der einen an die Hand nimmt und durchs Leben führt.

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Westafrika: Ebola-Virus mutiert schnell

Partikel des Ebola-Virus © CDC / gemeinfrei
Viele Mutationen: Das in Westafrika grassierende Ebola-Virus unterscheidet sich genetisch schon an 300 Stellen von früheren Stämmen. Darunter sind auch einige DNA-Abschnitte, die für Diagnose und Therapie wichtig sind. Das belegt die bisher umfassendste Genanalyse von Virenproben der aktuellen Epidemie. Die neuen, im Fachmagazin „Science“ veröffentlichten Daten zeigen aber auch, wie und wann das Virus nach Westafrika kam.

scinexx.de

Inzwischen hat sich die Ebola-Epidemie auch in die Demokratische Republik Kongo ausgebreitet, wie die Weltgesundheitsorganisation WHO vor wenigen Tagen meldete. Knapp 1.500 Menschen sind beim aktuellen Ebola-Ausbruch bereits gestorben, darunter auch mehr als 240 Ärzte und medizinische Helfer und ein Ende ist nicht abzusehen.

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Deutsche Dschihadisten werben in sozialen Netzwerken für IS

pierre_vogel_IS
Themenbild.
Deutsche Dschihadisten des Terrornetzwerks „Islamischer Staat“ (IS) betreiben in sozialen Netzwerken wie Youtube und Twitter verstärkt Propaganda.

evangelisch.de

In den Veröffentlichungen würden Muslime in Deutschland „direkt und auf Deutsch angesprochen und zur Ausreise in das Dschihad-Gebiet aufgefordert“, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion.

Der IS verfüge über mehrere regional zugeschnittene Nutzerkonten in sozialen Netzwerken, insbesondere bei Twitter. Dort könnten sich Leser im Stil eines Live-Tickers über den Fortgang des Dschihads in ihrer Region informieren. Daneben verbreiteten auch Anhänger der Gruppe über eigene Nutzerkonten Propaganda für die Islamisten.

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Flug in den Tod: Wie eine Militär-Junta 30.000 Menschen verschwinden ließ

CIDH
Archivbild von Folterungen, CIDH
Sie wurden entführt, gefoltert und tot oder mit Drogen betäubt in tausenden Metern Höhe aus Flugzeugen geworfen: Die Grausamkeit, mit der die argentinische Militärjunta angebliche Dissidenten in den 70er- und 80er-Jahren ermordete, macht auch heute noch fassungslos. Unter den Opfern waren auch 100 Deutsche.

Von Julian Rohrer—FOCUS ONLINE

Hilflos, mit Drogen betäubt und nackt wurden sie in die Todes-Flugzeuge geladen. In mehreren tausend Metern Höhe öffneten die Schergen die Schleusen – und ließen die Menschen in den Tod fallen. Immer mittwochs stiegen die „Vuelos de la muerte“, die Todesflüge auf. Das erste Mal 1976, sieben lang Jahre. Bis zu 15 Gefangene waren an Bord. Sie waren in das Fadenkreuz der argentinischen Militärjunta geraten.

Wie brutal kann ein Regime mit seinen vermeintlichen Gegnern umgehen? Die Todesflüge waren nur ein schreckliches Gesicht der Folterungen und Morde in Argentinien. Nach dem Putsch 1976 begann das Regime in dem südamerikanischen Staat, Andersdenkende und vermeintliche Dissidenten rigoros zu verfolgen. Bis 1983 sind dem System wahrscheinlich 30.000 Menschen zum Opfer gefallen. Unter ihnen: 100 Deutsche und Deutschstämmige. Erst Jahrzehnte später begann die mühsame und schmerzhafte Aufarbeitung. Ein Gedenktag, der jährlich am 30.August begangen wird, erinnert an ihr Schicksal und das aller anderen Verschwundenen.

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Homeschooling-Eltern bekommen Sorgerecht zurück

Das Sorgerecht haben die Wunderlichs zurück, dies ändere aber nichts an der Schulpflicht ihrer Kinder, sagte ein Gerichtssprecher (Archivbild) Foto: flickr / IowaPolitics.com | CC-BY-SA 2.0
Das christliche Heimschul-Elternpaar Petra und Dirk Wunderlich bekommt das komplette Sorgerecht für seine Kinder zurück. Dies bestätige ein Sprecher des Oberlandesgerichtes Frankfurt gegenüber pro. Zuletzt unterrichteten die Eltern ihre Kinder erneut zu Hause.

pro Medienmagazin

Das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) gibt mit einem Beschluss vom 15. August den Wunderlichs das komplette Sorgerecht für ihre vier Kinder wieder, sagte Jens Kreiling, stellvertretender OLG-Sprecher, gegenüber pro. Damit ist der Beschluss des Darmstädter Amtsgerichts, der den Eltern teilweise das Sorgerecht entzog, aufgehoben. Das Jugendamt strebe derzeit nicht an, die Kinder noch einmal aus der Familie heraus zu nehmen. Seit Ende Juni blieben die Kinder wieder der Schule fern. Dieser strafrechtliche Aspekt müsse allerdings getrennt vom Familienrecht gesehen werden, sagte Kreiling.

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«Wenn ihr weiter schlaft, kommen die Terroristen vor eure Tür»

Bild: nationalreview.com
Bild: nationalreview.com
Irakisch-katholischer Bischof fordert Bereitschaft zu Militäraktionen – Man müsse mit diplomatischen Mitteln einschreiten «und wenn nötig auch mit Waffen».

kath.net

Der irakische katholische Weihbischof Shlemon Warduni hat vom Westen die Bereitschaft zu einer Militärinvention im Irak verlangt. «Wenn ihr weiter schlaft, kommen die Terroristen vor eure Tür», sagte der Vertreter des chaldäischen Patriarchates von Bagdad laut dem italienischen bischöflichen Pressedienst SIR am Donnerstag in Rimini. Man müsse mit diplomatischen Mitteln einschreiten «und wenn nötig auch mit Waffen».

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Richard Dawkins Would Fail Philosophy 101

dawkinsRichard Dawkins recently tweeted that knowingly birthing a baby with Down syndrome is immoral. That claim is not only offensive—it’s nonsensical.

By Elizabeth PicciutoTHE DAILY BEAST

Lately, Richard Dawkins seems to scan the world for sore spots, take a good poke, and revel in the ensuing outcry. A few weeks ago, he proclaimed that stranger rape is worse than date rape. Last Wednesday, he tweeted that if a fetus was diagnosed with Down syndrome, the mother should “abort it and try again. It would be immoral to bring it into the world if you have the choice.” Predictably, he was deluged with angry responses; as of this writing, he is still responding to critics.

During this latest battle, his most vocal opponents have been pro-life, but you don’t have to be pro-life to take issue with what he’s been saying. If you believe, as Dawkins purports to, that your moral opinions should be informed by empirical evidence and logic, then that alone is excellent reason to object to the totality of what he’s been saying.

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Evangelische Kirche steckt in ethischem Dilemma

Gott_mit_uns_1WKZu deutschen Waffenlieferungen in den Irak gibt es in der evangelischen Kirche unterschiedliche Positionen. EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider hält sie für gerechtfertigt, und auch sein Vorgänger Wolfgang Huber spricht sich für den Einsatz von Waffengewalt aus. Margot Käßmann oder Friedrich Schorlemmer dagegen lehnen militärisches Engagement entschieden ab.

evangelisch.de

Der anglikanische Erzbischof von York, John Sentamu, betet seit vergangenem Sonntag stündlich für den Frieden. In seine Gebetswache schließt der Geistliche die weltweiten Konfliktherde ein, die von „Militarismus, Götzendienst, Diktaturen und Armut“ geprägt sind. Auch die Kirchen in Deutschland sorgen sich um die von der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) bedrohten Menschen im Irak.

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Leben wir in einem Hologramm?

Das Holometer-Expierment soll Hinweise auf ein hologafisches Universum finden. © Fermilab
Alles nur eine Illusion? Ein einzigartiges Experiment soll herausfinden, ob wir in einem holografischen Universum leben – einem Kosmos, dessen drei Dimensionen nur eine Projektion winziger zweidimensionaler Grundbausteine sind. Das klingt verrückt, ist aber in der Quantenphysik denkbar. Das „Holometer“ in den USA soll dieser Frage auf den Grund gehen und hat nun seine Arbeit aufgenommen.

scinexx.de

Ein Hologramm erzeugt die Illusion eines dreidimensionalen Bildes, dennoch ist die Information dafür nur in zwei Dimensionen gespeichert – auf einer speziellen Fotoplatte. Und so ähnlich stellt sich eine Theorie über die Natur unseres Universums auch den Kosmos vor: als Projektion winziger Grundeinheiten, die nur zwei Dimensionen besitzen. Diese „Grundpixel“ der Raumzeit verbergen sich der Theorie des holografischen Universums nach in der kleinstmöglichen Größenordnung des Raums, der Plancklänge von 10 hoch minus 33 Zentimetern.

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You Can’t Understand ISIS If You Don’t Know the History of Wahhabism in Saudi Arabia

The dramatic arrival of Da’ish (ISIS) on the stage of Iraq has shocked many in the West. Many have been perplexed — and horrified — by its violence and its evident magnetism for Sunni youth. But more than this, they find Saudi Arabia’s ambivalence in the face of this manifestation both troubling and inexplicable, wondering, „Don’t the Saudis understand that ISIS threatens them, too?“

By Alastair CrookeTHEWORLDPOST

It appears — even now — that Saudi Arabia’s ruling elite is divided. Some applaud that ISIS is fighting Iranian Shiite „fire“ with Sunni „fire“; that a new Sunni state is taking shape at the very heart of what they regard as a historical Sunni patrimony; and they are drawn by Da’ish’s strict Salafist ideology.

Other Saudis are more fearful, and recall the history of the revolt against Abd-al Aziz by the Wahhabist Ikhwan (Disclaimer: this Ikhwan has nothing to do with the Muslim Brotherhood Ikhwan — please note, all further references hereafter are to the Wahhabist Ikhwan, and not to the Muslim Brotherhood Ikhwan), but which nearly imploded Wahhabism and the al-Saud in the late 1920s.

Many Saudis are deeply disturbed by the radical doctrines of Da’ish (ISIS) — and are beginning to question some aspects of Saudi Arabia’s direction and discourse.

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