Zen-Priester gesteht Missbrauch von sieben Jungen

Prozessbeginn in Augsburg: Dem Zen-Priester wird mehrfacher sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen. (Foto: dpa)
  • Die Opfer sollen zwischen vier und 13 Jahre alt gewesen sein.
  • Vor dem Landgericht in Augsburg geht es zudem um mehrere Tausend kinderpornografische Fotos und Videos.
  • Dem Mann drohen bis zu 15 Jahre Gefängnis.

Süddeutsche.de

Als Zen-Priester war er ein charismatischer und angesehener Geistlicher. Doch er hat seine Position dafür missbraucht, sich über viele Jahre hinweg reihenweise sexuell an Kindern zu vergehen. Dem Mann werden in der Anklage fast 30 Fälle vorgeworfen, fünf davon stuft die Staatsanwaltschaft als schweren sexuellen Kindesmissbrauch ein. Dem Geistlichen drohen damit bis zu 15 Jahre Gefängnis, er sitzt bereits seit Juli 2016 in Untersuchungshaft.

Am Freitagmorgen erschien dann ein gebrochener, stark zitternder Mann vor dem Augsburger Landgericht, der mit zeitweise tränenerstickter Stimme seine Taten nur schwer erklären konnte.

weiterlesen

Advertisements

Sentimentale Erinnerung an Wittgenstein und Heidegger

Martin Heidegger, deutscher Philosoph. Foto: epd
Die Sache des Denkens mit ganzem Einsatz: Manfred Geiers lesenswerte Doppelbiografie über zwei völlig unterschiedliche Philosophen, die doch eine Sache eint

Von Otto Böhmer | Frankfurter Rundschau

Das Produkt des Philosophen ist sein Leben (vor seinen Werken)“, befand Friedrich Nietzsche, der von vielem, wenn nicht gar von allem eine Ahnung hatte. Philosophen bringen ihre Lebensgeschichte(n) mit in die Philosophie – ein Vorgang, den die Beteiligten, aus Gründen der Diskretion und eines alles vereinnahmenden Erkenntnisinteresses, nicht recht wahrhaben wollen. Dabei sind Philosophen, notgedrungen, auch mit dem Alltag befasst, der ihr Denken zuweilen derart derb konterkariert, dass sich daraus eine Einübung in die Kunst des wissenden Scheiterns ableiten ließe.

Eine nicht unerhebliche Kluft tut sich auf zwischen dem hehren Anspruch der Philosophie und der gewöhnlichen Lebenstüchtigkeit, die man, leider, auch den Philosophen abverlangt. Aus ihr blitzt, wiederkehrend, jene Heiterkeit auf, die wir in unseren besten Stunden als tröstenden Schimmer ausmachen können, der über den Dingen liegt. Es ist, wie es ist; viel mehr bleibt nicht vom Gebrauchswert der philosophischen Wahrheit, die ein geheimes Verfallsdatum hat – welches im übrigen auch für das Leben selbst gilt, das immer lebensgefährlich ist und, bei passender oder unpassender Gelegenheit, sein letztes Stündlein geschlagen bekommt.

weiterlesen

DUP: Sonntags keinen Sex und Irland auf ewig geteilt

Reverend Ian Paisley, die Fahne des United Kingdom im Rücken, 1000 loayle Anhänger vor sich in einer Veranstaltung der DUP im April 1997. (Foto: Paul Mcerlane/AP)
Die nordirische „Democratic Unionist Party“ wird wohl Regierungspartei in Großbritannien. Sie will die permanente Teilung Irlands. Und beharrt standhaft darauf, dass sonntags niemand Sex haben darf.

Von Colm Tóibín | Süddeutsche.de

Vor mehr als einem Vierteljahrhundert lernte ich in Nordirland eines der führenden Mitglieder der Democratic Unionist Party (DUP) kennen, einer Partei, die nun mit ihren zehn Parlamentsabgeordneten in Westminster das Zünglein an der Waage ist. Wenn die Konservative Partei unter Premierministerin Theresa May an der Regierung bleiben will, wird sie von der Unterstützung der DUP abhängig sein. Eines Nachmittags lud mich mein Bekannter, gewählter Vertreter dieser radikalprotestantischen Partei, ein, mit ihm einen Staatssekretär der britischen Regierung durch Nordirland zu begleiten.

Er machte die ganze Zeit nichts anderes, als diesen armen englischen Politiker anzuschreien. In einer Reihe rhetorischer Bravourstücke rief er immer wieder den Namen des Politikers, gefolgt von dem Wort „Reprobate“. Das kann im Englischen einfach „Schurke“ bedeuten, aber es bezeichnet auch Menschen, die sündig oder moralisch verkommen sind. Normalerweise wendet man dieses Wort nicht auf seine politischen Gegner an. Aber in der nordirischen Politik gibt es viele Wörter, und auch Taten, die nicht ganz normal sind.

weiterlesen

Kirchenaustritt: Es ist nie ein Grund allein

Themenbild. Bild: T-Online.de/ Screenshot: BB
Was genau bewegt Menschen dazu, aus der Kirche auszutreten? Das will das Bistum Essen mit einer großen Studie herausfinden. Über 3.000 Menschen haben daran teilgenommen. Das sind die ersten Ergebnisse.

Von Tobias Glenz | katholisch.de

Glaubensverlust, Unzufriedenheit, Kirchensteuer: Welche Motive führen am häufigsten zu einem Kirchenaustritt? Im Jahr 2015 hatte die katholische Kirche in Deutschland noch knapp 24 Millionen Mitglieder. Zugleich verzeichnete sie 182.000 Austritte. Jährlich rund 4.000 Menschen sind zuletzt im Bistum Essen aus der Kirche ausgetreten. Mit dem kontinuierlichen Mitgliederverlust will sich das Ruhrbistum nicht länger zufriedengeben. Deshalb lässt es eine breitangelegte Studie durchführen, aus der die Diözese für die Zukunft lernen möchte. Das wissenschaftliche Projekt ist Teil des „Zukunftsbildes“, das das Bistum entwickelt. Derzeit werden die bisherigen Ergebnisse ausgewertet.

Von März bis Mai dieses Jahres war in einem ersten Schritt der Studie ein Online-Fragebogen freigeschaltet, in dem die Menschen Gründe für ihren Austritt aus der Kirche oder ihren Verbleib in ihr angeben konnten. „Daran haben sich über 3.000 Leute beteiligt, was für ein einzelnes Bistum eine erstaunliche Resonanz ist“, sagt Tobias Faix, Theologieprofessor aus Kassel und Leiter des Forschungsinstituts „empirica“.

weiterlesen

„Man soll die Säkularisierung nicht verteufeln“

Der ehemalige Weihbischof Hans-Jochen Jaschke ist sich sicher: Ohne Glauben kann man nicht leben. © Müller-Stauffenberg Fotograf: Müller-Stauffenberg
Was gibt den Menschen Halt? Unter dem Motto „Woran glaubst Du?“ beschäftigt sich die ARD-Themenwoche vom 11. bis 17. Juni 2017 mit den vielen Spielarten des Glaubens. Pascal Hillgruber spricht mit dem ehemaligen Weihbischof des Erzbistums Hamburg, Hans-Jochen Jaschke, über den christlichen Glauben im Jahr 2017.

NDR.de

Die beiden großen christlichen Kirchen haben ein bisschen Probleme mit ihren Schäfchen – es werden nämlich immer weniger. Kann man diesen Trend zur Säkularisierung überhaupt noch stoppen?

Jaschke: Man soll die Säkularisierung nicht verteufeln. Das Christentum selber gibt das Leben frei, in die Welt hinein, in die säkulare Welt. Die Säkularisierung hat auch viele schöne Seiten. Sie hat uns Freiheiten gebracht, neue Einsichten. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Mensch irgendwie doch so eine Art Antenne hat. Und wenn er mal einen Gottesdienst erlebt, eine Kindstaufe, bei Trauungen, dann höre ich immer wieder: „Ach, das ist doch eigentlich ganz schön.“ Glaube kann man nicht kategorisieren. Glaube ist eine Haltung, eine Gläubigkeit, eine Art Grundvertrauen, dass man allen Enttäuschungen zum Trotz weiterlebt, dass man Freude am Leben hat. Ich bin sicher, ohne Glaube kann man nicht leben. Ich kann mich doch nicht auf einen Stuhl setzen, wenn ich nicht das Grundvertrauen habe, dass dieser Stuhl wohl halten wird.

weiterlesen

Russisches Ministerium: IS-Anführer al-Bagdadi möglicherweise tot

foto: reuters/social media website
Dieser Screenshot aus einem IS-Propagandavideo soll angeblich Abu Bakr al-Baghdadi zeigen.

Der Anführer der IS-Terrormiliz Abu Bakr al-Bagdadi könnte nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums getötet worden sein.

Frankfurter Rundschau

Das russische Verteidigungsministerium prüfe Berichte, wonach er bei einem russischen Luftangriff in der Nähe der syrischen Stadt Al-Rakka Ende Mai ums Leben gekommen sein könnte. Das meldete die Agentur Tass in Moskau.

Wie sich das US-TV über AfD-Frontfrau Weidel lustig macht

NBC strahlt seit 2014 die Show „Late Night with Seth Meyers“ aus Quelle: Getty Images/NBCUniversal/NBC
In den USA ist die AfD weitgehend unbekannt. Das könnte sich nun ändern: Satiriker Seth Meyers hat in seiner Show einen Witz über Spitzenkandidatin Alice Weidel gerissen – und der war gar nicht politisch korrekt.

DIE WELT

Humor ist für Alice Weidel eine ernste Angelegenheit. Erst im Mai ist die Bundestagsspitzenkandidatin der AfD mit einer Klage gegen das NDR-Satire-Magazin „extra 3“ gescheitert. In einem Beitrag war die 38-Jährige als „Nazi-Schlampe“ bezeichnet worden.

Nun folgt die nächste Satire-Attacke – dieses Mal sogar auf internationaler Ebene: Am Mittwochabend hat US-Comedian Seth Meyers in seiner Late-Night-Show für den TV-Sender NBC einen Witz über Weidel gerissen. Genauer gesagt: über Weidels Homosexualität. Dieser war so böse, dass Meyers sich Unterstützung suchen musste.

weiterlesen

„Ich bin gegen ein zu starkes Auseinanderdividieren von Kirche und Staat“

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, ehemalige Bundesjustizministerin der FDP (imago / IPON)
Die FDP-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat Angriffe auf Kirchen aus dem rechten politischen Spektrum kritisiert. Sie forderte eine reifere Debatte über Religion: „Der säkulare Staat kann auf moralische Ressourcen der Religionen nicht verzichten“, sagte die ehemalige Bundesjustizministerin im Dlf.

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger im Gespräch mit Andreas Main | Deutschlandfunk

Andreas Main: Wir berichten ausführlich über Kirchentage, aber wir berichten auch – verzeihen Sie bitte diese unsinnige Formulierung – über jüdische Kirchentage und über atheistische Kirchentage. Doch, obwohl die Formulierung Unsinn ist, ein Fünkchen Wahrheit ist dran, denn zumindest, was die Form betrifft, erinnert der Humanistentag durchaus an Kirchentage. Er findet an einem langen Wochenende mit Brückentag statt. Es gibt Podien und Konzerte und Kabarett. Es gibt auch einen „Markt der Möglichkeiten“. Nur Gottesdienste, die gibt es eher nicht auf diesem Kirchentag für Konfessionslose und andere Interessierte. Heute beginnt der Humanistentag in Nürnberg, der bis zum Sonntag geht. Wir wollen jetzt nicht mit den Veranstaltern, dem Humanistischen Verband sprechen, sondern mit einer, die vielleicht die Prominenteste ist auf diesem Humanistentag, mit einer ehemaligen Bundesjustizministerin, mit der FDP-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Und, weil heute Feiertag ist in Bayern, zeichnen wir das Gespräch auf. Frau Leutheusser-Schnarrenberger, danke, dass Sie ins BR Studio in München gekommen sind und guten Morgen.

Sabine Leutheusser Schnarrenberger: Guten Morgen, Herr Main.

Main: Frau Leutheusser-Schnarrenberger, nicht, um Ihnen jetzt irgendwelche Bekenntnisse abzuringen, das ist nicht unser Stil, sondern einfach, um der Transparenz willen. Sind Sie konfessionslos?

Leutheusser-Schnarrenberger: Ich bin nicht konfessionslos. Ich bin Mitglied der Evangelischen Kirche.

Main: Das heißt, entweder hat der Humanistische Verband das nicht genau überprüft oder er ist so offen, dass auch evangelische Christen dort auftreten dürfen.

Leutheusser-Schnarrenberger: Ich nehme an, er ist so offen. Ich werde ja auch immer mal wieder zum Katholischen Kirchentag, aber nicht immer, eingeladen. Also, ich denke, der Humanistische Verband wird mit seinem Humanistentag diese Offenheit auf alle Fälle haben und auch haben müssen, denn ich verstehe ihn nicht als einen Gegensatz zu Kirchentagen, sondern als eine wichtige Ergänzung in unserer offenen Gesellschaft.

weiterlesen

Erste Quantenübertragung aus dem Orbit

Zum ersten Mal hat ein Satellit verschränkte Photonen aus dem Orbit zur Erde übertragen © 3D Sculptor/ thinkstock
Meilenstein der Quantenkommunikation: Zum ersten Mal hat ein Satellit verschränkte Photonen vom Orbit zur Erde gesendet. Sie wurden von zwei mehr als 1.200 Kilometer voneinander entfernten Bodenstationen in China aufgefangen. Die Verschränkung und damit die von den Quanten kodierte Information blieb dabei erhalten, wie die Forscher im Fachmagazin „Science“ berichten. Der Satellit und seine Bodenstationen bilden damit das weltweit erste orbital-planetare Quantennetzwerk.

scinexx

Die Verschränkung von Quanten macht das scheinbar Unmögliche möglich: das „Beamen“. Weil jede Zustandsänderung eines verschränkten Photons auch den Zustandswechsel beim Partner bewirkt, lässt sich so Information instantan und über große Entfernungen hinweg übertragen. Allerdings: Die maximale Reichweite solcher Quantenkommunikation lag bisher bei wenig mehr als 100 Kilometern. Denn in der Glasfaser, aber auch in der Erdatmosphäre sorgen Störeffekte dafür, dass nur noch wenige Photonen in verschränktem Zustand am Ziel ankommen.

weiterlesen

Warum das Vertrauen in den Rechtsstaat sinkt

© ZDF/Svea Pietschmann. Maybrit Illner und ihre Gäste
Bei Maybrit Illner diskutieren die Gäste über eine wirksamere Terrorabwehr. Dabei liegt das Problem tiefer: Das Staatsversagen im Fall Amri wäre auch skandalös gewesen, wenn er kein Terrorist geworden wäre.

Von Frank Lübberding | Frankfurter Allgemeine

Manchmal sind die interessantesten Fragen wohl nicht interessant genug. So stellte Frau Illner wiederholt die Frage, ob wir „in der Lage sind, die 100 ausreisepflichtigen Gefährder in Deutschland abzuschieben?“ Darauf gab es keine Antwort, obwohl dort zwei leibhaftige Innenminister und der innenpolitische Sprecher einer Bundestagsfraktion anwesend waren.

Aber weder Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) noch der Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) oder Konstantin von Notz (Grüne) gingen darauf im Verlauf der Sendung ein. Das war bezeichnend für diese Diskussion, die sich mit dem „Versagen im Fall Amri“ beschäftigte und der Frage, ob „wir jetzt vor Terror sicher“ sind.

weiterlesen

Rasterfahndung von Passagierdaten wird ausgeweitet

Nicht nur persönliche Daten von Flugpassagieren, sondern auch von Zugreisenden sollen gesammelt und gespeichert werden. Bild: Lars Steffens/CC BY-SA-2.0
Auch der Zoll könnte bald europäische Fluggastdaten verarbeiten. Einige EU-Mitglieder wollen Passagierdaten im Zugverkehr erheben. Durch die Hintertür sind vielleicht auch Fähren und Kreuzfahrtschiffe betroffen

Von Matthias Monroy | TELEPOLIS

Die Daten von Fluggästen sollen zukünftig auch mit Datenbanken europäischer Zollämter abgeglichen werden. Dies geht aus einem Dokument des Rates der Europäischen Union hervor, das die britische Organisation Statewatch veröffentlicht hat. Die zuständigen Behörden sollen hierzu Datensätze von den Passagierdaten-Zentralstellen erhalten, die in jedem Mitgliedstaat benannt werden müssen. In Deutschland liegt diese Zuständigkeit beim Bundeskriminalamt (BKA).

Gemäß der vor einem Jahr beschlossenen Richtlinie zur Verarbeitung von Passagierdaten (Passenger Name Records, PNR) müssen Fluggesellschaften eine Fülle von Daten sammeln und vor jedem Flug an die Grenzbehörden im Zielland weitergeben. Dort werden sie fünf Jahre lang gespeichert. Hierzu gehören die Meldedaten, Sitzplatz und Flugnummer sowie Essenwünsche, Kreditkartendaten oder IP-Adressen. Die Pflicht zur Erhebung der Daten betrifft nicht nur Airlines, sondern auch Reisebüros, Reiseveranstalter oder andere Dienstleister, sofern diese Flugbuchungen vornehmen.

Eigentlich sollten nur Informationen von Flügen verarbeitet werden, die von Drittstaaten starten bzw. diese ansteuern. Nach Artikel 2 der PNR-Richtlinie können die EU-Mitgliedstaaten die Richtlinie aber auch „freiwillig“ auf Flüge innerhalb der EU anwenden. In einer nachgereichten Erklärung haben sämtliche Mitgliedstaaten angekündigt, „in Anbetracht der derzeitigen Sicherheitslage in Europa“ von dieser Ausnahme in vollem Umfang Gebrauch zu machen.

weiterlesen

USA erlassen Haftbefehle gegen Erdoğans prügelnde Sicherheitsleute

Die Demonstration, an der Kurden und Kritiker der türkischen Regierung beteilgt waren, wurde von Erdoğans Security-Leuten brutal aufgelöst. (Foto: AP)
  • US-Behörden haben Haftbefehle gegen Sicherheitskräfte des türkischen Präsidenten erlassen.
  • Diese sollen bei einem Besuch Erdoğans auf friedliche Demonstranten eingeschlagen haben.
  • Erdoğan kritisierte die Haftbefehle scharf und warf den US-Sicherheitsbehörden vor, ihn nicht ausreichend gegen „Terroristen“ geschützt zu haben.

Süddeutsche.de

Genau einen Monat liegt der Besuch des türkischen Präsidenten in Washington nun zurück, doch in den USA sind die Szenen unvergessen: Recep Tayyip Erdoğan sieht zu, wie seine Security-Leute Demonstranten verprügeln, auf amerikanischem Boden. Nun haben amerikanische Behörden Haftbefehle gegen die beteiligten Sicherheitsleute erlassen.

Die Polizei von Washington sucht neun türkische Sicherheitsbeamte, drei türkische Polizisten sowie zwei Kanadier. Der örtliche Polizeichef Peter Newsham sagte am Donnerstag: „Wir alle haben die gegen Demonstranten verübte Gewalt gesehen. Das werden wir nicht tolerieren.“ Zwei Personen seien am Mittwoch bereits festgenommen worden.

weiterlesen

Tod von Oury Jalloh: Initiative fordert Auskunft zu Brandgutachten

Während einer Kundgebung zum Tod von Oury Jalloh © Uwe Hiksch @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Ein Gutachten sollte klären, ob Oury Jalloh sich in der Dessauer Polizeizelle selbst angezündet hat. Seit dem warten Angehörige auf das Ergebnis des Gutachtens. Die Gedenk-Initiative Jalloh wirft der Staatsanwaltschaft Vertuschung und Strafvereitelung im Amt vor.

MiGAZIN

Mehr als zwölf Jahre nach dem Tod des Asylbewerbers Oury Jalloh in einer Dessauer Polizeizelle fordern Aktivisten von den Behörden Auskunft zu einem neuen Brandgutachten. Die „Initiative in Gedenken an Oury Jalloh“ kritisierte Anfang dieser Woche in Berlin, die Ergebnisse eines von der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau beauftragten Brandversuches vom August 2016 lägen noch immer nicht vor. Die Anklagebehörde erklärte, es könne kein Termin für die Veröffentlichung genannt werden. Es werde Sacharbeit geleistet.

Die Initiative kritisierte, selbst die Anwältinnen der Familie Jalloh hätten seit August 2016 trotz wiederholter Anträge keine aktuelle Akteneinsicht mehr erhalten. Sie seien weder über die Details des Versuchsaufbaus im Institut für Brand- und Löschforschung im sächsischen Dippoldiswalde noch über sonstige Ermittlungsschritte der Staatsanwaltschaft informiert worden.

weiterlesen

Die Schlacht nach der Schlacht

Auf dem Vormarsch: Kämpfer der „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDF) im Westteil von Raqqa. (Foto: Rodi Said/Reuters)
  • Die von den US-Soldaten unterstützten Milizen unter dem Dach der Syrischen demokratischen Kräfte (SDF) haben seit Monaten einen Ring um Raqqa gezogen.
  • Westliche Geheimdienste prophezeien einen harten Häuserkampf wie im Westen Mossuls.
  • 160 000 Zivilisten sind in Raqqa nach UN-Angaben eingeschlossen. Sie werden zunehmend Opfer der intensivierten Luftangriffe.

Von Paul-Anton Krüger | Süddeutsche.de

Kurdische Kämpfer der YPG und mit ihnen verbündete arabische Milizen haben am Montag die alten Stadtmauern von Raqqa erreicht. Der zweite Abbasiden-Kalif, Abu Jafar al-Mansur, Gründer von Bagdad, hatte sie 772 verstärken lassen. Er wollte den Ort zur zweiten Hauptstadt seines Reiches ausbauen. Bagdad kamen die Dschihadisten des Islamischen Staates (IS) zwar bis auf 30 Kilometer nahe, aber Raqqa nahmen sie im Januar 2014 ein.

Beginnend im September 2013 hatten sie gemäßigte Rebellen wie die Freie Syrische Armee vertrieben. So wurde die im modernen Syrien unbedeutende Stadt im intensiv landwirtschaftlich genutzten Tal des Euphrat zur Kapitale des Terror-Kalifats des Abu Bakr al-Baghdadi, ausgerufen ein halbes Jahr später in der Nuri-Mosche in der Altstadt von Mossul im Irak.

weiterlesen

Religionsforscher gründen „European Academy of Religion“

Rund 1.000 Forscher zur ersten internationalen Konferenz ab Sonntag in Bologna erwartet – Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster an Akademiegründung beteiligt – Präsentation von Forschungsergebnissen zur wachsenden Religionsvielfalt.
Viola van Melis Zentrum für Wissenschaftskommunikation
Exzellenzcluster „Religion und Politik“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

Rund 1.000 Religionsforscher aus Europa und angrenzenden Staaten kommen ab Sonntag zur ersten Konferenz der neu gegründeten „European Academy of Religion“ (EuARe), der Europäischen Akademie der Religion, im italienischen Bologna zusammen. Der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Universität Münster, der sich an der Gründung beteiligt hat, stellt auf der internationalen und interdisziplinären Tagung vom 18. bis 22. Juni Forschungsergebnisse zur wachsenden religiösen Vielfalt in Europa vor. „Mit der European Academy of Religion entsteht eine noch nicht dagewesene Plattform der europäischen Religionsforschung“, sagt der evangelische Theologe Prof. Dr. Hans-Peter Großhans vom Exzellenzcluster, der die Konferenz mit einer Gruppe internationaler Forscher vorbereitet hat. Auf der Veranstaltung soll das Gründungsstatut der Akademie verabschiedet werden.

„Die religionsbezogene Forschung in Europa ist durch eine Vielfalt an Fächern, Sprachen und Wissenschaftstraditionen geprägt. Diese wollen wir zusammenführen“, so Prof. Großhans. „Gleichzeitig lassen sich durch die Akademie Forschungsergebnisse noch besser in Politik und Gesellschaft sichtbar machen – denn wir haben es mit einem drängenden Zukunftsthema zu tun.“ Die Schirmherrschaft für die Konferenz haben das Europäische Parlament und die Vertretung der Europäischen Kommission in Italien übernommen. Als Vorbild dient die renommierte „American Academy of Religion“ (AAR), die Religionsforscher aus der ganzen Welt in Nordamerika zusammenbringt.

In Bologna werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus rund 300 Forschungseinrichtungen erwartet. Ziel ist die Vernetzung einzelner Forscher, aber auch universitärer und außeruniversitärer Forschungszentren, wissenschaftlicher Fachgesellschaften, Fachzeitschriften, Verlage und Medien. Die Konferenz mit dem Titel „Ex Nihilo Zero Conference“ dient auch der Organisation der ersten regulären Jahrestagung der Akademie im März 2018. Neben den Jahrestagungen an wechselnden Orten wollen die Wissenschaftler gemeinsame internationale Forschungsprojekte planen und ein frei zugängliches Publikationsportal im Internet errichten.

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ veranstaltet auf der Konferenz in Bologna am Montag, 19. Juni, ein Panel zur wachsenden religiösen Pluralität in Westeuropa. Es sprechen der Religionssoziologe Prof. Detlef Pollack, der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Fabian Wittreck und der islamische Theologe Prof. Dr. Mouhanad Khorchide. In einem der zentralen Vorträge der Konferenz stellt der Religionswissenschaftler und Theologe Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel vom Exzellenzcluster seine neue Theorie zur religiösen Vielfalt vor, nach der verschiedene Religionen mit Blick auf ihre interne Vielfalt einander ähneln und sich annähern können. Prof. Großhans organisiert für die „European Society for Philosophy of Religion“ (Europäische Gesellschaft für Religionsphilosophie) eine Vortragsreihe über Konzeptionen und Methoden der modernen Religionsphilosophie.

Die Gründung der neuen Akademie geht auf eine Initiative des Kirchenhistorikers Prof. Dr. Alberto Melloni zurück, der den UNESCO-Lehrstuhl für religiösen Pluralismus und Frieden an der Universität Bologna innehat und Direktor der dortigen „Stiftung für Religionswissenschaft Johannes XXIII.“ ist. Zum ersten Treffen auf Einladung der Stiftung kamen im Dezember 2016 in Bologna rund 500 Delegierte aus Europa, dem Nahen Osten und Kaukasus, den Maghreb-Staaten, Russland sowie Amerika und Asien zusammen. Die Vorbereitungskonferenz stand unter dem Vorsitz des EU-Kommissars für Forschung Carlos Moedas. (dak/vvm)

EuARe-Beiträge des Exzellenzclusters

Der Exzellenzcluster „Religion und Politik“ veranstaltet auf der Konferenz in Bologna am Montag, 19. Juni, das Panel “Religious pluralism in Europe: from the perspective of sociology, law and Islamic theology: the case of Germany” (Religiöser Pluralismus in Europa: aus der Perspektive der Soziologie, Rechtswissenschaft und islamischen Theologie: der Fall Deutschland). Der Sprecher des Forschungsverbundes, der Religionssoziologe Prof. Pollack, erläutert: „In den vergangenen Jahrzehnten ist der Grad der religiösen Pluralität in den westeuropäischen Gesellschaften dramatisch angestiegen. Während zum Zeitpunkt der Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 noch mehr als 95 Prozent der Bevölkerung Mitglied in der evangelischen oder katholischen Kirche waren, gehören ihr heute nur noch rund zwei Drittel an. Die Veränderung der religiösen Landschaft bedeutet für die politischen Entscheidungsträger, für das Rechtssystem, aber auch auf der zivilgesellschaftlichen Ebene eine besondere Herausforderung.“

Der Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Fabian Wittreck wird sich in seinem Beitrag zum Panel mit der Frage befassen, inwieweit die rechtspolitischen Systeme Westeuropas und insbesondere das Modell der Kooperation zwischen Staat und Kirche in Deutschland den Herausforderungen der wachsenden religiösen Diversität gewachsen sind. Er will erörtern, ob sie in der Lage sind, trotz zunehmender religiöser Vielfalt Religionsfreiheit und Gleichbehandlung der Religionsgemeinschaften zu gewährleisten. Der Religionssoziologe Prof. Dr. Detlef Pollack setzt sich mit der Frage auseinander, wie die Bevölkerungen in den westeuropäischen Ländern mit religiöser Pluralität umgehen, inwieweit sie sie akzeptieren und wie hoch die Bereitschaft zur Toleranz gegenüber dem Fremden ist. Der islamische Theologe Prof. Dr. Mouhanad Khorchide fragt, welches Toleranzpotential bei religiösen Minderheiten zu finden ist, insbesondere unter Musliminnen und Muslimen, und „worin Ressourcen des Dialogs, der Verständigung und der Integration sowie Integrationsbarrieren liegen“.

Der Religionswissenschaftler und anglikanische Theologe Prof. Dr. Perry Schmidt-Leukel wird in einem der Hauptvorträge der Konferenz am Montag, 19. Juni, seine „fraktale Interpretation religiöser Vielfalt“ vorstellen, die er erstmals im Rahmen der renommierten Gifford Lectures 2015 an der Universität Glasgow präsentierte. „Religionen wie das Christentum, der Islam, der Hinduismus und der Buddhismus sind nach meiner Theorie einander viel ähnlicher als bislang angenommen. Sie ähneln einander mit Blick auf ihre jeweilige interne Vielfalt“, sagt der Wissenschaftler. „Die fremde Religion und der Andersgläubige sind weniger fremd als man zunächst glaubt. Das bietet eine Alternative zur verbreiteten Ansicht, Religionen seien nicht vergleichbar und unvereinbar.“ Was Religionen voneinander unterscheide, finde sich oft in anderer Form als Unterschied innerhalb der eigenen Religion wieder. Die Keynote trägt den Titel „A fractal interpretation of religious diversity“ (Eine fraktale Interpretation religiöser Vielfalt).

Der evangelische Theologe Prof. Dr. Hans-Peter Großhans spricht auf der Konferenz am 20. Juni zum Thema „Religion after Metaphysics? Reflections on Religion, Truth and Power“ (Religion in nachmetaphysischer Zeit. Reflektionen über Religion, Wahrheit und Macht). Der Vortrag ist Teil einer Reihe mit 17 Vorträgen der „European Society for Philosophy of Religion“ (Europäische Gesellschaft für Philosophie und Religion), deren Vizepräsident Großhans ist. Sie trägt den Titel „Modern Philosophy of Religion: Approaches, Methods and Concepts“ (Moderne Religionsphilosophie: Ansätze, Methoden, Konzepte).

Von der WWU sind weitere Wissenschaftler auf der Konferenz vertreten: Der katholische Theologe Michael Pfister vom Seminar für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte der WWU spricht am Montag, 19. Juni, über „Interconfessional openness with regards to Old Testament exegesis in the context of the International Congress of Old Testament Scholars in Göttingen (1935)“ (Interkonfessionelle Gesprächsbereitschaft auf dem Gebiet der alttestamentlichen Exegese im Umfeld des Internationalen Alttestamentlerkongresses in Göttingen (1935)). Die Religionswissenschaftlerin Dr. Melanie Barbato spricht am selben Tag zum Thema „The Use of Diplomatic Language in High-level Interreligious Dialogue: A Study of the Vatican’s Deepavali Messages“ (Der Gebrauch diplomatischer Sprache im interreligiösen Dialog auf höchster Ebene: Eine Untersuchung der vatikanischen Deepavali-Botschaften). (dak/vvm)

Breitbart News‘ Dramatic Tailspin May Be Irreversible

Photo Credit: Screenshot / YouTube

Media critics suspect the progaganda site has outlived its usefulness with Trump in office.

By Alexander Nazaryan | Alternet/Newsweek

Earlier this year, reporter Lee Stranahan was in the White House press room when another journalist asked him which outlet he worked for.

“Breitbart News,” Stranahan answered, recalling the exchange in a recent phone conversation.

The other journalist laughed, thinking this had to be a joke. Breitbart, after all, was largely known, whether justly or not, as a hothouse where the alt-right tended to its most outlandish, paranoid creations: Clinton conspiracy theories, anti-immigrant fearmongering, garden-variety misogyny. One of its story tags was “black crime.” The tag is no longer used, yet it remains attached to a half-dozen stories on the website, the last published just over a year ago.

Tradition rules journalism as much as it rules golf, and tradition dictated that the White House press room was for upstanding men and women who’d gone to Columbia Journalism School, putting in their time at the Palookaville Weekly Citizen before earning a coveted spot in the newsroom of The Washington Post or The New York Times, or some other publication that deserved to be in the White House because its mission was sober reportage, not click-bait about “lesbian bridezillas” or “trannies.” Breitbart had no business being there because it would eagerly publish—has eagerly published, in fact—articles about “lesbian bridezillas” and “trannies.”

read more

Atomkraft: AKW werden nicht mehr benötigt

Bild: heise.de/tp
Solar- und Windenergie haben schon wieder einen neuen Rekord aufgestellt

Von Wolfgang Pomrehn | TELEPOLIS

Am 7. Juni dürfte es einen neuen Rekord bei der Erzeugung von Wind- und Sonnenstrom gegeben haben. Nach Angaben des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) wurden an diesem Tag um die Mittagszeit 54,02 Gigawatt (GW) von Solar- und Windkraftanlagen ins Netz eingespeist. Das waren beachtliche 68,9 Prozent der Nettostromproduktion zu dieser Zeit, während Wasser- und Biogaskraftwerke weitere knapp sechs Prozent beitrugen.

Insgesamt hat der Beitrag der Erneuerbaren zur Nettostromerzeugung der deutschen Kraftwerke im öffentlichen Netz in der vergangenen Woche 49,7 Prozent beigetragen, wie die vom Fraunhofer ISE zusammengetragenen Daten zeigen. Nettoerzeugung heißt in diesem Fall Stromproduktion der Kraftwerke abzüglich des Eigenverbrauchs, der in AKW bei 5,5, in Braunkohlekraftwerken bei 7,1, in Steinkohlekraftwerken gar bei 8,3 und in Gaskraftwerken 3,4 Prozent liegt.

weiterlesen

Verhandlungen über Atomwaffen-Verbot

B-61 Bomben. Bild: DoD
Bei den Vereinten Nationen haben am Donnerstag die entscheidenden Verhandlungen über ein Verbot von Atomwaffen begonnen – ohne Deutschland oder die anderen Atommächte.

evangelisch.de

In New York wollen rund 130 Staaten bis zum 7. Juli einen internationalen Vertrag abschließen. Die neun Atomwaffenstaaten, darunter die USA und Russland, nehmen an den Gesprächen nicht teil. Auch Deutschland und die meisten anderen Nato-Staaten sind nicht vertreten.

Ein erster Vertragsentwurf sieht vor, dass die Staaten keine Atomwaffen einsetzen dürfen und sich dazu verpflichten, solche Waffen nicht zu entwickeln, zu produzieren, sich anderweitig zu beschaffen und zu lagern. Auch geloben die Staaten laut Entwurf, keine Stationierung nuklearer Waffen auf ihrem Territorium zu dulden. Zudem sollen Atomwaffen-Tests verboten werden. Eine erste Verhandlungsrunde fand im März statt.

weiterlesen

Deutschland: Behörden melden häufiger Heimat-Reisen von Flüchtlingen

Das Zusammenspiel zwischen den Behörden habe sich in Deutschland verbessert. – (c) imago/epd (imago stock&people)
Der Fluchtstatus kann durch Heimatreisen auf dem Spiel stehen. Nachvollziehbare Gründe für solche Reisen gebe es, sagen die deutschen Behörden.

Die Presse.com

Das deutsche Amt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erfährt immer öfter von Reisen von Flüchtlingen in ihre Herkunftsländer. Die Zahl könnten aber weder das BAMF noch die Bundespolizei beziffern, hieß es am Donnerstag. Eine Reise ins Land, aus dem die Menschen geflohen sind, führt nicht automatisch zur Aberkennung des Schutzstatus. Vieles hängt – wie oft im Asylverfahren – vom Einzelfall ab.

Für einen vorübergehenden Aufenthalt in der Heimat gibt es laut BAMF durchaus nachvollziehbare Gründe – etwa eine schwere Erkrankung eines nahen Angehörigen. Doch der Flüchtlingsstatus kann durchaus auf dem Spiel stehen: „Handelt es sich (…) um Reisen zu Urlaubszwecken, kann dies ein Indiz dafür sein, dass bei dem Flüchtling keine Furcht vor Verfolgung vorliegt“, heißt es beim BAMF weiter.

weiterlesen

This Colossal Gas Filament in the Orion Nebula Is Some Kinda Cosmic Dragon

Image: R. Friesen, Dunlap Institute; J. Pineda, MPIP; GBO/AUI/NSF
Captured by the Green Bank Telescope in Virginia, the filament sheds light on the mysteries of star birth.

By Becky Ferreira | MOTHERBOARD

The Orion Nebula, the middle jewel in the „sword“ of the constellation Orion, is one of the most avidly photographed objects in the night sky. Located roughly 1,300 light years from Earth and stretching 24 light years across, this active stellar nursery has captivated skywatchers from around the world with its radiant clusters of infant stars surrounded by silky sheets of collapsing gas and dust.

The nebula is most popularly imaged in wide-shots, but pictures that hone in on individual structures within the cluster can be just as eye-catching. Take the cover picture, which captures a colossal filament made of stellar ingredients like ammonia gas that stretches out for 50 light years like some kind of cosmic serpent. (Anyone playing Breath of the Wild might be reminded of Dinraal, the Eldin dragon.)

read more