Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

 

Quelle: bruedergemeinde.de

Abartig …
[…]Der autokratische weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko erhofft sich Hilfe von Papst Benedikt XVI. Er erwarte „mehr von der katholischen Kirche und von Papst Benedikt XVI. beim Schutz unserer Interessen, insbesondere im Westen“, sagte Lukaschenko nach Medienberichten vom Dienstag bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, dem Schweizer Kardinal Kurt Koch.
Lukaschenko kritisierte dabei die Sanktionen scharf, die EU und USA nach der umstrittenen Präsidentenwahl im vergangenen Dezember verhängt haben. „Das können wir nicht akzeptieren“, sagte der Staatschef und bat den Kardinal: „Wir hoffen auf eine aktivere Position der katholischen Kirche in diesem Bereich. Die Kirche ist das gerechteste friedensstiftende Institut in dieser ungerechten Welt.“[…]

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Geistheilungstage Alsfeld: Scharlatan Joao de Deus räumt ab!

Besucher meditieren vor dem leeren Sessel, in dem Joao de Deus wirken soll. Quelle: giessener-anzeiger.de

Von Halle zu Halle Hoffnung auf Heilung
Die Geistheilungstage locken Tausende Besucher in die Hessenhalle – Meditation auf dem Weg zum „Wunderheiler“

Gießener Anzeiger

Diese junge Frau wirkt so unbeteiligt, dass man automatisch ihre Begleiterin anspricht. Doch als sie die Augen öffnet und erzählt, spricht ein wacher Geist aus dem zierlichen Gesicht. Es ist die spastische Lähmung, die sie so klein macht und in den Rollstuhl zwingt. Und die ist ein Grund, warum sie gestern von München aus nach Alsfeld reiste. Der zweite Grund heißt Joao de Deus, selbst ernannter Wunderheiler und derzeit Hauptfigur bei den Geistheilungstagen in der Alsfelder Hessenhalle. Von ihm erhofft die hoffnungslos Gelähmte doch noch Besserung ihres Leidens – so wie Tausende Besucher es jetzt tun. Während die etablierten Kirchen vor Scharlatanerie warnen, gibt es sichtlich sehr viele Menschen, die sich von dem Brasilianer angesprochen fühlen.

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Ora et labora statt Bunga-Bunga!

 

Quelle: welt.de

Unser Wunsch an den neuen italienischen Regierungschef Mario Monti: „Bete und arbeite!“

Von Wolfgang Bartosch Heute.at

„Schauen Sie nur, was für ein wunderschöner Tag heute ist“, strahlte Mario Monti (68) Sonntagmorgen vor seinem Hotel in Rom die Journalisten an. Sprach’s, ging in die Kirche und danach in sein Büro. So flott gehen Wünsche selten in Erfüllung: Am Abend wurde der Wirtschaftsprofessor – bekennender Katholik und zweifacher Ex-EU-Kommissar – nach Tagen der Spekulation schließlich offiziell zum neuen Premier von Italien ernannt.

Wer,wenn nicht er? Monti gilt als fleißig, zuverlässig, kompromisslos und immun gegen politischen Druck. Ihm wird die Rettung Italiens vor der drohenden Pleite zugetraut. Die Notregierung des „italienischen Preußen“ (Montis Spitzname aus EU-Zeiten, eine Anspielung auf seinen „deutschen Fleiß“) soll dementsprechend aus unpolitischen Experten bestehen.

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Katholiban Müller: Säkularismus = Vandalismus und giftige Wolke!

Gerhard L. Müller links im Bild

Bischof Gerhard Ludwig Müller rät:Im Glauben nicht irre machen lassen
Pontifikalamt zum Abschluss der Dekanatsvisitation – Glaubensmut zeigen

Kötztinger Zeitung

[…]Mächtig erklang der Gemeinschaftschor des Dekanats, der nur zwei gemeinsame Proben hinter sich hatte, schon beim Kyrie aus der „Harmonie-Messe“, noch dazu, weil er dabei von etlichen Blasmusikern begleitet wurde. Diese imposante Seite der Kirche sah Bischof Gerhard Ludwig Müller derzeit aber selten gegeben, wie er in der Einführung erklärte.

Wie zur Zeit der Vandalen

Vielmehr sei die Katholische Kirche scheinbar auf dem Rückzug, stehe vor dem Ende. So wie zur Zeit Papst Leos des Großen, dessen Gedenktag am Donnerstag gefeiert wurde und der im 5. Jahrhundert in Rom die Kirche leitete, zu einer Zeit also, als die Vandalen Rom bedrängten und plünderten, das römische Reich vor der Auflösung stand und als es Konflikte mit der oströmischen Kirche um den richtigen, den wahren Glauben gab, besonders was Jesus als Mensch und Gott betrifft. Da habe der Papst klar gemacht, dass Jesus Christus wahrer Mensch gewesen sei und deshalb mit uns Menschen eine enge Verbindung eingegangen sei.

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Schweiz: Mädchen im Bann einer Esoterikerin

Quelle: amazon.com

Dies ist die Geschichte der 14-jährigen Christa (Name geändert). Fragwürdige Fürsorgemassnahmen haben sie und ihre Familie in eine schwere seelische Krise gestürzt. Im Fokus steht eine esoterisch angehauchte Sozialpädagogin, die ihre Kompetenzen überschritt.

Von Hugo StammTages Anzeiger

Es begann Mitte 2010. Christa litt unter mangelndem Selbstwertgefühl und war in der Klasse isoliert. In wöchentlichen Sitzungen sollte die Sozialpädagogin der Schule Christa unterstützen. Bald verhielt sich die Schülerin merkwürdig, wurde rebellisch und entfremdete sich von ihrer Familie. Eltern und Bekannten erzählte sie, die Sozialarbeiterin sei eine Lichtarbeiterin und Hellseherin. Die Sozialarbeiterin stritt die Schilderungen Christas ab und wälzte alles auf die blühende Fantasie der Tochter. Als die Eltern sie zur Rede stellten, reagierte Christa heftig. Der Disput zeigte ihr, dass nur die Sozialarbeiterin sie verstehe. Nach rund neun Monaten eskalierte die Situation. Als Christa eines Mittags nicht nach Hause kam, suchte sie die Mutter mit dem Auto. Erfolglos. Ein Anruf der Lehrerin traf sie wie ein Schlag: Die Sozialpädagogin habe Christa am Morgen ins Mädchenhaus gebracht.

Heimliche Besuche

Für die Eltern war das ein behördlicher Willkürakt, er wirkte auf sie wie die Entführung der eigenen Tochter. Sie begannen zu recherchieren. Die Puzzleteile ergaben ein bedrohliches Bild. Die Eltern fanden heraus, dass die Sozialpädagogin die Schweizer Vertreterin einer international tätigen sektenhaften Gruppe war und spirituelle Seminare geleitet hatte. Sie hatte eine enge persönliche Beziehung zu Christa aufgebaut und diese in den Bann ihrer esoterischen Gegenwelt gezogen, die sie verwirrte. «Sie sagte mir, sie könne mit Geistern kommunizieren und müsse Gottes Licht in die Welt bringen», erzählt Christa im Rückblick. «Sie erklärte mir auch, ich hätte besondere spirituelle Begabungen.» Bekannten sagte Christa, sie liebe die Sozialpädagogin wie eine Mutter. Deshalb treffe sie ihre Betreuerin heimlich. Wenn sie achtzehn sei, werde sie zu ihr ziehen.

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Österreich: Kirchenstreit im ORF

Quelle: wir-sind-kirche.de

Als der ORF den Zulehner-Joker zog
…und eine rhetorisch schwache Generalsekretärin der österreichischen Frauenbewegung zum verbalen Tiefschlag ansetzte. Im ORF wurde wieder einmal über Kirche diskutiert. Dabei war auch Christof Zellenberg von KATH.NET

Kath.net

Am gestrigen Sonntag fand im ORF wieder einmal eine heiße Podiumsdiskussion über ein kirchliches Thema statt. Es ging um die Pfarrer-Initiative und um die Frage „Droht eine Kirchenspaltung?“. Das Podium war diesmal von der grundsätzlichen Besetzung her sehr ausgewogen, auch wenn der ORF mit tendenziösen Zwischenberichten versucht hat, die Richtung zu steuern. Die liberale Anti-Rom-Front war mit Pfarrer Gump von der Pfarrer-Initiative sowie Anja Appel, der neuen Generalsekretärin der Katholischen Frauenbewegung, besetzt. Dem gegenüber vertraten Peter Schipka, Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz, Ewald Stadler vom BZÖ und Christof Zellenberg von KATH.NET die Argumentation der römisch-katholische Kirche.

Am Beginn erzählte Schipka, dass die Bischofskonferenz sich bei der letzten Tagung immerhin eineinhalb Tage mit der Pfarrer-Initiative befasst hat, das Ergebnis ist bekannt. Ewald Stadler erklärte zu Beginn der Diskussion, dass diese Themen die Mehrheit der Bevölkerung eigentlich kaum interessiere und sie derzeit andere Sorgen wie die Finanzkrise haben. Sollten die Forderungen der Pfarrer-Initiative aufgegriffen werden, stehe allerdings eine kräftige Erhöhung des Kirchenbeitrags an, da Pfarrer mit Frauen und Kindern sicher mehr Einkommen benötigen werden. Das wolle aber sicher niemand. Er glaube deshalb auch nicht, dass es zu einer Spaltung kommen werde. Gerald Gump, Vorstandsmitglied der Pfarrer-Initiative, hat im Laufe der Diskussion erneut die bekannten Ungehorsams-Thesen verteidigt, blieb rhetorisch aber klar im Schatten eines Helmut Schüller. Christof Zellenberg, Mitglied der KATH.NET-Redaktion, warf Pfarrer Gump der Diskussion vor, dass dieser eine Spaltung in die Kirche trage. Zellenberg erinnerte daran, dass genau diese Themen seit Jahren immer wieder von denselben Leuten hinter den Kulissen vorgebracht werden und diese Ideen eigentlich seit dem 16. Jahrhundert schon immer wieder aufkamen. Er erinnerte u.a. an die Kirchenspaltung durch Martin Luther „Das Erfolgsmodell drängt sich ja bei mir nicht so richtig auf. Das Erfolgsmodell ist in Madrid zu sehen gewesen, um den Heiligen Vater. Die evangelischen Kirchen, egal wie sie heißen, haben mindestens dieselben Probleme mit mangelnden Gottesdienstbesuch und mangelnden Gläubigen.“

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Nina Hagen im absoluten Jesus-Wahn!

Quelle: wikimedia.org

Nina Hagen: „Der Urknall war ein Trommelwirbel!“
„Ich hänge nicht bei dem bösen Geist rum. Ich bin auf der Seite des Guten. Und wenn Sie Ihre Bibel mal in Ruhe durchlesen, würden Sie sich bestimmt auch von Jesus inspirieren lassen!“ Diese Empfehlung hat Nina Hagen in einem Interview mit dem Magazin „Focus“ ausgesprochen. Sie erzählt darin auch, wie schlecht ihr der „Abstecher“ in den Hinduismus bekommen ist.

Pro-Medienmagazin

Nina Hagens neues Album „Volksbeat“ ist am Freitag erschienen. Wer unter http://www.volksbeat.com in die Songs reinhört, sieht: Die Texte handeln wieder von Jesus, die Musik ist rockiger geworden. Nach ihrem Album „Personal Jesus“ im vergangenen Jahr, das Gospel-Lieder enthielt, kehrt Hagen nun zurück zu ihren musikalischen Wurzeln, zu Punk und Ska.

Über Gott habe sie im Grunde schon immer gesungen, das könne man auf alten Videoaufnahmen sehen, sagt Nina Hagen. Im Jahr 1985 sei sie etwa beim Lied „Rock in Rio“ mit einem riesigen Jesus-Kreuz auf die Bühne gegangen und habe unter anderem das Lied „The Lord’s Prayer“ (Vater Unser) gesungen. „In den 80er-Jahren gab es ganz viele Platten von mir, auf denen Jesus-Lieder waren. Da haben nur immer alle weggehört“, lacht sie.

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