Die „Pille danach“ und die katholische Unmoral


Das St. Vinzenz-Hospital in Köln soll ein Vergewaltigungsopfer abgewiesen haben. (Bild: picture alliance / dpa / Henning Kaiser)

Seit bekannt wurde, dass eine junge Frau, die mutmaßlich vergewaltigt wurde, in zwei katholischen Kölner Kliniken abgewiesen wurde, reißt die Welle der Empörung nicht ab. Im Hintergrund steht dabei auch die Diskussion um die Wirkungsweise der „Pille danach“.

Von Monika KonigorskiDeutschlandfunk

Der jungen Frau hätte in den Kölner Kliniken umfassend geholfen werden müssen. Diese Ansicht hat der Kölner Kardinal Joachim Meisner in einer persönlichen Erklärung vergangene Woche bekräftigt. Allerdings: Ausgeschlossen seien …

“ … alle Maßnahmen, welche die Tötung eines möglicherweise schon gezeugten Kindes bedeuten.“

Würde die Einnahme der „Pille danach“ aber überhaupt zur Tötung eines bereits gezeugten Kindes führen? Nein, sagt die Beratungsstelle „pro familia“. In einer Stellungnahme heißt es:

„Die ‚Pille danach‘ ist keine Abtreibungspille. Bei bestehenden Schwangerschaften wirkt sie nicht. Die katholische Kirche ignoriert seit Langem bekannte medizinische Fakten, wenn sie das Gegenteil behauptet.“

Dieser Position kann der Freiburger Moraltheologe Eberhard Schockenhoff nur bedingt folgen. Denn sie geht von anderen Voraussetzungen aus, ab welchem Zeitpunkt eine Schwangerschaft besteht und dem zufolge von einer Abtreibung die Rede sein muss. Für die katholische Kirche gelte:

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4 Comments

  1. @Rolo
    Die Gewerkschaft der Homo-Schwuchteln innerhalb der RKK legt Wert auf die Feststellung, man steht nur auf Würfelzucker blasen. Puderzucker im After ist viel zu sanft und würde kein Vergnügen bereiten.

    Bei diesen Vatikanzombies haben ich immer die Vorstellung, wie ein indianischer Fruchtbarkeitszauberer verkleidet im vatikanischen Affenkostüm einem Forscher und Paläogenitiker wie Svantje Pääbo die Funktion der DNA erklärt, alles natürlich unter Berücksichtigung der ewigen und absolut wahren Bibel

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  2. Es verblüfft einfach nur, dass ausgerechnet diese Wixer bei solchen Themen überhaupt mitreden dürfen. Deren Daseinsauffassung nach, dürfen die doch eigentlich gar keinen Schimmer von normaler Sexualität und daraus resultierender Angelegenheiten haben. Ausser, was sie natürlich längst gecheckt haben, dass man vom Onanieren und Blasen lassen, wie auch vom Messdienerfummeln oder Nuttenbumsen, kaum in die Situation kommen kann, Schwangerschaften unter- bzw. abbrechen zu müssen. Verstehe auch wer will, dass es Wesen gibt, die sich „vernunftbegabte Menschen“ nennen, sich aber von diesen weltfremden, alten Zauseln ihr Leben lang schickanieren lassen, denen jeden Mist abkaufen und dabei auch noch die Füße küssen und massenweise Puderzucker in den Hintern blasen.

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