Name der Kindertagesstätte verletzt religiöse Gefühle

Viel Spaß haben die Kinder hier im Kindergarten. Im niederbayerischen Essenbach hat sich der Gemeinderat dagegen entschieden, einem Kindergarten einen religiösen Namen zu geben Foto: woodleywonderworks / flickr | CC BY-NC 2.0
Ein Kinderhort in Niederbayern darf in Zukunft nicht mehr St. Josef heißen. Das Parlament des Ortes stimmte in der Sitzung des Gemeinderates gegen diesen Namen. Er sei nicht mehr zeitgemäß und könne die religiösen Gefühle anderer verletzen.


pro Medienmagazin

Lediglich acht der insgesamt 24 Ratsmitglieder stimmten für den alten Namen des Kinderhortes. Die Hortleitung lehnte die Bezeichnung laut der Süddeutschen Zeitung ebenso ab. Essenbachs Zweiter Bürgermeister Josef Spierer wollte außerdem „keinen Namen, der vielleicht die religiösen Gefühle anderer verletzt“. In Zukunft soll die Einrichtung lediglich „Kinderhort Essenbach“ heißen. Der Kinderhort steht nicht in kirchlicher Trägerschaft.

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Kosmische Inflation der Wissenschaftspreise

Karte der Fluktuationen des kosmischen Mikrowellenhintergrundes, errechnet aus Daten der Raumsonde WMAP. Bild: NASA / WMAP Science Team
Die Deutsche Physikalische Gesellschaft verleiht ihre höchste Auszeichnung für die sogenannte inflationäre Kosmologie, eine Idee, die sich kaum von Esoterik abhebt.


Von Alexander Unzicker|TELEPOLIS

In diesem Jahr wurde die Max-Planck-Medaille „für die grundlegenden Beiträge zur Kosmologie und insbesondere zur Strukturbildung aufgrund von Quantenfluktuationen im frühen Universum“ verliehen. Träger des Preises ist Viatcheslav Mukhanov, ein weltbekannter Kosmologe, der unter anderem bereits die Oskar-Klein-Medaille, den Tomalla-Preis und den Gruber-Preis für Kosmologie sein eigen nennt. Die Jury konnte mit der Entscheidung scheinbar wenig falsch machen. Dennoch basiert sie auf weitgehend bizarren Argumenten.

Anbiedern an präzise Daten

Beginnen wir mit den Beobachtungsdaten des kosmischen Mikrowellenhintergrundes, die in den letzten Jahrzehnten durch beeindruckende Weltraumteleskope COBE, WMAP und Planck (ebenfalls nach dem Begründer der Quantenmechanik benannt) zustande kamen. Aus diesen Daten wurde eine Himmelskarte gewonnen, die nach allgemeiner Interpretation winzige Temperaturunterschiede in der Frühzeit des Universums zeigt.

Man könnte zur Datenbearbeitung noch einiges anmerken, doch gehen wir heute davon aus, dass dieses Bild einen Zustand des Universums 380.000 Jahre nach dem Urknall anzeigt. Dieser kosmische Mikrowellenhintergrund zeigt die mit Abstand frühesten bildgebenden Daten überhaupt, die entsprechend große Aufmerksamkeit erzeugt haben. In ihnen sollen Spuren der kosmischen Inflation nachweisbar sein. Die Theorie der kosmischen Inflation spielt sich jedoch in einer Zeitspanne von 10-43 bis 10-35 Sekunden nach dem Urknall ab, in der sich das Universum mit vielfacher Lichtgeschwindigkeit ausgedehnt haben soll.

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Berlin: Ständig konvertieren weitere Muslime zum Christentum

islam_christentumDie evangelisch-lutherische Dreieinigkeitsgemeinde ist in Berlin etwas Besonderes: Von 750 Gemeindemitgliedern sind rund 500 ehemalige Muslime.


kath.net

In der evangelisch-lutherischen Dreieinigkeitskirche in Berlin finden seit Jahren Muslime zum Christentum. Die Konvertiten stammen ursprünglich aus dem Irak und aus Afghanistan, der Zustrom begann im Jahr 2011, die Mission erfolgt durch Mund-zu-Mund-Propaganda. Darüber berichtete die „Berliner Zeitung“. Pfarrer Gottfried Martens erläuterte gegenüber der Zeitung: „Seit 2012 kommen sie in großen Schüben“. Ungefähr die Hälfte der Iraner sei schon in der Heimat christlich gewesen, sie hätten dort Untergrundgemeinden besucht und geheime Gottesdienste in Wohnungen mitgefeiert, ungeachtet des hohen Risikos, denn auf Konversion steht im Iran die Todesstrafe. Es seien hauptsächlich Menschen aus der gebildeten Mittel- und Oberschicht Irans. „Sie haben negative Erfahrungen mit dem Islam, der ihnen düster und angsteinjagend erscheint. Die Scharia mit Auspeitschungen und einer Lebensperspektive der Hölle entgegen wirkt auf sie abstoßend“, erläuterte der evangelisch-lutherische Pfarrer weiter. Bei den Afghanen sähe dies anders aus, hier kämen häufig Analphabeten, die aus Not und Elend geflohen seien. Wenn sie Christen werden, bekämen sie häufig Schwierigkeiten in den Flüchtlingsheimen, beispielsweise würden sie von ihren Landsleuten bedroht.

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Urzeit-Krokodil als Schreckensechse

Knapp drei Meter lang und auf den Hinterbeinen laufend: Carnufex war ziemlich furchteinflößend © Jorge Gonzales
Das überrascht selbst die Paläontologen: Vor rund 230 Millionen Jahren war nicht ein Dinosaurier, sondern ein auf zwei Beinen rennender Krokodilvorfahre der Top-Prädator in Nordamerika. Das in North Carolina entdeckte Fossil dieses Ur-Krokodils ist das größte und älteste der gesamten Tiergruppe, wie die Forscher im Fachmagazin „Current Biology“ berichten.


scinexx

Vor 231 Millionen Jahren herrschte in weiten Teilen der Erde ein tropisch-warmes Klima, der Riesenkontinent Pangäa begann damals gerade, auseinanderzubrechen. In der Tierwelt profitierten besonders viele große Raubtiere von den wechselnden Bedingungen der Späten Trias. Auf der Südhalbkugel begannen damals erste Dinosaurier ihren Siegeszug. Doch in der Landmasse, aus der später Nordamerika entstand, waren andere die Herrscher, wie der neue Fossilfund nun zeigt.

Lindsay Zanno von der North Caroline State University und ihre Kollegen entdeckten das Fossil in der Pekin-Formation in North Carolina. Es besteht aus den Fragmenten eines Schädels, der Wirbelsäule und der vorderen Oberschenkel. Zunächst war aus den Bruchstücken kaum erkennbar, um was es sich dabei handelte, deshalb nutzen die Forscher Computerscans, um die Knochen zu analysieren und zu einem Modell des Tieres zusammenzufügen.

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Vatikan-Fonds gegen Gottes Ebola-Schöpfung

Kardinal Turkson (Mitte) bei seinem Besuch in Sierra Leone – RV
Auch der Vatikan engagiert sich im Kampf gegen Ebola in Westafrika: Mit einem Anti-Ebola-Fonds will der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden Projekte in den betroffenen Ländern Liberia, Guinea und Sierra Leone unterstützen.


Radio Vatikan

Das Grundkapital von einer halben Million Euro soll in den nächsten Wochen durch Sponsoren und Spender noch auf etwa drei Millionen Euro aufgestockt werden, hofft Kardinal Peter Appiah Turkson im Gespräch mit Radio Vatikan. „Wir haben alle die Stellungnahmen des Heiligen Vaters über Ebola mitverfolgt, in denen er um die Gebete der ganzen Kirche für die Ebola-Opfer gebeten hat. Erinnern wir uns auch daran, dass er Ebola einmal mit der Lepra verglichen hat: In beiden Fällen darf man die Patienten eigentlich nicht berühren. Aber wie üblich wollte der Heilige Vater in seinem Anliegen nicht nur bei Worten stehenbleiben, und bei der Versicherung, dass er diesen Menschen nahe sei; er wollte etwas Konkretes tun. Die Einrichtung dieses kleinen Fonds soll helfen, den Ortskirchen in den drei am meisten betroffenen Ländern ein wenig unter die Arme zu greifen.“

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Blockupy: „Der war dabei und weiß wovon wir reden“

Foto: dpa/Arne Dedert Polizeibeamte räumen am 18.03.2015 in Frankfurt am Main vor der offiziellen Eröffnung der Europäischen Zentralbank (EZB) eine Barrikade beiseite.
Fünf Seelsorger waren gestern während der EZB-Eröffnung unterwegs, um den Polizisten eine moralische Stütze sein zu können. Polizeipfarrer Wolfgang Hinz ist einer von ihnen. Im Interview erzählt er, wie er das Geschehen rund um die EZB-Eröffnung wahrgenommen hat.


evangelisch.de

Wie bereiten Sie sich auf so ein Großereignis wie die EZB-Eröffnung vor? 

Wolfgang Hinz: Dem Tag gestern gingen drei Tage voraus, an denen ich Kontakt zu den Einsatzkräften aufgebaut habe. Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und bin zu den einzelnen Gruppen aus den verschiedenen Bundesländern gefahren. Ich habe gefragt, wo sie herkommen, wie es ihnen geht und mit welchen Erwartungen sie in den Einsatz gehen? Viele sind davon angetan, dass sich jemand für sie auf’s Rad setzt und sich für sie interessiert in diesen langwierigen und auch zeitweise nervtötenden Einsätzen. Sie haben im Vorfeld auch die Luft und Lust ein Gespräch zu führen. Im Einsatz sind die Polizisten dann fokussiert auf das, was ansteht und was sie zu bewältigen haben, da halte ich mich im Hintergrund.

Wie verlief Ihr Tag gestern?

Hinz: Ich bin schon ganz früh eine Runde gefahren und habe ein paar Gespräche geführt. Ab halb sieben ging der Einsatz der Polizei richtig los. Dann ist es wichtig, dass ich an so einem Tag meine eigenen Eindrücke gewinne, damit ich weiß was läuft und meine Gesprächspartner später das Gefühl haben: Der war dabei und weiß wovon wir reden und was wir durchgemacht haben.

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Dodo Kretschmann fordert Meinungsfreiheit in der Kirche

kretschmann150Die katholische Kirche sei von Angst regiert, beklagt der Grünen-Politiker in der ZEIT. Besonders das Kondom-Dogma hält er für weltfremd und überflüssig.

ZEIT ONLINE

Der baden-württembergische Ministerpräsident und bekennende Christ Winfried Kretschmann wirft der katholischen Kirche vor, von Zwang beherrscht zu sein. „Mich irritiert vor allem, wie viel Angst in unserer Kirche regiert“, sagte der Grünen-Politiker der ZEIT. „Die Dogmen lasten wie ein Alb auf uns Gläubigen.“ Dass die Kirche nicht zugeben könne, zu irren, könne Kretschmann am schwersten ertragen.

Das Problem seien nicht die Dogmen an sich, sondern dass die Kirche sie alle für richtig halte, sagte der Grünen-Politiker weiter. „Auch wenn manche es noch nicht wahrhaben wollen: Die Zeiten sind vorbei, in denen die Hierarchie Debatten einfach für beendet erklären konnte“, sagte Kretschmann.

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Huber schwafelt über „Gesellschaft 2030“

Quelle:dradio.de
Quelle:dradio.de
Der ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Wolfgang Huber, verurteilt die Ausschreitungen bei den Blockupy-Demonstrationen in Frankfurt am Main und wünscht sich stattdessen mehr Nachdenken über die Zukunft der Gesellschaft.


evangelisch.de

Angesichts der teilweise gewaltsamen Proteste der Kapitalismus-Kritiker zur Eröffnung des Neubaus der Europäischen Zentralbank in Frankfurt am Main sagte Huber dem in Düsseldorf erscheinenden „Handelsblatt“, wichtige Inhalte würden durch gewaltsame Demonstrationsstrategien überdeckt. Nötig wäre hingegen eine Debatte über die „Gesellschaft 2030“. Es bräuchte eine neue Balance zwischen den Werten Solidarität, Gerechtigkeit und Eigenverantwortung, so der evangelische Sozialethiker.

Eliten in Politik, Wirtschaft und Kultur müssten zu den zentralen Werten stehen, die den Zusammenhalt der Gesellschaft verbürgen.

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Papst spricht am 25. September vor der UN-Vollversammlung

Bild bearb. BB
Bild bearb. BB
Papst Franziskus wird während seines USA-Besuchs im September eine Rede vor der UN-Vollversammlung halten. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bestätigte am Mittwoch (Ortszeit) offiziell den für 25. September geplanten Besuch. Der Papst wird demnach im UN-Hauptquartier in New York auch mit Ban selbst sowie dem Vorsitzenden der Vollversammlung zu einem Gespräch zusammentreffen. Außerdem ist eine Begegnung mit UN-Mitarbeitern vorgesehen.


kathweb

Der Papstbesuch sei ein wichtiger Teil des „historischen“ Jahres 2015, in dem die Vereinten Nationen ihr 70-jähriges Bestehen feiern, betonte Ban. Er sei zuversichtlich, dass der Besuch die internationale Gemeinschaft anspornen werde, ihre Bemühungen um eine größere soziale Gerechtigkeit, Toleranz und Verständnis zugunsten der Menschenwürde für alle zu verdoppeln.

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Joumana Haddad über arabische Tabus: „Das Hauptproblem ist die Religion“

Carlin_Religion
Die drei monotheistischen Religionen Islam, Christentum und Judentum stehen der Geichberechtigung im Wege.
Die Autorin Joumana Haddad hält nicht viel von Tabus. Ein Gespräch über sexuelle Freiheit, einen libanesischen Pornostar und wie sie zur Mörderin wurde.


Das Interview führte Juliane Metzker|taz.de

taz: Frau Haddad, im Januar wurde die Libanesin Mia Khalifa zur beliebtesten Pornodarstellerin der Internetplattform Pornhub gewählt. Fanden Sie das gut?

Joumana Haddad: Solange sie ihrem Beruf aus freien Stücken nachgeht, kann ich ihr nur applaudieren und sage: „Bravo!“ Aber ich sehe die Pornoindustrie durchaus kritisch, in der immer noch überwiegend Männer das Sagen haben und Frauen benutzen. Ich hoffe, dass das bei Mia Khalifa nicht der Fall ist.

Mia Khalifa bekam nach ihrer Nominierung viel Kritik und sogar Morddrohungen – vor allem aus dem Libanon. Was ist der Grund für diese Reaktionen?

Diese Reaktionen kenne ich. Ich selbst wurde für meine Arbeit hier schon schlimm beschimpft. Man nannte mich „Schlampe“, „Hure“ und drohte mir mit dem Tod. Aber auf das Echo muss man sich einstellen. Die Menschen hier haben Angst vor dem, was sie sind, und davor, ihre sexuelle Freiheit einzufordern. Sie haben eine sehr ungesunde Beziehung zu ihrem Körper und ihrer Sexualität.

 

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Brit Mila: »Amputation der Vorhaut« – Volker Becks kognitive Dissonanzen

Eine junge Familie nach der Brit Mila ihres Neugeborenen. © flash90
Beschneidungsgegner demonstrieren am Jahrestag des Kölner Urteils


Von André Anchuelo|Jüdische Allgemeine

Für den 7. Mai rufen verschiedene Gruppen anlässlich eines »Welttags der genitalen Selbstbestimmung« zu einer Demonstration in Köln auf. An diesem Tag jährt sich die Verkündung eines Urteils des Kölner Landgerichts zum dritten Mal. Es stufte damals in zweiter Instanz die Zirkumzision eines kleinen Jungen als Körperverletzung ein, welche durch eine religiöse Motivation und den Wunsch der Eltern nicht gerechtfertigt werde.

Nach einer breiten öffentlichen Debatte über die aus dem Urteil entstandene Rechtsunsicherheit verabschiedete der Bundestag im Dezember 2012 mit großer Mehrheit eine gesetzliche Regelung, die unter anderem eine umfassende Aufklärung und Einwilligung der Sorgeberechtigten, eine qualifizierte Schmerzbehandlung sowie eine fachgerechte Durchführung des Eingriffs vorsieht.

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Springflut nach der Sonnenfinsternis: Am Atlantik droht eine „Jahrhundertflut“

Von der Springflut bedroht: Mont Saint-Michel an der französischen Normandie-Küste. – Foto: AFP
Nach der Sonnenfinsternis ist vor der Flut: An der Klosterinsel Mont Saint-Michel in der Normandie zum Beispiel wird ein Tidenhub von 14,5 Metern erwartet. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut rund um diese Weltkulturerbe-Insel wird somit höher als ein vierstöckiges Gebäude sein.


DER TAGESSPIEGEL

Es wird als „Jahrhundertereignis“ angekündigt, auch wenn sich das Phänomen alle 18 Jahre wiederholt – doch spektakulär wird die Flut am Samstag an der Nordwestküste Frankreichs und anderen Orten der Welt allemal: Ein Tidenhub von 14,5 Metern wird etwa an der Klosterinsel Mont Saint-Michel in der Normandie erwartet. Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut rund um diese Weltkulturerbe-Insel wird somit höher als ein vierstöckiges Gebäude sein.

Auch in Großbritannien, Kanada und Australien wird eine besonders hohe, sogenannte Springflut erwartet, was mit der Himmelskonstellation an dem Tag zusammenhängt.

Der stärkste Tidenhub weltweit mit bis zu 16 Metern wird in der Bucht von Fundy an der kanadischen Atlantikküste zu bestaunen sein. In Großbritannien soll das Wasser vor allem im Kanal von Bristol um mehr als 14 Meter steigen.

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Dresden: Haben Polizisten Pegida unterstützt?

Die Polizei im Einsatz Caruso Pinguin @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Polizisten, die bei den Dresdener “Pegida” Demonstrationen im Einsatz waren, sollen die ausländerfeindliche Bewegung unterstützt und Sympathien bekundet haben. Die Polizeidirektion Dresden ermittelt. Grüne befürchten enormen Vertrauensverlust.


MiGAZIN

Mögliche Sympathie-Bekundungen sächsischer Polizisten für “Pegida” sorgen in Dresden für Aufregung. Sollten entsprechende Berichte der Dresdner Neuesten Nachrichten vom Dienstag stimmen, würde dies “zu einem enormen Vertrauensverlust in die Polizei führen”, sagte der sächsische Grünen-Vorsitzende Jürgen Kasek.

Demnach sollen sich auch Polizisten an einer von Lutz Bachmann initiierten “Zählaktion” beteiligt haben. Der “Pegida”-Chef wollte damit den offiziellen Teilnehmerzahlen begegnen, die er für zu niedrig hält. Bei der Aktion sollten Demonstrationsteilnehmer eine Münze oder anderen Gegenstand in bereitgestellte Tonnen werfen.

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In der Kirche der Armen gibt es fast keine armen Menschen

Bild: tilly
Bild: tilly
Milieustudie zu evangelischen Christen in Baden-Württemberg beschreibt Kirchenmitglieder – Alarmierend sei, dass rund ein Fünftel der Kirchenmitglieder keine nachvollziehbaren Gründe dafür angeben könne, warum sie noch in der Kirche sind.


kath.net

Die meisten landeskirchlichen Protestanten in Baden-Württemberg gehören der bürgerlich orientierten Ober- und Mittelschicht an. Dagegen sind junge, dynamische Menschen, die die moderne Gesellschaft weitgehend prägen, und das sogenannte prekäre Milieu, das in der Regel sozial schwach und schlecht gebildet ist, in den Gemeinden kaum vorhanden. Das hat eine Milieustudie ergeben, die die badische und die württembergische Landeskirche vor drei Jahren in Auftrag gegeben haben. Ihre Ergebnisse stellte Prof. Heinzpeter Hempelmann (Stuttgart) der württembergischen Landesynode am 13. März in Stuttgart vor.

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San Francisco Catholic church installs watering system to drench homeless people as they sleep

Old african american homeless man sleeping outside during the day (Shutterstock.com)
A San Francisco Catholic church has reportedly installed a “watering system” that discourages homeless people by drenching them as they sleep.


By Dave Edwards|Raw Story

KCBS reported that the “no trespassing” signs outside the primary church for Archdiocese of San Francisco, Saint Mary’s Cathedral, did not mention what would happen to the homeless who tried to sleep under the cover of the building’s doorway.

At random times throughout the night, “[w]ater pours from a hole in the ceiling, about 30 feet above, drenching the alcove and anyone in it,” the station noted. “The shower ran for about 75 seconds, every 30 to 60 minutes while we were there, starting before sunset, simultaneously in all four doorways. KCBS witnessed it soak homeless people, and their belongings.”

A homeless person named Robert told KCBS that people continued to risk their own health by sleeping under the shower.

“We’re going to be wet there all night, so hypothermia, cold, all that other stuff could set in. Keeping the church clean, but it could make people sick,” Robert explained.

A neighbor pointed out to KCBS that the watering system was not only an “inhuman” way to treat people, it also was a waste of water during a serious drought.

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USA: Presbyterianische Kirche erlaubt Homo-Ehe

Die Presbyterianische Kirche in den USA erlaubt nun die Trauung von Homosexuellen, Bisexuellen und Transsexuellen Foto: Stephanie Simmons (Public Domain)
Nach jahrelangen Diskussionen hat sich die Presbyterianische Kirche in den USA für die Änderung ihres Kirchengesetzes bezüglich gleichgeschlechtlicher Ehen entschieden. Homosexuelle, Bisexuelle und Transsexuelle können nun in der Presbyterian Church getraut werden.


pro Medienmagazin

Bereits im Juni des vergangenen Jahres hatten die Leiter der Presbyterianischen Kirche bei einer Generalversammlung eine Änderung der Kirchenregeln für die Eheschließung beschlossen, die auch gleichgeschlechtliche Ehen zulassen soll. Vergangenen Dienstag haben 86 der 171 Kirchenvorstände dieser Neuerung zugestimmt. Dagegen stimmten 41 Vorstände. In Kraft treten soll die Änderung im kommenden Juni.

Die Presbyterianische Kirche ist eine protestantisch-reformierte Kirche in den USA mit 2,4 Millionen Mitgliedern. Neben Männern können sich auch Frauen in das Pastorenamt ordinieren lassen.

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Vatikan: Aktueller Bauskandal betrifft Bertone-Wohnung nicht

Headquarter des Konzerns.
Headquarter des Konzerns.
Der Vatikan hat einen Pressebericht dementiert, wonach die Wohnung von Ex-Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone von einem unter Korruptionsverdacht stehenden Unternehmer ausgebaut worden sein soll. Die Behauptung, dass die Firma des angeklagten Diego Anemone die Arbeiten für Bertone durchgeführt habe, sei „völlig falsch“, hieß es am Mittwoch in einer vatikanischen Erklärung. Den Ausbau der Wohnung gleich neben dem Petersdom hätten andere, vom vatikanischen Governatorat gebilligte Unternehmen vorgenommen; dessen Abteilung für technische Dienste habe die Arbeit beaufsichtigt.


kathweb

Die italienische Tageszeitung „Corriere della Sera“ hatte am Mittwoch berichtet, Anemone habe den Auftrag von Bertone auf Vermittlung des ebenfalls der Korruption verdächtigen ehemaligen Baudezernenten der Stadt Rom, Angelo Balducci, erhalten. Dies ergebe sich aus den Ermittlungsakten der Polizei. Der Prozess gegen Anemone, Balducci und andere beginnt im Juni. Die Angeklagten sollen in einen Korruptionsskandal um die Vergabe von Bauaufträgen zu Großereignissen wie dem G8-Gipfel oder der Schwimm-Weltmeisterschaft in Rom 2009 verwickelt sein.

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Franziskus wird zum Pin-up für die Klatschpresse

FOTO: Panini Verlag
FOTO: Panini Verlag
Darauf hat die Welt gewartet: Der Panini-Verlag bringt die Illustrierte „Mein Papst“ auf den Markt. Für die Zielgruppe, die Frau ab 40, gibt es Homestorys, Deko-Ideen und Reisetipps für Rom.


stern.de

Franziskus ist ein beliebter Papst. Er gilt als bescheiden, volksnah und sieht seine wichtigste Aufgabe im Kampf gegen Armut. Mit einem Wort: Dieser Franziskus taugt zu viel mehr, als immer nur den Weltfrieden zu fordern und den apostolischen Segen „Urbi et Orbi“ an Weihnachten und Ostern zu spenden. Das dachte sich zumindest der italienische Panini-Verlag und bringt seit dieser Woche die Illustrierte „Mein Papst“ in Deutschland an den Kiosk: In Deutschland ist Panini in erster Linie für seine legendären Fußballbilder-Alben und Superman- und Batman-Comics bekannt. Jetzt gesellt sich der Papst als tugendhafter Edel-Promi dazu.

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Glaubenskongregation bestätigt Ehelehre Johannes Pauls II.

Foto: Jan Egesborg/Surrend Johannes Paul II. und die Sexualmoral der katholischen Kirche stehen hier in der Kritik. Das Werk ist eine Auftragsarbeit für das Karikatur-Museum in Kassel
Foto: Jan Egesborg/Surrend Johannes Paul II. und die Sexualmoral der katholischen Kirche stehen hier in der Kritik. Das Werk ist eine Auftragsarbeit für das Karikatur-Museum in Kassel
Kurz nach Ende der außerordentlichen Synode zur Familie hat die Glaubenskongregation bestätigt, dass wiederverheiratete Geschiedene nur dann die Absolution empfangen können, wenn sie auf Handlungen verzichten, die Eheleuten vorbehalten sind.


kath.net

Die Glaubenskongregation hat kurz nach Abschluss der außerordentlichen Synode zur Familie die Lehre Johannes Pauls II. hinsichtlich des Empfanges des Bußsakramentes für zivilrechtlich geschiedene Wiederverheiratete bestätigt. Auf Anfrage eines französischen Priesters zitierte Erzbischof Luis Ladaria Ferrer SJ, der Sekretär der Kongregation für die Glaubenslehrer, das Apostolische Schreiben „Familiaris consortio“.

„Die Wiederversöhnung im Sakrament der Buße, das den Weg zum Sakrament der Eucharistie öffnet, kann nur denen gewährt werden, welche die Verletzung des Zeichens des Bundes mit Christus und der Treue zu ihm bereut und die aufrichtige Bereitschaft zu einem Leben haben, das nicht mehr im Widerspruch zur Unauflöslichkeit der Ehe steht. Das heißt konkret, dass, wenn die beiden Partner aus ernsthaften Gründen – zum Beispiel wegen der Erziehung der Kinder – der Verpflichtung zur Trennung nicht nachkommen können, ‚sie sich verpflichten, völlig enthaltsam zu leben, das heißt, sich der Akte zu enthalten, welche Eheleuten vorbehalten sind’“. (FC 84)

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Homo-Lobbyismus: McKinsey, Ernst & Young, KPMG… und alle arbeiten für den Vatikan

Bild: Katholisches Magazin
Bild: Katholisches Magazin
Im Katechismus der Katholischen Kirche scheint „die Sünde der Sodomiter“, die Homosexualität, immer unter den vier zum Himmel schreienden Sünden auf gemeinsam mit Mord, Unterdrückung der Armen und dem Vorenthalten des Lohns für die Arbeiter.


Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Inzwischen kann man die Forderungen kaum mehr zählen, dieses Kapitel der katholischen Morallehre umzustoßen. Jüngst war es die Convention der Pfarrkatechisten der USA, die jedes Jahr in Los Angeles stattfindet, die verkündete, daß die Kirche „ungerecht gegen Schwule und Lesben“ sei.

US-Pfarrkatechisten fordern von Kirche Homosexualität von Sünde zur Tugend zu machen

Die Katechisten fordern eine Änderung des Katechismus, eine Anpassung in Sachen Homosexualität an die vorherrschende öffentliche Meinung. Aus einer Sünde solle eine Tugend werden, denn wenn schon denn schon. Die Forderung der Pfarrkatechisten erfolgt in einem Moment, in dem die Kampagnen der Homo-Verbände zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung besondere Virulenz erreicht haben, weil ein entscheidendes Urteil des Obersten Gerichtshofs bevorsteht. Die Homo-Lobby erhöht den Druck im weltlichen und im religiösen Bereich.

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