Erzdiözese Oklahoma City klagt gegen Satanisten

Frei nach Da Vinci, Quelle: BadA$$Mood
Frei nach Da Vinci, Quelle: BadA$$Mood
Die Erzdiözese klagt gegen die Veranstalter einer schwarzen Messe auf Herausgabe einer konsekrierten Hostie, die bei der Veranstaltung entweiht werden soll. Jede geweihte Hostie gehört der Kirche, sagt die Erzdiözese.

kath.net

Die Erzdiözese Oklahoma City (USA) hat eine gerichtliche Klage gegen die Organisatoren einer schwarzen Messe eingebracht. Letztere soll im September in einem Veranstaltungszentrum in Oklahoma City stattfinden. Mit der Klage will die Erzdiözese die Herausgabe einer konsekrierten Hostie erzwingen, die bei der satanistischen Veranstaltung entweiht werden soll.

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Ebola-Arzt Brantly—Was für ein Idiot

Der Missionsarzt Kent Brantley ist überzeugt, dass er seine Genesung allein Gott zu vedanken hat Foto: Samaritan’s Purse

Es war Wissenschaft, die ihm das Leben gerettet hat. Angesichts solch dummen Geschwätzes möchte man sagen, Neu-Infektion und dann beten lassen, dann kann er sich bei seinem Schöpfer persönlich bedanken.

Der Missionsarzt Kent Brantly, der seine Ebola-Infizierung überlebte, ist überzeugt, dass er seine Genesung Gott zu verdanken hat. Alle Ehre gebühre Gott, ob durch sein Leben oder durch seinen Tod, sagte er während einer Pressekonferenz.

pro Medienmagazin

Er habe niemals gedacht, in diese Situation zu kommen. „Als meine Familie und ich im vergangenen Oktober nach Liberia gegangen sind, um zwei Jahre für Samaritan‘s Purse zu arbeiten, war Ebola kein Thema“, zitiert ihn die Nachrichtenplattform The Blaze. Er sei mit seiner Familie in das afrikanische Land gezogen, weil „Gott uns gerufen hat, den Menschen dort zu dienen.“

Brantly hatte sich bei seiner Arbeit mit Ebola-Patienten selbst mit dem Virus infiziert. Anfang August war er zur Behandlung in die USA ausgeflogen worden. Brantly wurde mit einem dem neuen Medikament ZMapp behandelt, das sich noch in der Testphase befindet.

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AfD: Völkisch an die Gebärmütter

Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)
Bild: Ziko van Dijk (CC BY SA 3.0)
Frauke Petry, die Spitzenkandidatin der AfD für die Landtagswahl in Sachsen: Wünschenswert, dass eine deutsche Familie drei Kinder habe.

kath.net

Die Partei Alternative für Deutschland (AfD) möchte eine Volksabstimmung zur Verbesserung der Abtreibungsgesetze in Deutschland. „Die deutsche Politik hat eine Eigenverantwortung, das Überleben des eigenen Volkes, der eigenen Nation sicherzustellen“, sagte Frauke Petry, die Spitzenkandidatin der AfD für die Landtagswahl in Sachsen ist, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Wünschenswert sei, dass eine deutsche Familie drei Kinder habe. Viele Mitglieder der Partei seien mit der derzeitigen Abtreibungsregelung im Paragrafen 218 nicht zufrieden, sagte Petry, die selbst vierfache Mutter ist.

Umfrage: Mehrheit der Israelis lehnt interreligiöse Ehe ab

Bild: brightsblog
Bild: brightsblog
Eine große Mehrheit der israelischen Bevölkerung ist gegen eine Ehe mit einem Partner, der nicht der eigenen Religion angehört.

evangelisch.de

Die Zeitung „Haaretz“ veröffentlichte am Freitag eine Studie, der zufolge 75 Prozent der befragten Juden nur einen jüdischen Partner heiraten würden. Unter den arabischen Teilnehmern der Umfrage sprachen sich 65 Prozent gegen eine Ehe außerhalb der eigenen Religionszugehörigkeit aus.

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Indien stoppt Film über Ermordung Indira Gandhis

Indira Gandhi (rechts) 1978 mit ihrer britischen Amtskollegin Margaret Thatcher / Bild: (c) imago stock&people (imago stock&people)
Der Film „Kaum De Heere“ darf nicht ins Kino kommen, weil er die Mörder der Politikerin zu positiv zeichnet. Die Regierung fürchtet Gewaltausbrüche zwischen Hindus und Sikhs.

Die Presse.com

Die indische Regierung verbietet den Kinostart des Films „Kaum De Heere“, der von der Ermordung der früheren Regierungschefin Indira Gandhi handelt. Der Film hätte am Freitag in Indien ins Kino kommen sollten. Der Zentralausschuss für Filmzulassungen stoppte jedoch am Donnerstag den Kinostart, berichtete die indische Nachrichtenagentur PTI.

Laut Medienberichten erfolgte die Überprüfung des Films auf Bitten des Innenministeriums. Der indische Geheimdienst soll demnach zuvor vor Gewaltausbrüchen im Norden des Landes gewarnt haben.

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Der Islamische Staat ist eine Geburt der digitalen Moderne

Solche Bilder entsprechen der vom Islamischen Staat verfolgten „Ästhetik“. Sie werden für die Kamera in der Realität produziert. Bild: heise.de
So archaisch Ideologie und Ästhetik der Barbarei erscheinen mögen, sie sind Ausgeburt der westlichen Kulturindustrie.

Von Florian RötzerTELEPOLIS

Der Islamische Staat ist wie schon sein Vorläufer al-Qaida im Irak ein Phänomen des digitalen Zeitalters im archaischen Gewand einer archaischen Religion. Schon in der Hochzeit des sunnitischen Terrorismus im Irak wurden nicht mehr ewig lange Vorträge von Bin Laden oder al-Sawahiri, sondern Videos von Enthauptungen als grausame öffentliche Spektakel auf den Bildschirmen präsentiert, zunehmend aber auch in einen einlullenden hypnotischen Singsang eingebettete schnelle Schnittfolgen von Morden und Anschlägen, bei denen Menschen und Fahrzeuge mit einem Feuerball in die Luft gesprengt werden.

Nichts anderes eigentlich als ein aufs Wesentliche reduzierte Fassung eines Actionfilms, wie sie andauernd weltweit über die Bildschirme und Kinoleinwände verbreitet werden, oder eines Computerspiels, in dem der Nutzer mordend und zerstörerisch meist düstere Szenen durchläuft, gleich ob mit modernen Waffen in einem modernen Szenario oder in alten oder archaischen Welten. Oft genug werden apokalyptische Weltuntergangsszenarien suggeriert oder auch entfaltet. Das erhöht die Spannung, schärft die Unterschiede zwischen Freund und Feind und erklärt die Bedingungslosigkeit. Man kann wahrscheinlich ebenso von einem religiösen wie von einem nihilistischen Furor sprechen.

Die hier vorgeführte Ästhetik der Destruktivität durch enthemmte Gewalt zelebriert die Macht über Leben und Tod. Sie scheint ungeheuer attraktiv und faszinierend zu sein, zeigt sie doch das Böse, das kalt über alles hinwegschreitet, die Leidenschaft der puren Negativität, die sich im doppelten Wortsinn das Leben nimmt, wie das Hegel bereits einmal formuliert hat. Sonst würde diese Ästhetik von der Kulturindustrie nicht in endlosen Wiederholungen der blutigen und zerstörerischen Spektakel verbreitet und von den Menschen konsumiert werden. Je virtueller das intensive, von distanzierenden Reflexivität bereinigte Leben geführt wird, desto realer muss die Simulation des Irreversiblen inszeniert werden. Tod und Destruktion sind die gewissermaßen die blaue Blume im Virtuellen, die an das Leben erinnert – und weil alles so schnell vorbei ist, immer und immer wieder.

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NSU-Abschlussbericht: Thüringer Behörden versagten auf ganzer Linie

NSU-Abschlussbericht: Thüringer Behörden versagten auf ganzer Linie © MiG
Die Thüringer Sicherheitsbehörden haben im Kampf gegen den NSU komplett versagt. Zu diesem Ergebnis kommt der NSU Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages. In dem Bericht wird sogar gezielte Sabotage nicht ausgeschlossen.

MiGAZIN

Die Thüringer Sicherheitsbehörden haben im Kampf gegen den rechtsextremen „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) komplett versagt. Zu diesem Ergebnis kommt der Untersuchungsausschuss des Landtags in seinem am Donnerstag in Erfurt veröffentlichten Abschlussbericht. Die drei mutmaßlichen Terroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe werden unter anderem für den Mord an zehn Menschen verantwortlich gemacht. Böhnhardt und Mundlos starben 2011, Zschäpe steht derzeit in München vor Gericht.

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Salafist Vogel fordert Jesiden auf zu konvertieren

Pierre Vogel macht mobil. Auf Facebook verkündet er zynisch, an die jesidischen Mitbürger, dass man eine Hotline eingerichtet habe. Die Jesiden können zum Islam übertreten und sich so vor der Hölle retten.

Darüber hinaus posiert er im IS-T-Shirt und zeigt seine Sympathie für die Steinzeit-Islamisten des Islamischen Staates. Ein Beispiel dafür, dass Profi-Boxen das Gehirn schädigt, irreparabel.

Screenshot BB/Facebook
Screenshot BB/Facebook
pierre_vogel_IS
Screenshot BB/Facebook

Man sollte ihn in die Klappse stecken, genau dort gehört er hin.

Glaube statt Waffen gegen Islamisten

Aiman_MazyekZentralrat der Muslime entsetzt über Vorgehen der IS-Milizen/Waffenlieferungen an Kurden werden dennoch abgelehnt.

ND

Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, hat das Vorgehen der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) in Syrien und dem Irak scharf verurteilt. In einem Interview des »Münchner Merkur« vom Donnerstag sprach Mazyek von »Schandtaten dieser Barbaren und marodierenden Banden«. Die Ermordung des US-Journalisten James Foley und die Verbreitung eines Videos von der Tat durch den IS sei »in jeder Hinsicht widerlich« gewesen. Solche »Untaten« hätten mit dem Islam, dem Koran und der muslimischen Lebensweise nichts zu tun.

Mazyek betonte, es gebe unter den Muslimen weltweit »erstmals eine einheitliche Position«, die Taten des IS zu verurteilen. Dies gelte »vom sufischen Liberalen bis hin zum salafistischen Islam«. Die Muslime in Deutschland ermunterte Mazyek, klar Stellung zu beziehen. »Wir müssen raus aus dem Schneckenhaus und uns deutlich positionieren.« Deutsche Muslime sollten ‚»nicht nur für Gaza und den Frieden demonstrieren«, sondern müssten dies auch für Menschen tun, »die fälschlich im Namen des Islam leiden«.

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Der Deutsche Buchmarkt geht an der eigenen Arroganz zugrunde

Themenbild. Buchmarkt.de
Das System Buchmarkt hat seinen Zenit überschritten und den Kontakt zur Außenwelt verloren. Es gibt Gründe, den Wandel zu begrüßen. Warum ich die Petition gegen Amazon nicht unterschreibe.

Von Stefan WeidnerSüddeutsche.de

Eine Leica war einmal die perfekte Kleinbildkamera, mit ihr wurde Fotografiegeschichte geschrieben. Außer dass sie sehr teuer war, ließ sich gegen eine Leica nichts sagen. Dann kam die Digitalfotografie. Verglichen mit den Bildern einer Leica waren alle Digitalfotos lange ein schlechter Witz; Leica setzte weiter auf analog.

Vor ungefähr zehn Jahren begannen auch Profis die Vorteile der Digitaltechnologie zu schätzen. Heute sind gute digitale Kameras besser als die besten analogen. Leica ist der Pleite knapp entronnen und stellt nun auch digitale Kameras her. Aber die Profis haben in der Zwischenzeit fast alle auf japanische Kameras umgesattelt.

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Abortion & Down Syndrome: An Apology for Letting Slip the Dogs of Twitterwar

dawkinsThose intrepid enough to venture onto my Twitter feed will have noticed a new feeding frenzy yesterday (20th August 2014), for which I apologise. The issue is the morality of abortion following screening for Down syndrome.

By Richard DawkinsRichard Dawkins-Foundation

Down Syndrome, or Trisomy 21, results from the presence of an extra copy (or partial copy) of Chromosome 21. Symptoms vary but usually include characteristic facial features especially eye shape, abnormal growth patterns, and moderate mental disability. Life expectancy is reduced, and those who survive through adulthood often need special care as though they are children. Parents who care for their children with Down Syndrome usually form strong bonds of affection with them, as they would with any child. These feelings are sincere and mutual, and probably account for some of the hate tweets I have been experiencing (see below).

Screening for the chromosomal abnormality is normally offered, especially to older mothers who are more likely to have a child with the condition. When Down Syndrome is detected, most couples opt for abortion and most doctors recommend it.\

Yesterday a woman on Twitter, one of our respected regulars on RichardDawkins.net, said she would be unsure what to do if she found a fetus she was carrying had Down Syndrome. I replied to her, beginning my reply with @ which – or so I thought (I’m told Twitter’s policy on this might recently have changed) – meant it would not go to all my million followers but only to the minority of people who follow both her and me. That was my intention. However, it doesn’t stop people who go out of their way to find such tweets, even if they don’t automatically pop up on their Twitter feeds. Many did so, and the whole affair blew up into the feeding frenzy I mentioned.

Here is what I would have said in my reply to this woman, given more than 140 characters:

Obviously the choice would be yours. For what it’s worth, my own choice would be to abort the Down fetus and, assuming you want a baby at all, try again. Given a free choice of having an early abortion or deliberately bringing a Down child into the world, I think the moral and sensible choice would be to abort. And, indeed, that is what the great majority of women, in America and especially in Europe, actually do.  I personally would go further and say that, if your morality is based, as mine is, on a desire to increase the sum of happiness and reduce suffering, the decision to deliberately give birth to a Down baby, when you have the choice to abort it early in the pregnancy, might actually be immoral from the point of view of the child’s own welfare. I agree that that personal opinion is contentious and needs to be argued further, possibly to be withdrawn. In any case, you would probably be condemning yourself as a mother (or yourselves as a couple) to a lifetime of caring for an adult with the needs of a child. Your child would probably have a short life expectancy but, if she did outlive you, you would have the worry of who would care for her after you are gone. No wonder most people choose abortion when offered the choice. Having said that, the choice would be entirely yours and I would never dream of trying to impose my views on you or anyone else.”

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Bequemer Sündenbock EU

Bild: blog.handelsblatt.com
An diesem Samstag können wir ein denkwürdiges Jubiläum feiern. Vor genau 25 Jahren trat die “Verordnung Nr. 1677/88 EWG” in Kraft, besser bekannt – und berüchtigt – als Gurkenkrümmungsverordnung der Europäischen Union. Penibel reglementierte sie unter anderem, dass Gurken der Handelsklasse “Extra” künftig nur noch eine Krümmung von zehn Millimetern auf einer Länge von zehn Zentimetern aufweisen durften.

Von Florian KolfHandelsblog

Diese Verordnung half nicht nur, die Maße von Salatgurken zu standardisieren, sie machte auch Karriere als Symbol für eine ausufernde Regelungswut der EU, die die Mitgliedsstaaten mit unsinnigen und bürokratischen Standards überzieht. Als die Verordnung am 1. Juli 2009 wieder außer Kraft gesetzt wurde feierten europakritische Politiker dies als einen Sieg über die außer Kontrolle geratene EU-Verwaltung.

In Wahrheit ist diese Geschichte eine der größten Mythen der EU-Geschichte und geradezu ein Lehr-Beispiel dafür, wie Nationalstaaten und Lobbygruppen die EU als Sündenbock missbrauchen und ihr alle unpopulären Entscheidungen in die Schuhe schieben, um sich selber die Finger damit nicht dreckig machen zu müssen.

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Kentucky: Kreationisten bauen „Arche“-Freizeitpark

arche_kentuckyChristliche Fundamentalisten errichten einen Freizeitpark nach dem Vorbild der Arche Noah. Homosexuelle, Katholiken und Protestanten dürfen sich nicht bewerben. Trotzdem gibt es Schützenhilfe vom Staat.

Frankfurter Allgemeine

Im amerikanischen Bundesstaat Kentucky soll ein Arche-Noah-Freizeitpark errichtet werden. Die Eröffnung ist zwar erst für 2016 geplant, doch schon jetzt sorgt der Park für Diskussionen. Die Idee zum „Ark Encounter“, wie der Park heißen soll, hatte Ken Ham, ein Anhänger der Kreationisten in Amerika. Betreiber des Parks ist die Answers in Genesis (AiG), deren Vorsitzender Ham ist. Die AiG ist eine christlichen-fundamentalistische Organisation.

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„I will fucking kill you“: Polizist in Ferguson nach Drohung suspendiert

Bild.AFP
Ein Polizist ist in der US-Stadt Ferguson suspendiert worden, nachdem er friedliche Demonstranten beschimpft und mit seinem Sturmgewehr bedroht hatte. Über soziale Netzwerke verbreitete sich ein Video des Vorfalls viral.

SpON

In der seit Tagen von gewalttätigen Auseinandersetzungen erschütterten US-Stadt Ferguson ist ein Polizist vom Dienst suspendiert worden, nachdem er unbewaffnete Demonstranten mit seinem Sturmgewehr bedroht hatte. Videoaufnahmen des Vorfalls wurden über soziale Netzwerke verbreitet.

Die Szene, bei der niemand verletzt wurde, steht für viele Beobachter sinnbildlich für das zum Teil aggressive Auftreten der Polizei in Ferguson, einem Vorort von St. Louis mit rund 20.000 Einwohnern.

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Rolf Verleger: Kritischer Jude vom Dienst

Rolf Verleger, Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0/JustusNussbaum
Die mediale Karriere des Professors Rolf Verleger

Von Michael WuligerJüdische Allgemeine

Rolf Verleger ist in diesen Wochen ein vielzitierter Mann. Von ZDF und Deutschlandfunk über die Frankfurter Rundschau, die Badische Zeitung und die Junge Welt bis zur Website islam.de reicht das Spektrum der Publikationen, die dem Lübecker Psychologieprofessor ein Forum bieten. Und was er dort zu sagen hat, wird von anderen Medien gern aufgenommen und weiterverbreitet.

Zum Beispiel, dass »die Israelis in Gaza ein Massaker« anrichten, antisemitische Parolen auf Demonstrationen »Ausbrüche von verständlicher Empörung« sind und die hiesigen jüdischen Gemeinden mit ihrer Solidarität für Israel den Judenhass »geradezu herausfordern«. Zumal die Hamas moralisch im Recht ist: »Würden Sie der Gazabevölkerung das Recht absprechen, sich gegen den Terror Israels zu wehren?«

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Mormonen: Die Jesus-Vertreter

mormon_tempelZwei junge Amerikaner leben für einige Wochen in Meißen. Sie missionieren für die Mormonen.

Von Anna HobenSZ-Online.de

Bei Nummer zwölf haben sie endlich Glück. An einer Bushaltestelle treffen Elder Cannon und Elder Larsen eine mitteljunge Frau. Sie hat ein offenes Gesicht, und sie hat es nicht ganz so eilig. Wer in den folgenden fünf Minuten die Szene aus ein paar Metern Entfernung beobachtet, sieht zwei höfliche junge Männer im Gespräch mit einer Passantin. Es scheint eine lockere Konversation zu sein, es wird viel gelacht. Am Ende drückt einer der Frau eine Visitenkarte in die Hand. Man wünscht einander einen schönen Tag und verabschiedet sich. Endlich, ein Erfolgserlebnis.

Seit etwa einer Viertelstunde sind Elder Cannon und Elder Larsen an diesem Vormittag in Meißen unterwegs; die bisherigen elf Gespräche haben jeweils fünf bis zehn Sekunden gedauert und sind ungefähr so abgelaufen:

Elder Larsen: „Guten Tag, wir verteilen eine Botschaft, die uns geholfen hat.“

Passantin 1 und 2, zwei ältere Damen: mittelheftiges Abwinken, Weitergehen.

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„Böse“ FAZ diffamiert Rick Warren—Gott tut nix

Rick Warren erklärte 2009 in einem Video, dass er das ugandische Gesetz gegen Homosexualität „schrecklich“ finde Foto: Saddleback Church/YouTube
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat am Donnerstag über christliche Missionare in Afrika berichtet. Dabei behauptet sie zu Unrecht, der Amerikaner Rick Warren unterstütze ein Gesetz gegen Homosexuelle. Ein Kommentar

von Moritz Brecknerpro Medienmagazin

Evangelikale aus den USA nehmen immer mehr Einfluss auf die Politik in Afrika, stellt FAZ-Korrespondent Thomas Scheen zunächst fest, um dann ebenso pauschal zu behaupten: „Ihr Programm ist radikal und schwulenfeindlich.“ Als Beispiel wird zunächst der Aktivist Scott Lively genannt, bei dem diese Kritik durchaus angebracht ist. Lively hat 1995 ein Buch veröffentlicht, in dem er die Verfolgung schwuler Männer im Dritten Reich leugnet und behauptet, Homosexuelle hätten die Nazi-Ideologie vorangetrieben. Im FAZ-Artikel steht nicht, dass Lively für seine absurden Thesen harte Kritik aus den eigenen Reihen hinnehmen musste und keineswegs repräsentativ für evangelikale Christen steht.

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Star Wars stormtrooper in crucifix sculpture ‘blasphemy’ row in Gidea Park

Gallery owner Mark Belda and artist Ryan Callanan with the Stormtroopers
Stormtroopers usually need no defending when under the command of Star Wars villain Darth Vader.

By Sam BlewettRomford Recorder

But an artist has fended off criticism of his “blasphemous” sculpture depicting one of the Galactic Empire soldiers being crucified, which is displayed in the window of a Gidea Park gallery.

Devout Christian Sarah Jenkin reported The Picture Frame Gallery, Main Road, Gidea Park, to Trading Standards for the artwork made by Collier Row artist Ryan Callanan.

“It’s extremely blasphemous and offensive,” said Mrs Jenkin, 48, of Gidea Park. “Some people may find it funny but, as a Christian, I don’t.

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Feindbilder: Islamkritik als pure Provokation

Kopftuch als manifestierter Diskussionsstoff: Undenkbar, dass frau es freiwillig trägt. Picture alliance
Der Islam sei eine „totalitäre“ Religion, behauptet Frank A. Meyer. Die Islamwissenschaftlerin Katharina Pfannkuch, die viele Jahre in arabischen Ländern lebte und studierte, widerspricht: Eine derartige Pauschal-Kritik suggeriere eine muslimische Konformität, die schlicht nicht existiert.

Von Katharina PfannkuchCicero

Frank A. Meyer hat ein Problem mit dem Islam. Das ist ihm nicht zu verdenken angesichts aktueller Bilder von Zerstörung  und Gewalt, deren Urheber sich auf den Islam berufen. Seit Jahren wird diskutiert, ob dem Islam Gewaltbereitschaft innewohne, ob er mit Demokratie und Rechtsstaat vereinbar sei. Diese Fragen sind verständlich: Muslime leben schließlich mit uns in Europa. Da will man wissen, mit wem man es zu tun hat. Zahllose Islamexperten und -kritiker bieten dazu ihre Meinungen an.

„Der Islam wütet durch nahezu sämtliche Regionen, die er religiös bestimmt“, schreibt nun Meyer, um sogleich Kritik an seiner Wortwahl zuvorzukommen: Die Trennung zwischen Islam und Islamismus sei „Neusprech“, eine Schöpfung „deutscher Berufstoleranzler“. Meyer beschreibt den Islam wie einen lebendigen Organismus, der wütet, fordert und funktioniert.

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Scientists Found a Way to Email Brain Waves

Brain-to-brain communication at work. Image: PLOS One
Brain-to-brain communication at work. Image: PLOS One
Researchers have successfully communicated words from one brain to another over the internet.

By Jordan PearsonMOTHERBOARD

Brain wave-sensing technology, which utilizes electroencephalography-powered headsets, has already been demonstrated to do all kinds of impressive things, such as piloting an aircraft or controlling a robot. Now, researchers are investigating how to telepathically communicate with the tech.

An international team of researchers was able to use electroencephalography (EEG) to convert the words “hola” and “ciao” from a person’s brain waves into binary. That data was transmitted from a subject in India to another subject in France, where the process was successfully reversed. In other words, the researchers say they’ve created a brain-to-brain communication system.

An EEG setup usually only involves brain-to-computer communication. Electrodes attached to the skull capture electrical currents in the brain associated with various action-thoughts, like moving your left arm, and a computer interface analyzes that signal and maps it to a control output, like a robot.

In their study, published yesterday in PLOS One, the researchers decided to close the brain-computer control loop by putting another brain on the other end of the system, to receive the signals processed by the computer interface.

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