„Wir sind Kirche“ macht Druck auf Bischöfe


Bild: wir-sind-kirche.at
Vor der Frühjahrskonferenz drängt die kritische Plattform „Wir sind Kirche“ die heimischen Bischöfe zu „kühnen Vorschlägen“ in der Familienpolitik.


Die Presse

Die kritische Plattform „Wir sind Kirche“ drängt die Bischöfe zum Auftakt von deren Frühjahrskonferenz zu „kühnen Vorschlägen“ etwa in der Familienpolitik. Schließlich habe auch der Papst dazu aufgefordert. Da solche Vorschläge bisher aber ausgeblieben seien, gebe es weiter ungebremste Austrittszahlen und Resignation.

Die österreichischen Bischöfe sollten sich nach Vorstellung von „Wir sind Kirche“ entschieden dafür einsetzen, dass bei der Ordentlichen Bischofssynode im Herbst 2015 noch sehr viel mehr „Laien“, die über sehr unterschiedliche Familienerfahrungen verfügten, rede- und stimmberechtigt teilnehmen könnten.

Gefordert sei jedenfalls ein neues Verständnis der Sexualität sowie eine Anerkennung der verantworteten Gewissensentscheidung in Fragen der Empfängnisregelung. Zudem dürften geschiedene Wiederverheiratete nicht weiter von den Sakramenten ausgeschlossen bleiben. Nötig sei überdies ein Ende jeglicher Diskriminierung von Frauen inner- und außerhalb der Kirche. Priestern müsse endlich das Recht auf Familienleben eingeräumt werden. Schließlich will „Wir sind Kirche“ eine Entdiskriminierung von Homosexuellen.

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