Kirche im Blindflug


Das Kreuz mit den Religionen
Das Kreuz mit den Religionen

Eine im Auftrag der katholischen Kirche erstellte Studie sieht eine „Abkehr der Katholiken” von ihrer Kirche. Dumm nur, dass sie kaum allgemeingültig sein dürfte

Von Alexander KisslerCicero

Die Kirchen in Deutschland haben eine lange Erfahrung darin, sich ins eigene Bein zu schießen. Dem protestantischen Zweig etwa gebührt das gar nicht hoch genug einzuschätzende Verdienst, durch die „Lutherbibel“ deutsche Sprache und Theologie enorm bereichert zu haben. Also gefiel es der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vor wenigen Jahren, eine kaum lesbare „Bibel in gerechter Sprache“ als Konkurrenzprodukt auf den Markt zu werfen. Luther drehte sich im Grabe um.

Kaum weniger toll treibt es die katholische Amts- und Gremienkirche. Sie lässt es sich gewaltige Steuermittel kosten, um enorm schlecht da zu stehen.

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1 Comment

  1. Was hat die Lutherbibel mit Luther zu tun, fast nichts mehr

    Die EKD revidiert in den letzten 100 Jahren die Lutherbibel 3 Mal, 35% der 181.000 Worte sind neu, die gelöschten Worte sind ewig wahr vom heiligen Geist und die neuen auch, was ist also wirklich wahr?

    Dazu kommen Ausgaben der John-Wyclif-Bibel von 1382 n.C., der William-Tyndal-Bibel von 1522 nach dem masoretischen Text und dem Text-Receptus, der Coversdale Bibel, die Matthew Bibel, der Taverner Bibel, der Großen Bibel, der Geneva Bibel, der Bishop Bibel, der Douay-Rheims Bibel, der King-James-Bible von 1611 n.C und noch einmal 1769 n.C, der New-American-Standard-Bible, der English-Standard-Bible usw. Im Internet stehen über 108 Versionen sehr widerspüchlicher ewig wahrer Bibeln.

    Mit der infantilen Ausrede die Bibel enthalte mythisch deutbare Bilder lässt sich jeder Unsinn als Geisterspuk rechtfertigen.

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