Erdogans Beschwerde im Fall Böhmermann als unbegründet abgewiesen

Screenshot: youtube
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Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz hat dem türkischen Staatschef eine weitere Niederlage beschert. Seine Beschwerde gegen die Einstellung der Ermittlungen in der Böhmermann-Affäre wurde abgewiesen. Ausgeschöpft ist der Rechtsweg damit noch nicht.
 

evangelisch.de

Die Beschwerde des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan gegen die Verfahrenseinstellung im Fall Böhmermann ist als unbegründet abgewiesen worden. Die zu klärenden rechtlichen Fragen seien von der Mainzer Staatsanwaltschaft „im Ergebnis zutreffend und im Einklang mit der Rechtsprechung beantwortet“ worden, teilte die Generalstaatsanwaltschaft in Koblenz am Freitag mit. Bei Böhmermanns „Schmähgedicht“ habe ein „sachlicher Bezug“ zum damals öffentlich diskutierten Umgang Erdogans mit der Meinungs- und Kunstfreiheit in der Türkei vorgelegen.

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Erdoğan plant eine Islamisierung der Schulen

 Proteste von Lehrern in Ankara (Foto: AFP)
Proteste von Lehrern in Ankara (Foto: AFP)
Das Bildungssystem war eine Säule der säkularen Türkei. Die wurde durch Massenentlassungen von Lehrern fatal geschwächt.

Von Yavuz Baydar | Süddeutsche.de

„Die Zeit ist gekommen, um unsere Schulen zu religiösen Ausbildungsstätten zu machen“, sagt Şakir Voyvot, der neu ernannte Vizedirektor des Kabataş-Gymnasium in Istanbul. „Mit Gottes Wille“, fügte er hinzu, „werden wir solche neuen Schulen überall errichten.“

Normalerweise würden solche Aussagen in der Türkei einen Aufschrei auslösen, aber normal ist hier gar nichts mehr. Imam-Hatip-Schulen, wie diese religiösen Lehranstalten genannt werden, sind ein Lieblingsprojekt des Präsidenten Erdoğan und der AKP.

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Domspatzen: Dodo Müller will nichts mehr sagen

Gerhard L. Müller links im Bild
Gerhard L. Müller links im Bild
Am Mittwoch wurde ein Zwischenbericht zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle bei den Domspatzen vorgestellt. Dazu will sich der ehemalige Regensburger Bischof Kardinal Müller offenbar nicht mehr äußern.

katholisch.de

Nach Angaben des Bayerischen Rundfunks (BR) will sich der ehemalige Regensburger Bischof und jetzige Präfekt der Glaubenskongregation im Vatikan, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, nicht zu den neuen Entwicklungen bei der Aufklärung von Misshandlungen und Missbrauch bei den Regensburger Domspatzen äußern. Die Angelegenheit betreffe Müller heute nicht mehr, ließ die Kongregation den BR nach dessen Angaben am Donnerstag wissen. Als Bischof von Regensburg habe er 2010 mit einem Hirtenbrief die Aufklärung in die Wege geleitet und bei seiner Berufung nach Rom 2012 sämtliche Unterlagen seinem Nachfolger hinterlassen, berichtete der BR weiter unter Berufung auf die Antwort der Glaubenskongregation.

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Israel stoppt aus Protest gegen UNESCO-Beschluss Kooperation

The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
The Temple Mount in Jerusalem (photo credit: Miriam Alster/Flash90)
Israel hat aus Protest gegen eine Entscheidung der UNESCO zum Thema Jerusalem teilweise die Zusammenarbeit mit der UNO-Kulturorganisation gestoppt. Die Kooperation mit der UNESCO in den Bereichen Bildung und Forschung werde eingestellt, sagte ein Sprecher des israelischen Bildungsministeriums am Freitag.

Salzburg24

“Das Außenministerium wird seine diplomatische Arbeit fortsetzen.” Die UNESCO betonte nach dem Beschluss die Bedeutung Jerusalems für alle drei monotheistischen Weltreligionen.

Die Programm-Kommission des UNESCO-Exekutivrats hatte am Donnerstag eine von mehreren arabischen Ländern vorgelegte Resolution zu den israelisch besetzten Palästinensergebieten angenommen. Ein auf Mittwoch datierter Textentwurf verwendete für den sowohl für das Judentum als auch für den Islam wichtigen Jerusalemer Tempelberg nur den arabischen Namen “Haram al-Sharif”. Israel sieht darin eine Verneinung der jüdischen Wurzeln in Jerusalem.

Bildungsminister Naftali Bennett schrieb in einem Brief an die UNESCO: “Die Entscheidung von Donnerstag bietet direkte Unterstützung für islamistischen Terror.” Sein Sprecher erklärte, die langfristigen Auswirkungen der Entscheidung sollten in den kommenden Wochen diskutiert werden.

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War DNA-Fund von Böhnhardt eine Verunreinigung durch Ermittler?

Bild: 4ever.eu
Bild: 4ever.eu
Nach dem Fund der Böhnhardt-DNA am Fundort von Peggys Leiche stehen die Ermittler vor schwierigen Fragen. Handelt es sich um eine sogenannte Verunreinigung?

DER TAGESSPIEGEL

Die Entdeckung von DNA-Spuren des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt am Fundort der getöteten Schülerin Peggy konfrontiert die Ermittler mit einer Fülle neuer Fragen. „Es gibt eine Vielzahl von Aufgaben“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Herbert Potzel am Freitag in Bayreuth. „Wir müssen erstmal sortieren, in welcher Reihenfolge wir das abarbeiten.“ Viele der offenen Fragen betreffen den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU).

Am Donnerstag war bekanntgeworden, dass am Fundort der Skelettteile des 2001 verschollenen Mädchens aus Oberfranken Genmaterial von Böhnhardt entdeckt worden war. Dieses habe sich an einem Gegenstand befunden. Ob es aber einen direkten Zusammenhang zu dem damals neunjährigen Mädchen gibt, blieb am Freitag zunächst weiter unklar.

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AfD in Frankfurt: Wirbel um Hitler-Gruß

Protest gegen die AfD vor der konstituierenden sitzung des Frankfurter Stadtparlaments nach der Kommunalwahl. (Archivbild) Foto: Christoph Boeckheler
Protest gegen die AfD vor der konstituierenden sitzung des Frankfurter Stadtparlaments nach der Kommunalwahl. (Archivbild) Foto: Christoph Boeckheler
Der AfD-Stadtverordnete Markus Fuchs soll im Frankfurter Stadtparlament den Hitler-Gruß gezeigt haben. Fuchs selbst spricht von einem „Karnevalsgruß“.

Von Sandra Busch | Frankfurter Rundschau

Große Aufregung hat es im Frankfurter Stadtparlament am Donnerstagabend um die Frage gegeben, ob der Stadtverordnete Markus Fuchs (AfD) den Hitler-Gruß gezeigt hat. Die Beisitzerin des Sitzungsleiters Ulrich Baier (Grüne) meinte, das gesehen zu haben, als Nico Wehnemann (Fraktion) eine Rede mit den Worten „Deutschland muss sterben, damit wir leben können“ beendete. Baier wies darauf hin, dass falls der Hitler-Gruß gezeigt worden sei, er Fuchs rügen müsse. Fuchs stritt ab, den Arm zum Hitler-Gruß gehoben zu haben. Er sprach von einem Karnevalsgruß.

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Türkische Touristenregion Antalya mit Raketen beschossen

Ein Strand bei Antalya. / Bild: REUTERS
Ein Strand bei Antalya. / Bild: REUTERS
Die Geschosse sind zwischen der Stadt Antalya und dem Badeort Kemer eingeschlagen. Es gibt offenbar keine Verletzte.

Die Presse.com

Die türkische Touristenregion Antalya ist am Freitag nach Medienberichten mit zwei Raketen beschossen worden. Verletzt wurde niemand, wie die Nachrichtenagentur Dogan berichtete. Die Geschosse seien zwischen der Stadt Antalya und dem Badeort Kemer eingeschlagen. Die Raketen seien von nahegelegenen Hügeln entlang der Autobahn zwischen beiden Orten abgeschossen worden. Rettungswagen und Spezialkräfte der Polizei seien auf dem Weg zum Tatort.

Mit dem Taxi nach Damaskus

Gebet einer Bäuerin in der Omayyaden-Moschee. Bild: Nadina Schirin Khammas
Gebet einer Bäuerin in der Omayyaden-Moschee. Bild: Nadina Schirin Khammas
Nadina ist 1984 in Damaskus geboren und unterrichtet in Berlin Deutsch für Ausländer. Ihr subjektiver Bericht will kein politisches Statement sein, sondern zeigt eine Facette der Realität.

Von Nadina Schirin Khammas | TELEPOLIS

Es ist ein unbeschreiblicher Gefühlsmischmasch. Endlich, nach so langer Zeit, fahre ich wieder nach Hause. Denn es ist mein Zuhause.

Die Medien kreieren ein Bild des Grauens. Und auch wenn ich versuche, unterschiedliche Quellen zu berücksichtigen, ist es schwierig, die Puzzleteile zu einem Bild zusammenzusetzen. Es geht nicht. Denn jedes Teil gehört zu einem anderen Puzzle, zu anderen Interessen.

Dementsprechend bin ich also gemischter Gefühle. Und unglaublich froh, mal wieder Damaszener Luft und Wasser zu atmen und zu trinken. Meine Stadt hat sich nicht viel verändert. Sie ist voller. Aber nicht lauter oder chaotischer als früher.

Die Checkpoints sind neu. In fast regelmäßigen Abständen gibt es diese. Soldaten kontrollieren die Autoinsassen und öffnen jeden Kofferraum. Ich bin kein Fan von Soldaten und Waffen. Aber ich fühle mich sicher. Die Soldaten sind wachsam – die meisten -, aber nicht angespannt. Manche schauen uns verwundert an, es waren lange keine Touristen mehr in der Stadt. (Ich bin zwar keine Touristin, sehe aber mit meinen dunkel blonden Haaren und blauen Augen auch nicht „klassisch“ arabisch aus.) Wenn sie nicht verwundert sind, sind sie freundlich und nett.

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Gauck: Pöbler von Dresden haben Kultur des Diskurses verlassen

Joachim_GauckFührende Politiker wurden am Tag der Deutschen Einheit in Dresden wüst beschimpft. Ziel der Beleidigungen war auch Bundespräsident Gauck. Er sieht eine Grenze in der Auseinandersetzung erreicht: Die Pöbler hätten die Kultur des Diskurses verlassen.

evangelisch.de

Nach den Beschimpfungen von Spitzen des Staates bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden sieht Bundespräsident Joachim Gauck Grenzen im Dialog mit sogenannten Wutbürgern. Die Kultur des Diskurses sei verlassen, „wenn Leute hasserfüllt und aggressiv zum Ausdruck bringen, dass Politiker ganz generell Abschaum sind „, sagte das Staatsoberhaupt in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). „Wir befinden uns in einer Zeit, in der allzu oft Anstandsregeln und Respekt missachtet werden“, ergänzte Gauck.

„Hassen, soviel Ihr wollt“

Andersdenkenden werde nicht mit dem Argument begegnet, sondern teilweise mit Bosheit und Hass. Die dahinterliegende Wut passe aber nicht zu den Verhältnissen in Deutschland, sagte der Bundespräsident. Das Land sei geprägt von Rechtssicherheit, stabilen Institutionen, sozialer Sicherheit, Demokratie und der Freiheit jedes einzelnen, „so wie wir es niemals zuvor in Deutschland hatten“. „Wir leben nicht in der Weimarer Zeit“, betonte Gauck.

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Verhindert die Türkei den geplanten Angriff auf den IS?

erdoganDie geplante Offensive gegen den IS zur Befreiung von Mossul ist in Gefahr, weil die Türkei Ansprüche stellt. Eine Übersicht über eine komplizierte Lage.

Von Susanne Güsten | DER TAGESSPIEGEL

Kurz vor der erwarteten Offensive der Anti-IS-Allianz in der nordirakischen Großstadt Mossul sorgen türkische Ansprüche auf eine Rolle in der Region für starke Turbulenzen, die den geplanten Angriff gefährden könnten. Ankara beharrt auf einer Teilnahme an der Operation, obwohl die irakische Zentralregierung dies ausdrücklich ablehnt. Die USA versuchen zu vermitteln, doch Präsident Recep Tayyip Erdogan will nicht einlenken, weil er in Mossul wichtige Interessen seines Landes auf dem Spiel sieht.

Erdogan lieferte sich in den vergangenen Tagen ein wütendes Wortgefecht mit dem irakischen Ministerpräsidenten Haider al-Abadi, der die Auflösung eines türkischen Militärstützpunktes in Bashiqa bei Mossul forderte. Erdogan erwiderte, das „Geschrei“ Abadis werde die Türkei nicht von ihrem Kurs abbringen. Im übrigen erkenne er den irakischen Premier nicht als Gesprächspartner an.

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Kosmos: Zehnmal mehr Galaxien als gedacht

Universum Nasa, Esa, Hubble SM4 ERO Team
Universum Nasa, Esa, Hubble SM4 ERO Team
Kosmische Volkszählung: Unser Universum enthält mindestens zwei Billionen Galaxien – und damit zehnmal mehr Sternenansammlungen als bisher gedacht. Das enthüllt eine neue Auswertung von Deep Space-Aufnahmen des Hubble-Weltraumteleskops und weiterer Teleskope. 90 Prozent dieser Galaxien jedoch sind so alt, klein und leuchtschwach, dass sie sich noch der direkten Beobachtung entziehen, wie die Forscher berichten.

scinexx

Weißt Du wieviel Sternlein stehen… Auf der Suche nach einer Antwort auf diese Frage versuchen Forscher, immer weiter ins All hinauszublicken. Mitte der 1990er gelang mit den ersten Deep Field-Aufnahmen des Hubble-Weltraumtelekops ein erster Meilenstein: eine Aufnahme von mehr als 3.000 rund zwölf Milliarden Jahre alten Galaxien. Aus diesen und späteren, noch weiter reichenden Deep Field-Aufnahmen schlossen Astronomen, dass es rund 100 Milliarden Galaxien im Universum geben muss.

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Nebenklage-Anwalt im NSU-Prozess kündigt neuen Beweisantrag an

  • Am Fundort des Skeletts der getöteten Peggy aus Bayern wurde der genetische Fingerabdruck von NSU-Terrorist Uwe Böhnhardt sichergestellt.
  • Ein Anwalt der Nebenklage im NSU-Prozess forderte Beate Zschäpe, das einzige noch lebende Mitglied der Terrorgruppe, auf, sich zu den neuen Erkenntnissen zu äußern.
  • Er kündigte auch einen neuen Beweisantrag an. Dabei sollten Einzelheiten über Kinderporno-Dateien auf einem Computer des NSU untersucht werden.

Süddeutsche.de

Nach dem Fund einer DNA-Spur des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt prüfen die Ermittler eine Verbindung zum Kriminalfall Peggy. Der genetische Fingerabdruck Böhnhardts war am Fundort des Skeletts von Peggy sichergestellt worden.

Noch ist offen, ob es sich dabei um einen Zufall handelt oder ob es einen direkten Zusammenhang zu dem 2001 verschwundenen Mädchen gibt.

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„Pegida“ zum zweiten Jahrestag in der Krise

Demonstration in Leipzig (Symbolfoto) © Caruso Pinguin @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Demonstration in Leipzig (Symbolfoto) © Caruso Pinguin @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Eigentlich wollte sich „Pegida“ zum zweiten Jahrestag selbst groß feiern. Doch wegen Gegenprotesten mussten die islamfeindliche Bewegung Zeit und Ort ihrer Demonstration ändern. Und auch intern knirscht es gewaltig.

Von Michael Bartsch | MiGAZIN

Mit einer Kundgebung am Sonntag will die regierungs- und fremdenfeindliche „Pegida“-Bewegung in Dresden an ihr erstes öffentliches Auftreten vor zwei Jahren erinnern. „Auf die Straße zu gehen ist unsere einzige echte Chance, die derzeit noch Regierenden zum tatsächlichen Handeln zu zwingen“, schreibt Gründer und Vereinsvorsitzender Lutz Bachmann im sozialen Netzwerk Facebook.

Die Demonstration soll um 12 Uhr auf dem prestigeträchtigen Theaterplatz vor der Semperoper beginnen. Sie war zunächst für Montag angesetzt worden, an dem üblicherweise die „Abendspaziergänge“ stattfinden. Mehrere Gegendemonstrationen und ein Bürgerfest der Stadtverwaltung sicherten sich aber rechtzeitig diese Plätze in der Innenstadt für den 17. Oktober.

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Dschaber al-Bakr: Sachsen, ein Trauerspiel

Es ist schäbig, wie sich die Verantwortlichen nach dem Suizid von Dschaber al-Bakr herausreden wollen. Der Fall gehört vor einen Untersuchungsausschuss.

Von Heribert Prantl | Süddeutsche.de

Im ersten Akt von Shakespeares Tragödie Hamlet steht der berühmte Satz „Something is rotten in the state of Denmark.“ Man darf Dänemark heute durch „Freistaat Sachsen“ ersetzen. Die Fehler der Polizei, der Ermittlungsbehörden und der Justiz addieren sich zu einem großen Trauerspiel.

Dieses Trauerspiel beginnt damit, dass rechtsradikale Randalierer und Gewalttäter in Sachsen viel zu ungehindert auftrumpfen konnten und können. Und das sächsische Trauerspiel endet vorläufig mit den Szenen der Unfähigkeit, in deren Mittelpunkt der Terrorverdächtige al-Bakr steht.

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Star Trek in VR Really Is ‘The Next Generation’

Image: Ubisoft
Image: Ubisoft
I’m not a Trekkie, but I certainly hold a soft spot for The Next Generation—as I think most of my peers do—after watching countless reruns during my childhood in the ‘90s. And when it comes to Star Trek video games, few have held my attention but one—2002’s Star Trek Bridge Commander.

By Ben Sullivan | MOTHERBOARD

I was eleven at the time, and I spent hours upon hours playing through the demo that came on a PC Gamer magazine CD-ROM. I could finally take command of the Bridge; it felt glorious. What more could I ask for than to be a Captain on a Federation starship? So, 16 years later, when Vice Gaming’s Mike Diver invited me to come along with them to play through Ubisoft’s upcoming Star Trek Bridge Crew VR game, which is set in Star Trek’s „Kelvin Timeline,“ of course I said yes.

I’m a simulation fan. It’s realism or nothing for me, which is why all I play nowadays is Digital Combat Simulator, a bit of ARMA, and for relaxation, Battlefield 4. Saying that, I’ve yet to really venture into virtual reality—I don’t own a headset of any sort—and my few experiences of VR have been interesting but fairly lonely experiences (even my demo of VR porn.) It’s also expensive, and I’ve yet to find a reason to fully buy into it [I’ll sell you my Oculus, it’s pointless – Ed]. Playing Bridge Crew changed that perception, though, for sure.

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„So treibt man verdienstvolle Muslime ins innere Exil“

© Cornelia Sick Als Gefängnis-Imam suspendiert: Abdassamad El Yazidi
© Cornelia Sick. Als Gefängnis-Imam suspendiert: Abdassamad El Yazidi
Vor kurzem wurde der Darmstädter Gefängnis-Imam Abdassamad El Yazidi suspendiert. Im Doppelinterview mit dem Islambeauftragten des Bistums Limburg wundert er sich über die Umstände.

Von Canan Topcu | Frankfurter Allgemeine

Herr El Yazidi, wie haben Sie davon erfahren, dass das hessische Justizministerium mit Ihnen als muslimischem Seelsorger im Gefängnis die Zusammenarbeit beendet?

Abdassamad El Yazidi: Mich hat vor etwa zwei Wochen ein Ministeriumsmitarbeiter angerufen und mitgeteilt, dass ich meine Arbeit in der Vollzugsanstalt Darmstadt vorerst ruhen lassen müsse. In der vergangenen Woche erhielt ich erneut einen Anruf, mit dem ich darüber informiert wurde, dass die Zusammenarbeit gänzlich aufgekündigt werde. Dass ich mit islamistischem Extremismus in Verbindung gebracht werde, das nimmt mich sehr mit. Das ist eine sehr große Belastung auch für meine Familie. Wenn man einmal in Verruf geraten ist, dann ist es sehr schwer, einen schlechten Ruf loszuwerden.

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Rollenwechsel hinter Gittern: Häftlinge werfen Wärtern Rechtsbruch vor

Undurchsichtige Vorgänge. In Tegel soll es JVA-Bedienstete geben, die es mit den Vorschriften nicht so genau nehmen.Foto: Thilo Rückeis
Undurchsichtige Vorgänge. In Tegel soll es JVA-Bedienstete geben, die es mit den Vorschriften nicht so genau nehmen.Foto: Thilo Rückeis
Insassen der JVA Tegel behaupten, dass Bedienstete der Anstalt stehlen und schmuggeln. Den Behörden werfen sie Vertuschung vor. Starker Tobak.
 

Von Fatina Keilani | DER TAGESSPIEGEL

Es sind schwere Vorwürfe, die zwei Insassen der JVA Tegel erheben. Die beiden Häftlinge Benjamin L. und Timo F. sind im Gefängnis zu Whistleblowern geworden und haben sich bei Ko-Insassen und Bediensteten gleichermaßen unbeliebt gemacht. Sie berichten von einem regen Tausch- und Schmuggelhandel, den Bedienstete der JVA Tegel angeblich betreiben. So richtig konkret ist dies allerdings nur in einem Fall. Dabei geht es um Frank M., einen Fahrer. Gegen M. ermittelt die Staatsanwaltschaft, in dem ganzen Komplex ermittelt eine Spezialabteilung des Landeskriminalamts.

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Physiker: „Dunkle Materie ist zweite kopernikanische Wende“

ap / illustris collaboration Diese Illustration zeigt Dunkle Materie in einer Computersimulation der Entstehung des Universums nach dem Urknall.
ap / illustris collaboration Diese Illustration zeigt Dunkle Materie in einer Computersimulation der Entstehung des Universums nach dem Urknall.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zu vermitteln ist Jochen Schieck, Direktor des Instituts für Hochenergiephysik, ein Anliegen

Von Tanja Traxler | derStandard.at

Das Institut für Hochenergiephysik (Hephy) wurde 1966 mit der Absicht gegründet, die wissenschaftliche Beteiligung Österreichs am Kernforschungszentrum Cern zu koordinieren. 2009 überraschte der damalige Wissenschaftsminister Johannes Hahn mit dem Vorschlag, die Cern-Mitgliedschaft zu beenden – doch die Idee war schnell vom Tisch. Zum 50-jährigen Bestehen des Hephy ist vom Cern-Austritt keine Rede, und das Institut präsentiert sich breiter aufgestellt denn je.

STANDARD: In welchen Bereichen hat das Hephy wichtige Beiträge zur Teilchenphysik geleistet?

Schieck: Die große Stärke des Hephy war immer der Detektorbau. Die Messapparaturen, die man für physikalische Experimente wie diejenigen am Cern benötigt, kann man nicht von der Stange kaufen – man muss sie selbst entwickeln. Obwohl es ein kleines Institut ist, deckt das Hephy alle Bereiche ab – vom Bau des Experiments über die Rekonstruktion der Daten und die Auswertung bis hin zur Theoriebildung. Diese breite Palette ist eine große Stärke, denn man kann die einzelnen Teile nicht isoliert betrachten.

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Beißende Kräuseljagdspinne macht sich jetzt in München breit

 Dr. Ambros Hänggi, (Naturhistorisches Museum Basel) Die Kräuseljagdspinne Zoropsis spinimana. Ihr Biss ist nicht tödlich, aber schmerzhaft.
Dr. Ambros Hänggi, (Naturhistorisches Museum Basel). Die Kräuseljagdspinne Zoropsis spinimana. Ihr Biss ist nicht tödlich, aber schmerzhaft.
Vom Mittelmeer nach München: Die beißende Kräuseljagdspinne wurde jetzt in der bayerischen Landeshauptstadt entdeckt. Der Achtbeiner lebt meist in Gebäuden und ist vom Durchmesser vergleichbar mit einer Tarantel. Sein Biss ist schmerzhaft.

FOCUS ONLINE

Eigentlich ist sie im Mittelmeerraum, in Südafrika und in Australien beheimatet, doch nun wurde die Kräuseljagdspinne auch in München gesichtet: Seit 2005 gibt es die recht große Spinne auch in Deutschland, wie Experten der Zoologischen Staatssammlung München (ZSM) berichten.

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Caritas beklagt zunehmende Anfeindungen gegen Mitarbeiter

Der deutsche Caritasverband beklagt Anfeindungen gegen seine Mitarbeiter, die sich für Flüchtlinge engagieren. „Das ist ein neues Phänomen, in dieser Form kannten wir das bislang nicht“, sagte Caritas-Präsident Prälat Peter Neher am Donnerstag in Köln. So seien ehrenamtliche Helfer beschimpft und Migrationsberatungsstellen mit Steinen beworfen worden.

evangelisch.de

Der Caritas-Vorstand will gezielt dagegen vorgehen. Es sei wichtig, den Mitarbeitern deutlich zu machen, dass man sie auch bei diesem Thema voll und ganz unterstütze, sagte Neher. Bundesweit arbeiten 617.000 Menschen hauptamtlich für die Caritas.

„Populisten haben Hochkonjunktur“, sagte der Caritas-Präsident. Mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen und die Bundestagswahl 2017 warnte er vor einer Spaltung der deutschen Gesellschaft durch den Rechtspopulismus. Neher nannte es eine „Aufgabe der Politik, der Kirchen und der Zivilgesellschaft“, die Debatten um die Integration von Flüchtlingen ohne Scheuklappen zu führen. Dabei dürften Hass und Übergriffe niemals geduldet werden.

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