«CO2 ist gar nicht so schlimm»: 9 Mythen der Klimaskeptiker im Faktencheck

Am Samstag demonstrierten in der Schweiz über 50’000 Personen für mehr Klimaschutz. Doch auch die Klimaskeptiker haben zugenommen. Bild: KEYSTONE
Am Samstag gingen schweizweit erneut über 50’000 Personen für mehr Klimaschutz auf die Strassen. Doch nicht nur die Befürworter haben Konjunktur, auch die Skeptiker. Die neun häufigsten Aussagen im Faktencheck.

Leo Helfenberger | watson.ch

«Manchmal ist es halt kalt und manchmal warm!» Mit dieser einfachen Aussage versuchen Klimaskeptiker immer wieder, den Klimawandel zu widerlegen. Doch: Das Wetter ist nicht das Klima. Ein Klimawandel findet dann statt, wenn sich Wetterdaten – wie zum Beispiel die Temperatur – im Durchschnitt über einen längeren Zeitraum verändern.

Genau dieses Phänomen beobachten Wissenschaftler auf der ganzen Welt im Moment. Die Temperaturen fallen höher aus, die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre wird dichter und der Meeresspiegel steigt. All dies sind starke Hinweise darauf, dass sich das Klima im Moment verändert.

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Österreich: Versteckter Kulturkampf um den Ethikunterricht

(c) Peter Kufner
Schüler, die Religion besuchen, bekommen genug Ethik mit, aber wie viel Religion bekommen jene mit, die in Zukunft Ethik besuchen?

Die Presse.com

Seit einigen Tagen kann man für ein Volksbegehren unterschreiben, das einen „von Religion entkoppelten Ethikunterricht als Pflichtfach für alle Schüler von der ersten Schulstufe bis zur Matura“ verlangt. Die Unterschrift wäre vergebliche Liebesmüh, denn bekanntlich ist die Entscheidung schon anders gefallen: Ab dem Schuljahr 2020/21 wird in der AHS-Oberstufe und in den Polytechnischen Schulen zwar das Fach Ethik eingeführt, aber nicht für alle Schüler, sondern nur für jene, die keinen konfessionellen Religionsunterricht besuchen, weil sie entweder konfessionslos sind oder vom Religionsunterricht abgemeldet wurden. Ab 2021 wird die Regelung dann auch für BHS und Berufsschulen gelten.

Unvermeidliche Entscheidung

Die Entscheidung des Bildungsministers war richtig, und sie war auch unvermeidlich. Sonst hätte man den verfassungsrechtlich (im Fall des katholischen durch einen völkerrechtlichen Vertrag) abgesicherten schulischen Religionsunterricht unweigerlich in eine Randexistenz im Schulgeschehen gedrängt, was zum Teil ja heute schon der Fall ist.

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Patriarch Sako: Islam braucht dringend „religiöses Update“

Oberhaupt der chaldäischen Kirche fordert bei internationaler Tagung im Stift Heiligenkreuz einmal mehr Trennung von Religion und Politik in muslimischen Staaten – Iranische Friedensnobelpreisträgerin Ebadi: Kein Platz für archaische muslimische Vorschriften im 21. Jahrhundert
Der Islam braucht dringend ein „religiöses Update“ und die Muslime einen Mentalitätswandel, damit sie Angehörige anderer Religionen nicht länger als zweitrangig betrachten und behandeln. Das hat der chaldäische Patriarch Kardinal Louis Raphael Sako bei einer internationalen Tagung im Stift Heiligenkreuz einmal mehr eingemahnt.

kathpress

Allein in den vergangenen 15 Jahren hätten aufgrund des islamistischen Terrors, aber auch aufgrund der alltäglichen Gewalt gegen bzw. der Diskriminierung von religiösen Minderheiten rund eine Million Christen den Irak verlassen, so Sako. Nicht einmal mehr eine halbe Million sei verblieben. „Nicht alle Muslime sind fanatisch, aber die antichristliche Mentalität ist durchgängig verbreitet“, sagte der Patriarch.

Sako bekräftigte einmal mehr seine Forderung nach der Trennung von Religion und Politik in muslimischen Staaten. Egal ob Muslim oder Christ, jeder sei zuerst Bürger eines Landes mit gleichen Rechten und Pflichten, so der Patriarch. Diese Sicht müsse vor allem auch in den schulischen Lehrplänen verankert werden, um eine neue Generation in diesem Sinn zu bilden.

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The Event Horizon Telescope Is Trying to Take the First-Ever Photo of a Black Hole

A still of a video simulation that shows what a black hole shadow might look like. The animation was featured in a short movie about the Event Horizon Telescope (EHT) project, produced by Peter Galison and Chyld King. Watch a livestreamed announcement of the Event Horizon Telescope’s first results on April 10, 2019 at 9 a.m. EDT here: Nsf.gov/blackholes (Image: © EHT Outreach/YouTube)
Snapping a black hole’s silhouette is like photographing an orange on the moon.

By Doris Elin Salazar | SPACE.com

Astronomers orchestrated radio dish telescopes across the world into an Earth-size virtual camera for a bold new experiment attempting to deliver the first-ever image of a black hole. The telescope collaboration is set to make a big announcement of results this week, and members also described their research approach at a talk in March.

Black holes are extreme warps in space-time that are so strong, their massive gravity doesn’t even let light escape once it gets close enough.

The astronomers‘ idea is to photograph the circular opaque silhouette of a black hole cast on a bright background. The shadow’s edge is the event horizon, a black hole’s point of no return. A picture is worth a thousand words, and a photograph of a black hole would be an important tool for understanding astrophysics, cosmology and the role of black holes in the universe.

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Die Plattformen haben das partizipative Web gekapert

Aus dem Cover der Ausgabe der Fabrikzeitung über die „Neue Öffentlichkeit
Das World Wide Web stand einmal für radikale Aufklärung und Partizipation. Von diesem Aufbruchsgeist ist nicht mehr viel übrig geblieben

Adrian Lobe | TELEPOLIS

In der Mitte der 1990er Jahren war im Grundrauschen der Modems, die in Wohnzimmern und Büroräumen installiert waren, ein Revolutionsknistern zu vernehmen. Der Siegeszug des World Wide Web würde die Demokratisierung beschleunigen, er würde autoritäre Herrscher hinwegfegen, tradierte Institutionen überflüssig machen, Machenschaften ans grelle Licht der Öffentlichkeit zerren, die Welt zu einer „Placeless Society“ (William Knoke) machen, für die Orte keine Rolle spielen. Futuristen und Akzelerationisten berauschten sich an der Geschwindigkeit der Bytes und Bits ebenso wie Kapitalisten. Die gegenkulturellen Netzaktivisten erträumten eine Cyberagora, einen elektronischen Marktplatz von Ideen, wo alle gleichberechtigt am Diskurs partizipieren können.

Der Internetpionier John Perry Barlow postulierte in seiner „Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace“ im Jahr 1996: „Wir erschaffen eine Welt, in der jeder Einzelne an jedem Ort seine oder ihre Überzeugungen ausdrücken darf, wie individuell sie auch sind, ohne Angst davor, im Schweigen der Konformität aufgehen zu müssen.“

Dass diese Utopie herrschaftsfreien Diskurses im Netz eine Utopie bleiben würde, war selbst dem größten Optimisten klar. Auch der gerne idealisierte Speakers Corner, wo seit 140 Jahren die freie Rede kultiviert wird, war immer bloß ein Corner, eine Ecke der Debattierfreude, ein Schaukasten für besonders bunte Ideen, wo sich die demokratische Gesellschaft ihrer Werte vergewisserte, wohl wissend, dass die freie Rede in elitären Kreisen wie Eton oder Oxford auch von informellen und formellen Sprachregelungen eingeschränkt wird. Die brachiale Art und Weise, mit der diese Utopie einer elektronischen Agora (vorläufig) gescheitert ist, hat dann aber doch überrascht. Fake-News fluten das Netz, Hasskommentare verrohen den Diskurs, Trollfabriken manipulieren Wahlkämpfe, Hacker greifen Daten ab, Meinungsroboter torpedieren den politischen Diskurs, autoritäre Regime zensieren das Netz.

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Antarktis: Schelfeis kurz vor dem Abbruch

Dieser Riss im Brunt-Schelfeis ist bereits rund 50 Kilometer lang und wächst täglich weiter auf einen entgegenkommenden zweiten Riss zu. © Jan De Rydt /British Antarctic Survey
Riss im Eis: In der Antarktis steht offenbar wieder ein großer Eisabbruch bevor. Im Brunt-Schelfeis bewegen sich zwei mehr als 50 Kilometer lange Risse immer weiter aufeinander zu. Wenn sie sich treffen, könnte die Hälfte des Schelfeises als Riesen-Eisberg abbrechen – er wäre doppelt so groß wie New York City. Ursache dieses Bruchs ist jedoch höchstwahrscheinlich nicht die Erwärmung des Meeres, sondern ein natürlicher Prozess, wie die Forscher erklären.

scinexx

Die großen Schelfeise der Antarktis sind wichtige Bremser für den Gletscherstrom ins Meer. Gleichzeitig jedoch sind diese schwimmenden Eisflächen die größte Quelle antarktischer Eisberge – und viele von ihnen sind durch warmes Tiefenwasser bereits ausgedünnt. Erst 2017 brach vom Larsen-C-Schelfeis ein 5.800 Quadratkilometer großes Stück ab – einer der größten jemals beobachteten Eisberge. Und auch die Zunge des Pine-Island-Gletschers zeigt bereits einen ausgedehnten Riss.

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Potus und seine Grenzprobleme

Am 7. März an der Grenze bei El Paso. Bild: CBP
Trump schasst angesichts wachsender Migrantenzahlen und seiner bislang gescheiterten Mauerpolitik die zuständige DHS-Ministerin Nielsen

Florian Rötzer | TELEPOLIS

Ausgerechnet US-Präsident Donald Trump ist konfrontiert mit einer Rekordwelle von Migranten, die über die Grenze aus dem Süden ins Land strömen und die US-Behörden heillos überfordern. Vermutlich ist gerade die seit dem Präsidentschaftswahlkampf angekündigte Schließung der Grenze zu Mexiko der Grund, warum jetzt noch schnell viele aus den mittelamerikanischen Ländern in die USA gelangen wollen. Trump behauptet: „Das Land ist voll.“

Die Grenze mit einer Mauer schließen, wollte bereits George W. Bush nach den Anschlagen von 9/11, die allerdings mit der Migration aus Mittelamerika nichts zu tun hatten, aber dem Willen geschuldet waren, das amerikanische Territorium möglichst vom Ausland abzuschotten. Entsprechend kletterte die Zahl der Migranten, die an der Grenze gefasst wurden, wieder in die Höhe. Der Plan, im Süden eine Hightech-Mauer zu errichten, versandete nach ein paar Kilometern auch aufgrund der hohen Kosten und wurde unter Obama nicht mehr wirklich verfolgt, was die Zahl der illegalen Grenzübertritte wieder sinken ließ. 2000 wurde eine Rekordzahl von über 1,6 Millionen Migranten, die beim Grenzübertritt gefasst wurden, verzeichnet. Bis 2017 waren es nur noch ein Fünftel oder ein Viertel.

2018 stiegen die Festnahmen von 310.000 auf über 400.000 an. Die Grenzschutzbehörde CBP prognostizierte zwar für 2019 die Zahl von 270.000, aber das ist völlig unrealistisch. Schon in den Monaten Januar und Februar wurden an der Südwestgrenze mehr als 100.000 illegale Migranten festgenommen, doppelt so viele wie 2018 im selben Zeitraum. Darunter sind viele Familien und Kinder.

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Erzapostel Schick: Staatsleistungen nein, Kirchensteuer ja – Hin zur „vollständigen Ablösung“

Staatsleistungen in der Debatte © KNA
Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat sich für eine weitere Ablösung der sogenannten Staatsleistungen an die Kirchen ausgesprochen. Das sei „nicht immer einfach“, aber bereits vielfach geschehen, sagte Schick.

DOMRADIO.DE

„Auf diesem Weg müssen Staat und Kirchen bleiben und vorangehen bis zur vollständigen Ablösung“, betonte Schick gegenüber der Katholischen Nachrichtenagentur.

Infolge der Enteignung von Kirchengütern während der Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts verpflichtete sich der Staat zur Besoldung höherer Geistlicher und zum Unterhalt kirchlicher Gebäude.

In Bayern wurden in den vergangenen Jahren durch komplexe Verhandlungen zwischen Staat und Kirche Entflechtungen vorgenommen, vor allem im Bereich von Bauleistungen. Das Aufkommen für die Gehälter höherer katholischer Geistlicher wurde pauschaliert, Zahlungen für Pensionen wurden verringert.

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AfD klagt wegen Berufung Schavans zur Vatikan-Botschafterin

Bild: © KNA
War die Berufung Annette Schavans zur Botschafterin beim Heiligen Stuhl unrechtmäßig? Das sieht die AfD jedenfalls so und hat gegen Mitglieder des damaligen Bundeskabinetts Strafanzeige gestellt. Darunter sind Kanzlerin Merkel und Präsident Steinmeier.

katholisch.de

Die AfD-Fraktion im sächsischen Landtag will die 2014 erfolgte Berufung der früheren Bundesministerin Annette Schavan (CDU) zur Botschafterin beim Heiligen Stuhl rechtlich prüfen lassen. Wie der Fraktionsvorsitzende Jörg Urban am Montag in Berlin mitteilte, wurde gegen die Mitglieder des damaligen Bundeskabinetts Strafanzeige wegen Untreue bei der Staatsanwaltschaft Berlin gestellt. Betroffen wären damit unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Außenminister Heiko Maas (SPD), der damals Justizminister war.

Die Anzeigen gelten aber auch Politikern, die heute nicht mehr dem Kabinett angehören, wie den damaligen Außenminister und heutigen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, SPD-Parteichefin Andrea Nahles und Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU).

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BVB-Maskottchen „Emma“ wirbt für Quartiere zum Kirchentag

Das Maskottchen der Fußballmannschaft Borussia Dortmund, die Biene „Emma“, wirbt für Privatquartiere zum evangelischen Kirchentag im Juni in Dortmund.

evangelisch.de

Die „Emma“-Figur wird am Mittwoch mit einem großen Kirchentagsbett vor dem Stadion für Gastfreundschaft werben, wie der evangelische Kirchentag am Montag in Dortmund ankündigte. Für den Kirchentag werden nach Veranstalterangaben noch 4.000 Privatquartiere benötigt. Wer einen Gast des Kirchentages für die fünf Tage im Juni aufnehmen möchte, benötige nicht einmal ein ganzes Gästezimmer, hieß es. Ein Bett, ein Sofa oder eine Liege und ein kleines Frühstück am Morgen reichten völlig aus.

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Schon wieder: Axel Springer verklagt Adblock Plus

Auf „bild.de“ werden Nutzer von Adblock Plus abgewiesen. (Bild: Screenshot von „bild.de“.)
Mit einer neuen Klage will der Konzern das Eyeo-Geschäftsmodell angreifen. Erst voriges Jahr war Axel Springer vor dem BGH gescheitert.

Von Torsten Kleinz | heise online

Wiederauflage eines Rechtsstreits: Der Konzern Axel Springer verklagt den Hersteller des Werbeblocker Adblock Plus, die Kölner Firma Eyeo. Die neue Klage soll sich ganz auf das Urheberrecht stützen.

„Werbeblocker verändern die Programmiercodes von Webseiten und greifen damit direkt in das rechtlich geschützte Angebot von Verlagen ein“, begründet Claas-Hendrik Soehring, Leiter Medienrecht bei Axel Springer, die neue Klage. „Dadurch beschädigen sie langfristig nicht nur eine zentrale Finanzierungsgrundlage von digitalem Journalismus, sondern gefährden auf Dauer auch den offenen Zugang zu meinungsbildenden Informationen im Internet.“ Dies werde Axel Springer nicht hinnehmen.

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Vatileaks-Affäre: Kardinal fordert Geldstrafen für Whistleblower – „Franziskus wie Benedikt XVI. haben unter diesem Verrat sehr gelitten“

Kurienkardinal Angelo Becciu hält die Konsequenzen aus den beiden Vatileaks-Skandalen für unzureichend. Die Weitergabe vertraulicher Dokumente hätte Papst Franziskus wie Benedikt XVI. sehr geschadet.

DOMRADIO.DE

Auch an der Kurie sollten „Verletzungen des Berufsgeheimnisses mit Geldstrafen belegt werden“, sagte Kurienkardinal Angelo Becciu in einem Interview, aus dem das Portal „Vatican Insider“ vorab berichtet. Das vollständige Interview soll in Kürze in dem Buch „I nuovi cardinali di Francesco“ (Franziskus‘ neue Kardinäle) erscheinen, das vom italienischen TV-Journalisten Fabio Marchese Ragona erstellt wird.

Päpste haben unter „diesem Verrat“ gelitten

Becciu, Leiter der Vatikanbehörde für Heiligsprechungen, war von 2011 bis Juni 2018 Substitut im Staatssekretariat und damit an einer Schlüsselstelle der Kurienverwaltung tätig. Dort habe er eine Untersuchung zur Einrichtung solcher Geldstrafen gefordert; „ich hoffe, dass dies Fortschritte macht“, so der Geistliche. Bei den beiden Vatileaks-Skandalen 2011/12 und 2015 kam es zur Weitergabe vertraulicher Dokumente aus dem Vatikan an Journalisten.

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Das Zuckerhoch ist ein Mythos

Glücklich, wach und aufmerksam dank Zucker? Von wegen. © Mepomenem/ istock
Von wegen Glücklichmacher: Entgegen der gängigen Annahme hebt Zucker nicht die Laune. Wie eine Meta-Analyse von 31 Studien zeigt, hat der Verzehr des süßen Stoffes keinerlei positiven Effekte auf die Stimmung. Im Gegenteil: Zuckerkonsum scheint sogar die Aufmerksamkeit zu beeinträchtigen und müde zu machen. Das oft zitierte Zuckerhoch sei demnach ein Mythos, berichten die Forscher.

scinexx

Egal ob in Süßigkeiten, Fastfood oder Getränken: Dass zu viel Zucker ungesund ist, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Ein übermäßiger Konsum des süßen Stoffes erhöht nicht nur das Risiko für Karies und Übergewicht, sondern fördert auch Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Trotzdem genehmigen sich viele von uns regelmäßig zuckrige Sünden. Schließlich schmecken Schokolade, Limo und Co einfach gut und sorgen darüber hinaus auch noch in Sekundenschnelle für gute Laune – so zumindest die oft zitierte Annahme. Doch taugt Zucker tatsächlich als Glücklichmacher?

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Dodo Mosebach vergleicht Franziskus-Auftritte mit Hitler und Stalin

Bild: © Stefano dal Pozzolo/Romano Siciliani/KNA
Verbale Breitseite gegen den Papst: Der Schriftsteller Martin Mosebach hat die öffentlichen Auftritte von Franziskus mit den Inszenierungen totalitärer Diktaturen verglichen. Wie Hitler und Stalin nutze der Papst bestimmte Stilmittel, um sich ins rechte Licht zu setzen. Scharfe Kritik an Mosebach folgte prompt.

katholisch.de

Der Schriftsteller Martin Mosebach hat die öffentlichen Auftritte von Papst Franziskus mit den Inszenierungen totalitärer Diktaturen verglichen. „Ein Fußballstadion, wo Zigtausende auf eine einzelne weiße Gestalt in der Mitte ausgerichtet sind, das ist eine viel totalitärere Sprache als das umständliche, verstaubte Hofzeremoniell von einst“, sagte Mosebach in einem am Montag veröffentlichten Interview der Monatszeitschrift „Herder Korrespondenz“ mit Blick auf entsprechende Auftritte des Papstes.

Als es am Papsthof noch Straußenfederfächer gegeben habe, sei dies in seiner Gestrigkeit altmodisch und rührend gewesen, so Mosebach weiter.

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