CNN Thinks Atheists Are the Devil

Photo Illustration by Emil Lendof/The Daily Beast
The network aired a program about nonbelievers that wrongly suggested they not only are a unified group, but the most hated one in the country.


By Vlad Chituc|The Daily Beast

Tuesday night, CNN’s Kyra Phillips spent an hour looking at atheists in America. She followed a nonreligious student at the University of North Georgia who had friction with his religious parents, and she interviewed Richard Dawkins (who seems to be softening with age, if only slightly). Phillips visited a pastor who left his church to start an atheist congregation, and she spoke to another pastor who had lost his faith but still preached every Sunday—he had “a very dark secret,” Phillips narrated with melodrama: “He’s an atheist.”

Accordingly, the preacher’s face was blacked out and his voice masked.

One couldn’t help walking away from the program with the sense that atheists are a roughly unified group. They might have a lot of different labels, but they’re alike in what matters. Phillips spoke with Greg Epstein, a humanist chaplain at Harvard and author of the New York Times bestselling book, Good Without God, and when she asked him about all the different labels nonbelievers tend to use—atheists, humanists, agnostics, skeptics, freethinkers, and so on—Epstein replied, “It’s all one community.” Epstein and I tend to ideologically align more so than not, but here we disagree.

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Obama hat „ernsthafte Differenzen“ mit Netanjahu

Prime Minister Benjamin Netanyahu, right, and President Barack Obama embrace at a ceremony welcoming the US leader at Ben Gurion Airport near Tel Aviv, on March 20, 2013 (photo credit: Miriam Alster/Flash90) bearb.:BB
Prime Minister Benjamin Netanyahu, right, and President Barack Obama embrace at a ceremony welcoming the US leader at Ben Gurion Airport near Tel Aviv, on March 20, 2013 (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
bearb.:BB
US-Präsident Barack Obama sieht weiter tiefgreifende Meinungsunterschiede mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Es gebe „ernsthafte Differenzen“ hinsichtlich der Gründung eines Palästinenserstaats, sagte Obama am Dienstag bei einer Pressekonferenz.


derStandard.at

„Wir glauben, dass zwei Staaten der beste Weg für Israels Sicherheit, für die palästinensischen Ansprüche und für die regionale Stabilität sind.“ Netanjahu verfolge dagegen einen anderen Ansatz.

Obama bestritt, dass ein gestörtes persönliches Verhältnis zu Netanjahu der Grund für die jüngsten Verstimmungen sei. „In dieser Frage geht es nicht um die Beziehungen zwischen Spitzenpolitikern“, sagte er, sein Umgang mit Netanjahu sei „sachlich“. Das Problem könne nicht gelöst werden, indem er und Netanjahu sich „zusammensetzen und ‚Kumbaya‘ singen“.

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Phil Robertson, ‚Duck Dynasty‘ Star, Delivers Speech About Atheist Family Getting Raped And Killed

NATIONAL HARBOR, MD – FEBRUARY 27: Phil Robertson of A&E’s Duck Dynasty (Photo by Kris Connor/Getty Images) | Kris Connor via Getty Images
Phil Robertson of „Duck Dynasty“ fame hasn’t gone anywhere, and now he’s delivered a tirade against atheists.
Robertson was the keynote speaker at the Vero Beach Prayer Breakfast in Florida, where hundreds of attendees paid up to $100 a plate to hear him speak.


By Chris Jancelewicz|Huffington Post Canada

The „Duck Dynasty“ dad posited a gruesome hypothetical situation in which an atheist family’s home is broken into.

The story is meant to illustrate the importance of following God’s laws, and here is Robertson’s take on it:

„I’ll make a bet with you. Two guys break into an atheist’s home. He has a little atheist wife and two little atheist daughters. Two guys break into his home and tie him up in a chair and gag him. And then they take his two daughters in front of him and rape both of them and then shoot them and they take his wife and then decapitate her head off in front of him. And then they can look at him and say, ‚Isn’t it great that I don’t have to worry about being judged? Isn’t it great that there’s nothing wrong with this? There’s no right or wrong, now is it dude?‘

Then you take a sharp knife and take his manhood and hold it in front of him and say, ‚Wouldn’t it be something if this [sic] was something wrong with this? But you’re the one who says there is no God, there’s no right, there’s no wrong, so we’re just having fun. We’re sick in the head, have a nice day.‘

If it happened to them, they probably would say, ‚Something about this just ain’t right.'“

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Wissenschaft: Künstliche Hand mit Feingefühl

Ingenieurin Filomena Simone mit dem Prototyp der künstlichen Hand mit Muskeln aus Formgedächtnis-Draht. © Oliver Dietze
Nach dem Vorbild der Natur: Intelligente Drähte als Muskeln verleihen einer künstlichen Hand ein außerordentliches Feingefühl. Mit der von deutschen Ingenieuren entwickelten Technik sollen sowohl flexible und leichte Roboterhände als auch neuartige Prothesen möglich sein. Da die sogenannten Formgedächtnis-Drähte auch selbst wie Sensoren funktionieren, kann die künstliche Hand äußerst präzise Bewegungen ausführen.


scinexx

Die menschliche Hand ist das perfekte Werkzeug: Sie ist außerordentlich beweglich, vielseitig und anpassungsfähig. Das vollkommene Zusammenspiel von Muskeln, Bändern, Sehnen, Knochen und Nerven weckt unter Wissenschaftlern seit langem den Wunsch, ein flexibles Werkzeug nach diesem Vorbild zu schaffen. Künstliche Hände, wie etwa die von Robotern in Fertigungsstraßen, benötigen aber derzeit noch viel Technik im Hintergrung: Sie sind abhängig von Gerätschaften wie Elektromotoren oder Druckluft, sie sind oft schwer, laut und teuer. Außerdem sind sie oft vergleichsweise unflexibel, nur auf wenige Bewegungsabläufe zugeschnitten.

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„Viele schalten ab, wenn sie Jesus hören“

Nora Steen spricht regelmäßig vor zwei Millionen TV-Zuschauern über den Glauben Foto: privat
Die Hildesheimer Pastorin Nora Steen predigt beim kommenden Evangelischen Kirchentag im Abschlussgottesdienst. Bekannt wurde sie als Sprecherin des „Wort zum Sonntag“. pro hat sie gefragt, wie sie das Evangelium ins Fernsehen bringt.


pro Medienmagazin

pro: Frau Steen, das Wort zum Sonntag erreicht wöchentlich 2 Millionen Menschen. Könnte man sagen, es ist die größte Missionsplattform, die die Kirche hat?

Nora Steen: Nein, ich bin der festen Überzeugung, dass die Gemeinden vor Ort zusammen die größte Missionsplattform sind. Da beten Christen gemeinsam, da tauschen sie sich über das aus, was sie bewegt, da feiern sie Abendmahl, da passiert das allermeiste. Das Wort Mission wird heute in bestimmten Kreisen nicht so gerne in den Mund genommen. Dennoch finde ich, dass Mission die Kernaufgabe der Kirche heute ist. Jesus hat uns die Verkündigung des Evangeliums schließlich aufgetragen. Das Wort zum Sonntag ist allerdings nicht in erster Linie an Menschen gerichtet, die in sowieso die Kirche gehen. Die Zuschauer bleiben zum Großteil nach den Tagesthemen daran hängen, oder, weil sie die nachfolgenden Sendungen sehen wollen. Deshalb müssen wir auf unser Vokabular achten, und darauf, was wir sagen. Ich frage mich immer beim Schreiben der Worte: Was lassen die Menschen an sich heran? Wie kann ich sie erreichen?

2013 hat der Christliche Medienverbund KEP Sie dafür kritisiert, dass Sie in einem Wort zum Sonntag zur Weihnachtszeit nicht von Jesus gesprochen haben. So verkomme die Festzeit zu „Wellness- und Gourmetwochen“, hieß es damals in einem öffentlichen Brief. Ist Jesus zu selten Thema im Wort zum Sonntag?

Misst sich die Verkündigung daran, wie oft ich „Jesus“ sage? Ich habe nach einem Türöffner gesucht, einem Aufhänger, damit die Menschen mir zuhören. Der Schlüssel war für mich das Adventsgefühl: Kerzenduft und so weiter. Deshalb habe ich darüber gesprochen. Ich habe danach viele Zuschriften bekommen von Menschen, die daran anknüpfen konnten. Deshalb hat mich die harte Kritik überrascht. Es stimmt natürlich, dass ich Jesus nicht erwähnt habe. Aber für mich ist das nicht der alleinige Gradmesser einer guten Predigt.

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Kirchenvertreter unterstützen Pläne zur Klimaabgabe

klimawandelKirchenvertreter haben Union und SPD aufgefordert, den geplanten Klimabeitrag für Kohlekraftwerke nicht zu blockieren.


evangelisch.de

Ohne ein wirksames und ambitioniertes Klimaschutzinstrument zur Minderung der CO2-Emissionen im Stromsektor werde die Energiewende scheitern, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme kirchlicher Organisationen der Klima-Allianz Deutschland.

Der Appell bezieht sich auf ein vom Bundeswirtschaftsministerium erstelltes Eckpunktepapier zum Strommarkt. Demnach sollen die ältesten und ineffizientesten Kohlekraftwerke künftig einen Klimaschutzbeitrag zahlen. Ihr Betrieb wird schrittweise verteuert, um die Überkapazitäten und Klimagase aus der Verstromung von Kohle zu senken. Gegner des Papiers aus der Union rechnen mit hohen wirtschaftlichen Einbußen für die Betreiber und Arbeitsplatzverlusten. Klimaschützern zufolge wird Deutschland sein Ziel von 40 Prozent CO2-Reduktion bis 2020 ohne weitere Maßnahmen verfehlen.

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Psycho-Gruppe vs Psycho-Gruppe: Geradezu von biblischer Lächerlichkeit

justiz_gross

Der Mannheimer Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat einen Eilentscheid des Stuttgarter Verwaltungsgerichts aufgehoben. Die Weltanschauungsbeauftragte der Kirche darf Jutta Dierks, die in Böblingen eine psychologische Lehr- und Beratungsstelle betreibt, „Meisterin einer Psychogruppe“ nennen.


Von Gerlinde Wicke-Naber|Stuttgarter Nachrichten.de

Nach Ansicht des VGH greife dies nicht unverhältnismäßig in die Persönlichkeitsrechte von Dierks sowie der der ehemaligen Böblinger Grundschulrektorin Katrin Rombold ein, urteilte das Gericht und hob den Eilbeschluss des Stuttgarter Verwaltungsgerichts vom November auf. Dieser hatte der Kirche untersagt, die Gruppe um Dierks als Psychogruppe zu bezeichnen.

„Wir sehen die Arbeit unserer Weltanschauungsstelle durch das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs betätigt. Das Urteil spricht für sich“, sagt Dan Peter von der evangelischen Landeskirche. Mehr will die Kirche dazu nicht sagen. Helge Reich, der Anwalt der Böblinger Beraterin Jutta Dierks, erklärt hingegen: „Wir halten die Entscheidung für falsch. Insbesondere sehen wir die vom Bundesgerichtshof in solchen Fällen geforderten Sorgfaltspflichten als nicht eingehalten an. Damit hat sich der Verwaltungsgerichtshof nicht hinreichend auseinandergesetzt.“

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Infolge einer Abtreibung stirbt alle elf Minuten eine Frau

Jedes Jahr sterben 47.000 Frauen weltweit an den Folgen einer Abtreibung. Das ergibt im Schnitt alle elf Minuten ein ausgelöschtes Leben. Dabei wären fast alle diese Tode vermeidbar.


Von Kathrin Witsch|Huffington Post

Diese Schätzung hat das „Guttmacher Institute“ veröffentlicht, eine Non-Profit-Organisation, deren Daten auch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verbreitet werden. Demnach gab es 2008 (das sind die neuesten verfügbaren Angaben) etwa 44 Millionen Abtreibungen weltweit, die meisten davon in Entwicklungsländern.

Abtreibung als Straftat

Jede Frau hat das Recht auf Selbstbestimmung. Fast alle Industrieländer haben zwischen 1950 und 1985 aus Gründen der Menschenrechte und Sicherheit ihre Abtreibungsgesetze liberalisiert. Da wirkt umso tragischer, dass die meisten Frauen nach einer Abtreibung in jenen Ländern sterben, wo es aufgrund der strikten Gesetzeslage keine andere Möglichkeit als eine illegale Abtreibung gibt, in Brasilien, Afghanistan, Chile und Nigeria etwa.

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Limburg und kein Ende

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Bild: Wikimedia Commons/Medienmagazin pro)
Der Limburger Ex-Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst (Bild: Wikimedia Commons/Medienmagazin pro)
Die Limburger Rebellion nimmt auch nach erfolgreichem Wegmobben des Bischofs kein Ende. Jetzt stehen der Diözesanadministrator und sein Stellvertreter im Visier.


Von Peter Winnemöller|kath.net

Die Limburger Rebellion nimmt auch nach erfolgreichem Wegmobben des Bischofs kein Ende. Jetzt stehen der Diözesanadministrator und sein Stellvertreter im Visier.

Die Durchstechereien nehmen ebenfalls kein Ende. So berichtet der Spiegel in seiner Printausgabe unter Berufung auf “interne Protokolle, die Versammlungen in der Bistumszentrale wieder geben und dem Spiegel vorliegen” (DER SPIEGEL 13/2015) von Dissens zwischen kirchlichen Mitarbeitern und ihren neuen Chefs.

in Schelm, wer Arges dabei denkt. Die Forderungen sind die ewig alten nach Transparenz und Zurückgewinnung von Vertrauen. Wann denn jemals so ein Vertrauen vorgelegen haben mag, wird nicht so ganz ersichtlich. Deutlich sichtbar wird jedoch, welch schwierige, vielleicht sogar unlösbare Aufgabe dem Paderborner Weihbischof Manfred Grothe übertragen wurde. Es geht darum, wer in einem Bistum “das Sagen” hat, der Bischof oder die Funktionäre. Da nun allerdings der Diözesanadministrator keinesfalls die Revolution von oben umsetzen wird und man durchaus auch in Limburg kapiert haben wird, dass ein Bistum nicht mal eben seinen Bischof davon jagen kann und dann sofort einen neuen nach eigenem Gutdünken bekommen kann, geht nun das Hauen und Stechen wieder aus der Verborgenheit an die Öffentlichkeit.

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„Haus der Religionen“: Noch nicht gebaut, schon streitet man um seinen Gott

Darum geht es in allen Religionen. Bild: AAA
Darum geht es in allen Religionen. Bild: AAA
Der Bau eines „Hauses der Religionen“ in Berlin, in dem Judentum, Christentum und Islam unter einem Dach zusammenkommen, hat zu seiner Kontroverse unter theologisch konservativen Christen geführt.


kath.net

Der Bremer Pastor Jens Motschmann hält dieses „Haus des Einen“ für eine gute Idee, „wenn man die großen Unterschiede anerkennt, keine Religionsvermischung betreibt und getrennt betet“. Das Haus könne eine Hilfe sein, um Andersgläubigen freundlich und höflich zu begegnen, schrieb er in einem Kommentar für die Evangelische Nachrichtenagentur idea.

Rüß: „Haus der Religionen“ ist ein Zeichen für Religionsvermischung

Anderer Auffassung ist der Vorsitzende der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg). Ebenfalls gegenüber idea verwies er darauf, dass ein solches Haus als Zeichen für Religionsvermischung verstanden werden könnte. Der von Motschmann gewünschte Dialog könne auch in kirchlichen oder neutralen Räumen stattfinden. Allein die Existenz eines solchen Hauses bestätige, so Rüß, „die weitverbreitete landläufige Meinung: Letztlich glauben doch alle Religionen an einen Gott, eben nur in unterschiedlicher Weise“. Zwar spreche sich Motschmann ausdrücklich gegen Religionsvermischung aus, doch zugleich trete er laut Rüß für sie ein: „Denn das ‚Haus des Einen’ meint mit dem Einen nicht den Dreieinigen Gott und schon gar nicht Christus.“

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Der Krieg gegen Persien führte zum Sieg des Islam

Der oströmische Kaiser Justinian I. (um 482–565, hier in der Mitte seiner Hofleute und Generäle) konnte noch einmal weite Teile des Imperiums unter seiner Herrschaft vereinen Foto: picture-alliance / Helga Lade Fo
Nach dem Untergang des Römischen Reichs versuchten drei Herrscher, ein ähnlich mächtiges Imperium zu errichten. Der britische Historiker Peter Heather erklärt, warum zwei von ihnen scheiterten.


Von Berthold Seewald|DIE WELT

Der 21. März des Jahres 630 war ein großer Tag für die allerchristlichen Nachfahren der Caesaren. Kaiser Herakleios konnte das Heilige Kreuz, die wichtigste Reliquie der Christenheit, wieder in der Stadt aufstellen, in der Jesus einst den Tod gefunden hatte. Denn Jerusalem war wieder befreit von den Truppen des iranischen Großkönigs Chosrau II., der bis vor die Tore Konstantinopels vorgedrungen war.

Nach beinahe 60 Jahren Krieg hatte Byzanz scheinbar endgültig über den ewigen Feind im Osten, die Sassaniden, triumphiert. Der ganze Orient, vom Kaukasus über den Euphrat bis zum ersten Nilkatarakt, war wieder unter der Herrschaft vereint. (Ost-)Rom schien so mächtig zu sein, wie es zur Zeit des Augustus gewesen war.

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„Pornos in der Schule gehen gar nicht“

Pornos in der Schule zu zeigen, ist in Deutschland strafbar Foto: Chepko Danil Chepko@yandex.ru
Schüler sollten im Unterricht Pornos schauen, empfiehlt ein dänischer Sexualwissenschaftler. Im deutschen Sexualkundeunterricht gibt es zwar Doktorspielchen, aber Pornos sind strafbar.


pro Medienmagazin

Ein Großteil der Teenager hat schon einmal pornografische Darstellungen auf Bildern und in Filmen gesehen. Warum also nicht Pornos in der Schule anschauen und sie so zu „kritischen Konsumenten“ erziehen? Das jedenfalls ist der Vorschlag des dänischen Sexualwissenschaftlers Christian Graugaard von der Universität Aalborg. Schüler sollten auf diese Weise lernen, wie sich die echte Sexualität von den unrealistischen Erwartungen in harten Pornos unterscheide, meldete die dänische Zeitung The Local. Schüler sollten lernen, dass ihr Sexleben nichts mit dem zu tun habe, was sie in Pornos sehen. Würden die Jugendlichen versuchen, das nachzumachen, könnte dies zu großen Enttäuschungen führen, begründet Graugaard seinen Vorschlag.

„Pornos in der Schule, das geht gar nicht“, sagte Birgit Braml von der Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten zu pro. Es ist rechtlich nicht erlaubt, Minderjährigen pornografische Inhalte zu zeigen, erklärte sie. „Das entspricht nicht den Regeln des Jugendmedienschutzes.“ Zudem führe es auch aus pädagogischer Sicht nicht zum Ziel. „Ich kann nicht Kinder mit Pornografie konfrontieren und sie hinterher fragen, wie es ihnen geht. Das kann sie verstören oder sogar traumatisieren.“

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Jeder kann überall angegriffen werden oder selbst zuschlagen

In dem Buch „The Futur of Violence“ wird die angeblich neue (Un)Sicherheitslage vorgestellt, die durch bereits vorhandene technische Möglichkeiten am Entstehen ist.


Von Florian Rötzer|TELEPOLIS

Man erinnert sich an die Panik 2001, als nach den Selbstmordanschlägen mit den zu Waffen verwandelten Passagierflugzeugen Briefe bei Medienvertretern auftauchten, die Anthraxpulver enthielten. Es war der wohl spektakulärste Angriff mit biologischen Waffen. Ziel war es vermutlich gar nicht, möglichst viele Menschen zu töten, sondern vor allem Aufsehen zu erregen. Es starben 5 Menschen. Nicht sicher ist, ob der Täter tatsächlich gefunden wurde. Der Verdächtige hat sich vermutlich selbst getötet.

Aber man muss sich nur vorstellen, was möglich wäre, wenn Angreifer keine Briefe auf dem Postweg verschicken, sondern viele kleine Drohnen verwenden würden, um das Anthrax über große Flächen einer belebten Großstadt zu verteilen. Die Mittel wären einfach verfügbar, schreiben Benjamin Wittes und Gabriela Blum in ihrem gerade erschienen Buch „The Future of Violence: Robots and Germs, Hackers and Drones—Confronting a New Age of Threat“, in dem sie vorstellen, was mit der jetzt oder künftig praktisch allen Menschen verfügbaren Technik angerichtet werden könnte. Es droht eine Welle an Gewalt über die Gesellschaften hereinzubrechen, die auch von einzelnen Menschen ausgehen kann, die sich bislang als Selbstmordattentäter einspannen ließen oder als Amokläufer mit Schusswaffen bis zum eigenen Tod möglichst viele Menschen mit sich reißen wollten. Die neuen Bedrohungen seien nicht nur möglich, sie sind letztlich unvermeidbar.

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Seit 1980 wurden über tausend katholische Missionare getötet

Pappa B16: Wachsam gegenüber den Missbrauch von Religion2014 kamen nachweislich mindestens 26 kirchliche Mitarbeiter gewaltsam um das Leben (nur bestätigte Fälle wurden berücksichtigt): 17 Priester, 1 Ordensmann, 6 Ordensschwestern, 1 Laie.


kath.net

Allein im vergangenen Jahr (2014) kamen 26 kirchliche Mitarbeiter ums Leben: 17 Priester, 1 Ordensmann, 6 Ordensschwestern, 1 Laie. Dabei sind solche Fälle nicht berücksichtigt, die bisher nicht bestätigt wurden. In den Jahren von 2001-2014 wurden 343 Missionare ermordet. Wie aus den Statistiken des Fidesdienstes hervorgeht, wurden in Jahren von 1980-1989 115 Missionare ermordet. In der Zeit von 1990-2000 kamen 604 Missionare gewaltsam ums Leben. Diese Zeitspanne beinhaltet auch die Opfer des Genozids in Ruanda (1994), bei dem 248 kirchliche Mitarbeiter ums Leben kamen.

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Neubibel: Gottes Wort im App Store – iCross

Screenshot: bb
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Eine Mobile App bietet jetzt gutes Design für ein Buch, das es schon länger auf dem Markt gibt: die Bibel


Von Harald Taglinger|TELEPOLIS

Höret, Brüder, die frohe Kunde, und es begab sich also im Jahre des Herren 2015, dass die Heilige Schrift endlich als Mobile App für uns Brüder und Schwestern des Herrn verfügbar sei.

Genau genommen ist sie das schon länger. Aber nun haben sich Ex-Apple Designer Kory Westerhold und der Design Director von Yahoo, Aaron Martin, der Bibel angenommen. Und zwar ihrem Neudesign. Sie neu zu schreiben, das hatten sie dann doch nicht vor.

Klare Typographie, die nichts zwischen den Leser und den Bibeltext stellen wollte, war ihre Absicht. Herausgekommen ist die sauber gesetzte und modern aussehende Mobile Bible, die man wahlweise auch mit fast einem Dutzend digitaler Schmutzeinbände personalisieren kann.

Hol Dir das neu gesetzte Wort Gottes, das chic „NEUBIBLE“ getauft wurde, noch heute aus dem Store. 1.99 USD soll Dir Dein Seelenheil schon wert sein. Wenn nicht: Das Minimal Pack gibt es auch für 0.99 USD.

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Liberalismus ist Humanismus

Bild. The European/Gemeinfrei
Der Liberalismus ist die einzige politische Philosophie, die den individuellen Bedürfnissen des Menschen entspricht. Der Liberalismus will die freie Entfaltung des Menschen: Liberalismus ist daher auch Humanismus.


Von Hasso Mansfeld|The European

Die heute so selbstverständlichen Errungenschaften der Aufklärung sind vor allem Errungenschaften des Liberalismus. Das liberale Bürgertum hat die Willkürherrschaft des Absolutismus überwunden und so die Grundlagen einer modernen, freien Gesellschaft gelegt. Die rigorose Trennung von Kirche und Staat, die Entwicklung eines für jeden zugänglichen Bildungssystems, und die Durchsetzung eines gesunden Egoismus, der es dem Menschen erst erlaubt, frei von Gängelung, selbstbewusst „Ich“ zu sagen, wurden von Liberalen erkämpft. Der Verfassungsstaat und die freie Marktwirtschaft sind Ergebnisse liberalen Denkens und Handelns.

Der Liberalismus vertraut dem Individuum

Liberalismus ist konkret, nicht abstrakt. Seine Grundsätze erschließen sich jedem. Ausgehend von der Kant’schen Erkenntniskritik, die es verbietet, moralisch Bindendes aus Transzendentalem oder aus Tradition abzuleiten, macht Liberalismus den einzelnen Menschen zum Maß aller Dinge: „Handle nur nach derjenigen Maxime, von der du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

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Staatsanwaltschaft ermittelt wieder zum Tod eines NSU-Zeugen

Polizeiabsperrung © unwiederbringlichbegangenes @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Die Ermittlungen zum Tod des NSU-Zeugen Florian H. wurden wiederaufgenommen. Er verbrannte 2013 in einem Auto in Stuttgart. Die Ermittler gingen bisher von Selbstmord aus. Neuere Erkenntnisse ziehen diese These aber immer stärker in Zweifel.


MiGAZIN

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat die Ermittlungen zum Tod des NSU-Zeugen Florian H. wiederaufgenommen. Wie das baden-württembergische Justizministerium am Montag mitteilte, haben aktuelle Erkenntnisse des NSU-Untersuchungsausschusses dazu geführt, das im April 2014 eingestellte Verfahren wiederaufzunehmen. Mehr Details gab das Ministerium nicht bekannt.

Der 21-jährige Florian H. aus Eppingen bei Heilbronn verbrannte am 16. September 2013 in einem Auto in Stuttgart – genau an dem Tag, als er bei der Polizei über Neonazistrukturen aussagen sollte. Seine Eltern gehen von Mord aus, die Polizei von Selbstmord aus Liebeskummer. Diese offizielle These war umstritten, wurde zuletzt weiter angezweifelt. Ein neuer Zeuge, ein Fahrschullehrer, berichtete dem MiGAZIN von seiner zufälligen Beobachtung am Tatort.

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Tebartz-van-Elst zieht um

Bild: @Kiwi_Gold/twitter
Bild: @Kiwi_Gold/twitter
Neue Aufgabe für Franz-Peter Tebartz-van-Elst: Allem Anschein nach soll der frühere Limburger Bischof in Rom im Rat für die Neu-Evangelisierung arbeiten. Die Beteiligten äußern sich nur verhalten – doch der Umzugswagen steht schon bereit.


Von Jörg Bremer|Frankfurter Allgemeine

Der frühere Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst zieht um. Seit Dienstagmittag steht ein gelber LKW mit Regensburger Kennzeichen direkt neben dem Eingang der Nummer 64 in der Via di Santa Maria dell’Anima 64 bei der Kirche der deutschsprachig-katholischen Gemeinde in Roms Altstadt, und zwei Packer tragen seine Möbel in den obersten Stock. Sie seien angehalten nichts zu sagen, sagen die beiden Männer bei einer Vesperpause auf der Gasse, bestätigen aber, dass sie für einen Geistlichen arbeiten. Es gebe noch viel zu tun, auch an diesem Mittwoch. Dann erst könne an Rückfahrt gedacht werden.

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Zerstörung nicht von Religionsfreiheit gedeckt

Die in Artikel 4 im Grundgesetz verankerte Glaubens- und Gewissensfreiheit erlaubt keine Sachbeschädigung, so das Gerichtsurteil Foto: CDU/CSU Bundestagsfraktion, Frank Bergmann
Eine muslimische Studentin muss für das Zerschneiden eines Kunstplakats in Essen eine Geldstrafe von 400 Euro wegen Sachbeschädigung hinnehmen. Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm bestätigte ein entsprechendes Urteil des Amtsgerichts Essen, wie das OLG am Dienstag mitteilte.


pro Medienmagazin

Die Frau hatte sich 2013 in der Uni-Bibliothek an einer Collage mit Bildern aus dem israelischen Comicroman „Blutspuren“ gestört, die Anglistik-Studenten in einer Ausstellung zeigten.

Weil die Studentin aus arabischen Schriftzeichen die Zeile „Nieder mit Allah“ las, fühlte sie sich religiös beleidigt. Ein Mitarbeiter der Bibliothek bot noch an, die betreffende Stelle der Collage mit Papier abzudecken. Doch die Frau schnitt das Stück mit einer Schere aus. Ein Anwalt erstattete damals Anzeige. Die im Grundgesetz garantierte Glaubens- und Gewissensfreiheit erlaube keine Sachbeschädigung, urteilte jetzt der 5. Strafsenat des Oberlandesgerichts und wies damit die Berufung der Frau als unbegründet zurück.

Riad Sattouf: Der Araber, der für „Charlie Hebdo“ zeichnete

Und alle möchten ihn knuddeln, was auch eine subtile Form des Terrors ist: Riad Sattouf Foto: Knaus Verlag
Riad Sattouf ist in Frankreich ein Star. Sein Comic „Der Araber von morgen“ ist dort bereits vor dem Anschlag vom 7. Januar erschienen. Es zeichnet das Bild einer gnadenlos rückständigen Gesellschaft.


Von Henryk M. Broder|DIE WELT

Ich möchte niemand zu nahe treten, keinen verletzen und auch nicht generalisieren, wenn ich behaupte, dass Kritik und vor allem Selbstkritik nicht zu den wesentlichen Tugenden der arabisch-islamischen Kultur gehören. Muslime scheinen, wie ihre Reaktionen auf „islamkritische“ Texte und Karikaturen zeigen, eher zum Beleidigtsein zu neigen als Angehörige anderer Kulturen und Konfessionen.

An allem, was in der arabisch-islamischen Welt schiefläuft – Armut, Analphabetismus, Arbeitslosigkeit –, sind immer die anderen schuld, der Kolonialismus, der Kapitalismus, der Zionismus – und nie diejenigen, die in diesen Ländern das Sagen haben.

Natürlich gibt es auch kritische und selbstkritische Nach- und Vordenker, die im Zeichen des Halbmonds aufgewachsen sind. Ayaan Hirsi Ali und Salman Rushdie, Ibn Warraq und Najem Wali, Taslima Nasrin und Hamed Abdel-Samad, der über sich selbst sagt, er sei „vom Glauben zum Wissen konvertiert“. Aber sie leben und arbeiten alle im Exil.

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