Das Henne-Ei-Problem: Evolutionsbiologisch, philosophisch und Bullshit


Noch Ei oder schon Küken? Bild. wikimedia.org/CC BY-SA 2.0/grendelkhan
Um eines gleich vorweg zu klären: Dass alle Hühner Eier legen können, stimmt schon einmal überhaupt nicht. Das können nur die weiblichen Tiere der Unterart „Gallus gallus domesticus“. Die nennen sich nun einmal korrekterweise „Henne“, denn auch ein Hahn ist ein Huhn. Weit weniger einfach ist die Antwort auf die uralte Frage, was denn nun zuerst da war – die Henne oder ihr Ei? Denn schließlich muss jedes Ei von einer Henne gelegt werden, die ihrerseits wieder irgendwann aus einem Ei geschlüpft ist.


Von Anke Velten|Weser Kurier

Das Online-Lexikon Wikipedia definiert als „Henne-Ei-Problem“ „eine vermeintlich nicht zu beantwortende Frage nach dem ursprünglichen Auslöser einer Kausalkette, deren Ereignisse wechselseitig Ursache und Wirkung darstellen.“ Den Kopf zerbrochen haben sich darüber schon die alten Griechen, und auch heute noch zeigt Google bei diesem Schlagwort mehr als 1,3 Millionen Treffer an. 

Vor zwei Jahren brüsteten sich Wissenschaftler englischer Universitäten damit, die endgültige Antwort auf die Frage gefunden zu haben. Mittels eines Supercomputers hatten sie in der Schale von Hühnereiern ein bestimmtes Protein entdeckt, das sonst nur in Eierstöcken der Hennen zu finden ist. Also musste ja logischerweise die Henne vor dem Ei da gewesen sein, folgerten die Forscher aus Warwick und Sheffield. Leider lieferten sie nicht die Antwort auf die Frage mit, woher denn nun die eierlegende Henne plötzlich auftauchte.

Die Lösung des „Henne-Ei“-Problems bleibt also nach wie vor alles andere als endgültig geklärt – und die Frage kann von ganz unterschiedlichen Seiten betrachtet werden. Falls Sie irgendwann einmal wieder gefragt werden: Für die Leserinnen und Leser des Weser Kurier opferten freundlicherweise drei ausgewiesene Experten die Zeit und lieferten den letzten Stand der Forschung. Lesen sie hier, was Philosophie, Evolutionswissenschaft und Theologie dazu zu sagen haben. Und nein, niemand hat gesagt, dass die Antworten so schlicht und kurz sein müssen wie die Frage.

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2 Gedanken zu “Das Henne-Ei-Problem: Evolutionsbiologisch, philosophisch und Bullshit

  1. Noah ist extra nach Amerika gesegelt, hat die Eier von gut 1200 Dinosaurierarten geklaut wie etwa dem Tyrannosaurus Rex und Grasfressern mit 60 Tonnen, 19 m Höhe und 35 m Länge, hat die Eier für die 2 Jahre der Rückfahrt tiefgekühlt gelagert und dann auf der Arche persönlich ausgebrütet.

    So konnten die Saurier die Sinflut überleben, sind dann aber an Trübsinn und Langeweile gestorben

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  2. Äh, ja. Hat Gott nun das Hhn oder das Ei erschaffen? Beim Probst klingt es nach Ei … aber wirklich beantwortet hat er die Frage nicht. Dass (Saurier-)-Eier schon vor Hühnern und Hühner (aus Protohühnereiern, gelegt von Protohühnern) vor Hühnereiern wusste mein Sohn schon mit fünf …

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