Streit um Einheitsdenkmal: Es lebe der Kaiser


Bild: freiheits-und-einheitsdenkmal.de
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Berlin streitet um die Nutzung der Fläche vor dem Stadtschloss: Eigentlich sollte dort ein Denkmal für die Revolution von 1989 hin. Das wurde aus Kostengründen gestoppt, nun ist plötzlich Geld für ein ganz anderes Projekt da.

Von Peter Wensierski | SpON

Die sogenannte „Schlossfreiheit“ zwischen Spreearm und Schlosseingang war bisher als Ort für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal vorgesehen, mit dem die friedliche Revolution von 1989 gewürdigt werden soll. Das hatte der Bundestag beschlossen. Längst gibt es dazu einen Entwurf, eine abgeschlossene Planung, eine Baugenehmigung und die notwendige TÜV-Zertifikation. Mit dem Bau sollte begonnen werden. Doch der Haushaltsausschuss hatte das 11-Millionen Projekt im vergangenen April überraschend gestoppt, angeblich weil es zu teuer war. Nun aber hat derselbe Ausschuss vor wenigen Tagen 18,5 Millionen bereitgestellt – allerdings für den Wiederaufbau von kaiserlichen Kolonnaden am selben Platz.

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